{"id":2660,"date":"2018-06-02T12:58:29","date_gmt":"2018-06-02T10:58:29","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=2660"},"modified":"2025-10-22T09:51:12","modified_gmt":"2025-10-22T07:51:12","slug":"gentech-mais-geht-auf-prostata","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/gentech-mais-geht-auf-prostata\/","title":{"rendered":"Warum der &#8222;Bestseller&#8220; der Agrarkonzerne ihnen auf die Prostata schl\u00e4gt"},"content":{"rendered":"<p>Bei uns ist es gl\u00fccklicherweise noch nicht soweit, dass genetisch modifizierte Nutzpflanzen auf breiter Basis angebaut und genutzt werden, obwohl Monsanto sich nach wie vor bem\u00fcht, auch unsere Breiten mit ihren\u00a0ach so tollen\u00a0&#8222;Produkten&#8220; zu begl\u00fccken.<\/p>\n<p>Falls Sie nicht wissen um was es bei Monsanto geht, hier eine kleine Auswahl von Beitr\u00e4gen, zu denen ich mich in den letzten Jahren bereits gen\u00f6tigt sah:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/monsanto-der-konzern-mit-der-lizenz-zum-herrschen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Monsanto &#8211; der Konzern mit der Lizenz zum Herrschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/die-unterwasserfabriken-von-monsanto-und-cargill\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Unterwasserfabriken von Monsanto und Cargill<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Neben dem genetisch modifizierten Saatgut von Nutzpflanzen vertreibt Monsanto noch Herbizide, von denen Glyphosat das Bekannteste sein d\u00fcrfte. UNd auch dazu musste ich bereits einiges ver\u00f6ffentlichen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/glyphosat-sicher-unsicher-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glyphosat \u2013 sicher unsicher? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/glyphosat-gift-und-gentechnik-ausser-kontrolle\/\">Glyphosat \u2013 Gifte und Gentechnik au\u00dfer Kontrolle <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/autismus-durch-gestoerte-darmflora-2012\/\">Autismus durch gest\u00f6rte Darmflora und Glyphosat? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/genpflanzen-sollen-pestizideinsatz-reduzieren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genpflanzen sollen Pestizideinsatz reduzieren \u2013 Wahnsinn mit Methode? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/horrorkabinett-der-gmo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Horrorkabinett der GMO (Gentechnisch manipulierten Organismen)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Soweit so gut, bzw. schlecht.\u00a0Aber\u00a0jetzt ereilen uns \u2026<\/p>\n<h2>Frohe Botschaften aus dem Land der unbegrenzten Unm\u00f6glichkeiten<\/h2>\n<p>Eine der ersten gentechnisch modifizierten Nutzpflanzen ist der sogenannte \u201eGenmais\u201c.<\/p>\n<p>Hierzu zwei \u00e4ltere Beitr\u00e4ge: <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/vorsicht-genmais\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorsicht Genmais! So ein sch&#8230;\u00e4dliches Lebensmittel!?<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2gv\"><\/script><\/p>\n<p>Dementsprechend hoch ist auch der Verzehr von Genmais in den USA. Eine Reihe von industriell gefertigten Nahrungsmitteln basiert auf dem Einsatz von dieser Maissorte. Der Konsum von Genmais in den USA ist so hoch, dass eine Studie aus der Universit\u00e4t von Kalifornien in San Francisco zu dem Schluss kam, dass hier ein m\u00f6glicher Zusammenhang mit einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Prostatakrebs besteht, das fast 90 Prozent ausmacht. Das Toxin, das im Mais vorkommen kann, nennt sich Fumonisin.