{"id":710,"date":"2024-06-14T11:00:57","date_gmt":"2024-06-14T09:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=710"},"modified":"2024-06-26T13:08:44","modified_gmt":"2024-06-26T11:08:44","slug":"weichmacher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/weichmacher\/","title":{"rendered":"Weichmacher: Eine Belastung &#8211; aber wir m\u00fcssen mit diesem &#8222;Dreck&#8220; leben"},"content":{"rendered":"<p>PVC oder Polyvinylchlorid ist ein thermoplastischer Kunststoff, der hart und spr\u00f6de ist. Erst durch die Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren wird er weich, flexibel und formbar.<\/p>\n<p>PVC kommt zur Anwendung in Fensterprofilen, Fu\u00dfbodenbel\u00e4gen, Rohren, Gummi-Handschuhen, Folien, Kreditkarten, Spielzeugen f\u00fcr Kinder usw. Die harte PVC-Variante enth\u00e4lt keinen Weichmacher, wie z.B. in PVC Rohren. Die weiche Variante dagegen enth\u00e4lt ca. 40 Prozent Weichmacher.<\/p>\n<p>Der wichtigste Weichmacher, der bei PVC und anderen Kunststoffen zum Einsatz kommt, ist Phthalat. <strong>Dieser Weichmacher geht keine chemische Verbindung mit dem Kunststoff ein, sondern lagert sich zwischen den PVC- bzw. Kunststoff-Molek\u00fclen ein, was eine Auflockerung des Kunststoffgef\u00fcges zur Folge hat.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Resultat dieser Auflockerung ist: Der Kunststoff wird weicher. Man kann diesen Prozess auch mit einem Schwamm vergleichen, der im trockenen Zustand spr\u00f6de und hart ist.<\/p>\n<p>Wird er in Wasser getaucht, dann wandert das Wasser in den Schwamm und macht ihn weich und flexibel. So wie das Wasser aus dem Schwamm entweichen kann, so kann auch der Weichmacher aus dem Kunststoff entweichen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p><strong>Dies bedeutet f\u00fcr mit Kunststofffolien verpackte Lebensmittel, dass das entweichende Phthalat direkt in die Lebensmittel wandert.<\/strong> Lebensmittel mit einem hohen Fettanteil sind besonders von solchen Prozessen betroffen, da Phthalat \u00e4u\u00dferst lipophil (fettfreundlich bzw. fettl\u00f6slich) ist.<\/p>\n<p>Die Weichmacher in Plastikspielzeugen dagegen werden durch Speichel und Hautkontakt in den Organismus aufgenommen, so dass diese Art der Spielzeuge f\u00fcr Kleinkinder und Kinder alles andere als w\u00fcnschenswert ist.<\/p>\n<h2>Was aber ist Phthalat und was macht es eigentlich?<\/h2>\n<p>Phthalat als Kunststoffweichmacher kommt in PVC, Nitrocellulose und synthetischem Gummi vor. Es gibt eine Reihe von verschiedenen Phthalaten, die geringe chemische Ver\u00e4nderungen in ihrer Prim\u00e4rstruktur aufweisen. Einige dieser Varianten kommen in der Kosmetik, K\u00f6rperpflegemitteln und sogar in pharmazeutischen Produkten zum Einsatz.<\/p>\n<p><strong>Dies ist umso unverst\u00e4ndlicher und erschreckender, geht man heute davon aus, dass Phthalate eine \u00f6strogenartige hormonelle Wirkung haben, die besonders die Entwicklung der m\u00e4nnlichen Geschlechtsorgane, speziell der Hoden, beim F\u00f6tus beeintr\u00e4chtigen<\/strong>. Dies kann zur <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Unfruchtbarkeit.htm\">Unfruchtbarkeit<\/a> f\u00fchren bis hin zur Feminisierung.<\/p>\n<p>Zudem werden allen \u201eDisruptoren\u201c, wie die Hormon-Nachahmer hei\u00dfen, noch weitere embryonale Sch\u00e4digungen zugeschrieben. Dazu geh\u00f6ren <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/kinderkrankheiten\/ads.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ADHS<\/a>, <a href=\"http:\/\/renegraeber.de\/blog\/vitamin-d-tryptophan-autismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Autismus<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Uebergewicht.htm\">\u00dcbergewicht<\/a> des Heran- und Erwachsenen sowie geistige Behinderungen und Fehlbildungen der m\u00e4nnlichen Geschlechtsorgane.<\/p>\n<p>Auch eine Schw\u00e4chung des Immun-Systems kann die Folge einer Exposition mit Weichmachern w\u00e4hrend der Embryogenese sein. Im schlimmsten Fall k\u00f6nnen die Toxine eine Fehlgeburt ausl\u00f6sen. US-Studien belegen auch eine keimsch\u00e4digende Wirkung der Stoffwechselabbau-Produkte der Phthalate. Die Metabolite st\u00f6ren die Gen-Expression in der Placenta, wodurch die Entwicklungsst\u00f6rungen mit verursacht werden.<\/p>\n<p>Aber auch beim Erwachsenen k\u00f6nnen sich Weichmacher fatal auswirken. So ist <a href=\"http:\/\/www.diabetiker-experte.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diabetes<\/a>\u00a0beim Mann mit diesen Chemikalien assoziiert worden. Ein weiterer Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung von <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/urologie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hodenkrebs<\/a>.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie so etwas interessiert, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Newsletter<br \/>\n&#8222;Hoffnung bei Krebs&#8220; dazu an:<\/strong><\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1Ki\" data-webform-id=\"pL1Ki\"><\/script><\/p>\n<p>Auch hier wird vermutet, dass Phthalate ganz oben auf der Liste der Verursacher stehen. Einige Wissenschaftler glauben auch, dass die Disruptoren die Lebenserwartung reduzieren, weil der Testosteron-Spiegel erheblich ansteigt. Sogar an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollen Weichmacher beteiligt sein.