{"id":2503,"date":"2024-03-06T07:32:30","date_gmt":"2024-03-06T05:32:30","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=2503"},"modified":"2024-03-06T09:44:45","modified_gmt":"2024-03-06T07:44:45","slug":"fluor-zaehne-intelligenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/fluor-zaehne-intelligenz\/","title":{"rendered":"Fluor: Z\u00e4hne gut, Intelligenz mangelhaft &#8211; Macht zu viel Fluorid dumm?"},"content":{"rendered":"<p>Eine unglaubliche Aussage, beziehungsweise Frage geht um: Kann Fluorid einen negativen Einfluss auf\u00a0die Intelligenz (=IQ) haben?<\/p>\n<p>Auch in der &#8222;Presse&#8220; findet diese Frage mittlerweile Geh\u00f6r.\u00a0Die\u00a0\u201eS\u00fcddeutsche\u201c\u00a0brachte einen Beitrag zu diesem Thema:<a href=\"http:\/\/sueddeutsche.de\/politik\/neue-medizinistudie-gute-zaehne-schwacher-iq-1.3710529\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Gute Z\u00e4hne, schwacher IQ<\/a><\/p>\n<p>Dieser Artikel bezieht sich auf eine neue Studie aus Mexiko, \u201edie mit Mitteln der US-Regierung finanziert und von der Harvard-Universit\u00e4t initiiert\u201c wurde. Die Studie, um die es geht, wurde hier ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/28937959\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prenatal Fluoride Exposure and Cognitive Outcomes in Children at 4 and 6-12 Years of Age in Mexico.<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2505\" src=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fluor-zaehne-intelligenz-1-e1510687672313.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"288\" \/><\/p>\n<h2>Merkw\u00fcrdige Ergebnisse der &#8222;S\u00fcddeutschen&#8220;<\/h2>\n<p><strong>Entgegen den Angaben der \u201eS\u00fcddeutschen\u201c wurden nach meinen Recherchen 299 M\u00fctter und\u00a0deren Kinder in die Auswertung einbezogen und nicht 1000<\/strong>. Diese angeblich knapp 1000 Mutter-Kind-Paare waren urspr\u00fcnglich in die Studie aufgenommen worden. Jedoch aufgrund der Anforderungen f\u00fcr die Auswertungen schieden 700 davon aus.<\/p>\n<p>Auch das Ergebnis, das von der \u201eS\u00fcddeutschen\u201c pr\u00e4sentiert wird (6 IQ-Punkte weniger unter Fluorid) entspricht nicht ganz dem, was in der in PubMed ver\u00f6ffentlichten mexikanischen Studie nachzulesen ist. Die Autoren hier kommen zu dem Ergebnis, dass eine Erh\u00f6hung von Fluorid im Urin der Mutter von 0,5 Milligramm pro Liter zu einer Senkung des allgemeinen kognitiven Index der Kinder um 3,15 Punkte f\u00fchrt und zu einer Senkung des IQ-Werts von 2,5 Punkten. Das k\u00f6nnte bedeuten: Ist der Wert um 1 Milligramm erh\u00f6ht, dann k\u00e4men wir mit einen erniedrigtem Wert von 5 nahe an die \u201eS\u00fcddeutsche\u201c Zahl von 6\u2026<\/p>\n<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass erh\u00f6hte pr\u00e4natale Konzentrationen an Fluorid, die mit den \u00fcblichen Belastungen der durchschnittlichen Bev\u00f6lkerung vergleichbar sind, bereits geeignet sind, kognitive Funktionen und IQ-Werte der Nachkommenschaft signifikant zu senken.<\/p>\n<p>Leider gibt die \u201eS\u00fcddeutsche \u201c keine Angaben zur Quelle der von ihr diskutierten Studie. Sie zitiert allerdings den \u201eErstautor\u201c der Studie, Prof. Morteza Bashash, der auch als \u201eErstautor\u201c der von mir zitierten PubMed-Studie genannt wird. Man darf also davon ausgehen, dass wir hier ein und die gleiche Studie diskutieren. Warum so renommierte &#8222;Medien&#8220; wie die S\u00fcddeutsche immer noch nicht die Studien verlinken auf die sie sich beziehen bleibt mir ein R\u00e4tsel. H\u00e4lt man die Leser f\u00fcr zu bl\u00f6d?