<\/p>\n<p>Es handelt sich hierbei um ein Mykotoxin, das von einem Schlauchpilz produziert wird, der den Mais, aber auch andere Getreidearten bef\u00e4llt. Laut Aussagen dieses Beitrags: <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/B978012378612800192X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mycotoxins: Fumonisins &#8211; Reference Module in Food Science\/Encyclopedia of Food Safety<\/a>, verursacht Fumonisin eine Reihe von gesundheitlichen St\u00f6rungen, darunter Leberkrebs (bei Ratten).<\/p>\n<p>Der Beitrag f\u00fchrt weiter aus, dass in Gebieten mit einem hohen Konsum an Mais ein hohes Aufkommen an Speiser\u00f6hrenkrebs beobachtet wird. Unter <a href=\"http:\/\/inchem.org\/documents\/jecfa\/jecmono\/v47je03.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FUMONISINS (JECFA 47, 2001)<\/a> sehen wir, dass Fumonisin im Zusammenhang mit einer Reihen von Krebsformen als Ursache genannt wird, unter anderem auch Prostatakrebs. Die Herbizide, die mit dem genetisch modifiziertem Mais auf unserem Teller landen, sind Glyphosat und Atrazin.<\/p>\n<p>Bei Glyphosat h\u00e4ufen sich die Berichte, dass es sich hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine krebsausl\u00f6sende Substanz handelt. Die kanzerogene Wirkung mag vielleicht nicht so dominant sein wie bei den \u201eklassischen Karzinogenen\u201c, die bereits nach relativ kurzer Expositionszeit zu entsprechenden malignen Ver\u00e4nderungen f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Aber es spricht vieles daf\u00fcr, dass eine langfristige Exposition von Glyphosat das Risiko f\u00fcr Krebserkrankungen erh\u00f6ht. Und die ist beim Verzehr von Nahrungsmitteln auf Mais-Basis durchaus gegeben.<\/strong><\/p>\n<p>Der Zusammenhang zwischen Atrazin und Prostatakrebs scheint so neu nicht zu sein, denn dar\u00fcber wurde bereits im Jahr 2002 berichtet: <a href=\"https:\/\/d3n8a8pro7vhmx.cloudfront.net\/ncap\/pages\/26\/attachments\/original\/1428426119\/atrazineprostatecancer.pdf?1428426119\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">news2.fall01<\/a>. Im Jahr 2009 erschien dieser Bericht vom \u201eCenter for Biological Diversity\u201c: <a href=\"http:\/\/www.biologicaldiversity.org\/news\/press_releases\/2009\/atrazine-08-27-2009.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">New Research: Herbicide Atrazine Linked to Cancer, Birth Defects, Endocrine Disruption, and Endangered Species Impacts<\/a>, der Atrazin mit Prostatakrebs, reduzierter Spermienproduktion und einem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr Brustkrebs bei Frauen in Verbindung bringt.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Nebenbei: <strong>Interessant ist, dass der deutsche Beitrag in Wikipedia zum Atrazin diese verkaufssch\u00e4digenden Argumente vollkommen verschweigt<\/strong>. Hier wird nur etwas zu m\u00f6glichen Umweltsch\u00e4den berichtet, die aber auch sofort relativiert werden, da \u201e<em>die US-amerikanische Umweltbeh\u00f6rde EPA zuletzt 2007 die Auffassung vertrat, dass es keine ausreichenden Hinweise auf Sch\u00e4digung von Amphibien gebe<\/em>\u201c. Ich kann dazu nur sagen, dass die Monarchen und Kirchenh\u00fcter von 1007 die Auffassung vertraten, dass es keine ausreichenden Hinweise gab, dass die Sonne der Mittelpunkt unseres Planetensystems ist und die Erde eine Kugel.<\/p>\n<p>In diesem Beitrag verteidigt Tyrone Hayes seine Forschungsergebnisse zu Atrazin und Krebs gegen die Anfeindungen vom Atrazin-Hersteller Sygenta Crop und EPA: <a href=\"http:\/\/www.biologicaldiversity.org\/swcbd\/PROGRAMS\/science\/pesticides\/hayes-2004.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hayes-2004.pdf<\/a>. Er zeigt, dass die entsprechenden Atrazin-freundlichen Studien auch hier wieder einmal auf Tricks und Verzerrungen bei der Studiendurchf\u00fchrung beruhen, um der \u00d6ffentlichkeit ein Atrazin-Legoland pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. Dieses Legoland ist nat\u00fcrlich der Boden, auf dem der Hersteller erst sein Gesch\u00e4ft machen kann.