<\/p>\n<p>Aber auch der weibliche Teil der Bev\u00f6lkerung ist von einer Phthalatbelastung bedroht. Durch die \u00f6strogenartige Wirkung besteht ein erh\u00f6htes Krebsrisiko, das in sp\u00e4teren Lebensjahren besteht. <strong>Erschwerend kommt noch dazu, dass Phthalate in Verbindung mit anderen chemischen Substanzen an toxischer Potenz gewinnen k\u00f6nnen. <\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend in Europa phthalathaltige Spielzeuge f\u00fcr Kinder weitestgehend verboten worden sind, enthalten bestimmte Medikamente immer noch diesen Weichmacher, diesmal als Hilfsstoff. Dies betrifft Arzneimittel, pflanzliche Heilmittel und <a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/Unterschied_Nahrungsergaenzung_Arzneimittel.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nahrungserg\u00e4nzungsmittel<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Grund f\u00fcr den Einsatz ist die Forderung, dass der eigentliche Wirkstoff erst im Darm und nicht schon im Magen freigesetzt werden soll. Phthalat ist also ein guter, s\u00e4ureresistenter Schutz gegen eine fr\u00fchzeitige Zersetzung der Tablette oder Kapsel im Magen.<\/strong><\/p>\n<p>Leider zeigt die Kehrseite der Medaille \u00fcberdurchschnittlich hohe Konzentrationen an Phthalat bei den Patienten, die auf die entsprechenden Mittel eingestellt worden waren.<\/p>\n<p>Eine Liste mit einigen dieser Medikamente ist hier einsehbar: <a href=\"https:\/\/internet-apotheke-freiburg.de\/arzneimittel\/dep.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arzneimittel mit Diethylphthalat. <\/a><\/p>\n<p>Apotheken k\u00f6nnen \u00fcber die ABDA-Datenbank ermitteln, welches Medikament den Weichmacher enth\u00e4lt.<\/p>\n<p><strong>Eine ARD-Sendung im M\u00e4rz 2006 des Magazins \u201ePlusminus\u201c teilte seinen Zuschauern mit, dass es zu diesem Zeitpunkt in Deutschland 51 Arzneimittel gab, die den Hilfsstoff Phthalat (DBP) enthielten.<\/strong> Die H\u00e4lfte davon war frei verk\u00e4uflich. Es handelte sich dabei um <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/medikamente\/\">Arzneimittel<\/a> gegen <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Bronchitis.htm\">Bronchitis<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Erkaeltung.htm\">Erk\u00e4ltungen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Bronchialasthma.htm\">Asthma<\/a>, <a href=\"http:\/\/renegraeber.de\/Cholesterin-Report.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zu hohe Cholesterinwerte<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.besser-gesund-schlafen.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schlafst\u00f6rungen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blutwerte\/bluteisenwerte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eisenmangel<\/a> etc.<\/p>\n<p><strong>Einige von diesen Pr\u00e4paraten wiesen im Beipackzettel ausdr\u00fccklich darauf hin, dass das Produkt f\u00fcr Schwangere geeignet sei. Jetzt verstehe ich nicht, nachdem wir gesehen haben, dass vor allem m\u00e4nnliche F\u00f6ten durch den Weichmacher h\u00f6chst gef\u00e4hrdet sind, warum DBP-haltige Medikamente <\/strong><a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Schwangerschaft.htm\"><strong>Schwangeren<\/strong><\/a><strong> empfohlen werden. <\/strong>Aber vielleicht l\u00e4sst sich dies mit <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/die-pharmaindustrie-wie-wir-patienten-belogen-werden\/\">Profitgier und Verantwortungslosigkeit, die in der Pharmaindustrie nicht neu ist<\/a>, am schnellsten (und am besten) erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h2>Wie kann man dem Weichmacher entweichen?<\/h2>\n<p>Man wird aus der industriellen Ecke immer wieder zu h\u00f6ren bekommen, dass die Konzentrationen inzwischen so abgenommen haben, dass sie im Prinzip vernachl\u00e4ssigbar sind. Au\u00dferdem wird Phthalat ja auch vom Organismus wieder abgebaut.<strong> Aber die industrieunabh\u00e4ngige Wissenschaft scheint dem nicht ganz zustimmen zu wollen.<\/strong><\/p>\n<p>Sie argumentiert, dass die vielen kleinen Belastungen aus vielen Lebensmitteln und anderen Bereichen mit nicht nur einem Phthalatderivat, sondern einer Vielfalt davon, sich aufsummiert und m\u00f6glicherweise die Wirksamkeit der Phthalate potenziert.<\/p>\n<p><strong>Leider scheint die \u201eFlucht\u201c in den Bioladen auch keine Alternative zu sein,<\/strong> denn ein Forscher von der Technischen Hochschule in Z\u00fcrich fand heraus, dass \u201eMenschen, die sich bewusst gesund ern\u00e4hren, k\u00f6nnen durch Lebensmittel h\u00f6her mit Phthalaten belastet sein als solche Menschen, die sich weniger um ihre Nahrung k\u00fcmmern.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Warum denn das?<\/h2>\n<p><strong>Sind nicht die Bioprodukte (mit <\/strong><a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/bio-siegel-oeko-siegel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Bio-Siegel<\/strong><\/a><strong>) umweltfreundlich und nicht in Plastik verpackt?