<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zum Fluor und der Intelligenz. Mein Zwischenfazit:\u00a0<strong>Es sind bereits geringe und inzwischen wohl \u201e\u00fcbliche\u201c Erh\u00f6hungen von Fluorid-Konzentrationen in der Lage, den IQ-Wert von Kindern nachhaltig zu senken.<\/strong><\/p>\n<p>Die \u201eS\u00fcddeutsche\u201c beeilt sich jedoch, schnell einen Professor f\u00fcr Zahnerhaltung von der Universit\u00e4t Witten\/Herdecke zu zitieren, der uns alle wieder besser schlafen l\u00e4sst. Denn der spricht sich weiter f\u00fcr Fluor in der Zahnpasta aus und dass die dort aufgenommenen Mengen \u201eso gering sind, dass sie unbedenklich sind\u201c.<\/p>\n<p>Auch hier gibt es keine Quelle von Studien, die nachgewiesen haben, dass das, was der Herr Professor behauptet, auch reproduzierbar ist. Auch das m\u00fcssen wir wieder mal glauben. Ich bin geneigt, dieser Aussage abgrundtief zu misstrauen, hat die mexikanische Studie doch gerade erst gezeigt, dass \u201egeringe\u201c Mengen bereits zu signifikanten Ver\u00e4nderungen des IQs f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Fluor und verminderte Intelligenz \u2013 ein alter Hut<\/h2>\n<p>Flour ist ein potentes Gift; in den H\u00e4nden der Schulmedizin jedoch mutiert dieses Gift urpl\u00f6tzlich zu einer heilsamen Substanz. \u00c4hnliches kennen wir bereits vom Quecksilber in Impfseren. Dieser eklatante Widerspruch jedoch sorgt nicht erst seit neuestem f\u00fcr Kopfzerbrechen und Diskussionen. Diese Diskussion und deren Grundlagen gibt es schon seit \u00fcber 10 Jahren (und vielleicht noch l\u00e4nger). Leider ist diese Diskussion unter den Tisch gekehrt worden. Ich hatte bereits vor mehreren Jahren diesen ausf\u00fchrlichen Beitrag ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/mineralstoffe\/Fluor-Fluorid.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fluor, Fluorid, Fluoridierung &#8211; NEIN DANKE!<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/app.getresponse.com\/view_webform_v2.js?u=93&#038;webforms_id=BWRfm\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<h4>Erh\u00f6hte Konzentration an Fluorid reduziert den IQ<\/h4>\n<p>In dem Beitrag zitiere ich zum Thema Intelligenz eine chinesische Studie aus dem Jahr 2007, die bereits zu diesem Zeitpunkt zu sehr vergleichbaren Ergebnissen gekommen ist: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/17450237\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arsenic and fluoride exposure in drinking water: children&#8217;s IQ and growth in Shanyin county, Shanxi province, China.<\/a> Die chinesischen Wissenschaftler fanden heraus, dass Kinder mit erh\u00f6hten Konzentrationen an Fluoriden einen deutlich reduzierten mittleren IQ-Wert aufwiesen, kleiner waren und eine geringere Lungenkapazit\u00e4t aufwiesen.<\/p>\n<h4>Geringe Mengen von Fluoriden haben bereits eine Wirkung<\/h4>\n<p>Im Jahr 2012 erschien diese Arbeit im Iran: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/23119131\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effect of high water fluoride concentration on the intellectual development of children in makoo\/iran.<\/a> Diese Arbeit untersuchte den Grad der Fluoridierung des Trinkwassers und dessen Auswirkung auf den IQ der betroffenen Kinder. Die Konzentration f\u00fcr eine \u201enormale Fluoridierung\u201c lag bei 0,8 ppm, 3,1 ppm f\u00fcr eine durchschnittliche Fluoridierung und 5,2 ppm f\u00fcr eine hohe Konzentration.