{"id":2794,"date":"2018-10-11T15:42:39","date_gmt":"2018-10-11T13:42:39","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=2794"},"modified":"2023-01-03T22:05:03","modified_gmt":"2023-01-03T20:05:03","slug":"aerzte-fordern-baustopp-fuer-5g","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/aerzte-fordern-baustopp-fuer-5g\/","title":{"rendered":"\u00c4rzte fordern Baustopp f\u00fcr 5G Mobilfunk-Technologie"},"content":{"rendered":"<p>5G Mobilfunk, alles jubelt, aber niemand wei\u00df wirklich Bescheid &#8211; das scheint momentan die Situation zu sein, in der wir heute im Vorfeld der neuen 5G-Technologie stecken.<\/p>\n<p>Ich hatte bereits einen kritischen Beitrag zu diesem 5G Mobilfunk ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/5g-mobilfunk-gesundheit\/\">5G Mobilfunk und Ihre Gesundheit &#8211; Alle jubeln, aber kaum jemand wei\u00df wirklich Bescheid<\/a>.<\/p>\n<p>Bezeichnend f\u00fcr die Einf\u00fchrung dieser neuen Technologie ist wieder einmal, dass gesundheitliche Aspekte bei der Begutachtung und Beurteilung der neuen Technik vollkommen unter den Teppich gekehrt werden. <!--more--><\/p>\n<p>Im Beitrag: <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/elektromagnetische-felder-handy-industrie\/\">Elektromagnetische Felder: Handystrahlung, WLAN &amp; Co.<\/a> &#8211; hatte ich\u00a0bereits ausf\u00fchrlich Stellung genommen und gezeigt, dass elektromagnetische Felder und Handystrahlung\u00a0usw. nicht so &#8222;harmlos&#8220; sind, wie die Industrie es uns verkaufen will.<\/p>\n<h2>Unverhofft kommt oft?<\/h2>\n<p>Jetzt bekommen die \u201e5G-Gegner\u201c unverhoffte Sch\u00fctzenhilfe. Und die kommt von\u00a0Seiten der \u00c4rzteschaft\u00a0(<a href=\"https:\/\/www.diagnose-funk.org\/publikationen\/artikel\/detail?newsid=1305\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4rzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp f\u00fcr 5G<\/a>). Ich muss gestehen, dass die \u00dcberraschung kaum gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnte. Aber was haben die Schulmediziner am 5G Mobilfunk auszusetzen?<\/p>\n<p>Wie es aussieht, haben hier Arbeitsmediziner einen offenen Brief an den Bundesminister f\u00fcr \u201eVerkehr und digitale Infrastruktur\u201c (Herrn Scheuer), geschickt. Aus diesem Brief geht hervor, dass das Ministerium Steuergelder benutzen will, um sogenannten \u201eFunkl\u00f6chern in Deutschland den Kampf anzusagen\u201c. Zu diesem Zweck sollen \u201eFunklochmelder\u201c installiert werden.<\/p>\n<p>Dies erinnert mich an Feuermelder, deren Installation zweckm\u00e4\u00dfig ist, da sie extreme Notfallsituationen (Feuer) verhindern helfen. Jetzt also scheint die Industrie in der Lage gewesen zu sein, die Politik davon zu \u00fcberzeugen, dass ein Funkloch eine so extreme Notfallsituation ist, dass man diese nur \u00fcber einen entsprechenden Melder vermeiden beziehungsweise bek\u00e4mpfen kann.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Aber auch die Arbeitsmediziner scheinen nicht sonderlich von dieser Idee begeistert zu sein. Denn f\u00fcr sie gibt es da noch den \u201eelektrosensiblen\u201c Patienten, der jetzt schon unter dem gegenw\u00e4rtigen Funknetz zu leiden hat. Ein Ausbau mit einem 5G-Netz w\u00fcrde die Zahl von neuen Sendern nicht nur erh\u00f6hen, sondern gleichzeitig auch verdichten. Und damit h\u00e4tten diese sensiblen Patienten keinerlei Lebensraum mehr (oder ein Leben hinter Mauern in funkisolierten Geb\u00e4uden).