<\/strong><\/p>\n<p>Die Antwort aus Z\u00fcrich dazu lautet: \u201eDas Endprodukt ist oft in Papier verpackt, aber man muss die gesamte Kette sehen, \u00fcber die ein Nahrungsmittel hergestellt oder gewonnen wird. So kann es sein, dass die Lebensmittel, die Sie am Marktstand kaufen, in Plastikgef\u00e4\u00dfen transportiert oder gelagert wurden.\u201c<\/p>\n<p>Selbst das Papier kann mit Weichmachern verseucht sein. Die eigentlich positive Wiederverwertung im Altpapierkreislauf sorgt leider auch f\u00fcr eine \u201eWiederverwertung\u201c von Risikochemikalien.<\/p>\n<p>\u00dcber diesen Weg gelangen die Toxine dann in die Lebensmittel, wobei die biofreundlichen Produkte leider nicht ausgeschlossen zu sein scheinen.<\/p>\n<p>Ein Vermeiden von Weichmachern ist somit nur m\u00f6glich, wenn Produktion und Einsatz vollst\u00e4ndig zum Erliegen kommen. Solange das nicht geschieht, werden wir wohl oder \u00fcbel mit dieser Form der Chemie um uns herum und in uns drin leben m\u00fcssen, die Folgeerkrankungen mit eingeschlossen.<\/p>\n<h2>Die Weichmacher in der Politik<\/h2>\n<p>Es w\u00e4re jetzt ein logischer und nicht un\u00fcblicher Schritt, die Politik auf die Situation aufmerksam zu machen und die entsprechenden Ver- und Gebote einzufordern. Wie es aussieht, macht man mit diesem Schritt den Bock zum G\u00e4rtner.<\/p>\n<p>Denn ob man es glauben will oder nicht, aber so wie es aussieht, brauchen die Hersteller keine detaillierten Nachweise zu erbringen, dass ihre Produkte aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich sind. Ein Registrierungs-Dossier reicht aus, das wahrscheinlich einfach nur in den Aktenschrank kommt und fertig.<\/p>\n<p>Die Plastikindustrie hat auch das Potential von \u201eBio\u201c erkannt, um sich in ein g\u00fcnstiges Licht zu stellen. Wie kann man sich als absolut unbiologischer Plastikhersteller in ein biologisch g\u00fcnstiges Licht stellen? Durch einen Trick, den nur David Copperfield, Houdini und die Marketingabteilung der Plastikbauer beherrschen.<\/p>\n<p>Denn Letztere hat das \u201eb\u00f6se\u201c Bisphenol-A aus ihren Produkten entfernt. Nach dem Motto: \u201eTu Gutes und sprich dar\u00fcber\u201c, wurde dann auch die Werbetrommel ger\u00fchrt und das Fehlen von Bisphenol-A als bio-gr\u00fcnes Plastikwunder inszeniert.<\/p>\n<p>Jetzt endlich d\u00fcrfen Babys und Kleinkinder aus \u201egesunden Flaschen\u201c trinken. Spielzeug aus Plastik war ohne Bisphenol-A schon fast ein \u201eNaturprodukt\u201c. Plastik war irgendwie \u201egesund\u201c.<\/p>\n<p>Was aber niemanden wirklich zu interessieren schien, die Industrie erst recht nicht, war die Tatsache, dass hier ein Weichmacher durch einen anderen Weichmacher ersetzt wurde. Das Fehlen von Bisphenol-A ist nicht gleichbedeutend mit \u201eohne Weichmacher\u201c, sondern mit einem anderen Weichmacher.<\/p>\n<p>Darauf haben die Hersteller jedoch nicht hingewiesen. Vor allem in Thermopapieren (Kassenbons) ersetzten die Hersteller Bisphenol-A durch Bisphenol-S und Bisphenol-F, die h\u00f6chstwahrscheinlich \u00e4hnliche Gesundheitssch\u00e4den verursachen, wenn nicht noch schlimmere.<\/p>\n<p>Dabei kommt es den Herstellern durchaus entgegen, dass die beiden \u201eAlternativen\u201c nicht ann\u00e4hernd so gut erforscht sind wie Bisphenol-A. Doch einige Studien geben deutliche Hinweise auf gesundheitliche Risiken, die Bisphenol-S und Bisphenol-F mit sich bringen. So belegt eine Arbeit die gleiche Wirkung von PBS auf Fettzellen wie sie von Bisphenol-A ausgeht. Die Zellen wachsen nicht nur schneller, sie lagern auch mehr Lipide ein. Das dieserart leichter entstehende \u00dcbergewicht ist eine der gef\u00e4hrlichsten Folgen f\u00fcr die Gesundheit durch die Chemikalien.<\/p>\n<p>Und daher bedeutet die Plakette \u201eBPA-frei\u201c meistens \u201eBisphenol garantiert\u201c, und es ist ganz egal, ob A, S oder F.\u00a0 Und sollte es tats\u00e4chlich irgendwann zum Verbot kommen, k\u00f6nnen wir noch lange nicht erleichtert aufatmen. Denn weil Thermopapiere auch im Altpapier landen, d\u00fcrften uns die Bisphenole, auch Bisphenol-A, im recycelten Papier noch lange verfolgen. Phthalate sind in Druckerfarben enthalten und gelangen dadurch ebenfalls \u00fcbers Recycling in Papier und Pappe.<\/p>\n<p>Der \u201eewige\u201c Kreislauf f\u00fchrt dann dazu, dass die Belastungen sich stetig fortpflanzen, akkumulieren, beziehungsweise uns nach einem m\u00f6glichen Verbot noch lange \u201eFreude bereiten\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Die \u201eIndustrie\u201c interessiert das gar nicht<\/h2>\n<p>Da aber die Plastikindustrie keine Unbedenklichkeit nachweisen muss wie etwa die Pharma-Branche, haben die Kunststoff-Magnaten leichtes Spiel (obwohl Hersteller-Studien ja sowieso \u201eso eine Sache\u201c sind\u2026).<\/p>\n<p>Bisphenole sind zwar seit 2011 wenigstens in Babyflaschen verboten, kommen aber in der einen oder anderen Form in vielen Produkten vor. Wenn es nicht gerade Bisphenol-A ist, dann eben Bisphenol-S, das noch nicht alle auf dem Schirm haben.