<\/p>\n<p><strong>Atrazin wirkt auf Menschen und S\u00e4ugetiere wie ein endokriner Disruptor.<\/strong> Das hei\u00dft, dass die Substanz in der Lage ist, unser Hormonsystem so zu ver\u00e4ndern, dass ein physiologisch normales Funktionieren des Hormonhaushalts nicht mehr gew\u00e4hrleistet ist und dementsprechend gesundheitliche Sch\u00e4den die Folge sind. Laut der amerikanischen Ausgabe von Wikipedia kommt es bei einer Langzeitexposition, wie es bei amerikanischen Farmern der Fall ist, zu signifikant geh\u00e4uften Fr\u00fchgeburten, geringem Geburtsgewicht, reduziertem Gewicht von Organen, wie Herz und Gehirn, und Entwicklungsst\u00f6rungen bei Gliedma\u00dfen, vergleichbar mit den Conterganf\u00e4llen aus den 1960er Jahren.<\/p>\n<p><strong>Warum ist dies von Bedeutung?<\/strong> Weil Fumonisin sehr behandlungsresistent ist und nur durch besondere Verfahren aus dem Mais entfernt werden kann. Das ist kostspielig und zeitaufwendig, beides Einheiten, die von der Nahrungsmittelindustrie nur wenig gesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p>Grund hierf\u00fcr scheinen Toxine zu sein, die im Mais zu finden sind (auch im nicht genetisch modifizierten Mais) und zus\u00e4tzlich Toxine aufgrund von Herbizid-Behandlungen des Saatguts, die ebenfalls mit auf den Teller kommen.<\/p>\n<p>Hieraus geht ziemlich deutlich hervor, dass Genmais alles andere als ein Nahrungsmittel ist. Die Bezeichnung \u201eGift\u201c w\u00fcrde hier eher passen. Aber die amerikanischen Beh\u00f6rden EPA und FDA haben offensichtlich kein Problem mit diesem \u201eGift\u201c. Denn laut ihren Einsch\u00e4tzungen und Berichten gilt Genmais als sicher.<\/p>\n<h2>Die Maiszelm\u00e4nnchen<\/h2>\n<p>In den USA scheint es mehr Mais zu geben als frische Luft und sauberes Wasser. Und 93 Prozent von diesem Mais enth\u00e4lt die genetisch modifizierte Form, Stand 2014. Und damit nicht genug, denn die Amerikaner sind die gr\u00f6\u00dften Mais-Konsumenten. Es gibt inzwischen eine Untersuchung aus der Universit\u00e4t von Kalifornien, Berkeley, die eine Kohlenstoffbestimmung bei Haaren von Probanden unternommen haben (<a href=\"https:\/\/www.bartleby.com\/essay\/Made-of-Corn-P38NB23TC\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Made of Corn Essay &#8211; 726 Words | Bartleby<\/a>). Die Untersuchung zeigte, dass der Kohlenstoff im Haar eines durchschnittlichen Amerikaners zu 69 Prozent aus Mais-Kohlenstoff besteht. Bei Europ\u00e4ern liegt der Anteil an Kohlenstoff aus Mais bei nur f\u00fcnf Prozent. Da erhebt sich die Frage, wie so etwas m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Es beginnt damit, dass nicht nur die Menschen, sondern auch das liebe Vieh mit Mais gef\u00fcttert wird, auch wenn es sich hier nicht um eine f\u00fcr die Tiere nat\u00fcrliche Ern\u00e4hrungsform handelt. K\u00fche, H\u00fchner und sogar Lachs werden mit Mais und Maisprodukten gef\u00fcttert, meist in den entsprechenden Zuchtanlagen, zu denen ich mich auch bereits ge\u00e4u\u00dfert hatte: <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/die-unterwasserfabriken-von-monsanto-und-cargill\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Unterwasserfabriken von Monsanto und Cargill<\/a> und andere Formen der Massentierhaltung.<\/p>\n<p>In den USA wird h\u00e4ufig mit Mais\u00f6l gekocht\/gebraten. Maissirup ist nicht nur in Softdrinks und Snacks zu finden, sondern in der \u00dcberzahl der Lebensmittel, wo es als Geschmacksverst\u00e4rker beziehungsweise Geschmacksverbesserer dient. Fructose\/Zucker ist im Ketschup, im Senf, im Brot, in Zerealien, Hotdogs, Schinken, Geb\u00e4ck, Gew\u00fcrze etc. enthalten. Im Schnitt verzehren die Amerikaner pro Kopf j\u00e4hrlich \u00fcber 30 kg Fructose, die nicht nur, aber prim\u00e4r aus Mais gewonnen wird.