{"id":59,"date":"2018-02-27T15:19:52","date_gmt":"2018-02-27T13:19:52","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=59"},"modified":"2025-10-22T09:49:35","modified_gmt":"2025-10-22T07:49:35","slug":"krebsbehandlung-nebenwirkungsreiche-chemotherapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/krebsbehandlung-nebenwirkungsreiche-chemotherapie\/","title":{"rendered":"Krebsbehandlung: Aus f\u00fcr die nebenwirkungsreichen Chemotherapien?"},"content":{"rendered":"<p>Chemotherapien sind nicht nur teuer, sondern fordern auch hinsichtlich ihrer zahlreichen, eklatanten Nebenwirkungen einen hohen Preis: Was den Krebs bek\u00e4mpfen soll, ist imstande, Organismus und Allgemeinzustand so behandelten Patienten umfassenden und nachhaltigen Schaden zuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>So wei\u00df es eine Studie australischer Krebsspezialisten. Und man geht noch weiter: Zweifel an der Wirksamkeit aktuell eingesetzter, in der \u00d6ffentlichkeit medienwirksam angepriesener <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/chemotherapie-ja-oder-nein\/\">Chemotherapie-Verfahren<\/a> sind durchaus angebracht.<\/p>\n<h2>Berechtigte \u00c4ngste<\/h2>\n<p>Dass die <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/krebs\/\">Diagnose einer schweren Erkrankung wie Krebs<\/a> bei den betroffenen Patienten \u00c4ngste und Verunsicherung ausl\u00f6st, bedarf keiner weiteren Erl\u00e4uterung. Speziell bei Krebserkrankungen zeigt sich jedoch ein, rational betrachtet, ungew\u00f6hnliches Reaktionsmuster: Nicht die schwere Erkrankung selbst steht im Zentrum der Besorgnis, sondern die Angst vor der bevorstehenden Behandlung und deren unmittelbaren Folgen, gar nicht zu reden von der Bef\u00fcrchtung, den Krebs trotz Chemotherapie nicht zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Immer wieder entscheiden sich beispielsweise Brustkrebs-Patientinnen gegen alle privaten Widerst\u00e4nde und Ratschl\u00e4ge wohlmeinender Mediziner gegen eine standardisierte (und \u00fcberteuerte) Chemotherapie aus Bestrahlung und medikament\u00f6ser Behandlung.<\/p>\n<h2>Wirksamkeit: Nicht sehr \u00fcberzeugend nachgewiesen<strong><br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>Auch die wissenschaftliche Grundlage dieser Standardtherapie steht auf eher wackligen Beinen: Ihre Wirkung wurde, \u2013 und das liegt leider in der Natur der Sache -, nie anhand einer Placebo-Kontrollgruppe kontrastiert, sondern lediglich anhand existierender Chemotherapie-Schemata miteinander verglichen. Nur ein Verzicht auf die Chemotherapie k\u00f6nnte k\u00f6rpereigene Prozesse wirklich erkennbar machen, \u2013 denn leider vernichtet eine Chemotherapie ja nicht nur die b\u00f6sartigen, sondern auch die gesunden K\u00f6rperzellen und f\u00fcgt damit der k\u00f6rpereigenen Immunabwehr immensen Schaden zu. Der Beweis eines tats\u00e4chlichen Erfolgs der Chemotherapie steht also noch aus.<\/p>\n<p>Die bekannten australischen Krebs-Spezialisten Morgan, Ward und Barton fanden bei ihrer Analyse australischer und US-amerikanischer Studien des Zeitraums von 1990 bis 2004 heraus, dass Chemotherapien keinesfalls eine belegbare Lebenszeitverl\u00e4ngerung \u00fcber den Zeitraum von f\u00fcnf Jahren hinaus erreichten. Im Gegenteil: Der finanzielle, medizinische und pers\u00f6nlichen Einsatz und Aufwand st\u00fcnde in keinem ad\u00e4quaten Verh\u00e4ltnis zum tats\u00e4chlichen Heilerfolg. Nur bei zwei Prozent der neuen, besonders kostspieligen Therapien zeigte sich tats\u00e4chlich ein lebensverl\u00e4ngernder Effekt \u00fcber den \u00fcblichen Zeitraum hinaus. Die Durchschnitts-\u00dcberlebenszeit bei Lungenkrebs beispielsweise hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten lediglich um zwei Monate verl\u00e4ngert, bei vielen anderen Formen lag der Nutzen unter f\u00fcnf Prozent.<\/p>\n<p>Einer australischen Brustkrebs-Studie zufolge verl\u00e4ngerte sich die \u00dcberlebenszeit angesichts von knapp 5.000 von fast 11.000 an Brustkrebs leidenden Patientinnen, die eine Chemotherapie erhielten, nur bei 164 von diesen, w\u00e4hrend neuer Therapien wie mit Taxanen oder Antrazyklinen die \u00dcberlebenszeit nur um ein Prozent verl\u00e4ngerten, aber gleichzeitig \u00fcber starke Nebenwirkungen den Herzmuskel sch\u00e4digten sowie Nervensch\u00e4den hervorriefen. Treten Metastasen auf oder zeigt sich der Krebs erneut, k\u00f6nnen auch diese neuen Therapien die \u00dcberlebenszeit nicht verbessern.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Stagnation statt Fortschritt<\/h2>\n<p>Prof. Dr. Dieter H\u00f6lzel, Leiter des renommierten Tumorregisters an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen beklagt ebenfalls den Mangel an Fortschritt, was metastasierte Karzinome in Brust, Lunge, Darm und Prostata betrifft. H\u00f6lzel dokumentierte die Krankengeschichte einiger tausend Patienten mit b\u00f6sartigem Krebsleiden, die man seit 1978 chemotherapeutisch behandelt hatte, h\u00e4ufige Krebsarten, an denen jedes Jahr etwa 100.000 Menschen sterben. Das Ergebnis: <strong>Der Verlauf der Krebserkrankungen hat sich im Vergleich zu solchen vor einem Vierteljahrhundert nicht zum Positiven ver\u00e4ndert<\/strong>.