<\/p>\n<h2>Gensch\u00e4den und krebserregend<\/h2>\n<p>Die Arbeitsmediziner erw\u00e4hnen eine \u201e<strong>erdr\u00fcckend hohe Anzahl von Forschungsergebnissen<\/strong>\u201c, die zeigen, dass Mobilfunkstrahlung physische und psychische Einfl\u00fcsse mit sich bringt, die heute als \u201e<strong>genotoxisch<\/strong>\u201c und \u201e<strong>m\u00f6glicherweise krebserregend<\/strong>\u201c klassifiziert werden. Aufgrund von Arbeiten von schwedischen Wissenschaftlern darf man heute davon ausgehen, dass die Mobilfunkstrahlung bereits als \u201egesichert krebserregend\u201c gehandelt werden darf.<\/p>\n<p>F\u00fcr die elektrosensiblen Teile der Bev\u00f6lkerung stellt dieser intensivierte Ausbau der neuen Technologie eine intolerable gesundheitliche Belastung dar. Diese Menschen bleibt nur noch der Umzug zum Nord- oder S\u00fcdpol \u00fcbrig, alldieweil es dort noch keine Sendemasten gibt.<\/p>\n<p>Zudem bef\u00fcrchten die Arbeitsmediziner eine massive Zunahme von Erkrankungen, besonders chronischer Erkrankungen wie Krebs und degenerativer Nervenerkrankungen (als ob wir nicht schon genug davon h\u00e4tten!). Interessant ist auch, dass sie von \u201e<strong>erwiesenen biologischen Sch\u00e4den des menschlichen Organismus weit unterhalb der jetzigen Grenzwerte<\/strong>\u201c sprechen.<\/p>\n<p>Das\u00a0bedeutet nichts anderes, als dass wir keinen Ausbau einer weiteren Mobilfunk-Technologie ben\u00f6tigen, um entsprechende biologische Sch\u00e4den zu erhalten. Diese Sch\u00e4den gibt es bereits unter den akuten Bedingungen, wovon nat\u00fcrlich niemand offiziell gerne reden m\u00f6chte. Die Frage \u201ewarum nicht?\u201c sollte nicht schwer zu beantworten sein.<\/p>\n<p>Aber zum Thema Grenzwerte werde ich etwas sp\u00e4ter ein paar passende S\u00e4tze lostreten.<\/p>\n<h2>Ausl\u00e4ndischer Gegenwind: Oxidativer Stress<\/h2>\n<p>Amerikanische Radioonkologen bringen ebenfalls ungem\u00fctliche Neuigkeiten. Sie zitieren Studien, die gezeigt haben, dass langfristige Expositionen unter einer zweiten Generation Mobilfunkstrahlung Sch\u00e4den im Gehirn (Hippocampus) bewirkt, allerdings \u201enur\u201c bei Tieren. Im Laborversuch hatte sich gezeigt, dass die Mobilfunkstrahlung die Neigung zu oxidativem Stress erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Daraus folgern die amerikanischen Radioonkologen, dass mit der Verdopplung der Dosis der Exposition unter der neuen Technologie die entsprechenden \u201eNebenwirkungen\u201c zu erwarten sind. Bemerkenswert der Schlusssatz dieser Leute: \u201e<em>Oder haben wir eine Verantwortung, unsere klinischen Kenntnisse der Strahlen\u00adsicherheit und \u00a0-wirksamkeit zu nutzen, um zu verhindern,\u00a0 dass der Unternehmensgewinn vor allem anderen bestimmt, welche Strahlenexposition der kabellosen Netzwerke akzeptiert werden?<\/em>\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Grenzwertbestimmung auf elektromagnetisch<\/h2>\n<p>Wozu Grenzwerte wirklich gut sind, das habe ich bei einer anderen Gelegenheit beschrieben: <a href=\"https:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/vitamine\/grenzwerte-vitamine.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grenzwerte f\u00fcr Vitamine &#8211; Deutschland macht sich l\u00e4cherlich<\/a>. Unter dem Strich zeigt der \u00fcbliche Umgang mit Grenzwerten, dass sie daf\u00fcr da sind, st\u00e4ndig ver\u00e4ndert oder gleich ignoriert zu werden.<\/p>\n<p>Und jetzt ist es wieder soweit. Die Grenzwerte f\u00fcr elektromagnetische Belastung erfahren eine Revision. In welche Richtung? Nach oben, wo sonst hin?