<\/p>\n<p>Fructose und einige andere Zuckerformen sind alles andere als gesund. Hier hierzu einige Beitr\u00e4ge:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/zucker-kassenschlager\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zucker \u2013 der s\u00fc\u00dfe Kassenschlager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zucker-noch-giftigere-wahrheiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zucker &#8211; Noch giftigere Wahrheiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/fruchtzucker-und-fruktose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fruchtzucker und Fruktose &#8211; alles andere als gesund\u2026<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Aber nicht nur die Gegenwart von Fructose, Atrazin, Glyphosat und Fumonisin beg\u00fcnstigen die Entstehung von Prostatakrebs. Das zweite Standbein dieser Entwicklung ist der Mangel an essenziellen N\u00e4hrstoffen, die die \u00fcbliche Ern\u00e4hrungsform der Amerikaner f\u00fcr seine Opfer bereith\u00e4lt. Und ein wichtiger N\u00e4hrstoff aus Sicht der Prostata, der zu einer ausgewogenen und gesunden Ern\u00e4hrungsform geh\u00f6rt, ist die Klasse der Phytosterine.<\/p>\n<p>Der Zusammenhang zwischen Prostatakrebs und Fructose wird hier klar: <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/krebszellen-lieben-zucker\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krebszellen lieben Zucker<\/a>. Gerade Fructose ist ein \u201ebeliebter Brennstoff\u201c f\u00fcr maligne Zellen, also auch f\u00fcr Prostatakrebszellen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Vom Schlechten zu viel, vom Guten \u00fcberhaupt nichts?\u00a0Industriell gefertigte Lebensmittel&#8230;<\/h2>\n<p>Phytosterine, auch Phytosterole genannt, geh\u00f6ren zur Klasse der Sterine. Laut deutscher Wikipedia werden Phytosterine als Cholesterinsenker eingesetzt, aber auch zur Behandlung einer gutartigen Vergr\u00f6\u00dferung der Prostata. Phytosterine wirken entz\u00fcndungshemmend und verbessern die Blutversorgung in Organen und Geweben. Diese Eigenschaften helfen, das Gewebe in und um die Prostata gesund zu erhalten. Ein Mangel an Phytosterinen jedoch erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr eine Prostatavergr\u00f6\u00dferung und mit einiger Wahrscheinlichkeit auch f\u00fcr Prostatakrebs.<\/p>\n<p>Eine im Jahr 2007 erschienene Ver\u00f6ffentlichung spricht von Phytosterolen als krebshemmenden Substanzen: <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/abs\/10.1002\/mnfr.200600164\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Phytosterols as anticancer compounds &#8211; Bradford &#8211; 2007 &#8211; Molecular Nutrition &amp; Food Research<\/a>. Aber auch bei anderen Krebsformen, wie Lungenkrebs, Magenkrebs, Eierstockkrebs und Brustkrebs gibt es Hinweise, dass Phytosterole einen positiven Einfluss haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eingedenk der Tatsache, dass industriell gefertigte Lebensmittel einen ganzen Katalog an wichtigen essenziellen N\u00e4hrstoffen vermissen lassen, ist die Lebensmittelindustrie hingegangen und hat Phytosterole in ihre Produkte \u201eeingeimpft\u201c. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Margarine mit der Bezeichnung \u201eBecel\u201c, deren Phytosterine die Margarine so gesund machen, weil sie in der Lage sind, Cholesterin zu senken.