{"id":4347,"date":"2022-05-08T13:42:32","date_gmt":"2022-05-08T11:42:32","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=4347"},"modified":"2025-10-22T10:22:13","modified_gmt":"2025-10-22T08:22:13","slug":"kurkuma-blutverduenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/kurkuma-blutverduenner\/","title":{"rendered":"Kurkuma und Blutverd\u00fcnner \u2013 passt das zusammen?"},"content":{"rendered":"<p>Kurkuma ist eine erstaunliche Pflanzenart mit einem weiten Spektrum f\u00fcr gesundheitliche Vorteile. Ein Beitrag von mir z\u00e4hlt das breit gef\u00e4cherte Spektrum von Wirksamkeiten von Kurkuma auf:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/kurkuma\/\">Kurkuma \u2013 Die erstaunlichen Heilwirkungen der Gelbwurz<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine dieser mannigfaltigen Wirkungen bezieht sich auf die \u201eBlutverd\u00fcnnung\u201c durch Kurkuma, die keine eigentliche Verd\u00fcnnung des Blutes ist, sondern die Koagulationsneigung (Verklumpungsneigung) der Thrombozyten (Blutpl\u00e4ttchen) herabsetzt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00dcber diesen Mechanismus wird das Risiko f\u00fcr die Entstehung von Thromben (Blutklumpen) reduziert und damit indirekt (theoretisch) die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Herzinfarkte und\/oder Schlaganf\u00e4lle vermindert.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu steht die \u201eBlutverd\u00fcnnung\u201c durch schulmedizinische Medikamente, die in die Biochemie der Gerinnungskaskade eingreifen. Hierbei wird die Entstehung von Gerinnungsfaktoren unterdr\u00fcckt. Heparin d\u00fcrfte der bekannteste Vertreter dieser Medikamentenklasse sein.<\/p>\n<p>Jetzt stellt sich nat\u00fcrlich die Frage, ob eine kombinierte Gabe eines Kurkuma-Pr\u00e4parats mit einem schulmedizinischen Pr\u00e4parat nicht m\u00f6glicherweise zu viel des \u201eGuten\u201c sein k\u00f6nnte. Einige Kurkumin-Anbieter im Internet versehen ihre Produktwerbung mit einem Warnhinweis, der wie folgt lautet:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eSollten Sie blutverd\u00fcnnende Medikamente einnehmen, empfehlen wir Ihnen, vor der Einnahme von curcuminhaltigen Produkten mit Ihrem Arzt R\u00fccksprache zu halten.\u201c <\/em>(myfairtrade.com\/curcumin\/curcumin-forte.html)<\/p>\n<p>Denn es besteht der Verdacht, dass die \u201eblutverd\u00fcnnende\u201c Wirksamkeit der schulmedizinischen Pr\u00e4parate durch den Einsatz von Kurkumin verst\u00e4rkt werden k\u00f6nnte. Vielleicht kommt es zu additiven oder sogar potenzierenden Effekten, die dann zu einer erh\u00f6hten Blutungsneigung f\u00fchren k\u00f6nnten, bis hin zu unkontrollierbaren Blutungen, die zum Tode f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<h2>Gibt es Wechselwirkungen?<\/h2>\n<p>Die g\u00e4ngige Literatur zu Kurkuma ist voll von Hinweisen, dass eine Kombination mit schulmedizinischen Antikoagulantien zu einer erh\u00f6hten Blutungsneigung f\u00fchrt oder f\u00fchren kann. Das Gemeinsame dieser einschl\u00e4gigen Literatur ist, dass diese \u201eHypothese\u201c nicht mehr mit entsprechenden wissenschaftlichen Quellen belegt wird, sondern wie eine Tatsache gehandhabt wird. Es entsteht fast der Eindruck, dass hier ein Ger\u00fccht weiterverbreitet wird. Und je weiter es verbreitet wird, desto \u201etats\u00e4chlicher\u201c wird es.<\/p>\n<p>Ein typisches Beispiel hierf\u00fcr bringt \u201eNews-Medical.net\u201c<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a> bei der Diskussion der Wechselwirkungen zwischen Nahrungsmitteln und Medikamenten mit blutverd\u00fcnnenden Eigenschaften. Wir erfahren hier, dass nicht nur Kurkuma einen Einfluss auf die Blutgerinnung hat, sondern auch Fisch\u00f6l, Omega-3-Fetts\u00e4uren, Knoblauch, Ginkgo etc. Sogar Alkohol kann die Wirkung von Antikoagulantien verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Eine Suche nach Belegen f\u00fcr diese Behauptungen wird mit einem einzigen Satz belohnt:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eStudien haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, PT-INR-Werte im optimalen therapeutischen Bereich von 2,0 bis 3,0 zu erreichen, um 58 % h\u00f6her ist, wenn Patienten, die VKA-Medikamente einnehmen, auf pflanzliche Pr\u00e4parate verzichten oder sie drei oder weniger Mal pro Woche einnehmen.