{"id":4819,"date":"2023-10-02T08:27:06","date_gmt":"2023-10-02T06:27:06","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=4819"},"modified":"2023-10-02T12:34:53","modified_gmt":"2023-10-02T10:34:53","slug":"rapsoel-schaedigt-das-gehirn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/rapsoel-schaedigt-das-gehirn\/","title":{"rendered":"Raps\u00f6l sch\u00e4digt das Gehirn?"},"content":{"rendered":"<p>Raps\u00f6l: Ja oder nein? Zum Raps\u00f6l werde ich \u00f6fter mal gefragt, verbunden auch mit der Frage, ob Raps\u00f6l das Gehirn sch\u00e4dige.<\/p>\n<p>Nun, ich selbst verwende kein Raps\u00f6l, weswegen ich mich mit der Frage danach gar nicht weiter besch\u00e4ftigt hatte. Ein kurzer \u201eCheck\u201c sagte mir, dass ich das sicher nicht brauche. Aber sch\u00e4digt Raps\u00f6l das Gehirn?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auf der Suche nach Antworten stie\u00df ich (nat\u00fcrlich) sofort auf die sogenannten \u201eFaktenchecker\u201c \u2013 die neuen selbsternannten \u201eW\u00e4chter\u201c des Internets.<\/p>\n<p>Also: im Januar von 2020 brachten die Faktenchecker von Mimikama einen \u201eFaktencheck\u201c<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a> zum Raps\u00f6l und den damit verbundenen Warnungen vor einem gro\u00dfz\u00fcgigen Gebrauch heraus. Sie fragten sich, ob die Warnungen gerechtfertigt seien.<\/p>\n<p>Der Beitrag rieb sich an einem Artikel von \u201egesundmagazin\u201c, deren Webseite anscheinend nicht mehr verf\u00fcgbar ist und <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210218135333\/https:\/\/gesundmagazin.eu\/warnung-rapsoel-schaedigt-das-gehirn-und-verursacht-demenz-und-gewichtszunahme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nur noch \u00fcber das Archiv einzusehen<\/a> ist.\u00a0Die Faktenchecker von Mimikama legen sich aber richtig ins Zeug&#8230;<\/p>\n<h2>Raps\u00f6l genetisch modifiziert &#8211; ja oder nein?<\/h2>\n<p>Wer hat das Raps\u00f6l denn genetisch modifiziert? Oder ist die Pflanze, die das \u00d6l synthetisiert, genetisch modifiziert? Ich wei\u00df, Haarspalterei, aber dennoch Ausdruck f\u00fcr eine mangelhafte Erfassung der grundlegenden Fakten.<\/p>\n<p>Die Faktenchecker erkl\u00e4ren stolz, dass der englische Name f\u00fcr Raps\u00f6l \u201eCanola Oil\u201c sei, was f\u00fcr \u201e<strong>Can<\/strong>adian <strong>o<\/strong>il, <strong>l<\/strong>ow <strong>a<\/strong>cid\u201c (Kanadisches \u00d6l, wenig S\u00e4ure\u201c) stehe. Soweit so gut.<\/p>\n<p>Das originale Raps\u00f6l wurde fr\u00fcher aus urspr\u00fcnglichen Rapspflanzen gewonnen, deren \u00d6l (R\u00fcbsamen\u00f6l) mehr als 50 % Erucas\u00e4ure enthielt. Und diese S\u00e4ure vermittelte dem \u00d6l nicht nur einen unvorteilhaften Geschmack, sondern war auch gesundheitlich abtr\u00e4glich, da sie pathologische Ver\u00e4nderungen des Herzmuskels, Herzverfettung und Wachstumsverz\u00f6gerungen im Tierversuch gezeigt hatte.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2gv\"><\/script><\/p>\n<p>Daher war es angezeigt, einen Raps zu z\u00fcchten, der weniger Erucas\u00e4ure beinhaltete.<\/p>\n<p>In den 1960er Jahren begannen dann Versuche, Rapspflanzen zu z\u00fcchten, die sehr wenig Erucas\u00e4ure entwickelten. 