<\/p>\n<p>Ein interessanter Beitrag dieser Webseite (<a href=\"https:\/\/freie-medien.tv\/5g-dringende-warnung-vor-totalverstrahlung-durch-neues-mobilfunknetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5G &#8211; Dringende Warnung vor Totalverstrahlung durch neues Mobilfunknetz<\/a>) erkl\u00e4rt den Unterschied zwischen der herk\u00f6mmlichen Mobilfunktechnologie und der, die mit 5G auf uns einzustr\u00f6men droht. Soweit ich den Beitrag verstanden habe, senden die heute \u00fcblichen Sendemasten \u201enur\u201c eine \u201eSendekeule\u201c aus, die neuen 5G-Sendemasten haben bis zu 64 solcher Sendekeulen pro Mast.<\/p>\n<p>Bei den herk\u00f6mmlichen Sendern betr\u00e4gt die elektrische Feldst\u00e4rke 6 V\/Meter in einer Distanz von 25 und mehr Metern vom Sendemasten. Dies galt als der bisherige Grenzwert, der nicht \u00fcberschritten werden durfte (der Wert scheint f\u00fcr die Schweiz zu gelten. Der Grenzwert f\u00fcr Deutschland scheint bei 10,9 V\/Meter zu liegen)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>.<\/p>\n<p>Bei den neuen Sendemasten dagegen betr\u00e4gt der Wert nach 25 m 61 V\/Meter, also eine zehnfache (f\u00fcr Deutschland eine versechsfachte!) \u00dcberschreitung des Grenzwerts! Die \u201erote Zone\u201c im unmittelbaren Umkreis eines Sendemastens ist die Zone mit der naturgem\u00e4\u00df h\u00f6chsten Belastung. Man sollte sich hier nicht l\u00e4nger als 7 Minuten aufhalten. Bei den \u201ealten\u201c Sendemasten betrug die Feldst\u00e4rke hier 61 V\/Meter. Unter 5G werden es 120 V\/Meter werden und der \u201eSicherheits\u201c-Abstand wird sich von\u00a011 Metern auf &#8222;nur&#8220; 11,1 Meter erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Wie war das noch mit den Grenzwerten?<\/p>\n<h2>Wie kann man eine Technologie installieren, die 24 Stunden am Tag die Grenzwerte um das bis zu Zehnfache \u00fcberschreitet?<\/h2>\n<p>Die L\u00f6sung ist einfach: man beauftragt einen letztlich privaten Verein, der sich hochtrabend \u201eInternationale Strahlenschutzkommission\u201c nennt und f\u00fcr seine N\u00e4he zur Industrie bekannt ist, zahlt die verlangte Geb\u00fchr und erh\u00e4lt eine Grenzwertempfehlung f\u00fcr 5G, die 200 V\/Meter f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze vorsieht und f\u00fcr das gemeine Volk immerhin noch 90 V\/Meter \u00fcbrig hat. Untersuchungen auf m\u00f6gliche gesundheitliche Sch\u00e4den sind hier \u00fcberfl\u00fcssig, l\u00e4stig und m\u00f6glicherweise gesch\u00e4ftssch\u00e4digend. Darum hat man hier aus prophylaktischen Gr\u00fcnden auf eine eingehende Er\u00f6rterung von Gesundheitsfragen verzichtet.<\/p>\n<p>Und schon h\u00e4tten wir wieder einmal ein Paradebeispiel, wie der technische Fortschritt selbst die niedrigsten Grenzwerte spielend \u00fcberwindet, falls die gesch\u00e4ftlichen Interessen dies erforderlich machen.<\/p>\n<p>Und wenn es darum geht, wieder einmal Grenzwerte zu senken, statt zu erh\u00f6hen, dann haben wir ja noch die h\u00f6chst gef\u00e4hrlichen Vitamine und Nahrungserg\u00e4nzungsmittel, deren Grenzwerte bislang viel zu hoch angesetzt sind, nicht wahr?<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a><a href=\"http:\/\/www.emuv.de\/elektrosmog_450.html#453\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 EmUv &#8211; Elektrosmog, Grenzwerte und Empfehlungen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5G Mobilfunk, alles jubelt, aber niemand wei\u00df wirklich Bescheid &#8211; das scheint momentan die Situation zu sein, in der wir heute im Vorfeld der neuen 5G-Technologie stecken. 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