<\/p>\n<p>Zu diesem Ergebnis kommt auch Dr. Hardin B. Jones, ehemaliger Professor f\u00fcr medizinische Physik und Physiologie an der Universit\u00e4t von Kalifornien. Seinen Analysen zufolge, sterben Krebs-Patienten mit Chemotherapie sogar fr\u00fcher als diejenigen Kranken, die die aggressive Behandlung ablehnen. Letztere leben nach der Diagnose noch durchschnittlich 12 Jahre. Wer die Zytostatika bekommt, lebt noch 3 Jahre. Dr. Jones wird \u00f6fter von Kritikern der Chemotherapie zitiert, denn diese Aussage ist schon &#8222;starker&#8220; Tobak. Allerdings ist sein Statement wohl aus den 50er oder 60er Jahren.<\/p>\n<p>Aber es geht auch wesentlich aktueller!\u00a0Ein \u00e4hnliches\u00a0Resultat liefert die Betrachtung der Trias \u201eChemo \u2013 Operation \u2013 Bestrahlung\u201c bei Brustkrebs. Gar nicht behandelte Patientinnen leben nach der Diagnose viermal l\u00e4nger als ihre therapierten Leidensgenossinnen.<\/p>\n<p>Eine Metastudie zur \u00dcberlebensrate von Krebspatienten in Australien \u00fcber einen Zeitraum von 5 Jahren weist in dieselbe Richtung. Nach 5 Jahren leben zwar noch 60 % der Kranken, allerdings ist der Beitrag der Chemotherapie nur bei rund 2 % zu beziffern (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/15630849\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/15630849<\/a>).<\/p>\n<p>Der geringe Fortschritt der Chemotherapie ist nichts Neues. Bereits 1980 beklagten Forscher in einer Studie, dass die \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit bei Brustkrebspatientinnen sich in den 10 Jahren zuvor nicht verbessert h\u00e4tte. Auch damals mussten die Wissenschaftler eine Verk\u00fcrzung der Lebenserwartung durch die Chemotherapie einr\u00e4umen. Auch dies zeigt, wie die Krebs-Medizin auf der Stelle tritt (<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0140673680910661?_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_origin=gateway&amp;_docanchor=&amp;md5=b8429449ccfc9c30159a5f9aeaa92ffb&amp;ccp=y\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link zur Studie<\/a>).<\/p>\n<h2>Die Chemotherapie \u2013 gef\u00e4hrliche Mogelpackung?<\/h2>\n<p>Der amerikanische Krebsspezialist Dr. Ralph W. Moss stellt sich angesichts der niederschmetternden Ergebnisse von Chemotherapien die Frage, weshalb diese noch immer von \u00c4rzten weltweit ihren Patienten als optimaler Standard ans Herz gelegt wird?<\/p>\n<p>Die Vermutung, dass hier die Unwirksamkeit der Chemotherapie, auch gegen\u00fcber der \u00c4rzteschaft, verschleiert werden soll, ist nicht unbegr\u00fcndet: Forschungsergebnisse werden nicht in absoluten, sondern in relativen Zahlen pr\u00e4sentiert. Ein Beispiel: Eine Verbesserung der 5-Jahres-\u00dcberlebenszeit um von einem auf zwei Prozent stellt in absoluten Zahlen eine einprozentige Verbesserung, in relativen Zahlen eine von vollen 100 Prozent, \u2013 das klingt doch gut, oder?<\/p>\n<p>Und die betroffenen Experten stehen auch deutlich besser da: Schlie\u00dflich geht es im Bereich der Krebsforschung und Behandlung um Milliardenbetr\u00e4ge und viele Millionen an F\u00f6rdergeldern.<\/p>\n<p>Und bei der Hiobsbotschaft der American Cancer Society, die einen erstmaligen R\u00fcckgang der Krebstoten seit einem Zeitraum von 70 Jahren verk\u00fcndete, scheint es sich um ein \u00e4hnliches T\u00e4uschungsman\u00f6ver zu handeln: Die Todesrate sank zwar, \u2013 aber um ganze 0,066 Prozent.<\/p>\n<p>\u00c4rzte scheinen dies nicht zu bemerken: Je intensiver die Fachpresse den Nutzen der Chemotherapie in relativen Zahlen propagierte, desto h\u00e4ufiger z\u00fcckten die \u00c4rzte ihren Rezeptblock.<\/p>\n<p>Und Patienten lassen sich \u00fcber eine kostenintensive und am Ende wenig wirksame, aber umso nebenwirkungsreichere Chemotherapie behandeln, denn: Ein guter Patient vertraut seinem Arzt.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Beitragsbild: 123rf.com &#8211; Yuiy-Klochan<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde erstmalig\u00a0am 3. April 2009 erstellt und am 27.01.2018 aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemotherapien sind nicht nur teuer, sondern fordern auch hinsichtlich ihrer zahlreichen, eklatanten Nebenwirkungen einen hohen Preis: Was den Krebs bek\u00e4mpfen soll, ist imstande, Organismus und Allgemeinzustand so behandelten Patienten umfassenden und nachhaltigen Schaden zuzuf\u00fcgen. So wei\u00df es eine Studie australischer Krebsspezialisten. 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