1962 gelang es dann, das zu z\u00fcchten, was wir heute als \u201eCanola\u201c kennen. In der Bundesrepublik wurde ab 1976 der gesamte Anbau von Raps auf diese Sorte erucas\u00e4urearme Rapssorte umgestellt.<\/p>\n<p>Raps geh\u00f6rt zu den ersten Nutzpflanzen, die als gentechnisch ver\u00e4nderte Varianten mit niedrigem Erucas\u00e4ure-Gehalt und anderen Modifikationen gro\u00dffl\u00e4chig zum Einsatz kamen. Bereits im Jahr 2007 betrug die Anbaufl\u00e4che f\u00fcr den GMO-Raps \u00fcber 82 % in den USA, 87 % in Kanada und Australien.<\/p>\n<p>In der EU gibt es genetisch modifizierten Raps nur f\u00fcr die Tierf\u00fctterung oder industrielle Verwendungszwecke. Damit kann man zu einem gewissen Grad davon ausgehen, dass die in Deutschland verkauften Raps\u00f6le noch aus gez\u00fcchteten und nicht GMO-Pflanzen gewonnen werden.<\/p>\n<p>Der Beitrag unserer Faktenchecker jedoch geht mit keinem Wort auf die Tatsache ein, dass in Amerika bis zu 90 % des dort handels\u00fcblichen Raps\u00f6ls unter der Bezeichnung \u201eCanola oil\u201c als ein Raps\u00f6l aus GMO-Pflanzen stammt. Stattdessen verharmlost man dieses Raps\u00f6l, indem man den Eindruck erweckt, dass es sich hier um \u201enat\u00fcrliches Raps\u00f6l\u201c handele. Denn, wer kein \u201eCanola oil\u201c nutzen will, der muss \u00d6l von der unver\u00e4nderten Pflanze nehmen, und da wird man dann angeblich vergiftet\u2026<\/p>\n<h2>Raps\u00f6l und Alzheimer?<\/h2>\n<p>Hier zitieren die Faktenchecker eine Studie<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a>, die diesen Zusammenhang nahelegt, allerdings nur an M\u00e4usen. Die Autoren sahen hier, dass bei einer chronischen Ern\u00e4hrung (in der Studie sechs Monate) mit gro\u00dfen Mengen an Canola-\u00d6l, die betroffenen M\u00e4use einen signifikanten Zuwachs an K\u00f6rpergewicht verzeichneten, begleitet von einer Einschr\u00e4nkung des Erinnerungsverm\u00f6gens und einem Verlust von spezifischen Proteinen, die die Funktionalit\u00e4t der Nerven-Synapsen aufrecht erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem zeigte sich einer Erh\u00f6hung von Amyloid-Plaques, die angeblich f\u00fcr die Entstehung von Alzheimer verantwortlich gemacht werden.<\/p>\n<p>Die Kritik der Aussage von \u201egesundmagazin\u201c seitens Mimikama war, dass es ja nur eine einzige Studie w\u00e4re, die da mal was dazu gesagt h\u00e4tte. Jedoch ein paar Abs\u00e4tze sp\u00e4ter sind es dann schon zwei Studien, die jetzige aus dem Jahr 2017 und eine Studie von den gleichen Autoren aus dem Jahr 2015. Danach wird die Studie kritisiert, die das Alter der M\u00e4use angeblich nicht angegeben h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Wenn man die Studie nicht nur bis zum Abstract liest, dann h\u00e4tten die Kritiker feststellen k\u00f6nnen, dass die Autoren angegeben hatten, dass am Ende der Studie die M\u00e4use zw\u00f6lf Monate alt waren. Also auch hier wieder ein chronisches \u00dcberschauen von Fakten seitens der Checker.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilpflanzen-Newsletter dazu an. Darin geht es im Wesentlichen um Heilpflanzen, aber auch um Bachbl\u00fcten oder Hom\u00f6opathische Mittel:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDMIV\"><\/script><\/p>\n<h2>Nur eine Studie?