<\/p>\n<p>0,8 ppm ergab einen bereits reduzierten IQ-Wert von 97,8; 3,1 ppm ergaben 89 und 5,1 ppm reduzierten den Wert auf 88,5.<\/p>\n<p>Eine Untersuchung in Kanada liefert \u00e4hnliche Ergebnisse. In der Studie vergleichen Forscher die geistige Entwicklung von Kindern aus Regionen mit fluoridiertem und nicht fluoridiertem Trinkwasser: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC6913880\/pdf\/nihms-1544195.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fluoride Exposure from Infant Formula and Child IQ in a Canadian Birth Cohort<\/a>. Zur Auswertung kamen die Daten von 601 Kindern, deren M\u00fctter schon in der Schwangerschaft Urin abgaben, dessen Fluorid-Konzentration ermittelt wurde. Auch der Urin der Kinder wurde untersucht. Zusammen mit den ermittelten Lebensumst\u00e4nden der Teilnehmer bestimmten die Wissenschaftler die t\u00e4gliche Fluor-Aufnahme. Herausgearbeitet wurde auch der Unterschied zwischen gestillten und nicht gestillten Babys, um den Einfluss von k\u00fcnstlicher S\u00e4uglingsnahrung sichtbar zu machen. Denn teilweise sind das Pulver, die mit Trinkwasser zubereitet werden. Muttermilch hingegen hat mit 0,005 bis 0,01 mg\/l eine au\u00dferordentlich niedrige Fluorid-Konzentration (Mutter Natur macht\u2019s schon richtig!).<\/p>\n<p>Als die Kinder zwischen 3 und 4 Jahre alt waren, mussten sie sich einem IQ-Test stellen. Die zusammengerechneten Daten zeigen eine Reduktion des IQs um 9,3 Punkte pro 0,5 mg aufgenommenen Fluorids. Bei den mindestens 6 Monate gestillten Babys waren es lediglich 6,2 Punkte weniger im Vergleich zu denen aus den Ortschaften mit fluoridiertem Trinkwasser.<\/p>\n<p>Die Senkung des Full Scale IQ (FSIQ) betrug 4,4 Punkte und beim verbalen IQ (VIQ) sogar 8,8 Punkte. Das Defizit in der Kategorie nonverbale Intelligenz (PIQ) betrug 9,3 bei nicht gestillten und 6,2 bei gestillten Kindern. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die zutr\u00e4gliche Tagesmenge Fluorid von 0,1 mg pro kg K\u00f6rpergewicht bei rund 60 % aller Kinder \u00fcbertroffen wird.<\/p>\n<h2>Die Fluorid-Aufnahme kann leicht untersch\u00e4tzt werden<\/h2>\n<p>Wenn Fluorid im Trinkwasser ist, kann man nur noch auf Flaschenwasser ausweichen. Das gilt nicht nur f\u00fcrs Kochen, Tee- und Kaffee-Zubereitung, sondern auch f\u00fcrs Z\u00e4hneputzen. Ein besonderes Risiko stellen Zahnpastas mit Fluorid dar, gerade dann, wenn schon Kinder damit maltr\u00e4tiert werden. Diese Produkte sind generell bedenklich, auch, weil die Dosierung leicht \u00fcbertrieben wird. Das geht aus einer Studie mit Eltern aus Niedersachsen hervor: <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41405-024-00187-7#citeas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Doses of fluoride toothpaste for children up to 24 months<\/a> 61 M\u00fctter und V\u00e4ter sollten den Forschern vormachen, wie sie zu Hause fluoridierte Zahnpasta auf die Zahnb\u00fcrste dr\u00fccken. Empfohlen sind Mengen von der Gr\u00f6\u00dfe eines Reiskorns bei Kindern bis 2 und in Erbsengr\u00f6\u00dfe bei Kindern ab 3 Jahren. Heraus kam dabei, dass die Signal Kids Zahnpasta ums Sech- und die Odol-med 3 Milchzahn Zahnpasta sogar ums Siebenfache zu hoch dosiert wurde.<\/p>\n<p>Ein Wunder ist das nicht, denn auf Werbefotos sieht man kein \u201eReiskorn\u201c und auch keine \u201eErbse\u201c, sondern \u201eetwas\u201c gr\u00f6\u00dfere Zahncreme-W\u00fcrste. Durch Interviews stellten die Wissenschaftler auch fest, wie viele der Eltern die Dosierungsanleitung \u00fcberhaupt nicht kannten: Es waren rund 40 % der teilnehmenden M\u00fctter und V\u00e4ter. Besorgniserregend ist zudem, dass Kinder im Alter von 18 bis 30 Monaten 60 % bis 80 % der Zahnpasta verschlucken: <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/17063020\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fluoride intake levels in relation to fluorosis development in permanent maxillary central incisors and first molars<\/a>.