<\/p>\n<p>Und diese Trickserei wird von der Industrie als biologisch vermarktet, wodurch man sein Problem mit der Diskussion um Bisphenol-A in einen Verkaufsvorteil verwandelt hat.<\/p>\n<p>Jetzt wird es einige Zeit dauern, bis dass jemandem auff\u00e4llt, dass das Bisphenol immer noch Bisphenol ist und nur seinen \u201eNachnamen\u201c ge\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Dann dauert es wiederum seine Zeit, bis die Diskussionen um die gesundheitlichen Aspekte des neuen Bisphenols anlaufen. Bis dahin aber verkauft die Plastikindustrie ihre Giftschleudern in Flaschen-, Beh\u00e4lter- und Verpackungsform als Gr\u00fcn, ohne dabei rot zu werden.<\/p>\n<p>Die Politik unterst\u00fctzt die Industrie in dieser Vorgehensweise. Denn falls wir den Verdacht haben, dass Bisphenol-S-haltige Verpackungen etc. gesundheitssch\u00e4dlich sind, dann m\u00fcssen wir als Verbraucher dies nachweisen.<\/p>\n<p>Die Registrierungs-Dossiers, die nach dem Europ\u00e4ischen Chemikalien-Recht vorgelegt werden m\u00fcssen, k\u00f6nnen von den mangelhaft\u00a0 ausgestatteten Beh\u00f6rden gar nicht nachgehalten werden. Sanktionen kann die Europ\u00e4ische Chemikalien-Agentur sowieso nicht verh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Dazu kommt noch, dass Bisphenol-A und S nicht die einzigen Chemikalien in den Produkten sind. Unter <a href=\"http:\/\/www.bund.net\/themen_und_projekte\/chemie\/achtung_plastik\/schadstoffe_in_plastik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schadstoffe in Plastik \u2013 Augen auf beim Plastikkauf<\/a> gibt es eine kleine Aufz\u00e4hlung, womit wir so gut wie t\u00e4glich konfrontiert werden.<\/p>\n<p>Und dennoch, trotz des Wissens um gesundheitlich sch\u00e4digende Wirkungen der Chemikalien gibt es keine Anstalten seitens der Politik, hier entsprechende Schritte zum Schutz der Gesundheit der Bev\u00f6lkerung einzuleiten.<\/p>\n<p>Denn nicht nur die Plastikindustrie kann zaubern und aus Plastik ein urgesundes, biologisches Naturprodukt machen. Auch die Politik zaubert Bedenkenlosigkeit gegen\u00fcber Chemikalien, die von der Wissenschaft als gesundheitssch\u00e4digend und unphysiologisch bewertet werden.<\/p>\n<p>Um diesen Trick hinzubekommen, benutzt man genau die Wissenschaft, gegen die man argumentieren will\/muss. Wie macht man das? L\u00f6sung: Genau wie die Marketingabteilung der Plastikmacher; man verwandelt einen Nachteil in einen Vorteil.<\/p>\n<p>In diesem Falle bem\u00fcht man die Wissenschaft, um zu erfahren, ab wie viel Chemie der Benutzer ohnm\u00e4chtig vom Stuhl f\u00e4llt. Das will man ja vermeiden, um keine gr\u00f6\u00dferen Anfragen heraufzubeschw\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler ermitteln dann Werte, die von den entsprechenden Gremien der Politik in sogenannte \u201eGrenzwerte\u201c umgewandelt werden. Am Ende haben wir eine lange Liste mit Chemikalien und Werten, die \u201ebedenkenlos\u201c in die Menschen gepumpt werden k\u00f6nnen, ohne dass die Gesundheit Schaden nimmt. Das ist dann ein Gesetz, nach dem sich die Gesundheit zu richten hat.<\/p>\n<p><strong>Und wenn die Industrie darauf hin klagt, dass die Grenzwerte viel zu gering sind und die Produktion, basierend auf den Grenzwerten, kostenschwanger umgestellt werden muss, dann ist man in der Politik auch schon mal bereit, die Grenzwerte \u201eneu zu \u00fcberdenken\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Phrase aus dem Mund eines Politikers bedeutet niemals etwas Gutes. In diesem Zusammenhang wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Grenzwert nach dem \u00dcberdenken auf ein industriefreundliches Niveau angehoben.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Wir m\u00fcssen mit diesem \u201eDreck\u201c leben\u2026<\/h2>\n<p>Dann besteht auch noch die Frage, wer kontrolliert eigentlich, dass die Industrie die ohnehin schon laschen Grenzwerte einh\u00e4lt? Aber es soll noch schlimmer kommen: Grenzwerte f\u00fcr Chemikalien in allt\u00e4glichen Gegenst\u00e4nden sind das explizite Eingest\u00e4ndnis, dass wir alle mit diesem Dreck leben M\u00dcSSEN.<\/p>\n<p>Die Politik hat hier die Aufgabe, zu bestimmen, wie viel Dreck man uns zumuten darf. Die Politik hat auf keinen Fall die Aufgabe, uns vor diesem Dreck zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Darum sind auch Diskussionen um weiterf\u00fchrende Gedanken zu diesem Thema kein Thema. Denn die Grenzwerte f\u00fcr Dreck gelten immer nur f\u00fcr jede einzelne Chemikalie.<\/p>\n<p>Da dadurch aber garantiert ist, dass wir mit allen Chemikalien, die uns die Plastikbauer bescheren, in Kontakt kommen, haben wir auch eine viel h\u00f6here Konzentration an Chemikalien auszuhalten, als die einzelnen Grenzwerte es uns verharmlosenderweise vorgaukeln. Es gibt auch keine (oder kaum) Untersuchungen zu der Frage der Interaktionen dieser vielen verschiedenen k\u00f6rperfremden Substanzen.<\/p>\n<h2>Warum auch?<\/h2>\n<p>Heute wissen wir, dass zum Beispiel Bisphenol-A eine Reihe von ung\u00fcnstigen Einfl\u00fcssen im Organismus verursacht. Phthalate bewirken hormonelle St\u00f6rungen, was aber niemanden dar\u00fcber nachdenken l\u00e4sst, die Substanz zu verbannen, und so weiter und so fort.