{"id":2104,"date":"2015-09-16T20:23:42","date_gmt":"2015-09-16T18:23:42","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=2104"},"modified":"2025-10-22T09:46:44","modified_gmt":"2025-10-22T07:46:44","slug":"medikamente-nebenwirkung-diabetes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/medikamente-nebenwirkung-diabetes\/","title":{"rendered":"Medikamente &#8211; Nebenwirkung: Diabetes!"},"content":{"rendered":"<p>Unter der \u00dcberschrift \u201eNebenwirkungen: Diabetes auf Rezept\u201c fand ich einen Beitrag in ausgerechnet einem schulmedizinischen Organ, der Webseite von \u201eDocCheck\u201c (news.doccheck.com\/de\/101199\/nebenwirkungen-diabetes-auf-rezept).<\/p>\n<p>Hier wird \u00f6ffentlich zugegeben,\u00a0<strong>dass \u201e<i>viele Arzneistoffe ein hohes diabetogenes Potential<\/i>\u201c haben.<\/strong> Oder anderes ausgedr\u00fcckt: Bei einigen Medikamenten haben wir die &#8222;nette&#8220; Nebenwirkung DIABETES &#8211; die Zuckerkrankheit. Ja, sehr sch\u00f6n. Wenn man sich die rasant steigenden Zahlen der Diabetiker anschaut kann einem nur Angst und Bange werden&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2469\" src=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/nebenwirkung-diabetes-e1506069556839.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"341\" \/><\/p>\n<p>Aber es gibt keinen Grund zur Sorge, dass hier der Saulus zum Paulus mutiert. Denn getreu dem alten Motto, sich besonders intensiv um die Symptome zu k\u00fcmmern, kommt dann auch sofort der Ratschlag, dass \u201e<i>\u00c4rzte und Apotheker vor allem bei Risikopatienten<\/i>\u201c auf eine m\u00f6gliche Entwicklung von Diabetes achten und \u201e<i>engmaschige Kontrollen der Laborwerte<\/i>\u201c durchf\u00fchren sollten.<\/p>\n<p>Oder mit anderen Worten: Keine Ver\u00e4nderung oder Alternative in der Behandlung der Erkrankung, nur eine Sensibilisierung f\u00fcr die m\u00f6glichen Nebenwirkungen.<\/p>\n<p><!--more--><strong>Das macht dann auch der darauf folgende Satz klar (den ich besonders lustig finde):<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<i>Lebensstil\u00e4nderungen wirken sich zudem positiv aus<\/i>\u201c.<\/p>\n<p>Immerhin gibt man inzwischen irgendwie zu, dass Erkrankungen vielleicht oder aber auch m\u00f6glicherweise (und gegebenenfalls, beziehungsweise unter Umst\u00e4nden), etwas mit dem \u201eLebensstil\u201c zu tun haben k\u00f6nnten. Ach was?<\/p>\n<p>Aber\u00a0das scheint\u00a0in den Augen dieser Experten immer noch nicht mehr als ein \u201eAnh\u00e4ngsel\u201c zu sein, das nie schaden kann. Schlie\u00dflich machen ja heute irgendwie alle auf &#8222;Ganzheitlich&#8220; und so&#8230; &#8211; das macht sich n\u00e4mlich immer gut.<\/p>\n<p><strong>Die alten Naturheilkundigen forderten schon immer\u00a0\u00c4nderungen des Lebensstils.<\/strong> Und auch mir entf\u00e4hrt es zuweilen bei manchem Patienten, dass jetzt mit dem Fressen und Saufen\u00a0Schluss sei &#8211; sonst brauche er erst gar nicht mehr in die Praxis kommen.<\/p>\n<p>Aber bei den, tja, wie soll ich das nennen&#8230; &#8222;Mediziner-Pharmakologen&#8220;, scheint diese \u00c4nderung\u00a0nicht unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr einen gesunden Lebenswandel oder eine Genesung zu sein.<\/p>\n<p>Nein! Sie wirken \u201ezudem\u201c positiv und sind\u00a0somit gesehen also unter Umst\u00e4nden verzichtbar. Nat\u00fcrlich im Gegensatz zu den Pillen (die nicht verzichtbar sind) und\u00a0von denen man im Verlauf\u00a0dieses Artikels feststellen wird, dass sie mit der Entstehung von Diabetes sehr wohl etwas zu tun haben &#8211;\u00a0ganz ohne Wenn und Aber.<\/p>\n<h2><em>Die Hitparade der \u201eDiabetes-Medikamente\u201c<\/em><\/h2>\n<p>Diabetes-Medikamente sind im normalen Sprachgebrauch eigentlich Medikamente, mit denen <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Diabetes.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diabetes<\/a> behandelt wird. Im nicht normalen, aber <strong>richtigen Sprachgebrauch bezeichnet das Wort eine Substanz, die Diabetes erzeugt<\/strong>. Inzwischen hat es sich auch in der Schulmedizin herumgesprochen, dass bestimmte Medikamente genau das tun. Nur man hat sich dar\u00fcber nur wenig Gedanken gemacht, immer die Vorz\u00fcge hochgehalten und die desastr\u00f6sen Nebenwirkungen unter den Teppich gekehrt.<\/p>\n<p>Das Kortison (Glucocorticoide) ist so eine Substanz, die an \u201eNat\u00fcrlichkeit\u201c kaum zu \u00fcberbieten ist, da der K\u00f6rper sie selbst herstellt.