<\/h2>\n<p>Wir hatten bereits festgestellt, dass die eine Studie dann pl\u00f6tzlich doch zwei Studien waren, aber mit den gleichen Autoren. Z\u00e4hlt dann die eine Studie nicht mehr? Wenn die nicht mehr z\u00e4hlt, warum wird die dann ver\u00f6ffentlicht?<\/p>\n<p>Die positive Einstellung von Mimikama zum Raps\u00f6l kann ich nur aus einer Studie ableiten, die 2013 ver\u00f6ffentlicht wurde. Die nannte sich \u201eBeweise f\u00fcr den gesundheitlichen Nutzen von Canola-\u00d6l\u201c<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a>.<\/p>\n<p>In dieser \u201eStudie\u201c fuhren die Autoren alles auf, was man an positiven Eigenschaften in der Rumpelkammer der Wissenschaft hatte finden k\u00f6nnen: \u00dcber eine \u201eLiteratur-Recherche\u201c fand man heraus, dass das \u00d6l Cholesterin senkt, Tocopherol (Vitamin E-Bestandteil) erh\u00f6ht, Insulinempfindlichkeit verbessert etc.<\/p>\n<p>Meine \u201eLiteratur-Recherche\u201c dieser Ver\u00f6ffentlichung dagegen ergab, dass diese \u201eStudie\u201c von diesen Herrschaften finanziert wurde: Der \u201e Canola Council of Canada and the U.S. Canola Association\u201c. Oder mit anderen Worten: Die Canola-\u00d6l-Industrie lie\u00df bitten.<\/p>\n<p>Und vier der sieben Autoren erhielten finanzielle Zuwendungen von einer der beiden oder beiden Institutionen. Ich frage mich, wie viel Mimikama wohl bekommen hatte?<\/p>\n<p>Das Szenario erinnert mich an die Tabakindustrie, die vor ca. 50 Jahren eine \u00e4hnlich \u201ewissenschaftliche\u201c Propaganda ver\u00f6ffentlichte, die die Unsch\u00e4dlichkeit des Rauchens \u201ebeweisen\u201c sollte.<\/p>\n<p>Was jetzt noch kommt, kann man nicht mehr Mimikama anlasten, da deren Beitrag im Januar 2020 das Licht der Welt erblickte. H\u00e4tte man nur noch ein wenig gewartet und sich dann auch noch genauer informiert \u2026<\/p>\n<h3>Im Januar 2020&#8230;<\/h3>\n<p>\u2026 erschien eine brasilianische Studie<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a>, in der die neurologische Entwicklung und das Verhalten von neugeborenen Ratten untersucht wurde, deren M\u00fctter w\u00e4hrend der Schwangerschaft mit einer fettreichen Di\u00e4t gef\u00fcttert worden waren, entweder mit Schweineschmalz oder Canola-\u00d6l.<\/p>\n<p>Die Autoren beobachteten hier, dass eine Di\u00e4t mit Schmalz oder Canola-\u00d6l w\u00e4hrend der Schwangerschaft zu einer Beeintr\u00e4chtigung der neurologischen Entwicklung f\u00fchrte, begleitet von \u00dcbergewicht, k\u00fcrzeren Schwimmzeiten beim Schwimm-Test und einem h\u00f6heren Grad von Unruhe.<\/p>\n<h3>Im August 2020\u2026<\/h3>\n<p>\u2026 untersuchten iranische Wissenschaftler den Einfluss von Canola-\u00d6l und Oliven\u00f6l auf Plasmalipide, Lipoprotein-assoziierte Phospholipase A2 (Lp-PLA2) und entz\u00fcndungsf\u00f6rdernde Zytokine bei Patienten, die sich einer koronaren Angiografie unterzogen.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Hierzu muss vermerkt werden, dass die Lp-PLA2 ein Enzym ist, welches als ein neuer Marker f\u00fcr Arteriosklerose und Herzinfarkt gilt. Das Enzym ist verbunden mit LDL und zu einem geringen Ma\u00dfe mit HDL.<\/p>\n<p>Der Vergleich zwischen den beiden \u00d6len zeigte bei den Patienten, dass Canola-\u00d6l die Konzentrationen an Lp-PLA2 senken konnte, allerdings nicht signifikant im Vergleich zum Oliven\u00f6l. Oliven\u00f6l dagegen senkte signifikant die Konzentrationen von entz\u00fcndungsf\u00f6rdernden Zytokinen (Interleukin-6).