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Politik hat all dies keine Bedeutung. Einmal ist keinmal. Ein bisschen Gift ist kein Gift. Warum sich also dar\u00fcber aufregen, so lange wir Grenzwerte haben, mit denen wir unser Gewissen beruhigen k\u00f6nnen. Immerhin zeigt das m\u00fchsame Erarbeiten von diesen Grenzwerten, wie sehr man an unserem Wohl interessiert ist.<\/p>\n<h2>Selbst Giftexperten haben Probleme<\/h2>\n<p>Selbst Giftexperten (=Toxikologen) haben Schwierigkeiten, die vielf\u00e4ltigen Wirkungen und Wechselwirkungen im komplexen System des Organismus zu beschreiben. Schon daran scheitert eine sachgerechte Festlegung der Grenzwerte. Notgedrungen greifen die Wissenschaftler zu Computer-Simulationen.<\/p>\n<p>Die rechnergest\u00fctzte Nachahmung biochemischer Prozesse ist nebenbei auch kosteng\u00fcnstiger als Labor-Analysen, mit denen nat\u00fcrlich auch nicht alle biochemischen Reaktionen erfasst werden k\u00f6nnen. Doch das mathematische Modell ist noch unzureichender als die eher stichprobenartigen chemischen Analysen.<\/p>\n<p>Zudem kritisieren Biologen, dass im Rahmen dieses \u201ePhysiologically Based Pharmacokinetic Modeling\u201c (PBPK) die Grundannahmen viel zu unrealistisch sind. F\u00fcr Bisphenol-A treffen die Aussagen h\u00f6chstens im Hinblick auf die Verweildauer der Chemikalie im K\u00f6rper zu.<\/p>\n<p>Hingegen ist die Unterstellung einer nur schwachen Nachahmung des \u00d6strogens durch BPA sogar faktisch falsch. Denn der Weichmacher ist in der Wirkung dem \u00d6strogen praktisch identisch. Nicht ohne Grund gab es in den 1930er-Jahren \u00dcberlegungen, Bisphenol-A f\u00fcr die Hormon-Ersatz-Therapie zu verwenden.<\/p>\n<p>Schon 2010 kam eine Studie heraus, die das Einsickern von Bisphenolen in die Plazenta belegt. Auf diese Weise kommt es zu embryonalen Fehlentwicklungen, zumal in diesem Stadium die Ausscheidung und Entgiftung noch nicht richtig funktionieren.<\/p>\n<p>Und gerade w\u00e4hrend des Heranwachsens muss das Hormonsystem optimal arbeiten. Testreihen offenbarten im Nabelschnurblut h\u00f6here BPS-Werte als im Blut der M\u00fctter. Im Tier-Experiment verursachte der Weichmacher Nerven-, Immun- und Fertilit\u00e4ts-Sch\u00e4den im nachgeburtlichen Leben.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Grenzwert-Chaos: ein Beispiel<\/h2>\n<p>Bisphenol-A gilt als der am gr\u00fcndlichsten erforschte Weichmacher, den es gibt. Und sehr viele Studien deuten stark auf mehrere Gesundheits-Risiken hin, die schon bei kleinsten Kontaminationen auftreten. Das wei\u00df nat\u00fcrlich auch die Industrie und schien zu ahnen, dass irgendwann eine Grenzwertbombe platzen kann.<\/p>\n<p>Wohl deswegen lie\u00dfen die meisten Hersteller Bisphenol-A in Innenbeschichtungen von Dosen weg, damit die Produkte mit dem Hinweis \u201eBisphenol-A-frei\u201c deklariert werden konnten. Der Weichmacher war in Frankreich ohnehin schon seit 2015 verboten.<\/p>\n<p>Nur am Rande erw\u00e4hne ich an dieser Stelle, dass Bisphenol-A in Dosenlacken durch Polyester ersetzt wurde. Die Kunststoffe setzen Polyesteroligomere und Phenole frei, die alles andere als harmlos sind. Hier sehen wir wieder, wie sch\u00f6n sich Beezlebub als Greenwasher bet\u00e4tigen kann.<\/p>\n<p>Ebenfalls nebenbei sei festgestellt, dass Bisphenol-A trotz der freiwilligen Beschr\u00e4nkungen seitens der Produzenten immer noch in Dosengem\u00fcse nachweisbar ist, obwohl die Kontamination schon zur\u00fcckgegangen ist. Doch liegen die Belastungen allemal noch sehr weit \u00fcber dem Grenzwert von 2023.<\/p>\n<p>Aber, wie dem auch sei, verlor Bisphenol-A an Bedeutung. Nun konnte, so eine b\u00f6swillige Interpretation, der Grenzwert in den Marianengraben abrauschen. Und das tat er auch.<\/p>\n<p>Im April 2023 setzte die EFSA (Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit) den Grenzwert der t\u00e4glichen Aufnahme (Tolerable Daily Intake TDI) von Bisphenol-A auf 0,2 Nanogramm pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht und Tag fest. Der seit 2015 geltende Grenzwert betrug 4 Mikrogramm. Im Jahr 2007 entschied sich die EFSA einmal zu einer Erh\u00f6hung des Grenzwertes von 10 auf 50 Mikrogramm.<\/p>\n<p>Das bedeutet: Der h\u00f6chste jemals geltende EFSA-Grenzwert war 250.000 Mal h\u00f6her, als der vom April 2023 \u2013 die EU-Kommission hat allerdings das letzte Sagen. 0,2 Nanogramm ist eine Menge, die, wenn \u00fcberhaupt, nur absolute High-Tech-Labore nachweisen k\u00f6nnen. Folgt die EU-Kommission den EFSA-Empfehlungen, dann muss Bisphenol-A praktisch verboten werden.<\/p>\n<p>Dann k\u00f6nnen M\u00fctter ihre Babys nicht mehr stillen, weil Muttermilch rund 100 Mal so viel Bisphenol-A enth\u00e4lt als dann noch erlaubt ist. Diese Sch\u00e4tzung erfolgt auf Grundlage einer spanischen Studie, in der es um solche Reihenuntersuchungen geht.<\/p>\n<p>Das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR) legte \u201eseinen\u201c Grenzwert (TDI) f\u00fcr Bisphonol-A ebenfalls im April 2023 neu fest. Allerdings liegt die deutsche Empfehlung 1.000 Mal h\u00f6her als die der EFSA: 200 Nanogramm pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht t\u00e4glich.