<\/p>\n<p>F\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.kindergesundheit-info.de\/themen\/risiken-vorbeugen\/zahngesundheit\/gesunde-zaehne\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung<\/a> ist das Problem ganz einfach zu l\u00f6sen. Man soll eben keine Kinderzahnpasta kaufen, die nach \u201eFr\u00fcchten oder Bonbons schmecken\u201c. Gibt es die denn \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Fazit: Die Meinung des Professors aus Herdecke, dass geringe Mengen Fluorid unsch\u00e4dlich seien, scheint man in Teheran nicht nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Hier zeigten schon vermeintlich geringe Menge bereits einen deutlichen Abfall des IQs.<\/p>\n<p>Vielleicht sollte der Herdecker Professor lieber die Werbetrommel f\u00fcr Zahncremes mit Hydrxoylapatit r\u00fchren. Das Zahn- und Knochen-Mineral ist n\u00e4mlich beim Verschlucken unbedenklich. Und Studien zufolge sch\u00fctzt es auch vor Karies und remineralisiert den Zahnschmelz genauso wie Fluorid-Zahnpastas: <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/31839988\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Comparative efficacy of a hydroxyapatite and a fluoride toothpaste for prevention and remineralization of dental caries in children <\/a><\/p>\n<h4>Fluoride im Trinkwasser<\/h4>\n<p>Im Jahr 2015 erschien diese Arbeit in Indien: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/26381633\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">A cross-sectional study to assess the intelligence quotient (IQ) of school going children aged 10-12 years in villages of Mysore district, India wi&#8230;<\/a><\/p>\n<p>Hier wurden die Konzentrationen von Fluorid im Trinkwasser in Relation zum IQ-Wert von Kindern gesetzt. Es zeigte sich, dass in den Landesteilen, in denen hohe Konzentrationen im Trinkwasser vorkamen, der Anteil der Kinder mit einem IQ von unter 90 signifikant h\u00f6her war als bei einer Trinkwasserversorgung mit geringem Fluorid-Anteil.<\/p>\n<h4>Und nochmal: Kinder und Jugendliche\u00a0zwischen 6 und 18 Jahren<\/h4>\n<p>Diese Studie (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/26960765\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dental fluorosis and urinary fluoride concentration as a reflection of fluoride exposure and its impact on IQ level and BMI of children of Laxmisag&#8230;<\/a>) aus dem Jahr 2016 untersuchte eine Reihe von Parametern (Fluorose, IQ, BMI, Fluorid-Konzentrationen im Urin) mit dem Ergebnis, dass h\u00f6here Konzentrationen von Fluorid mit einer Abnahme des IQ-Werts korreliert sind. Probanden indieser Studie waren 149 Kinder im Alter zwischen 6 und 18 Jahren.<\/p>\n<p>Und noch eine Studie aus Indien aus dem Jahr 2017, ebenfalls wie die mexikanische Studie frisch ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/29026697\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effect of Fluoride Concentration in Drinking Water on Intelligence Quotient of 12-14-Year-Old Children in Mathura District: A Cross-Sectional Study.<\/a><\/p>\n<p>Auch hier sehen wir das gleiche Bild. Eine h\u00f6here Belastung mit Fluorid f\u00fchrte bei den betroffenen Kindern zu einer deutlichen Senkung des IQ-Werts. Die Autoren diskutieren zwar den IQ als nicht ausschlie\u00dflich abh\u00e4ngig von einer Fluorid-Belastung. Aber sie betonen, dass die gefundenen Zusammenh\u00e4nge und Korrelationen signifikant sind.