{"id":5310,"date":"2023-08-13T18:55:32","date_gmt":"2023-08-13T16:55:32","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=5310"},"modified":"2023-10-12T19:40:40","modified_gmt":"2023-10-12T17:40:40","slug":"trinkwasser-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/trinkwasser-schweiz\/","title":{"rendered":"Wie sauber ist unser Trinkwasser? Beispiel Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Das Trinkwasser in Deutschland soll ja angeblich von vorz\u00fcglicher Qualit\u00e4t sein.<\/p>\n<p>Ob dieser Anspruch gerechtfertigt ist, das hatte ich in einigen Beitr\u00e4gen unter die Lupe genommen (danach werfen wir gleich einen erschreckenden Blick in die Schweiz):<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/medikamente-gegen-bluthochdruck-gefaehrden-trinkwasser\/\">Medikamente aus dem Wasserhahn &#8211; Selbst Mediziner warnen bereits vor den eigenen Substanzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blog\/nitrat-im-grundwasser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krebs aus dem Wasserhahn? Neue Studie gibt Anlass zur Sorge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/trinkwasser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gutes Trinkwasser in Deutschland? Ein Witz mit Ansage!<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Ergebnis: Medikamentenr\u00fcckst\u00e4nde im deutschen Leitungswasser sind keine Seltenheit. Das Gleiche gilt f\u00fcr Nitrate. Dabei sind andere m\u00f6gliche R\u00fcckst\u00e4nde und Verunreinigungen noch nicht ber\u00fccksichtigt, da man hierzu gezielte Analysen betreiben m\u00fcsste, um sie zu finden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Und genau diese Analysen scheint jetzt jemand in der Schweiz f\u00fcr die Schweiz durchgef\u00fchrt zu haben, wie \u201e20min.ch\u201c in einem Bericht vom 21. Juni 2023 ver\u00f6ffentlichte.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><\/p>\n<h2>Saubere Schweiz \u2013 unsauberes Trinkwasser?<\/h2>\n<p>Die Schweiz gilt als Musterland f\u00fcr Sauberkeit und Ordnungsliebe. Dies scheint mit ein Grund gewesen zu sein, warum die Schweizer ihr Trinkwasser einmal etwas genauer auf Sauberkeit \u00fcberpr\u00fcft haben.<\/p>\n<p>Es war ein Schweizer Konsumentenmagazin, \u201eK-Tipp\u201c, welches rund 1000 Trinkwasser-Proben aus der ganzen Schweiz analysieren hat lassen. Dazu hatten \u00fcber 1500 Schweizer seit April 2023 ihre Wasserproben aus ihren Haushalten \u201eK-Tipp\u201c zugesandt.<\/p>\n<p>Ein deutsches Labor analysierte die Proben auf PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a>). Die bis dato ausgewerteten 872 Proben hatten dann ergeben, dass fast 400 Proben mit diesen Chemikalien belastet waren. Wie sich zeigte, waren die Belastungen zum Teil erheblich.<\/p>\n<p>Ma\u00dfstab f\u00fcr diese Beurteilung ist ein Grenzwert, der von der europ\u00e4ischen Lebensmittelsicherheitsbeh\u00f6rde aufgestellt wurde und einen Wert von 4,4 Nanogramm\/Kilogramm K\u00f6rpergewicht und Woche f\u00fcr PFAS vorsah. Ob dieser Grenzwert sinnvoll ist oder nicht, das sei einmal dahingestellt. Denn f\u00fcr PFAS, die absolut unnat\u00fcrliche, vom Menschen hergestellte Substanzen sind, sollte ein Grenzwert von Null das Ma\u00df der Dinge sein.<\/p>\n<p>Aber selbst der aktuelle Richtwert von 4,4 wurde in 17 Gemeinden deutlich \u00fcberschritten, <em>\u201ewenn eine 60 Kilo schwere Person am Tag zwei Liter davon trinkt\u201c<\/em>. Und zwei Liter sind ein weiterer \u201eGrenzwert\u201c f\u00fcr eine befriedigende Versorgung mit Wasser, wenn es um eine gesunde Lebensf\u00fchrung geht.<\/p>\n<p>Auch hier gibt es keinen Grund, Entwarnung zu geben, wenn es um die m\u00f6gliche Alternative geht, den Flaschenwassern: Mineralwasser aus PET-Flaschen waren ebenfalls belastet, wenn auch \u201enur\u201c zwei von 20 Wassern, in denen PFAS nachgewiesen wurde.<\/p>\n<p>Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass es regionale Unterschiede in der Schweiz zu geben scheint. Die Nord-Schweiz, besonders Z\u00fcrich, scheinen deutlich st\u00e4rker belastet zu sein als Regionen aus dem S\u00fcden der Schweiz. Allerdings sind auch vergleichsweise wenig Proben aus dem S\u00fcden der Schweiz eingereicht worden, sodass ein zuverl\u00e4ssiger Vergleich wenig wahrscheinlich ist.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<h2>Konsequenzen<\/h2>\n<p>Angeblich will das \u201eBundesamt f\u00fcr Landwirtschaft\u201c die schweizerischen Grenzwerte f\u00fcr PFAS \u00fcberarbeiten. Der Beitrag erw\u00e4hnt weiter, dass die EU ein Verbot aller PFAS in Erw\u00e4gung zieht, was ich f\u00fcr einen \u00fcberraschend und ungewohnten Schritt der EU in die richtige Richtung halte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Schweiz w\u00fcrde es dann darauf hinauslaufen, dass PFAS nur noch da eingesetzt werden darf, wo es keine Alternativen gibt. Als Beispiel wurde hier die Schutzkleidung bei der Feuerwehr genannt, wo nur mit PFAS behandelte Textilien einen Schutz vor S\u00e4uren etc. garantieren.<\/p>\n<h2>Wie kann man selbst PFAS vermeiden?<\/h2>\n<p>Inzwischen ist es fast zu sp\u00e4t, da PFAS sich erfolgreich in der Umwelt hat verbreiten k\u00f6nnen. Dennoch gibt es M\u00f6glichkeiten, sich vor einem \u201eTsunami\u201c an PFAS zu sch\u00fctzen. Dazu z\u00e4hlt das Vermeiden von Teflon-Pfannen (Alternativen: Eisen- oder Keramikpfannen); Vermeidung von Impr\u00e4gnierungssprays \u2013 stattdessen nat\u00fcrliche Fette oder Wachse; Vermeidung von Einweggeschirr aus Karton \u2013 zugunsten von Geschirr aus Glas oder Porzellan.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230621173012\/https:\/www.20min.ch\/story\/alarmierend-jeder-zweite-haushalt-hat-schwer-abbaubare-gifte-im-trinkwasser-978290700308\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Schweiz: Jeder zweite Haushalt hat sch\u00e4dliches Trinkwasser &#8211; 20 Minuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a><a href=\"https:\/\/www.gesundheitlicheaufklaerung.de\/testbericht-kontaktlinsen\/#Wie_kommt_PFAS_in_die_Kontaktlinsen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Testbericht: Kontaktlinsen &#8211; Fluoride im Auge \u2013 TOLL! &#8211; Gesundheitliche Aufkl\u00e4rung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 13.08.2023 erstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Trinkwasser in Deutschland soll ja angeblich von vorz\u00fcglicher Qualit\u00e4t sein. 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