<\/p>\n<p>Bemerkenswert an diesem Hickhack und der Achterbahnfahrt des TDIs in 16 Jahren sind mehrere Aspekte. Da ist eine sehr bedr\u00fcckende Frage: Was haben uns die Verantwortlichen jahrelang zugemutet, wenn der TDI der EFSA heute nur ein Viertel-Millionstel dessen betr\u00e4gt, was wir bis 2007 tagt\u00e4glich einverleiben \u201edurften\u201c?<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich war das Risiko von Bisphenol-A schon l\u00e4nger bekannt und nach dem Vorsorgeprinzip der EU h\u00e4tte es das Zeug schon lange nicht mehr geben d\u00fcrfen. Doch die Angelegenheit, oder besser gesagt, der Skandal l\u00e4sst noch andere Fragen offen.<\/p>\n<h2>Wie k\u00f6nnen EFSA und BfR soweit auseinanderliegen?<\/h2>\n<p>Die Fachleute der EFSA und des BfR streiten nicht nur um ein paar Zehnerstellen, sondern um den Faktor 1.000. Grund daf\u00fcr ist, dass die zwei Institutionen verschiedene Studien \u00fcber Bisphenol-A zugrundelegen.<\/p>\n<p>Die EFSA beruft sich auf eine Sichtung von 800 Studien. Darin geht es vorrangig um die Wirkung des Weichmachers auf das Immunsystem. Die wichtigste dieser Studien ist eine Untersuchung an M\u00e4usen, deren Muttertiere Bisphenol-A ausgesetzt wurden.<\/p>\n<p>Noch bei diesen Nachkommen war die Zahl der T-Helferzellen vom Typ 17 im Blut erh\u00f6ht. Beim Menschen kann das zur Entstehung von Allergien mit riskanter Beteiligung der Lungen sowie Autoimmunkrankheiten f\u00fchren. Laut EFSA sind diese Ergebnisse der kritischste Aspekt aller wissenschaftlichen Resultate \u00fcber die Auswirkungen des Weichmachers.<\/p>\n<p>Das BfR h\u00e4lt diese Studien f\u00fcr unzureichend. Ob die Versuchstiere tats\u00e4chlich infolge der starken Immunzellen-Vermehrung erkrankt waren, lie\u00dfe sich nicht abschlie\u00dfend kl\u00e4ren. Daher h\u00e4lt sich das BfR lieber an eigene Studienauswertungen von 600 Einzelarbeiten.<\/p>\n<p>Schwerpunkt hier ist die durch Bisphenol-A eingeschr\u00e4nkte Fruchtbarkeit von Versuchstieren. Diese Studien veranlassten die BfR-Experten also zu einem TDI, der 3 Zehnerpotenzen \u00fcber dem der EFSA angesiedelt ist.<\/p>\n<p>Das ist der offizielle Grund, warum die Meinungen soweit auseinandergehen. Seltsam erscheint dem sich wundernden Laien noch etwas anderes: Die Studien, die die EFSA durchgesehen hat, reichen bis 2013 zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Erst 2023 kam dann der radikale Schritt und der tiefe Fall des Bisphenols-A-TDIs auf 0,2 Nanogramm. Und das bei einer Chemikalie, die zu diesem Zeitpunkt sowieso l\u00e4ngst ein Auslauf-Modell war.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Zu viel Vertrauen ist nicht gut und der Kontrolle kann man auch nicht trauen<\/h2>\n<p>Ein Grenzwert wackelt um Hunderttausende. Die aktuelle Einsch\u00e4tzung zweier hochbezahlter Experten-Gremien liegt um tausend Einheiten voneinander entfernt. Und dabei geht es um eine Chemikalie, die seit Jahrzehnten so intensiv erforscht worden ist, wie kaum ein anderes Toxin. Das l\u00e4sst den Verbraucher und nat\u00fcrlich auch viele Fachleute ratlos zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Was ist denn, so fragt man sich, mit den Grenzwerten anderer Kontaminationen? Grenzwerte von Chemikalien nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch in Boden, Wasser und Luft?<\/p>\n<p>Und die Grenzwerte von L\u00e4rm, von radioaktiver und elektromagnetischer Strahlung? Das Beispiel Bisphenol-A ist nicht dazu geeignet, Vertrauen in zust\u00e4ndige Beh\u00f6rden und schon gar nicht in die Politik zu haben!<\/p>\n<h2>Hilfe zur Selbsthilfe<\/h2>\n<p>Nachdem in uns der Verdacht aufgekeimt ist, dass das vertrauensvolle \u00dcberantworten unserer Gesundheit in die H\u00e4nde der Politiker und der Industrie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Rezeptur f\u00fcr den sicheren Untergang sein k\u00f6nnte, sollten wir uns Gedanken machen, wie wir selbst die Verantwortung in die Hand nehmen.<\/p>\n<p>Die beste Strategie hier ist die Vermeidungsstrategie. Alles, was fl\u00fcssig ist und in Kontakt mit Kunststoffen gekommen ist, muss im Verdacht stehen, die in dem Kunststoff enthaltenen Chemikalien heraus gesp\u00fclt zu haben, wenn auch in sehr minimalen Konzentrationen. Aber eine Dauerbelastung mit kleinen Konzentrationen hat nichts mit einer physiologischen Vertr\u00e4glichkeit zu tun.<\/p>\n<p>Wir wissen auch nicht, wie schnell der Organismus diese Mini-Konzentrationen abbauen kann. Wenn es hier einen Engpass gibt, dann haben wir ein Problem mit der Einlagerung der Noxen in das Fettgewebe. Und nur darum fallen wir nicht sofort vom Stuhl, wenn wir die Chemikalien zu uns nehmen. Der Organismus sch\u00fctzt sich vor einer Vergiftung durch die Einlagerung in das Fettgewebe. Doch genau dort entfaltet BPA eine seiner st\u00e4rksten Schadwirkungen. Sogar die Abbau-Produkte des Weichmachers, die im Stoffwechsel als Abwehr-Reaktion entstehen, sind ebenfalls Disruptoren, auch wenn sie nicht ganz so toxisch sind wie die Ausgangsverbindung.