{"id":718,"date":"2011-01-17T15:46:53","date_gmt":"2011-01-17T13:46:53","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=718"},"modified":"2025-10-22T09:40:10","modified_gmt":"2025-10-22T07:40:10","slug":"jammern-hilft-nur-den-anderen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/jammern-hilft-nur-den-anderen\/","title":{"rendered":"Jammern hilft nur den Anderen"},"content":{"rendered":"<p>Ja, &#8230; wie fange ich denn diesen Beitrag an? Am besten mit der Ursache.<\/p>\n<p>Am Samstag erhielt ich eine email einer Kollegin aus der Schweiz mit der Betreffzeile: &#8222;Jammern hilft nur den anderen&#8220;.<\/p>\n<p><!--more--><strong>Hier der Inhalt:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p><em>Sehr geehrter Herr Graeber<br \/>\nimmer wieder spannend, ihre Beitr\u00e4ge. [&#8230;] Alle mit sehr viel Wahrheit behaftet und an Leute verschickt, die sowieso Ihrer Meinung sind. Schade, denn den Menschen, denen es zug\u00e4nglich sein sollte, die haben auch in Ihrem Falle nichts davon.<\/em><\/p>\n<p><em>Sie sagen es so schon die &#8222;heiliege Mutter Pharma&#8220; bekommt so lange Recht, auch von der Politik, wie dass Leute, wie Sie und anderer Ihrer Art, die den Zugang zu Firmen und Menschen haben, deren Interesse es ist, dass die altenativen Mittel und Methoden nicht l\u00e4nger als nicht beweiskr\u00e4ftig und wirksam gelten, sich mit dem Wissen und vorallem (und da hapert es halt auch hier), mit Geld zusammenschliessen und Gegenwerbung betreiben. Im Fernsehen, auf Medikamentenpackungen etc. etc. Insbesondere sollte dem Kunden bei jeder Werbeschaltung, nach der der Satz kommt, &#8222;dies ist ein&#8230;&#8230;&#8220; eine alternatives Gegenmittel pr\u00e4sentiert werden. Ja, das kostet Geld. Doch wir k\u00f6nnen nicht l\u00e4nger die versteckten, die Scheuen, die Kleinen etc. Zwar bin ich selber wirklich eine Nummer zu klein, um Grosses bewirken zu k\u00f6nnen. Dennoch versuche ich in meiner Ayurveda Praxis den Menschen in kleinen Schritten zur grossen Gesundheit zu verhelfen, denn David hat Goliat auch besiegt.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nAlso bitte schliessen Sie sich zusammen mit all denen, die etwas bewirken wollen. Sollte ich nebst diesem Schreiben einen Beitrag leisten k\u00f6nnen, so tue ich das gerne. Sie kennen die zust\u00e4ndigen Firmen und Menschen. Gerne erwarte ich den n\u00e4chsten Newsletter von Ihnen<\/em><\/p>\n<p><em>Liebe gr\u00fcsse aus der Schweiz<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Zwei S\u00e4tze lie\u00dfen mich inne halten:<\/strong><\/p>\n<p>1. Zwar bin ich selber wirklich eine Nummer zu klein, um Grosses bewirken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>2. Also bitte schliessen Sie sich zusammen mit all denen, die etwas bewirken wollen.<\/p>\n<p>Das erinnerte mich an eine Geschichte die vor 10 Jahren begann. Damals hatte ich einen Patienten, dem eine Werbeagentur geh\u00f6rt. Bei den regelm\u00e4\u00dfigen Besuchen wies er mich jedesmal darauf hin, dass man &#8222;also jetzt unbedingt eine email und eine Webseite brauche.&#8220;<\/p>\n<p>Irgendwann gab ich nach und meinte &#8222;dann erstellen Sie doch sowas mal f\u00fcr mich&#8220;. Im Jahr 2002 hatte ich dann auch email und eine Webseite. Nat\u00fcrlich sollte ich Inhalte f\u00fcr die Seite liefern, was kein Problem war.