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt scheint die Diskussion der Phytosterine fast ausschlie\u00dflich unter diesem Aspekt gef\u00fchrt zu werden. Die Tatsache, dass die Substanzen in der Tat Cholesterinspiegel senken k\u00f6nnen, hat sie von der Abschussliste der nat\u00fcrlich wirksamen Substanzen seitens von Schulmedizin und deren Anh\u00e4ngern genommen. Ob es sich bei dieser Substitution mit Phytosterine in Margarine oder anderen k\u00fcnstlichen Lebensmitteln auch um eine physiologische Substitution handelt, das steht jedoch in den Sternen. Es bleibt auch noch zu kl\u00e4ren, ob die Phytosterine in der Margarine etc. und die Phytosterine in nat\u00fcrlichen Lebensmitteln \u00e4hnliche biologische Aktivit\u00e4t zeigen. Diskrepanzen dieser Art hatten wir bereits bei einigen nat\u00fcrlichen und synthetischen Vitaminen (Alpha Tocopherol zum Beispiel) kennengelernt.<\/p>\n<p>Von daher w\u00fcrde ich sagen, dass, solange diese Frage nicht gekl\u00e4rt ist, der Verzehr von Phytosterinen auf nat\u00fcrlicher Basis die beste Vorgehensform darstellt.<\/p>\n<h2>Gutes f\u00fcr die Prostata<\/h2>\n<p>Gutes f\u00fcr die Prostata: Meinen Grundsatzbeitrag dazu finden Sie unter <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Prostataprobleme.htm\">Prostatabeschwerden &#8211; Naturheilkunde und Naturheilverfahren<\/a>. Hier im Beitrag will ich nochmal deutlicher auf die Heilpflanzen (Phytotherapie) eingehen.<\/p>\n<h3><em>Die bekannte Phytotherapie<\/em><\/h3>\n<p>Serenoa repens, auch bekannt als S\u00e4gepalme, ist ein inzwischen bekanntes \u201eNaturprodukt\u201c zur Vorbeugung und Behandlung von Prostataproblemen, wie auch Prostatakrebs. Laut Metaanalysen des Cochrane Instituts jedoch gibt es keinen Hinweis auf eine Wirksamkeit. Vor allem Wikipedia beeilt sich, dies noch einmal nachhaltig zu betonen.<\/p>\n<p>Eine klinische Studie von 2017, derart wie sie immer von der Schulmedizin bei der Beurteilung nat\u00fcrlicher Substanzen gefordert wird, mit S\u00e4gepalmenextrakt zeigte eine leichte, aber statistisch signifikante Verbesserung von Urinfluss, Gr\u00f6\u00dfe der Prostata und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/International_Prostate_Symptom_Score\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IPSS-Bewertung<\/a> nach zw\u00f6lf Monaten Behandlung im Vergleich zu Placebo (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/28991765\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effects of Serenoa repens Alcohol Extract on Benign Prostate Hyperplasia. &#8211; PubMed \u2013 NCBI<\/a>).<\/p>\n<p>Eine weitere Arbeit von 2017 diskutiert unter anderem die Metaanalyse aus dem Hause Cochrane zu S\u00e4gepalmen und Prostatakrebs (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/28436684\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Serenoa repens for Lower Urinary Tract Symptoms\/Benign Prostatic Hyperplasia: Current Evidence and Its Clinical Implications in Naturopathic Medicine. &#8211; PubMed &#8211; NCBI<\/a>). Die Autoren sehen trotz der negativen Befunde eine Reihe von positiven Effekten, die auch auf einem positiven Placeboeffekt beruhen k\u00f6nnten und\/oder auf synergistischen Effekten im Zusammenhang mit begleitenden Therapien. Jedenfalls halten die Autoren den Einsatz der S\u00e4gepalme bei Prostatakrebs f\u00fcr eine veritable Angelegenheit.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h3><em>Die unbekannte Phytotherapie<\/em><\/h3>\n<p>Weniger bekannt, und damit auch nicht so in der Schusslinie der Schulmedizin ist ein <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/nahrungsergaenzung\/heilpilze-mykotherapie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">medizinischer Heilpilz<\/a>, genannt <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/nahrungsergaenzung\/reishi-pilz.