<\/p>\n<p>Die Liste der beim Erwachsenen durch BPA entstehenden Erkrankungen ist lang: Herzkrankheiten, Hypertonie, Fruchtbarkeitsst\u00f6rungen, beeintr\u00e4chtigte Eierst\u00f6cke, Brustkrebs, hyperaktive Milchdr\u00fcsen, erektile Dysfunktion, dysmorphe Penisver\u00e4nderungen, Prostatahyperplasie, Diabetes und Immunst\u00f6rungen. Chemotherapien sollen nicht mehr optimal wirken und auch Verhaltensauff\u00e4lligkeiten k\u00f6nnen sich bemerkbar machen. Dazu geh\u00f6ren gesteigerte Aggressivit\u00e4t und kognitive Beeintr\u00e4chtigungen.<\/p>\n<h2>Keine Fl\u00fcssigkeiten in Plastikflaschen<\/h2>\n<p>Daher ist es ratsam, Fl\u00fcssigkeiten nicht in Plastikbeh\u00e4ltern zu lagern. Wenn die Plastikflaschen auch noch einen charakteristischen Geruch von sich geben, dann ist das ein untr\u00fcgerisches Zeichen, dass hier hohe Konzentrationen an Chemikalien aus dem Kunststoffger\u00fcst austreten.<\/p>\n<p>Solche Flaschen haben in einem auf Gesundheit bedachten Haushalt absolut nichts zu suchen. Aber auch geruchsneutrale Flaschen sind kein Grund zur Sorglosigkeit. Unsere Nasen sind nicht empfindlich genug, um hier entscheiden zu k\u00f6nnen, ob Chemikalien freigesetzt werden oder nicht. Und Flaschen und Beh\u00e4lter ohne Bisphenol-A geben halt andere Chemikalien ins Wasser etc. ab, wie zum Beispiel Polypropylen, von dem man noch nicht wei\u00df, wozu es schlecht sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Was also k\u00e4me als Alternative in Betracht?<\/h2>\n<p>Edelstahlgef\u00e4\u00dfe, Glasflaschen zum Beispiel, geben keine unerw\u00fcnschten Substanzen ab und sind daher ungleich unbedenklicher als Kunststoffbeh\u00e4lter. Der gro\u00dfe Nachteil von Glas ist, dass es zerspringen kann und gro\u00dfe Glasflaschen recht schwer sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Metallbeh\u00e4lter sollten aus Edelstahl sein und nicht, wie oft angeboten, aus Aluminium. Denn die Aluminiumflaschen sind im Innenraum wieder mit einer d\u00fcnnen, unsichtbaren Kunststoffschicht \u00fcberzogen, die eine Korrosion verhindern soll.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Benutzer jedoch hat das die gleichen Konsequenzen wie eine Plastikflasche. Auch andere Flaschen, die nicht aus Edelstahl gefertigt sind, sind auf diese Weise vor Korrosion gesch\u00fctzt und damit nichts anderes als eine verkappte Plastikflasche.<\/p>\n<p>Diese Kunststoffbeschichtung sorgt dann nach geraumer Zeit daf\u00fcr, dass sie den Geruch des Inhalts annimmt. Grund daf\u00fcr ist das Einlagern von Molek\u00fclen in die freigewordenen Stellen im Plastik, wo zuvor die Weichmacherchemikalie eingelagert war.<\/p>\n<p><strong>Fazit f\u00fcr diesen Bereich: Nur Glasbeh\u00e4lter und Beh\u00e4lter aus Edelstahl (ohne Beschichtung)\u00a0sind gesundheitlich unbedenklich.<\/strong><\/p>\n<p>Besser ist es, beim Einkauf von Getr\u00e4nken bevorzugt auf in Glasflaschen angebotene Ware zur\u00fcckzugreifen. Dies gilt im besonderen Ma\u00dfe f\u00fcr Plastik-Babyflaschen und Lebensmittel f\u00fcr Babys. Blechdosen sind tabu, weil die\u00a0 Innenbeschichtung Weichmacher und andere enthalten kann.<\/p>\n<p>Baby-Flaschen r\u00fchmen sich, Bisphenol-A-frei zu sein, sind aber statt dessen mit Polypropylen versetzt und geben ordentliche Mengen an Chemie in die Babymilch ab. Das Gleiche gilt auch f\u00fcr Baby-Nahrung in Plastikkontainern, die zum Kauf angeboten werden. F\u00fcr den sehr jungen Organismus sind solche, wenn auch geringen Mengen an Chemie, eine physiologische Katastrophe.<\/p>\n<h2>Plastik meiden \u2013 soweit es geht<\/h2>\n<p>Wenn Sie wissen m\u00f6chten, wie man durch einen Geschmackstest feststellen kann, ob Chemie aus der Plastikflasche austritt, haben Sie wenige M\u00f6glichkeiten: Ein Geschmackstest f\u00fcr Plastikflaschen\u00a0 war fr\u00fcher online verf\u00fcgbar (<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160317181432\/http:\/\/www.plastikfrei.org\/nachweis-zu-hause\/#Geschmackstest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.plastikfrei.org\/nachweis-zu-hause\/#Geschmackstest<\/a>), ist aber inzwischen\u00a0\u00a0 leider nicht mehr erreichbar.<\/p>\n<p>Nicht nur viele Flaschen sind heute aus Plastik. Auch K\u00fcchenutensilien werden mehr und mehr aus Plastik gefertigt. Plastikdosen zum Aufbewahren von Lebensmitteln sind heute keine Seltenheit. Leider gilt hier auch das, was wir zuvor diskutiert hatten. Durch die Lagerung, vor allem von feuchten Lebensmitteln, hat die Chemie im Beh\u00e4lter genug Zeit, sich in die Lebensmittel abzusetzen.<\/p>\n<p>Abhilfe w\u00fcrden hier zum Beispiel Einkochgl\u00e4ser schaffen, die zwar nicht so schick aussehen wie die vollkommen durchgestylten Plastikkunstwerke, aber daf\u00fcr auch keine gesundheitliche Bedrohung darstellen.<\/p>\n<p>Und Essgeschirr aus Plastik sollte h\u00f6chstens beim Camping angesagt sein. Porzellan, Glas und Edelstahl f\u00fcr Sch\u00fcsseln, Teller und Besteck nehmen Ihnen die Sorge vor chemischen Belastungen.<\/p>\n<p>Hitze ist ein richtig gutes \u201eL\u00f6sungsmittel\u201c f\u00fcr eine Reihe von Chemikalien, die im Plastik eingelagert sind. Daher sollte alles, was mit hei\u00dfen Fl\u00fcssigkeiten in Ber\u00fchrung kommt, eben nicht aus Plastik sein. Wenn Sie Lebensmittel in der Mikrowelle warm machen oder kochen, verwenden Sie Glas oder Keramik-Beh\u00e4lter. Beim Erhitzen d\u00fcrften sich die Weichmacher verst\u00e4rkt freisetzen.