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Ein kurzer Ausflug: Was ist INR?<\/h3>\n<p>INR steht f\u00fcr \u201eInternational Normalized Ratio\u201c. Dies ist ein labormedizinischer Parameter, der eine Beurteilung verschiedener Blutgerinnungstests erm\u00f6glicht. Gemessen wird hier die Thromboplastinzeit (Quickwert). Die INR wird dann errechnet aus der Thromboplastinzeit f\u00fcr die Blutprobe des Patienten geteilt durch einen gegebenen Normwert.<\/p>\n<p>Der von der WHO definierte Normbereich liegt zwischen 0,85 und 1,27. Bei einer Reihe von Erkrankungen und Therapie mit Antikoagulantien liegt der Zielbereich zwischen 2 und 3. Bei einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr die Bildung von Blutklumpen kann der Zielbereich auf 4,5 angehoben werden. Erh\u00f6hte INR-Werte ohne medikament\u00f6se Therapie k\u00f6nnen auf eine Lebererkrankung oder einen Vitamin-K-Mangel hinweisen.<\/p>\n<p>Es gibt also Studien, die gezeigt haben wollen, dass die Einnahme von pflanzlichen Pr\u00e4paraten die medikament\u00f6se Therapie (zu 58 %) st\u00f6rt und nur ein Verzicht zum gew\u00fcnschten Ziel f\u00fchrt? Und welche Studien w\u00e4ren das gewesen? Eine Quellenangabe fehlt hier vollkommen, ebenso eine schl\u00fcssige Erkl\u00e4rung, wieso es hier zu dieser St\u00f6rung kommen soll.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches l\u00e4sst sich auch auf deutschen Webseiten finden, zum Beispiel bei \u201eKlartext-Nahrungserg\u00e4nzung\u201c<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p>Hier gibt es einen Beitrag zu Wechselwirkungen etc. von Nahrungserg\u00e4nzungen. Unter dem Kapitel \u201eKurkuma, Gelbwurz, indischer Safran \u2026\u201c wird als Wechselwirkung eine Wirkverst\u00e4rkung von Blutverd\u00fcnnern (Warfarin etc.) behauptet, gefolgt von einer Nummer (112), bei der es sich um eine Quellenangabe handelt, die zu einer englischsprachigen Webseite f\u00fchrt. Und diese Webseite behauptet wiederum, dass es diese Wirkverst\u00e4rkung g\u00e4be, gefolgt von drei Quellen zu Arbeiten, die dies belegen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Eine dieser drei Arbeiten ist ein Fallbericht, auf den ich im folgenden Absatz n\u00e4her eingehen werde (Fu\u00dfnote 10).<\/p>\n<p>Die zweite Arbeit<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> behandelt Kurkumin-\u00d6l und dessen Einfluss auf Isch\u00e4mien in der Herzmuskulatur nach Reperfusion und Thrombose. Hier taucht das Wort \u201eInteraktionen\u201c oder\u00a0 \u201eWechselwirkungen\u201c nicht ein einziges Mal auf. Vielmehr loben die Autoren das \u00d6l als eine wirksame und sichere Alternative, um intravaskul\u00e4re Thrombosen zu verhindern.<\/p>\n<p>Bei der dritten Arbeit<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> handelt es sich ebenfalls nicht um eine qualifizierte Studie. Auch diese Autoren stellen fest, dass Kurkumin die st\u00e4rkste koagulationshemmende Wirkung bei einem Vergleich mit anderen nat\u00fcrlichen Substanzen mit blutverd\u00fcnnenden Eigenschaften hat.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilpflanzen-Newsletter dazu an. Darin geht es im Wesentlichen um Heilpflanzen, aber auch um Bachbl\u00fcten oder Hom\u00f6opathische Mittel:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDMIV\"><\/script><\/p>\n<h2>Auf Spurensuche bei \u201eDrugs.com\u201c<\/h2>\n<p>Eine Recherche bei \u201eDrugs.com\u201c<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> ergab Folgendes: Im Absatz \u201eInteraktionen\u201c bei Kurkuma wurden eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten notiert, die sich angeblich mit Wechselwirkungen von Kurkuma und Antikoagulantien besch\u00e4ftigt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Auch hier wurde plakativ behauptet:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eMittel mit thrombozytenaggregationshemmenden Eigenschaften: Kr\u00e4uter (gerinnungshemmende\/thrombozytenaggregationshemmende Eigenschaften) k\u00f6nnen die unerw\u00fcnschte\/toxische Wirkung von Arzneimitteln mit thrombozytenaggregationshemmenden Eigenschaften verst\u00e4rken. Es k\u00f6nnen Blutungen auftreten. Eine \u00c4nderung der Therapie in Betracht ziehen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Danach wurden vier Quellen angegeben, aus denen diese Schlussfolgerung abgeleitet worden war.