<\/p>\n<p>Die Studie war mit 48 Probanden relativ klein, sodass keine weitreichenden Folgerungen aus den Ergebnissen geschlossen werden k\u00f6nnen. Aber es hat den Anschein, dass Canola-\u00d6l keinen Einfluss auf die Entz\u00fcndungshemmung im Organismus hat, im Gegensatz zu Oliven\u00f6l.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte auch relevant f\u00fcr Entz\u00fcndungsvorg\u00e4nge im Gehirn sein, die inzwischen als der vermutlich bedeutendste Faktor f\u00fcr Gewebesch\u00e4den angesehen werden.<\/p>\n<h3>Im Februar 2021\u2026<\/h3>\n<p>\u2026 ver\u00f6ffentlichten indische Wissenschaftler eine Arbeit, in der Ingwer- und Kurkuma-Lipidl\u00f6sungen untersucht wurden, inwieweit sie oxidativen Stress im Gehirn verhindern und kognitive Funktionen von Ratten verbessern konnten, die durch erhitztes \u00d6l ausgel\u00f6st worden waren.<\/p>\n<p>Die Ratten wurden mit einer Di\u00e4t versorgt, die unter Verwendung von erhitztem Canola-\u00d6l und erhitztem Sonnenblumen\u00f6l zubereitet worden waren. Als Kontrollgruppe wurden Ratten mit den erhitzten \u00d6len plus Ingwer beziehungsweise Kurkuma versorgt.<\/p>\n<p>Die Ratten mit den erhitzten \u00d6len zeigten ein Nachlassen der Ged\u00e4chtnisleistung, eine Einschr\u00e4nkung der Bewegungskoordination, eine Absenkung der antioxidativen Enzyme und eine Deaktivierung von NRF2, einem Transkriptionsfaktor, der gegen oxidativen Stress wirksam ist. Diese Beobachtungen konnten bei den M\u00e4usen mit der Kurkuma und Ingwer Di\u00e4t nicht beobachtet werden.<\/p>\n<p>Daher schlossen die Autoren, dass eine dauerhafte Einnahme von erhitzten \u00d6len zu Funktionsst\u00f6rungen des Gehirns f\u00fchrt. Lipidl\u00f6sungen mit Ingwer und Kurkuma, die beim Erhitzen in das \u00d6l \u00fcbergehen k\u00f6nnen, verhindern bei Ratten den durch erhitzte \u00d6le ausgel\u00f6sten oxidativen Stress und die kognitive Dysfunktion.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Beurteilung von Canola-\u00d6l hei\u00dft das, dass die Verwendung bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln diesen Prozess permanent vermittelt. Denn kaum jemand wird Ingwer oder Kurkuma im fettl\u00f6slicher Form bei der Zubereitung hinzuf\u00fcgen. Und damit h\u00e4tten wir ein Gef\u00e4hrdungspotenzial f\u00fcr unvorteilhafte Prozesse im Gehirn.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Nach den j\u00fcngsten Forschungsergebnissen sieht es nicht besonders g\u00fcnstig aus f\u00fcr den langfristigen Verzehr von Raps\u00f6l und die neurologische Gesundheit seiner Anwender. Und es sieht nicht gut aus f\u00fcr den \u201eFaktencheck\u201c von Mimikama, die wieder mal die wesentlichen Arbeiten verpasst haben oder haben verpassen wollen.<\/p>\n<h3>Ein kurzer Nachschlag:<\/h3>\n<p>Gegen Schluss behauptet Mimikama, dass die Behauptung, dass Schwefel im Raps\u00f6l sei, falsch ist. Schwefel w\u00fcrde nur f\u00fcr die D\u00fcngung verwendet und befinde sich \u201e\u00fcberhaupt nicht im Raps\u00f6l selbst\u201c.<\/p>\n<p>Eine Arbeit<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a> aus dem Jahr 1988 zeigt, dass Canola-\u00d6l etliche Mengen an Schwefel enth\u00e4lt. Dies scheint so viel zu sein, dass man gezwungen ist, diesen Schwefel zu entfernen. Wodurch? Haupts\u00e4chlich durch Erhitzen (und andere Techniken). Aber wir haben soeben geh\u00f6rt, dass Erhitzen von Canola-\u00d6l keine gute Idee ist.