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ganoderma lucidum<\/a>, f\u00fcr den es \u00fcberraschend viele Studien gibt, die gezeigt haben, dass dieser Pilz in der Lage ist, eine Prostatavergr\u00f6\u00dferung und m\u00f6glicherweise die Entstehung von Prostatakrebs (obwohl das eine nicht vom anderen abh\u00e4ngig sein muss) zu verhindern. Mehr noch. Man wei\u00df inzwischen auch, wie der Pilz dies anstellt.<\/p>\n<p>Diese Arbeit aus dem Jahr 2006 (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16462054\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5alpha-reductase inhibitory effect of triterpenoids isolated from Ganoderma lucidum. &#8211; PubMed &#8211; NCBI<\/a>) zeigt, dass Triterpene in Ganoderma die Aktivit\u00e4t der 5-Alpha-Reduktase hemmt. Diese Reduktase ist daf\u00fcr verantwortlich, dass Testosteron in das wesentlich potentere Dihydrotestosteron umgewandelt wird. Dihydrotestosteron hat eine ungleich h\u00f6here Affinit\u00e4t zum Testosteronrezeptor und gleichfalls eine doppelt bis dreifach h\u00f6here Aktivit\u00e4t als Testosteron. Von daher ist es physiologisch ung\u00fcnstig, hohe Konzentrationen an Dihydrotestosteron zu haben. Und hier k\u00f6nnen die Triterpene von Ganoderma ausgezeichnete Dienste leisten, vor allem in der Prophylaxe.<\/p>\n<p>Eine klinische Studie aus dem Jahr 2008 (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/18097505\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Randomized clinical trial of an ethanol extract of Ganoderma lucidum in men with lower urinary tract symptoms. &#8211; PubMed &#8211; NCBI<\/a>) best\u00e4tigte, dass bei einer leichten bis mittelschweren Prostatavergr\u00f6\u00dferung der Einsatz von Ganoderma die IPSS-Punkte verbessert. Allerdings halte ich die hier eingesetzte Menge von nur sechs Milligramm pro Tag f\u00fcr absolut unzureichend.<\/p>\n<p>Eine Studie aus dem Jahr 2012 an Ratten zeigte zudem, dass Ganoderma die Konzentrationen von PSA bei der Behandlung senken kann (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/21651601\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ganoderma lucidum is an inhibitor of testosterone-induced prostatic hyperplasia in rats. &#8211; PubMed \u2013 NCBI<\/a>). Studien, die dies auch am Menschen h\u00e4tten zeigen k\u00f6nnen, scheint es noch nicht zu geben.<\/p>\n<p>Diese Studie aus dem Jahr 2007 kommt zu dem Schluss, dass Ganoderma bei Prostatakrebs und Vergr\u00f6\u00dferung der Prostata eine aussichtsreiche Behandlungsform darstellt, da mit dem Einsatz die Funktion von Androgen und seinem Rezeptor gehemmt wird (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/17499997\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The anti-androgen effect of ganoderol B isolated from the fruiting body of Ganoderma lucidum. &#8211; PubMed \u2013 NCBI<\/a>).<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Mais, genetisch ver\u00e4nderter Mais und industriell gefertigte Nahrungsmittel als Ern\u00e4hrungsgrundlage bieten eine Menge Toxine und rauben dem Organismus die M\u00f6glichkeit, durch essenzielle N\u00e4hrstoffe sich und seiner Organe zu regenerieren. Ein beliebtes Ziel solcher verheerender Angriffe auf unsere Gesundheit ist die Prostata. Man braucht sich also nicht zu wundern, warum die Statistik steigende Krebszahlen und vor allem steigende Zahlen im Bereich von Prostatakrebs zu vermelden hat.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Bild: fotolia &#8211; Adam Nixon<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei uns ist es gl\u00fccklicherweise noch nicht soweit, dass genetisch modifizierte Nutzpflanzen auf breiter Basis angebaut und genutzt werden, obwohl Monsanto sich nach wie vor bem\u00fcht, auch unsere Breiten mit ihren\u00a0ach so tollen\u00a0&#8222;Produkten&#8220; zu begl\u00fccken. 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