<\/p>\n<p>Die erste Quelle<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a> stammt aus dem Jahr 2010 und ist eine \u00dcbersichtsarbeit zu Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln, die m\u00f6glicherweise mit Warfarin etc. interagieren k\u00f6nnen. 180 Nahrungserg\u00e4nzungsmittel stehen 120 schulmedizinischen blutverd\u00fcnnenden Pr\u00e4paraten gegen\u00fcber. Eins davon ist Kurkumin. Am Schluss der Zusammenfassung schreibt der Autor, dass mehr Studien ben\u00f6tigt w\u00fcrden, um die Mechanismen und Wechselwirkungen \u00fcberhaupt zu verstehen.<\/p>\n<p>Fazit: Das ist keine klinische Studie, die Wechselwirkungen gezeigt hat (oder Wechselwirkungen hat ausschlie\u00dfen k\u00f6nnen). F\u00fcr eine wissenschaftliche Beurteilung ist diese Arbeit kein Ma\u00dfstab.<\/p>\n<p>Die zweite Quelle<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> aus dem Jahr 2012 schlie\u00dft sich diesem Format an: Keine klinische Studie, sondern nur ein Review = Nacherz\u00e4hlung dessen, was andere bereits an Hypothesen verbreitet hatten.<\/p>\n<p>Die dritte Quelle<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> ist fast noch \u201eabenteuerlicher\u201c: Hier geht es um Zahn\u00e4rzte, die ihren Patienten die Z\u00e4hne ziehen, wobei es naturgem\u00e4\u00df zu Blutungen kommt. Hier gibt es dann f\u00fcr den Zahnarzt einiges zu beachten, unter anderem auch die Einnahme von \u201eBlutverd\u00fcnnern\u201c.<\/p>\n<p>Der Rat der Autoren an den Zahnarzt lautet hier, blutverd\u00fcnnende Nahrungserg\u00e4nzungsmittel zwei Wochen vor dem Z\u00e4hneziehen abzusetzen. Eine wissenschaftliche Begr\u00fcndung wird nicht geliefert. Auch hier geht man davon aus, dass derartige Nahrungserg\u00e4nzungsmittel problematisch sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die vierte Quelle<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a> ist ebenfalls ein Review, bei dem Datenbanken nach Wechselwirkungen zwischen nat\u00fcrlichen Substanzen und Medikamenten abgefragt wurden. Es geht hier also nicht speziell um Kurkuma und dessen Einfluss auf die Blutgerinnung und ist damit noch weniger geeignet, diesbez\u00fcglich zuverl\u00e4ssige Aussagen zu machen.<\/p>\n<p>Eine einzige Arbeit<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a>, die spezifische Aussagen zu diesem Thema machte, kommt aus Frankreich aus dem Jahr 2014. Allerdings ist dies auch keine klinische Studie. Vielmehr handelt es sich hier um eine Fallbeschreibung, bei der eine m\u00f6gliche Interaktion zwischen einem Vitamin-K-Antagonisten (Fluindione) und Kurkuma beschrieben wurde.<\/p>\n<p>Die Zusammenfassung beschreibt eine Erh\u00f6hung von INR bei dem fraglichen Patienten. Es gibt aber keine konkreten Angaben zur Zahl. Stattdessen schlie\u00dfen die Autoren, wie wichtig es doch sei, Nahrungserg\u00e4nzungsmittel und deren Nebenwirkungen scharf im Auge zu behalten. Der vollst\u00e4ndige Text dieser \u201eStudie\u201c wurde indes nicht bereitgestellt.<\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlicherweise gibt es daf\u00fcr bei \u201eDrugs.com\u201c etwas mehr an Informationen zu dieser Arbeit. Die 56-j\u00e4hrige Patientin hatte 2,5 Gramm Kurkuma t\u00e4glich f\u00fcr die Dauer von f\u00fcnf Tagen und gleichzeitig den Vitamin-K-Antagonisten Fluindione eingenommen.<\/p>\n<p>Daraufhin war die urspr\u00fcngliche INR von 2 oder 3 auf 6,5 gestiegen. An dieser Stelle w\u00fcrde man davon ausgehen d\u00fcrfen, dass diese Patientin Blutungen erlitten h\u00e4tte. Laut Bericht jedoch gab es keinerlei klinische Anzeichen f\u00fcr solche Blutungen.<\/p>\n<h2>Kann man Kurkuma und Antikoagulantien-Pr\u00e4parate kombinieren?<\/h2>\n<p>Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keine Erkenntnisse diesbez\u00fcglich, weil sich anscheinend niemand die M\u00fche gemacht hat, diese Frage durch entsprechende Studien zu beantworten.<\/p>\n<p>Anstelle von klinischen Studien sind dann Hypothesen als vermeintliche Tatsachen getreten, dass die Antikoagulantien der Schulmedizin und der blutverd\u00fcnnende Effekt von Kurkuma zu viel des \u201eGuten\u201c und daher schlecht seien. Und das, obwohl die Wirkmechanismen von Vitamin-K-Antagonisten und Kurkuma bei der Koagulationshemmung vollkommen verschieden sind.