Naturheilt.com - Das umfassende Online-Lexikon der Naturheilkunde und Alternativmedizin

 
Colitis Ulcerosa

Colitis Ulcerosa - Eine Chronische Dickdarmentzündung

Grundsätzliches

Colitis ulcerosa ist eine Darmerkrankung, bei der sich an der Darmwand Geschwüre bilden. Die Erkrankung verläuft schubweise. Akute Schübe wechseln sich mit ruhigen Phasen ab. Wenn Sie blutige Durchfälle, Eiter und Schleim im Stuhl haben, sollten Sie sich untersuchen lassen. Bei sehr wenigen reicht die Entzündung über den ganzen Dickdarm. Meisten ist nur das Rektum und der untere Teil des Dickdarms betroffen. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen befällt die Entzündung den ganzen absteigenden Teil des Dickdarms.

Nach naturheilkundlichem Verständnis ist die Colitis eine sehr komplexe Erkrankung, bei dem wir fast immer eine allergische Komponente sehen, sowie eine geringe psychische Stabilität.

Sprache der Symptome

Mein Kollege Hermann Kaufmann sagt dazu: "Jeder Colitis-Patient, den ich mit der Methode der Psychokinesiologie getestet habe, hatte ein Mutterproblem. Das ist kein Urteil über die Mutter, sondern hat mit der Beziehung zu ihr zu tun. Eine Entzündung ist immer ein sichtbar gewordener Konflikt."

Mögliche Ursachen Mein Kollege der schweizer Naturarzt Hermann Kaufmann merkt an: "Auf einer renomierten Internetseite steht wörtlich: << Sie können das Auftreten einer Dickdarmentzündung nicht verhindern.>> So ein Blödsinn: als ob so was Gott-gewollt wäre. Das heißt so viel, dass die wissenschaftliche Schulmedizin hierfür keine Erklärung hat. Meiner Meinung nach ist auch sturer Dogmatismus nicht selten anzutreffen."
Mögliche Folgen Wenn es ganz schlimm kommt, wird Ihnen einfach ein Stück des Dickdarm herausgeschnitten. Das Problem ist zwar nicht gelöst, aber der Darm ist draußen.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer chronischen Dickdarmentzündung in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Als Unterstützung bei der Colitis Ulcerosa durchaus empfehlenswert.
Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden.  Kamille, Knoblauch und Zitrone.

Bachblüten Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Ernährung Viele Schulmediziner empfehlen keine spezielle Diät. Meistens beschränken sie sich auf Aussagen wie: "Sie können essen was Sie vertragen." Aus naturheilkundlicher Sicht ist eine Ernährungsumstellung absolut notwendig. Vor allem eine Vermeidung der "Primärantigene" Kuhmilch und Ei ist nötig. Ebenso muß auf Nüsse und Zwiebeln verzichtet werden.
Orthomolekular-Medizin Empfohlene Tagesdosis:

Vitamin A:
  25'000-50'000 IE

 

(die Dosis langsam auf die kleinstmögliche wirksame Dosis absenken). Hohe Vitamin-A-Dosierungen sollten Sie nur in therapeutischer Begleitung durchführen. 

Vitamin E: 800 mg Kann die Darmentzündung mildern und den Heilungsprozess im Darm unterstützen.

Vitamin-B-Komplex

Sollte mind. 50 mg Vitamin B1 (Thiamin), B2
(Riboflavin) und Vitamin B6 haben, sowie mind. 0,4 mg Folsäure und 50 µg Vitamin B12 liefern.

Zink: 50 – 100 mg

Fördert den Heilungsprozess im Darm. Zusammen mit 2 mg Kupfer nehmen.

25-30 g niedermolekulares Protein

Aufgelöst in Wasser. Reduzieren Sie den Verzehr von proteinreichen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Milchprodukten, Eiern und Meeresfrüchten. Mit dem niedermolekularen Protein (Burgerstein) verhindern Sie eine allfällige allergische Reaktion auf tierische Eiweiße.

Omega-3-Fettsäuren: 2,5 – 3 g EPS  in Form von Fischöl-Kapseln.

Phytotherapie Uncaria tomentosa, Wallwurz, Propolis, Schwarzkümmelöl, Stiefmütterchen, Ringelblume.
Trinken Sie über mehrere Wochen täglich 2 Tassen Ringelblumen-Tee schluckweise. 
Eine Kur mit Teebaumöl wird sehr hilfreich sein. Weihrauch ist eine empfehlenswerte Nahrungsergänzung speziell bei chronischentzündlichen Erkrankungen.

Säure-Basen-Haushalt Die Prüfung einer möglichen chronischen Übersäuerung ist unerläßlich. Ohne eine Regulierung des Säure-Basenhaushalts ist eine Therapie der Colitis Ulcerosa wenig erfolgreich.
Schüssler-Salze

Magnesium phosphoricum Nr. 7, Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11, Calcium sulfuricum Nr. 12

Spagyrik Beinwell, Magen-Darm-Tropfen, Entzündungs-Tropfen, Capsicum annuum (spanischer Pfeffer), Geranium robertianum (Storchenschnabel).
Wirbelsäulensegmente Eine Fehlstellung des 1. Lendenwirbels kann eine Colitis zusätzlich unterhalten, weil die Nerven, die hier die Wirbelsäule verlassen, auch den Dickdarm innervieren. Ebenso ist auf Th3 (Lu) und Th10 (Niere) zu achten.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges

Bei Dickdarmerkrankungen ist es unerläßlich eine zugrunde liegende chronische Nasennebenhöhlenerkrankung zu behandeln.