Arterieosklerose - Atherosklerose - Arterienverkalkung - Gefäßverkalkung
Volkskrankheit Arteriosklerose - Die sogenannte Gefäßverkalkung oder Arterienverkalkung
| Grundsätzliches zur Gefäßverkalkung |
Korrekterweise heißt die Arterienverkalkung tatsächlich eher Atherosklerose, da dies eher den Umbau der
Gefäße beschreibt. Die Gefäßverkalkung ist die häufigste aller Gefäßleiden. Früher galt sie als die Krankheit der alten Leute,
heute jedoch, dank unserer „Zivilisation“ werden bereits jüngere Menschen damit konfrontiert. In Kulturen, wo das Leben
etwas langsamer pulsiert, wo die Kost einfacher und die Sorgen kleiner sind, ist Arteriosklerose viel seltener
anzutreffen.
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| Mögliche Ursachen einer Arteriosklerose |
Überlastung auf längere Zeit in irgendeiner Form: Rauchen, Überernährung, Alkohol, Bewegungsmangel, Stress.
Übersäuerung im Allgemeinen. Immer noch gilt bei vielen Medizinern überhöhtes Cholesterin als
Auslöser. Dies Ansicht ist aber schon lange überholt.
Heute gilt die (auch aus naturheilkundlicher Sicht) stimmige Theorie,
dass es sich um einen durch freie Radikale verursachten übermäßigen Oxidationsprozess handelt. Demnach verändern freie
Radikale das Blutfett Cholesterin und bilden dabei sog. Schaumzellen, die dann die Gefäße
verstopfen.
Das Problem nur mit
Cholestrinsenkern (sog. Statintherapie) zu behandeln ist grundsätzlich falsch, weil es die Oxidationsprozesse der
Fette nicht stoppt. Der Risikofaktor freie Radikale wird nicht beseitigt. Das wichtigste Radikal, dass im Blut bestimmt
werden kann, ist das Homocystein, das beim Abbau schwelhaltiger Aminosäuren im Körper
anfällt.
Ein weiterer Risikofaktor ist ein hoher
Lipoprotein-a-Spiegel.
Als weitere Risikofaktoren gelten u.a.
folgende Krankheiten und Symptome:
Diabetes
Bewegungsmangel
hoher Blutdruck Übergewicht
Stress
Rauchen
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| Mögliche Folgen einer Arterienverkalkung |
Das zunächst tückische ist, dass die Gefäßverkalkung nicht weh tut und auch sonst keine Symptome
zeigt. Mit zunehmender Verkalkung werden die Gefäße dünner und brüchiger. Das Herz muss immer mehr leisten, um das Blut
durch den Körper zu pumpen.
Je nach Ort der Verkalkung sind die Symptome anders:
Bei Hirnbasisarterien: psychische Symptome, Erschöpfung,
Energielosigkeit, Desinteresse, Schwindel,
Gleichgewichtsstörungen, Konzentrationsschwäche. Herzkranzgefässe: Angina pectoris, Brustschmerzen, Brustspannung. Periphere Gefäße: Schaufenster-Krankheit, Beinschmerzen, Wadenkrämpfe, Durchblutungsstörungen, Einschlafen der Glieder. Nierenarterien: erhöhter Blutdruck, Niereninsuffizienz.
Ändert man nichts, führt die Arteriosklerose letzlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Thrombose, Herzinfarkt oder Schlaganfall -
und die beiden letztgenannten sind ja auch die Häufigsten Todesursachen in der sog. westlichen Welt.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Arteriosklerose in
Frage kommen.
Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie
Bezugsquellen.
| Ernährung |
Vermeiden Sie starke Gewürze und
Kochsalz. Machen Sie jedes Jahr eine ein- bis zweiwöchige Fasten-Kur, um den Organismus
zu entlasten. Und insgesamt einfach eine gesunde Ernährung.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 20 ml Weissdorn, Immergrün, Mistel, Schafgarbe und Ginkgo. |
| Gemmo-Therapie |
Mammutbaum-Knospenmazerat.
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| Klassische Homöopathie |
Bei der sog. "roten" Arterienverkalkung (Blutandrang zum Kopf, Kopfschmerz, Schwindel, Schlaflosigkeit,
Herzklopfen etc.):
Arnica D4
Aurum metallicum D4
Conium D4
Ergotinum D4
Strontium Carbonicum D12
Bei der sog. "blassen" Gefäßverkalkung (frostige Patienten, Vergreisung, hohes Lebensalter, Gedächnisschwäche,
allgemeine Paralyse):
Barium Carbonicum D6
Plumbum Metallicum D6
Cuprum Metallicum D6
Arsenicum Album D6
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| Orthomolekular-Medizin |
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Folsäure: 0,8 mg
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Senkt den
Homocysteinspiegel im Blut, sogar bei Menschen, deren Folsäurespiegel an sich normal
ist.
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Vitamin B6: 50-100 mg
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Senkt den
Homocysteinspiegel im Blut. Hilft, die Blutfettwerte zu normalisieren und wirkt der
Bildung von Blutgerinnseln entgegen.
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Niacin: 300-500 mg
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In Form von Nikotinsäure. Bringt die Blutlipide ins
Gleichgewicht. Hautrötungen können vermieden werden, wenn die Dosis über den Tag verteilt zu den Malzeiten
genommen wird. Senkt zudem hohe
Lipoprotein-a-Spiegel.
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Vitamin C: 2-4 g
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Schützt Fette und Cholesterin vor Oxydation. Bringt die
Blutlipide ins Gleichgewicht (Lipoprotein-a).
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Vitamin E: 100-400 mg
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Wirkt der Bildung von Blutgerinnseln entgegen, schützt
Fette und Cholesterin vor Oxydation und kann HDL (das „gute“ Cholesterin)
vermehren.
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Chrom: 200 µg
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Kann auch in Form von 20 g hochwertiger Bierhefe genommen
werden.
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Magnesium: 400-600 mg
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Vermindert das Herzinfarktrisiko und die Gefahr von
Herzrhythmusstörungen.
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Selen: 200 µg
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Hilft, Blutfette und Cholesterin vor Oxydationsschäden zu schützen.
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Coenzym Q10:
60-90 mg
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Vermindert die Anzahl von Brustschmerzanfällen (Angina pectoris) und verbessert die
Herzfunktion.
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L-Carnitin: 1-2 g
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Vermindert ebenfalls das Risiko Angina pectoris.
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Omega-3-Fettsäuren
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1-1,5 g EPS in Form von Fischölkapseln. Wer regelmässig (2-3 mal pro Woche) Fisch isst, kann sich auf diese Art mit
Omega-3-Fettsäuren versorgen. Senkt zudem hohe
Lipoprotein-a-Spiegel.
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Gamma-Linolensäure (GLS)
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2-3 g Nachtkerzenöl (EPO).
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| Phytotherapie |
Fischöl- und Knoblauchkur. Grüner Tee ist insgesamt sehr reich an antioxidativen Substanzen.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
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| Schüssler-Salze |
allgemein: Calcium fluoratum D 12, Calcium phosphoricum D 6, Natrium chloratum D 6, Magnesium Phosphoricum D 6
(als Zwischenmittel für ca. 3 Wochen)
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