Klassische Massage
Klassische Massage - Nicht nur zum
Wohlfühlen
Die Massage ist ein Urheilmittel - sie ist das älteste
Heilmittel überhaupt.
Es gibt kaum eine Krankheit, die durch Massage nicht
zumindest gebessert werden kann.
Allein der Kontakt, die Berührung mit der Hand, löst im
Körper Reaktionen aus. Eine gute Massage beeinflusst auf allen
Ebenen des Seins.
Zu ihrem Nutzen gehört im wesentlichen die Senkung des
Muskeltonus (Grundspannungszustand der Muskulatur); der venöse
Blutstrom wird unterstützt, der Lymphfluss wird gefördert; die
verbindenden Gelenkgewebe werden "gedehnt".
Darüber hinaus wirkt die Massage positiv auf die Psyche des
Menschen im Sinne der Entspannung, Beruhigung und des
allgemeinen Wohlbefindens. Die Klassische Massage wird mit
großem Erfolg bei Muskelverspannungen eingesetzt.
Muskelverspannungen treten in der Muskulatur bei mehr oder
weniger fast allen Krankheiten und Beschwerden auf. Am
offensichtlichsten ist dies bei allen Formen von
Schmerzzuständen wie:
Geschichte der Massage
Die Massage gehört zu den ältesten und traditionsreichsten
Therapieformen der Menschheitsgeschichte. Schon im frühen China
wurden Handgriffe und gymnastische Übungen praktiziert, die
eine Heilung des Körpers zum Ziel hatten.
Nach Europa gelangte das Wissen um die heilenden Wirkungen
der Massage durch den griechischen Arzt Hippokrates im 1.
Jahrhundert v.Chr. Allerdings konnte sich die Massage als
medizinische Therapieform erst gegen Ende des Mittelalters
etablieren.
Durch lange Forschung und Erfahrung haben sich daraufhin die
verschiedensten Massage-Typen entwickelt. Die wohl bekannteste
ist die sogenannte "Klassische Massage".
Diese Behandlung wird weltweit von Masseuren und
Physiotherapeuten praktiziert. Mit ihrer Hilfe können
Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur und zum Teil
auch neurologische Störungen behandelt werden.
Dabei unterstützt neben der physischen auch die mentale
Entspannung und das allgemeine Wohlbefinden, das bei einer
Massage aufkommt, den Heilungsprozess. Nur bei akuten
Entzündungen und eventuellen Hauterkrankungen sollte eine
Massage vermieden werden, da der Körper durch die zusätzliche
Beanspruchung noch weiter geschwächt wird.
Bestandteile der klassischen
Massage
Die Klassische Massage besteht aus verschiedenen
feststehenden Elementen. Dazu gehören Streichen, Kneten,
Reiben, Klopfen und Schwingen. Generell hat aber jeder Masseur
seine eigene Technik, um von den verschiedenen Handgriffen
überzuleiten oder sie zu kombinieren.
Je nachdem, wo die Beschwerden am größten sind, kann sich
der Masseur auf diese Bereiche stärker konzentrieren und hier
die Massage intensivieren, um die Therapie zu
beschleunigen.
Unterschieden wird bei der Klassischen Massage zwischen
Ganz- und Teilkörperbehandlung.
Bei einer Ganzkörpermassage werden
Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken
behandelt. Allerdings kann die Behandlung auch auf Brust, Bauch
und Gesicht ausgeweitet werden, wenn der Zustand des Patienten
es erfordert oder eine solche Massage gewünscht wird.
Bei einer Teilkörpermassage wird
jeweils nur ein Körperteil massiert. Hier zählen beispielsweise
beide Arme als ein Körperteil.
Trotzdem beschränkt sich eine Teilkörpermassage in der
Praxis meist nicht nur auf einen einzigen Körperteil, da jeder
Masseur seine eigene Art der Massage entwickelt und die
Behandlung auch auf die angrenzenden Bereiche ausweiten
kann.
Zum Bereich der medizinischen Massage
gehören nebst der klassischen Massage weitere physikalische
Therapien wie:
Akupunktmassage nach
Penzel
Manuelle Lymphdrainage
Wickel
passive Bewegungstherapien
dynamische Wirbelsäulentherapie
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