<\/p>\n<p>Mein Fazit: In Anbetracht der Tatsache, dass es keine zuverl\u00e4ssigen wissenschaftlichen Aussagen gibt, sollte man in diesem Fall die notwendige Vorsicht walten lassen. Und die besteht darin, erst einmal anzunehmen, dass hier additive Effekte auftreten k\u00f6nnen, auch wenn es Hinweise auf das Gegenteil gibt. Aber der eine Fallbericht aus Frankreich d\u00fcrfte nicht ausreichen, um hier anderslautende Hypothesen aufstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 08.05.2022 erstellt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Quellen:<\/span><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.news-medical.net\/health\/Anticoagulant-Food-Drug-Interactions.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(news-medical.net\/health\/Anticoagulant-Food-Drug-Interactions.aspx)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.klartext-nahrungsergaenzung.de\/wissen\/lebensmittel\/nahrungsergaenzungsmittel\/wechselwirkungen-nebenwirkungen-gegenanzeigen-von-nahrungsergaenzungen-50991\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wechselwirkungen, Nebenwirkungen, Gegenanzeigen von Nahrungserg\u00e4nzungen | Klartext Nahrungserg\u00e4nzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/21144557\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Anti-platelet effects of Curcuma oil in experimental models of myocardial ischemia-reperfusion and thrombosis &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/17913483\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Inhibitory effect of compounds from Zingiberaceae species on human platelet aggregation &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a><a href=\"https:\/\/www.drugs.com\/npp\/turmeric.html#fandc-np5318.b81\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Turmeric Uses, Benefits &amp; Dosage &#8211; Drugs.com Herbal Database<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/protocol\/10.1007\/978-1-60761-803-4_9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Antithrombotic Effects of Naturally Derived Products on Coagulation and Platelet Function | SpringerLink<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/22300597\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Anticoagulant activity of select dietary supplements &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/17908423\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> An examination of the bleeding complications associated with herbal supplements, antiplatelet and anticoagulant medications &#8211; PubMed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a><a href=\"https:\/\/www.ingentaconnect.com\/content\/ben\/cdm\/2008\/00000009\/00000010\/art00009\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0Clinical Evidence of Herb-Drug Interactions: A Systematic Review &#8230;: Ingenta Connect<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0040595716310241?via%3Dihub\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Probable Interaction Between an Oral Vitamin K Antagonist and Turmeric (Curcuma longa) &#8211; ScienceDirect<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurkuma ist eine erstaunliche Pflanzenart mit einem weiten Spektrum f\u00fcr gesundheitliche Vorteile. Ein Beitrag von mir z\u00e4hlt das breit gef\u00e4cherte Spektrum von Wirksamkeiten von Kurkuma auf: Kurkuma \u2013 Die erstaunlichen Heilwirkungen der Gelbwurz. Eine dieser mannigfaltigen Wirkungen bezieht sich auf die \u201eBlutverd\u00fcnnung\u201c durch Kurkuma, die keine eigentliche Verd\u00fcnnung des Blutes ist, sondern die Koagulationsneigung (Verklumpungsneigung) [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":4348,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[340],"tags":[383,385,384,382],"class_list":["post-4347","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-heilpflanzen","tag-blut","tag-blutverduenner","tag-durchblutung","tag-kurkuma"],"modified_by":"Ren\u00e9 Gr\u00e4ber","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4347"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4347\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6921,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4347\/revisions\/6921"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}