<\/p>\n<p>Der Artikel beschreibt dann auch die immensen Eingriffe von Kortison in den Glukosestoffwechsel und den dadurch entstehenden Diabetes. Eine verst\u00e4rkte Neubildung von Glukose (Gluconeogenese) sorgt unter Kortison f\u00fcr h\u00f6here <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blutwerte\/blutzuckerwerte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blutzuckerwerte<\/a>, die vom Insulin nicht abgefangen werden k\u00f6nnen, da Kortison die biologische Aktivit\u00e4t von Insulin einschr\u00e4nkt. Kortison ist ein bekannter \u201eGegenspieler\u201c von Insulin. N\u00e4chtlich steigende Kortisonspiegel aufgrund des circadianen Rhythmus kann bei Diabetikern morgens zu <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blutwerte\/blutzuckerwerte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">besonders hohen Blutzuckerspiegeln<\/a> f\u00fchren, obwohl sie nichts gegessen haben. Aber bei diesen Patienten ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und die Stoffwechsellage an etlichen Stellen umgekippt.<\/p>\n<p>Der K\u00f6rper hat in der Regel kein Problem mit seinem selbst synthetisierten Kortison, da er immer nur so viel produziert wie er auch wirklich ben\u00f6tigt. Aber selbst die gescheiteste Schulmedizin ist nicht in der Lage, den exakten Bedarf an Kortison\u00a0(nicht zu viel und nicht zu wenig) durch eine orale oder parenterale Gabe zu garantieren. F\u00fcr den Organismus kommen da bestenfalls \u201eUngef\u00e4hr-Mengen\u201c an, die mal zu viel und mal zu wenig sind, meist jedoch zu viel, um Unterdosierungen zu vermeiden. Und so kommentiert der Artikel in genau dieser Richtung: <i>\u201e\u00c4lteren Arbeiten zufolge lassen sich unerw\u00fcnschte Wirkungen bei langfristiger, hochdosierter Gabe nicht vermeiden. Selbst topisches Dexamethason f\u00fchrte bei der Anwendung im Bereich der Mundschleimhaut zu Stoffwechselentgleisungen.\u201c <\/i><\/p>\n<p>In meinem\u00a0<a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/forum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Yamedo-Forum<\/a> hatte ich einen Fall vorgestellt (<a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/forum\/410-kortison-wegen-hirnnerventzuendung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>Kortison wegen Hirnnerventz\u00fcndung<\/i><\/a>), bei dem die Ver\u00e4nderung des \u201eLebensstils\u201c die Gabe von Kortison vollkommen \u00fcberfl\u00fcssig gemacht hatte. Es gab hier kein \u201ezudem\u201c, das als Mitl\u00e4ufer neben Kortison und Genehmigung der &#8222;Schulmedizin&#8220; seine gute Wirkung entfalten durfte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/die-leiden-mit-der-kortisonspritze\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>Die Leiden mit der Kortisonspritze oder: \u201ekilling me softly\u201c<\/i><\/a> ist ein Beitrag, der die symptomatische Therapie mit Kortisonspritzen unter die Lupe nimmt. Auch hier wieder eine Menge satter Nebenwirkungen f\u00fcr erfundene Therapieerfolge.<\/p>\n<p>Noch mehr Informationen \u00fcber die Nebenwirkungen unter Kortison gibt es hier: <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/allergie\/nebenwirkung-der-kortison-therapie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cortisontherapie: Nebenwirkungen unerw\u00fcnscht<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2><em>Meine besonderen Lieblinge: Statine, die Cholsterinsenker<\/em><\/h2>\n<p>Statine sind (neben den <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Impfen.htm\">Impfungen<\/a>), angeblich\u00a0ein Segen f\u00fcr die Menschheit. Sie beseitigen verhindern (angeblich)\u00a0<a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Arteriosklerose.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arteriosklerose<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Herzinfarkt.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Herzinfarkt<\/a>, andere <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Herzkrankheiten-Herzprobleme.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Herzprobleme<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Schlaganfall.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlaganfall<\/a> etc. Und es gibt Berichte, denen zufolge Statine auch rein prophylaktisch genommen werden sollen, was die Kassen der Hersteller noch lauter klingeln l\u00e4sst (siehe: <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20131026191715\/http:\/\/health.usnews.com\/health-news\/blogs\/on-men\/2010\/03\/01\/statins-for-prevention-taking-a-cholesterol-lowering-drug-when-cholesterol-is-normal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statins for Prevention? Taking a Cholesterol-Lowering Drug When Cholesterol Is Normal<\/a>).