<\/p>\n<p>Da Mimikama nur eine Arbeit nicht als ausreichend erachtet (das macht man nur dann, wenn man selbst nur eine Arbeit zur Hand hat), hier noch eine zweite Arbeit<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> aus dem Jahr 1989. Auch hier geht es um die Bestimmung von Gesamt-Schwefel im Canola-\u00d6l. Der betrug 22,5-34,2 mg\/kg.<\/p>\n<p>Auch hier werden Temperaturen von unter 210 \u00b0C empfohlen, um den Schwefelgehalt zu senken. Offen bleibt hier, ob dieses Canola-\u00d6l f\u00fcr industrielle Zwecke oder auch als Nahrungsmittel Verwendung findet.<\/p>\n<p>Wenn das schwefellose Mimikama-\u00d6l keinen Schwefel enth\u00e4lt, dann nur, weil zuvor gro\u00dfe Mengen davon aus dem \u00d6l entfernt werden mussten. Ob dies wirklich zu 100 % gelingt, darf bezweifelt werden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220924105001\/https:\/www.mimikama.at\/sind-die-warnungen-vor-rapsoel-gerechtfertigt-faktencheck\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sind die Warnungen vor Raps\u00f6l gerechtfertigt? (Faktencheck)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a><a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41598-017-17373-3#Fig4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Effect of canola oil consumption on memory, synapse and neuropathology in the triple transgenic\u00a0mouse model of Alzheimer\u2019s disease | Scientific Reports<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a><a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/nutritionreviews\/article\/71\/6\/370\/1882361?login=false#112323545\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Evidence of health benefits of canola oil | Nutrition Reviews | Oxford Academic<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/31676261\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lard-rich and canola oil-rich high-fat diets during pregnancy promote rats&#8216; offspring neurodevelopmental delay and behavioral disorders &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/32795310\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Effects of canola or olive oil on plasma lipids, lipoprotein-associated phospholipase A2 and inflammatory cytokines in patients referred for coronary angiography &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/BF02663084\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Removal of sulfur compounds from canola oil | SpringerLink<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0315546389703874\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sulfur and Chlorophyll Content of Ontario Canola Oil &#8211; ScienceDirect<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 12.10.2022 erstellt und letztmalig am 2.10.2023 geringf\u00fcgig erg\u00e4nzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raps\u00f6l: Ja oder nein? Zum Raps\u00f6l werde ich \u00f6fter mal gefragt, verbunden auch mit der Frage, ob Raps\u00f6l das Gehirn sch\u00e4dige. Nun, ich selbst verwende kein Raps\u00f6l, weswegen ich mich mit der Frage danach gar nicht weiter besch\u00e4ftigt hatte. Ein kurzer \u201eCheck\u201c sagte mir, dass ich das sicher nicht brauche. 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