<\/p>\n<p>Suppenkellen, Suppensch\u00fcsseln, Hei\u00dfwasserkocher (die es auch aus reinem Plastik gibt!) etc. setzen noch mehr Chemie frei als Fl\u00fcssigkeiten mit Zimmertemperatur.<\/p>\n<p>Ein gewisses Risiko durch Weichmacher geht auch von Baustoffen, M\u00f6beln, Matratzen, Teppichen und Lacken aus.<\/p>\n<h2>Fette und Plastik<\/h2>\n<p>Das letzte Kapitel widmet sich den Fetten und Plastik. Neben Feuchtigkeit (Fl\u00fcssigkeiten) und Hitze sind Fette ebenfalls hervorragende L\u00f6sungsmittel f\u00fcr die Plastikchemikalien. Denn viele dieser Gifte sind fettl\u00f6slich und haben daher keine Probleme, in fetthaltige Lebensmittel oder Fl\u00fcssigkeiten zu diffundieren.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft also in der Praxis, dass man seine Butter eben nicht in einer Plastikbutterdose lagern sollte, sondern auf Glas- oder Porzellandosen zur\u00fcckgreifen sollte. Beim Einkauf dann die gleiche Routine: Produkte in Plastikbeh\u00e4ltnissen meiden und auf Glasflaschen etc. zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>Dies gilt vor allem f\u00fcr \u00d6le im besonderen Ma\u00dfe, da \u00d6le nichts anderes sind als eine fl\u00fcssige Form von Fett. Hier haben es die Chemikalien besonders leicht, da die \u00d6le fl\u00fcssig und maximal fettfreundlich sind, beides optimale Voraussetzungen, um aus dem Plastik herauszudiffundieren.<\/p>\n<h2>Auch Kosmetika-Verpackungen sind betroffen<\/h2>\n<p>Nicht nur Lebensmittel-, sondern auch Kosmetika-Verpackungen sind m\u00f6gliche Quellen der Kontamination. Phthalate sind in Cremes, Zahnpasta-Tuben und Duschgelen auch enthalten, um die Duftstoffe vor der Ausd\u00fcnstung zu sch\u00fctzen. Ein Risiko sind auch Tampons, die ebenfalls erhebliche Mengen an Weichmachern enthalten k\u00f6nnen. Hier sollten nur noch Bio-Produkte verwendet werden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<h2>Kunststoff-Spielzeug \u2013 Nein Danke<\/h2>\n<p>Kunststoffspielzeug stellt f\u00fcr Kinder eine besondere Gefahr dar. Darauf sollte ganz verzichtet werden und beispielsweise nur (unlackierte und unbehandelte) Holzspielwaren angeschafft werden.<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnen die Kinder bedenkenlos Kontakt haben und auch darauf herumkauen. Vorsicht ist auch bei Kunstofffu\u00dfb\u00f6den oder Plastik-Duschvorh\u00e4ngen sowie PVC-Wasserrohren geboten, die auszutauschen sind.<\/p>\n<h2>Frische Lebensmittel holen<\/h2>\n<p>Wenn Sie frische Lebensmittel kaufen, k\u00f6nnen Sie zwar auch nicht ganz sicher sein, ob auf dem Transportweg nicht auch ein Kontakt mit Kunststoff stattgefunden hat. Aber Sie sind immer noch auf der etwas \u201esichereren Seite\u201c als bei den verpackten Artikeln im Supermarkt. Die Waren kommen am besten in einen Stoffbeutel (Baumwolle, Hanf, Leinen).<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Plastikbeh\u00e4lter aller Art, mit und ohne Werbung f\u00fcr Bisphenol-A-freies Material, verseuchen die Lebensmittel, die in ihnen aufbewahrt werden. Je feuchter, fl\u00fcssiger, hei\u00dfer und\/oder fetthaltiger diese Lebensmittel sind, desto mehr darf man an Chemie in den Lebensmitteln und Getr\u00e4nken erwarten.<\/p>\n<p>Trockene Lebensmittel wie Kekse etc. sind davon insofern ausgenommen, da durch deren trockene Beschaffenheit ein weniger geeignetes Medium gegeben ist, das eine Diffusion erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Aber dennoch w\u00fcrde ich auch hier ein \u201ePrinzipienreiter\u201c sein wollen und auf Glas oder Porzellan zur\u00fcckgreifen. Denn wer garantiert mir, dass nicht doch andere Lebensmittel in der Plastikdose landen, wenn die Kekse aufgebraucht sind?<\/p>\n<p>\u00dcber das Thema Kekse, Kuchen und der damit verbundene Zuckerkonsum, der eine andere, weitere Bedrohung der Gesundheit darstellt, habe ich an anderer Stelle berichtet: <a href=\"http:\/\/renegraeber.de\/blog\/zucker-kassenschlager\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zucker \u2013 der s\u00fc\u00dfe Kassenschlager<\/a>.<\/p>\n<p>Eine Empfehlung, die manchmal zu lesen ist, ist die prophylaktische Einnahme von\u00a0 Progesteron. Das Hormon wirkt als Antagonist zu \u00d6strogen und soll dadurch die Disruptoren-Wirkung kompensieren. Ich kann dem Ratschlag, einem Eingriff ins Hormon-System mit einer weiteren hormonellen Intervention zu begegnen, nicht folgen. Die diffizile Balance aller Botenstoffe kann so wohl nicht ins Lot kommen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 13.1.2011 erstellt und letztmalig 14.06.2024 \u00fcberarbeitet und erweitert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PVC oder Polyvinylchlorid ist ein thermoplastischer Kunststoff, der hart und spr\u00f6de ist. Erst durch die Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren wird er weich, flexibel und formbar. PVC kommt zur Anwendung in Fensterprofilen, Fu\u00dfbodenbel\u00e4gen, Rohren, Gummi-Handschuhen, Folien, Kreditkarten, Spielzeugen f\u00fcr Kinder usw. Die harte PVC-Variante enth\u00e4lt keinen Weichmacher, wie z.B. in PVC Rohren. 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