<\/p>\n<h2>Gegenbeweise<\/h2>\n<p>Eine Diskussion ist meist nur dann eine Diskussion, wenn es gegenteilige Standpunkte gibt. Und von Seiten der Schulmedizin und offiziellen Gesundheitspolitik w\u00fcrde es mit dem Leibhaftigen zugehen, wenn diese Leute der Gef\u00e4hrlichkeit von Fluoriden zustimmen w\u00fcrden. So tauchen dann auch die ersten Studien auf, die versuchen, Sand in das Getriebe der Fluorid-Gegner zu streuen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/28910243\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fluoride exposure and reported learning disability diagnosis among Canadian children: Implications for community water fluoridation.<\/a><\/p>\n<p>Ich fange mit der Schlussfolgerung dieser Studie an, die lautet, dass es alles in allem keine robusten Zusammenh\u00e4nge zwischen Fluorid-Belastung und Lernbehinderungen bei kanadischen Kindern gibt. Dennoch geben die Autoren bei der Diskussion der Resultate an, dass Kinder mit einem erh\u00f6hten Gehalt an Fluorid im Urin eine h\u00f6here Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Lernbehinderungen haben. Erst eine neue Berechnung unter Einbeziehung anderer Faktoren zeigte dann, dass es diesen Zusammenhang nicht mehr gibt.<\/p>\n<p>Auch die Methode, mit der die Daten gewonnen wurden, entspricht mehr einer Metaanalyse und ist nicht mit den zuvor diskutierten Arbeiten unter randomisierten Bedingungen zu vergleichen.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass selbst unter diesen fragw\u00fcrdigen wissenschaftlichen Bedingungen noch signifikante Korrelationen zu sehen sind, die erst bei einer Nachanalyse verschwinden, weckt in mir den Eindruck, dass das Ziel dieser Arbeit war, Fluorid als Toxin reinzuwaschen und seine Unbedenklichkeit wieder herzustellen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2015 erschien diese neuseel\u00e4ndische Arbeit: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/24832151\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Community Water Fluoridation and Intelligence: Prospective Study in New Zealand.<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine hohe Belastung mit Fluoriden und ein niedriger IQ-Wert keinen Zusammenhang aufweisen. Mehr noch! Sie behaupten als Ergebnis ihrer Arbeit, dass Fluoride nicht neurotoxisch sein k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Die Autoren hatten eine Gemeinde in Neuseeland \u00fcber einen Zeitraum von fast 40 Jahren beobachtet. Die Gemeinde benutzte Fluor-Tabletten gegen Karies und Fluor-haltige Zahnpasta. Die Autoren kontrollierten in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden den IQ-Wert der Zahnpasta\u2026 nein, der Teilnehmer. Und man konnte keine Ver\u00e4nderung feststellen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist es ein R\u00e4tsel, wie man ohne Kontrollgruppe Unterschiede feststellen kann. Auch die Messung des IQ-Werts \u00fcber einen langen Zeitraum (vom 7. bis 13. Lebensjahr bis zum 38. Lebensjahr), die in der Folge keine Ver\u00e4nderung des IQ-Werts trotz Fluorid-Belastung aufzeigt, unterschl\u00e4gt die bereits in anderen Studien gemachte Beobachtung, dass diese IQ-Sch\u00e4digung bereits im Mutterleib durch die Belastung der Mutter erfolgt ist.<\/p>\n<p><strong>Die in anderen Studien festgestellten Unterschiede interpretierten die Autoren lediglich als ein Missverstehen von Stadt- und Landbedingungen. Tolle Erkl\u00e4rung!