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Angstzustände

Angstzustände entstehen durch seelische und körperliche Konflikte ohne erkennbare, reale Bedrohung. Physiologisch dienen Angstempfindungen dem Schutz des Lebens, sie helfen Gefahren zu vermeiden.

Angst ist abgeschwächter Form kann auch ein Gefühl der innen Unruhe, Nervosität oder Furcht ohne erkennbaren oder realistischen Grund sein. Angst kann, obwohl es ein natürliches Gefühl und Warnsignal ist, sehr belastend sein. Plötzliche Anfälle von Angst werden als Panikattacken bezeichnet.

Bei pathologischen Angstzuständen nehmen Angstreaktionen oder Panikattacken unnatürlich zu. Sie zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, wobei ca. 20 Prozent einer Behandlung bedürfen. Selten zeigen sich Angstzustände, die vermehrt bei Frauen auftreten, nach dem 45. Lebensjahr. So treten spezifische Phobien (z.B. Agoraphobie) mit einer Beteiligung an der Gesamterkrankungsrate von über fünf Prozent bereits im Kindesalter auf, generalisierte Ängste mit ebenfalls über fünf Prozent im Alter zwischen 20 und 30. Panikattacken zeigen sich mit ca. zwei Prozent vermehrt um das 30. Lebensjahr.

Meist liegen Angstzustände nicht isoliert vor, sondern lassen sich in Zusammenhang mit anderen psychischen Erkrankungen (z.B. Borderline-Syndrom) bringen. Die Entwicklung und Entstehung einer solchen psychischen Störung ist nicht immer leicht nachvollziehbar, besonders für Außenstehende.

Die Wissenschaft hat drei unterschiedliche Ansätze dazu entwickelt:

Im psychoanalytischen Ansatz geht man von misslungenen Bewältigungsstrategien eines Konfliktes aus, der zu Überforderung und Rückzug in kindliche Verhaltensmuster führt.

Der lerntheoretische Ansatz begründet Angstzustände mit zuvor durchlebten (erlernten) negativen Erfahrungen, die den Betroffenen davon abhalten, die Erfahrung erneut zu durchleben. So kann er niemals feststellen, dass diese Situation ggf. ein Einzelfall war (z.B. Angst vorm Fliegen nach einem Flug mit Turbulenzen).

Der neurobiologische Ansatz wählt die Möglichkeit eines labilen autonomen Nervensystems, welches zu einer schnelleren Reizung und somit Angstauslösung führen kann.

Allgemein verursachen Angstzustände starkes Schwitzen, Hitzewallungen, Nervosität, Herzrasen, ein flaues Gefühl in der Magengegend, einen Kloß im HalsÜbelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Beklemmung. Die Symptomatik kann derart ausgeprägt sein, dass der Betroffene durch Hyperventilation (übermäßige Atmung) das Bewusstsein verliert.

Daneben führen die verschiedenen Angstformen zu spezifischen Verhaltensmustern. Menschen mit Agoraphobie meiden große Plätze oder offene Bereiche und soziale Phobien führen zu einem vollständigen Rückzug aus der Öffentlichkeit. Daneben zeigen sich auf einen Gegenstand oder ein Tier gerichtete Ängste (z.B. Spinnen, Flugzeug).

verwandte Themen: Prüfungsangst - Schlafprobleme

Sprache der Symptome

Sie sollten mit einem einfühlsamen Therapeuten oder Therapeutin versuchen, den Ursprung dieser Angst zu finden. Sehr oft liegt der sogar in einem früheren Leben. Eine Reinkarnations-Therapie kann unter Umständen eine Angst oder Phobie in einer einzigen Sitzung erlösen.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Angstzuständen in Frage kommen.

Vermeiden Sie Beruhigungsmittel und Tranquilizer. Die machen Sie nur abhängig und lösen das Problem nicht. Wenn das Wasser im Eimer kocht, können Sie einen Deckel darauf tun und sehen dann das kochende Wasser nicht mehr. Aber kochen tut es trotzdem! Das ist die Wirkung von chemischen „Heilmitteln“.

AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Blütenessenzen

Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Bei Panikattacken können Sie folgendes versuchen: Sie können ein Fläschchen mit der Essenz Rock Rose mit sich führen. Während der Anfallsfreien Zeit geben Sie vier Tropfen in ein Glas Wasser und trinken es im Laufe des Tages. Bei einer Attacke direkt von dem Fläschchen ein bis zwei Tropfen auf die Zunge geben, bis sich die Lage beruhigt. Dies wiederholen Sie lange Zeit (bis zu einem Jahr), bis die Anfälle nicht mehr stattfinden. 

Ernährung Verzichten Sie auf alle gesüßten Speisen. Koffein kann die Symptome verstärken, also lassen Sie besser die Hände von Kaffee und schwarzem Tee.
Orthomolekular-Medizin Empfohlene Tagesdosis:

Niacinamid 0,5 - 1 g
Vitamin B6 50 - 100 mg
Thiamin (Vitamin B1) 50 - 100 mg
Kalzium 800 mg zusammen mit
Magnesium 400 mg
Tryptophan 1 - 3 g (Bananen, Eier, Fisch, Milchprodukte, Sojaprodukte, Walnüsse.)

Einen Vitamin-B-Mangel kann durch Niacin  behoben werden.

Phytotherapie Baldrian, Goldmohn, Kawa-Kawa.
Schüssler-Salze

Wenn sie uner unterschwelliger Angst oder Angst vor Dingen leiden: Kalium sulfuricum
Platzangst, akute Fälle: Kalium phosphoricum
Langzeitbehandlung: Kalium phosphoricum
Prüfungsangst: Magnesium phosphoricum

Sonstiges Bewegen Sie sich an der frischen Luft, mind. 30 Minuten täglich. Eine Atemtherapie nach Rüdiger Dahlke wäre empfehlenswert.

Heilsteine: Kaufen Sie sich einen Bergkristall und legen ihn nach dem reinigen eine halbe Stunde an die Sonne. Legen Sie ihn über Nacht in 2 Liter Wasser und trinken das Wasser im Laufe des nächsten Tages. Dies machen Sie, bis die Attacken nicht mehr auftreten (bis zu drei Wochen).

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