{"id":7005,"date":"2026-02-13T20:49:42","date_gmt":"2026-02-13T18:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=7005"},"modified":"2026-04-14T23:15:43","modified_gmt":"2026-04-14T21:15:43","slug":"antivirale-medikamente-wirksamkeit-studien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/antivirale-medikamente-wirksamkeit-studien\/","title":{"rendered":"Antivirale Medikamente im Faktencheck 2026"},"content":{"rendered":"<p>Antivirale Medikamente gelten als scharfe Waffe gegen Influenza und Covid. Sie sollen Hospitalisierungen verhindern, Leben retten, Pandemien kontrollierbar machen. Milliarden wurden investiert, Leitlinien formuliert, Vorr\u00e4te angelegt.<\/p>\n<p>Doch was bleibt, wenn man die Rhetorik abzieht und nur die Studiendaten betrachtet?<\/p>\n<p>Die n\u00fcchterne Bilanz ist ern\u00fcchternd: Verk\u00fcrzung der Symptomdauer um weniger als einen Tag. Keine belastbaren Belege f\u00fcr eine Senkung der Mortalit\u00e4t. Kaum Einfluss auf Hospitalisierungen. Daf\u00fcr dokumentierte Nebenwirkungen \u2013 von gastrointestinalen Beschwerden bis zu neurologischen und psychiatrischen St\u00f6rungen.<\/p>\n<p>Und das sind keine Au\u00dfenseitermeinungen. Es sind systematische \u00dcbersichtsarbeiten, Metaanalysen, publiziert in anerkannten Fachzeitschriften. Selbst kritische Arzneimittel-Informationsdienste best\u00e4tigen: Die Evidenz ist schwach. Teilweise erstaunlich d\u00fcnn.<\/p>\n<p>Warum also werden diese Pr\u00e4parate weiterhin offensiv beworben? Weshalb finden sie Eingang in Leitlinien? Und warum scheint die entscheidende klinische Frage \u2013 retten sie tats\u00e4chlich Leben \u2013 bis heute nicht \u00fcberzeugend beantwortet?<\/p>\n<p>Es lohnt sich, genauer hinzusehen.<\/p>\n<p>Ich hatte seinerzeit einen Beitrag ver\u00f6ffentlicht, der sich mit der Wirksamkeit und Sicherheit von Paxlovid besch\u00e4ftigt hatte. <a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Paxlovid ist ein Kombinationspr\u00e4parat von gleich zwei antiviralen Substanzen gegen Covid-19. Das muss ja dann wirken, oder?<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>In Sachen Nebenwirkungen ist das Pr\u00e4parat enorm effektiv. Gegen das b\u00f6se Virus jedoch taten sich die beiden antiviralen Helden schwer. Es wurde sogar von Resistenzentwicklungen geredet. Aber auch ohne die Resistenzentwicklung gab es nichts Tolles zu berichten. Pfizer, der Hersteller des Pr\u00e4parats, hatte Juni 2020 eine gro\u00df angelegte Paxlovid-Studie abbrechen m\u00fcssen, weil es keine Schutzwirkung des Pr\u00e4parats gegen Tod und Hospitalisierung zeigen konnte.<\/p>\n<p>Ein weiterer Kandidat gegen Viren und ausgepr\u00e4gter Wirkungslosigkeit ist Tamiflu gegen Influenzaviren. <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/tamiflu-begehrt-aber-wirkungslos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/die-tamiflu-luege\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Die ausgesprochen gute Wirksamkeit von Tamiflu, so stellt sich heraus, wurde nur in manipulierten, von Roche, dem Hersteller, bezahlten Studien gesehen. In der Praxis zeigte sich ein eher trauriges Bild: Tamiflu ist nicht besser als Placebo.<\/p>\n<p>Das war vor 6 und mehr Jahren. Wie sieht es heute aus? Hat man seitens der Hersteller etwas dazu gelernt? Gibt es inzwischen bessere antivirale Pr\u00e4parate?<\/p>\n<h2>Heute wie damals<\/h2>\n<p>Das \u201eArznei-Telegramm\u201c bekam im Dezember 2025 eine Anfrage zu Tamiflu. Und die war sehr interessant. Die Redaktion vom \u201eArznei-Telegramm\u201c wurde gefragt, ob die inzwischen zur\u00fcckhaltende Bewertung von Tamiflu immer noch aktuell sei. Denn in der Praxis habe sich gezeigt, dass das Medikament wieder kr\u00e4ftig vom Hersteller beworben w\u00fcrde. Sogar auf Fortbildungen w\u00fcrde es propagiert, selbstverst\u00e4ndlich ohne Erw\u00e4hnung der betr\u00e4chtlichen Nebenwirkungen. Der Frager bat um eine aktualisierte Datenlage zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen.<\/p>\n<p>Das \u201eArznei-Telegramm\u201c antwortete, dass die alten Daten in der Tat kein gutes Bild ergeben hatten. Daten aus dem Jahr 2014 zeigten, dass Tamiflu und Relenza (Zanamivir) nur die Symtomdauer um 0,75 Tage verk\u00fcrzen konnten. Belege f\u00fcr eine Reduktion von Komplikationen der Influenza gab es nicht. Aber das war ja damals. Und heute?<\/p>\n<p>Die Situation f\u00fcr heute wird sofort im n\u00e4chsten Satz erl\u00e4utert:<\/p>\n<p><em>\u201eIn den letzten Jahren sind mehrere systematische \u00dcbersichten zum Thema publiziert worden, die die Datenlage aktualisieren \u2013 und im Wesentlichen die schwache Evidenz best\u00e4tigen.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Und jetzt geht die Party richtig los!<\/h3>\n<p>Eine kanadische Arbeit von 2024 untersuchte die Wirksamkeit von Tamiflu auf die Hospitalisierung von Patienten mit einer Influenza-Infektion. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/37306992\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Resultat:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eIn dieser systematischen \u00dcbersichtsarbeit und Metaanalyse an ambulanten Patienten mit Influenza war Oseltamivir nicht mit einem reduzierten Hospitalisierungsrisiko, sondern mit vermehrten gastrointestinalen Nebenwirkungen verbunden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Eine Metaanalyse, die 2025 den Nutzen verschiedener Virusstatika untersuchte, kam zu sehr \u00e4hnlichen Ergebnissen: <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/39804622\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Die Autoren f\u00fchrten eine systematische \u00dcbersichtsarbeit und Netzwerk-Metaanalyse durch, die in \u201eJAMA Internal Medicine\u201c ver\u00f6ffentlicht wurde, um die Wirksamkeit antiviraler Medikamente zur Behandlung von nicht-schwerer Influenza zu bewerten.<\/p>\n<p>Studienziel: Vergleich der Wirkungen direkt wirkender antiviraler Influenzamedikamente (Oseltamivir, Baloxavir, Umifenovir, Zanamivir, Peramivir, Amantadin) mit Placebo oder Standardtherapie bei Patienten mit nicht-schwerer Influenza.<\/p>\n<p>Die Analyse umfasste 73 randomisierte klinische Studien mit 34.332 Teilnehmern.<\/p>\n<p>Hauptergebnisse:<\/p>\n<p>Mortalit\u00e4t und Krankenhauseinweisungen (Patienten mit niedrigem Risiko): Alle antiviralen Medikamente zeigten geringe oder keine Auswirkungen auf Mortalit\u00e4t oder Krankenhauseinweisungen (hohe Evidenzsicherheit).<\/p>\n<p>Krankenhausaufnahme (f\u00fcr Hochrisikopatienten): Oseltamivir zeigte keine signifikante Wirkung (RD: -0,4 %; 95 %-KI: -1,0 bis 0,4). Baloxavir k\u00f6nnte das Risiko verringern (RD: -1,6 %; 95 %-KI: -2,0 bis 0,4; geringe Evidenz).<\/p>\n<p>Symptomdauer: Baloxavir verk\u00fcrzte die Symptomdauer wahrscheinlich um 1,02 Tage (MD: -1,02; 95 %-KI: -1,41 bis -0,63; moderate Evidenz). Umifenovir k\u00f6nnte die Symptome verk\u00fcrzt haben (MD: -1,10 Tage; geringe Evidenz). Oseltamivir hatte wahrscheinlich keine wesentliche Wirkung.<\/p>\n<p>Nebenwirkungen und Resistenzentwicklung: Es wurden keine wesentlichen Unterschiede hinsichtlich Nebenwirkungen oder Resistenzentwicklung zwischen den Medikamenten festgestellt.<\/p>\n<p>Diese Studie liefert starke Evidenz daf\u00fcr, dass Baloxavir das wirksamste antivirale Mittel zur Verk\u00fcrzung der Symptomdauer bei nicht schwerer Influenza ist, insbesondere bei Hochrisikopatienten, w\u00e4hrend andere antivirale Mittel nur einen begrenzten klinischen Nutzen zeigen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Die gleichen Autoren hatten bereits in 2024 eine \u00e4hnliche Arbeit abgeliefert, diesmal bei schwerer Influenza. Hatten die Medikamente wenigstens bei schweren Infektionen so etwas wie eine Wirksamkeit? <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/39181595\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Die Schlussfolgerung der Autoren zu ihren Beobachtungen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eBei hospitalisierten Patienten mit schwerer Influenza k\u00f6nnten Oseltamivir und Peramivir die Krankenhausverweildauer im Vergleich zur Standardtherapie oder zu Placebo verk\u00fcrzen, obwohl die Evidenzlage schwach ist. Die Auswirkungen aller antiviralen Medikamente auf die Mortalit\u00e4t und andere wichtige Patientenergebnisse sind aufgrund der wenigen Daten aus randomisierten kontrollierten Studien sehr unsicher.