<\/strong><\/p>\n<h2>Fluorid gegen Karies?<\/h2>\n<p>Es ist schon fragw\u00fcrdig genug, nicht so gute Z\u00e4hne gegen einen nicht so guten IQ-Wert einzutauschen. Aber wie gut ist denn das ungiftige, heilbringende Gift bei Karies?<\/p>\n<p><strong>Auch hier gibt es mehr Fragen als der Schulmedizin lieb ist. Ich hatte dazu einen Beitrag und einen Gastbeitrag ver\u00f6ffentlicht:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/flourid-ein-gift-aus-dem-wasserhahn-2011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fluorid &#8211; ein Gift aus dem Wasserhahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Mehr_Fluor.htm\">Fluor und Karies<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dazu gibt es eine Reihe von Beitr\u00e4gen von Dr. Mercola, die zu sehr \u00e4hnlichen Ergebnissen kommen. Zum Beispiel Fluoridated Water Destroys Your Brain and Teeth \u2013 Hier erfahren wir, dass 57 Prozent der amerikanischen Jugendlichen zwischen 6 und 19 Jahren an einer Zahnfluorose leiden. Die Ursache ist die Versorgung (Verseuchung) des amerikanischen Trinkwassers mit Fluorid. Und diese Fluorose geht Hand in Hand mit einer Zunahme an karies\u00e4hnlichen Sch\u00e4digungen der Z\u00e4hne.<\/p>\n<h2>Zucker als Problem? Was erlauben&#8230;!<\/h2>\n<p>Die relativ einfache Ma\u00dfnahme, die Vermeidung von Zucker, scheint bei der Zahn\u00e4rzteschaft kein besonderes Echo zu genie\u00dfen. Denn Zucker ist ein Hauptverursacher von Karies. Ob eine Vermeidung von Zucker alleine schon ausreicht, da6s w\u00e4re noch zu ergr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Jedenfalls scheint Fluor in der Zahnpasta keinen Effekt zu haben, wenn wir Zucker in hohen Dosen zu uns nehmen. Dass Zucker nicht nur die Z\u00e4hne besch\u00e4digt, sondern einen fundamental sch\u00e4dlichen Einfluss auf den gesamten Organismus hat, das hatte ich bereits mehrfach an anderer Stelle diskutiert. Die sch\u00e4digende Wirkung des Giftes Zucker mit einem weiteren Gift, dem Fluorid, zu begegnen, das halte ich f\u00fcr mittelalterliche Alchemie oder schulmedizinischen Voodoo-Kult.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Die neue Diskussion um Fluorid und dessen Einfluss auf den IQ ist zwar nicht Schnee von gestern, aber so neu auch wieder nicht. Die Diskussion zu dieser Frage war bislang bemerkenswert leise. Neu ist hier lediglich, dass diese Frage jetzt deutlich lauter diskutiert wird.<\/p>\n<p>Die Schulmedizin hat wieder einmal eine Hypothese zum Dogma umgebaut. <strong>Ohne evidenzbasierte Beweise wird hier eine hochtoxische Substanz zum Heilsbringer. Entsprechende Studien, die das komplette Gegenteil beweisen, werden entweder ignoriert oder mit d\u00fcmmlichen und geradezu l\u00e4cherlich durchgef\u00fchrten Gegenstudien \u201ewiderlegt\u201c.<\/strong>\u00a0 Offensichtlich glaubt man der verbl\u00f6deten Gesellschaft schon genug Fluor untergejubelt zu haben um diese f\u00fcr derart dumm zu verkaufen.<\/p>\n<p>Und wenn das alles nicht hilft, dann treten Professoren gravit\u00e4tisch auf den Plan, und verk\u00fcnden der Glaubensgemeinschaft der Patienten Kraft ihres Amtes, dass das bisschen Fluorid unter ihrer Aufsicht das Beste ist, was dem Patienten je widerfahren konnte. Amen!<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Bild: 123rf.com &#8211; Ian Allenden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine unglaubliche Aussage, beziehungsweise Frage geht um: Kann Fluorid einen negativen Einfluss auf\u00a0die Intelligenz (=IQ) haben? 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