<\/p>\n<p>Ich gab der Agentur meine Anleitungen f\u00fcr Patienten, die ich diesen als &#8222;Hausaufgabe mitgab&#8220;: das waren vor allem Anleitungen wie man bestimmte Kneippsche G\u00fcsse und Waschungen ausf\u00fchrt. Gleichzeitig begann ich die Heilverfahren zu beschreiben, die ich anwende.<\/p>\n<p><strong>Ich sah zwei Vorteile:<\/strong><\/p>\n<p>1. Wenn fortan zum Beispiel Patienten fragten, &#8222;Wie ist das eigentlich mit der Hom\u00f6opathie?&#8220;, dann fragte ich diese erst einmal: &#8222;Haben Sie Internet?&#8220; &#8211; wenn ja, gab ich diesen meine Visitenkarte und bat diese sich auf meiner Webseite zu informieren. Denn dort stand viel mehr, als ich den Patienten w\u00e4hrend der Zeit in der Praxis erkl\u00e4ren konnte.<\/p>\n<p>2. Bei den Anleitungen dachte ich: Vielleicht interessiert das ja auch andere Patienten.<\/p>\n<p><strong>Von da an nahmen die Dinge Ihren Lauf:<\/strong><\/p>\n<p>Ein halbes Jahr sp\u00e4ter fragte mich mein Patient aus der Agentur: &#8222;Wissen Sie eigentlich wie viele Leute Ihre Webseite besuchen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein, keine Ahnung&#8220;, war meine Antwort.<\/p>\n<p>&#8222;Das sind in der Woche bereits mehr als 200.&#8220;<\/p>\n<p>200 in der Woche&#8230; Ich begann zu rechnen: In der Praxis kann ich maximal 20 Personen am Tag behandeln und informieren. Wenn ich mir mehr Zeit nehmen m\u00f6chte, schafft man gewissenhaft (aus meiner Sicht) eigentlich nur ca. 14 &#8211; 16 Patienten &#8211; vor allem wenn man nicht von Kabine zu Kabine laufen will. Ergebnis: Im Internet lesen doppelt so viele Menschen wie ich in der Praxis behandeln kann. So begann ich also vor fast acht Jahren Artikel zu schreiben &#8211; und mit der Zeit wurden es immer mehr.<\/p>\n<p>So sehe ich es als meinen Beitrag etwas zu ver\u00e4ndern und den Menschen zu helfen. Der Zusammenschlu\u00df mit Kollegen klappt da nur bedingt. Alleine die Heilpraktiker sind in sechs verschiedenen Verb\u00e4nden organisiert. Zudem gibt es dann noch die Verb\u00e4nde in den einzelnen Therapierichtungen. Mir pers\u00f6nlich ist diese Verbandsarbeit zu umst\u00e4ndlich. Meine Anliegen ist es mich direkt an die Patienten und Betroffenen zu wenden &#8211; und das Internet ist dazu ein sehr gutes Medium&#8230;<\/p>\n<p>Tja: Da bliebe noch die Forderung meiner Kollegin &#8222;Also bitte schliessen Sie sich zusammen mit all denen, die etwas bewirken wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Also wie das konkret aussehen k\u00f6nnte &#8211; da bin ich mir \u00fcberhaupt noch nicht im Klaren. Ein Verein oder eine Partei? Davon gibt es doch schon genug. Au\u00dferdem ist sowas \u00fcberhaupt nicht mein &#8222;Ding&#8220;.<\/p>\n<p>Vielleicht haben Sie ja eine Idee, was <em>wir<\/em> tun k\u00f6nnten?<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie so etwas interessiert, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Newsletter<br \/>\n&#8222;Hoffnung bei Krebs&#8220; dazu an:<\/strong><\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1Ki\" data-webform-id=\"pL1Ki\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, &#8230; wie fange ich denn diesen Beitrag an? Am besten mit der Ursache. 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