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Oder mit anderen Worten: Man hatte was sehen k\u00f6nnen, war sich aber nicht sicher, ob das auf die Medikation oder auf den Zufall zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Sieht so eindeutige Wirksamkeit aus?<\/p>\n<p>Das \u201eArznei-Telegramm\u201c kommentiert die Ergebnisse so:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eDie Datengrundlage f\u00fcr Oseltamivir ist allerdings weiterhin extrem d\u00fcnn und stammt lediglich aus zwei Studien mit insgesamt 104 hierzu ausgewerteten Teilnehmern. Mortalit\u00e4t und die Notwendigkeit f\u00fcr eine Verlegung auf Intensivstation unterscheiden sich zwischen Oseltamivir und Placebo nicht.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Noch Fragen?<\/p>\n<h2>Nebenwirkungen?<\/h2>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich kaum und wenn, nicht nennenswert. Wirklich?<\/p>\n<p>Das \u201eArznei-Telegramm\u201c spricht in seinem Beitrag von \u201eneurologischen und psychiatrischen St\u00f6rwirkungen\u201c wie Halluzinationen, Verwirrtheit und Krampfanf\u00e4lle vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Diese Beobachtungen wurden schon im Jahr 2005 ver\u00f6ffentlicht. In Japan gab es damals bis zum damaligen Zeitpunkt 12 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Tamiflu-Einnahme. Todesursachen waren unter anderem Herzkreislaufstillstand (4 Berichte), Suizid (1 Bericht) und pl\u00f6tzlicher Tod (4 Berichte). Dar\u00fcber hinaus wird \u00fcber 12 schwere Hautsch\u00e4den bei Kindern, darunter vier Stevens-Johnson-Syndrom, unter Tamiflu berichtet.<\/p>\n<p>Schon damals war klar, dass die klinische Wirksamkeit von Tamiflu bei Kindern und Erwachsenen \u201ebegrenzt\u201c (= Null) ist. Und eine Senkung der Mortalit\u00e4t ist bisher weder f\u00fcr Kinder noch f\u00fcr Risikopatienten anhand von kontrollierten Studien belegt.<\/p>\n<p>Es wurde damals ein Expertengremium gebildet, welches die Vorf\u00e4lle zu untersuchen hatte. Das \u201eArznei-Telegramm\u201c kommentierte, dass dieses Gremium keinen Zusammenhang zwischen Medikamenteneinnahme und Todesf\u00e4llen sah. Warum wohl? Hierzu die Einsch\u00e4tzung des \u201eArznei-Telegramm\u201c:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eDie verharmlosenden Bewertungen des Beratergremiums erwecken den Eindruck, als ob im Hinblick auf die Schreckensszenarien einer Vogelgrippe-Pandemie kein Schatten auf den Neuraminidasehemmer fallen d\u00fcrfe.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Wie gut, dass es die Vogelgrippe-Pandemie gab. Mit deren Hilfe konnte man ein unwirksames und nebenwirkungsreiches Medikament zu einer unumg\u00e4nglichen schulmedizinischen Notwendigkeit mutieren lassen. Toll!<\/p>\n<p>Neuere Arbeiten zu diesem Thema erstrecken sich nur auf Fallbeobachtungen, die mal best\u00e4tigt, mal nicht best\u00e4tigt werden. Eine koreanische Beobachtungsstudie fand mehr neurologische und psychiatrische Nebenwirkungen unter Tamiflu als bei Patienten ohne das Medikament. Andere Arbeiten von 2020 behaupten das Gegenteil. Diese widerspr\u00fcchlichen Ergebnisse k\u00f6nnten zeigen, dass derartige \u201eStudien\u201c \u00e4hnlich untauglich zu sein scheinen, wie das Medikament (oder Medikamentengruppe), das sie sich vorgekn\u00f6pft haben. Aber angesichts der fr\u00fcheren Studienergebnisse scheint man sich nicht mehr zu trauen, eine solide klinische Studie durchzuf\u00fchren. Vielleicht weil man schon jetzt wei\u00df, dass das Ergebnis nicht verkaufsf\u00f6rdernd sein wird.<\/p>\n<h2>Leitlinien ahoi!<\/h2>\n<p>Leitlinien und wie sie entstehen, das habe ich in diesem Beitrag er\u00f6rtert: <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/medizinische-leitlinien-2013\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich gibt es auch Leitlinien, die zum Einsatz von z.B. Tamiflu dr\u00e4ngen. Laut \u201eArznei-Telegramm\u201c gibt es eine solche bei der \u201eDeutschen Gesellschaft f\u00fcr Pneumologie und Beatmungsmedizin\u201c (Stand 2021), die sich auf eine Metaanalyse st\u00fctzt, die es \u201ein sich hat\u201c. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/24815805\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Es handelt sich hier ebenfalls um eine Metaanalyse, keine klinische Studie. Aber das Beste kommt noch. Es gibt einen Rattenschwanz an Autoren, von denen die meisten mit irgendeiner Pharmafirma verbandelt sind. Welche?<\/p>\n<p>MSD, Sanofi Pasteur, GlaxoSmithKline, Baxter AG, Solvay, Novartis, Hoffmann-La Roche, AstraZeneca, Baxter AG etc., also mit einigen Herstellern von antiviralen Pillen, unter anderem Tamiflu. Wie glaubw\u00fcrdig und wie unabh\u00e4ngig sind Ergebnisse und Autoren unter diesen Umst\u00e4nden? Und das wird dann sofort in eine mehr oder weniger verbindliche Leitlinie gefasst, die selbstverst\u00e4ndlich \u201erein medizinische\u201c Intentionen pflegt und keinen finanziellen Interessen dient.<\/p>\n<p>Ich wusste nicht, dass die Hersteller die Medikamente kostenlos abgeben. Toll!<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Es hat sich nichts ge\u00e4ndert. Im Gegenteil. Antivirale Medikamente haben keine praktische Wirksamkeit, von speziellen Situationen, die sehr selten auftreten abgesehen. Die Mehrzahl der Patienten und gesunden Menschen ist nur einem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr zum Teil erhebliche Nebenwirkungen ausgesetzt.<\/p>\n<p>Neue Studien scheint es nicht zu geben, h\u00f6chstens Metaanalysen oder Fall- und Beobachtungsstudien, die wissenschaftlich keinen gro\u00dfen Aussagewert haben. Dieser Mangel an neuen Studien, die notwendig w\u00e4ren, da die alten keine guten Ergebnisse eingefahren hatten, scheint darauf begr\u00fcndet zu sein, dass man sich scheut, derartige Studien durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Denn die Wahrscheinlichkeit, dass wieder schlechte Ergebnisse in wissenschaftlich relevanter Form zutage treten, d\u00fcrfte zu hoch sein. So etwas w\u00fcrde Leitlinien und Ums\u00e4tze gewaltig st\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a><a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/paxlovid-pfizer\/\"> \u00a0\u00a0\u00a0 Paxlovid &#8211; Noch mehr Desaster aus dem Hause Pfizer?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a><a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/tamiflu-begehrt-aber-wirkungslos\/\"> \u00a0\u00a0\u00a0 Tamiflu \u2013 Begehrt, aber wirkungslos?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a><a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/die-tamiflu-luege\/\"> \u00a0\u00a0\u00a0 Der Tamiflu Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/37306992\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> \u00a0\u00a0\u00a0 Evaluation of Oseltamivir Used to Prevent Hospitalization in Outpatients With Influenza: A Systematic Review and Meta-Analysis &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/39804622\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> \u00a0\u00a0\u00a0 Antiviral Medications for Treatment of Nonsevere Influenza: A Systematic Review and Network Meta-Analysis &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/39181595\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> \u00a0\u00a0\u00a0 Antivirals for treatment of severe influenza: a systematic review and network meta-analysis of randomised controlled trials &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a><a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/medizinische-leitlinien-2013\/\"> \u00a0\u00a0\u00a0 Medizinische Leitlinien &#8211; Warum ich mich weigern w\u00fcrde nur nach diesen behandelt zu werden&#8230;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/24815805\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> \u00a0\u00a0\u00a0 Effectiveness of neuraminidase inhibitors in reducing mortality in patients admitted to hospital with influenza A H1N1pdm09 virus infection: a meta-analysis of individual participant data &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antivirale Medikamente gelten als scharfe Waffe gegen Influenza und Covid. 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