<\/p>\n<p>Zu diesem Thema habe ich bereits einige Artikel verfasst und schlie\u00dflich auch eine kleines Buch mit dem Titel: <a href=\"http:\/\/renegraeber.de\/Cholesterin-Report.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Das M\u00e4rchen vom b\u00f6sen Cholesterin<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.renegraeber.de\/Cholesterin-Report.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2493\" src=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/cholesterin-maerchen-510px.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/cholesterin-maerchen-510px.jpg 510w, https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/cholesterin-maerchen-510px-300x138.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zum Doc-Artikel: Unter der Unter\u00fcberschrift: \u201e<i>Statine bekommen ihr Fett ab<\/i>\u201c, f\u00e4hrt der Artikel mit seinen Erkl\u00e4rungen fort. <strong>An dieser Stelle gibt die Schulmedizin meines Erachtens zum ersten Mal zu, dass Statine sogar unter den von der Schulmedizin hoch gesch\u00e4tzten klinischen Studien gezeigt haben, dass sie Diabetes ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, eine Nebenwirkung, die man sonst nie so zu h\u00f6ren bekommt.<\/strong> Wir erfahren auch, dass Warnungen aufgrund der Befunde der klinischen Studien von den Beh\u00f6rden mit sofortiger Nichtachtung belohnt worden waren.<\/p>\n<p><strong>Man erfand sogar eine tolle Ausrede, dass Patienten mit Statinen in der Regel Leute sind, die sich schlecht ern\u00e4hren.<\/strong> Das verstehe ich nun nicht. Die Ern\u00e4hrung hat doch angeblich wenig oder nur \u201ezudem\u201c etwas mit der Erkrankung zu tun. Warum ist die auf einmal an allem schuld? Und wenn die Ern\u00e4hrung an allem schuld ist, warum muss der Patient dann Statine schlucken, anstatt seine \u201ezudem\u201c seine Ern\u00e4hrung zu verbessern?<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es eine Erkl\u00e4rung, warum Statine einen Patienten atherosklerosefrei in den Diabetes treiben k\u00f6nnen, der dann wieder beim Aufbau der Atherosklerose hilft, wogegen man dann Statine nimmt und so weiter\u2026 Ach&#8230; man k\u00f6nnte glatt verr\u00fcckt werden, wenn man diesem Wahnsinn weiter folgt&#8230;<\/p>\n<p>Hier aber der Grund: In der N\u00e4he des Genorts, der die HMG-CoA-Reduktase kontrolliert, gibt es weiter Genorte, die einen Einfluss auf das K\u00f6rpergewicht und das Risiko f\u00fcr Stoffwechselst\u00f6rungen in Richtung Diabetes haben. Es steht zu vermuten, dass Statine diese Genorte modifizieren und somit das Risiko f\u00fcr Diabetes und Zunahme des K\u00f6rpergewichts erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Nach all diesen \u201eschlimmen\u201c Berichten \u00fcber die Statine w\u00fcrde ein normal denkender Mensch sofort nach Alternativen zu den Statinen suchen, um sein (vermeintlich) ung\u00fcnstiges <a href=\"http:\/\/www.cholesterin-lexikon.de\/ldl-cholesterin.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LDL-Cholesterin<\/a> zu verbessern. Nicht aber unsere kritischen Schulmediziner beziehungsweise Artikelschreiber. Sein Res\u00fcmee lautet zu meiner dicksten \u00dcberraschung: \u201e<i>Hochrisikopatienten profitieren trotzdem von Statinen, das steht au\u00dfer Frage.<\/i>\u201c Das Argument gegen die zuvor aufgez\u00e4hlten Gegenargumente ist \u201etrotzdem\u201c. Naja, und wenn Hochrisikopatienten davon profitieren, die besonders vulnerabel sind, dann kann es bei normalen Patienten doch auch nicht schaden, oder? Damit h\u00e4tten wir die gesamte Liste an negativen Argumenten gegen die Statine ad absurdum gef\u00fchrt und gr\u00f6\u00dferen Schaden f\u00fcr die Statin-Hersteller noch gerade einmal abgewendet.<\/p>\n<p>Weiter erfahren wir, dass <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/betablocker-fuer-alle-2014\/\"><b><i>Betablocker<\/i><\/b><\/a> und bestimmte <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/medikamente\/antidepressiva.html\"><b><i>Antidepressiva<\/i><\/b><\/a> ebenfalls die Chancen f\u00fcr die Entwicklung eines Diabetes erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Andere Antihypertensiva, wie Diuretika, verschlechtern ebenfalls die Effizienz von Insulin aufgrund der Ausschwemmung von Kalium und anderen Elektrolyten in der Langzeittherapie.<\/p>\n<p>Anti-virale Therapien mit Interferonen bringen das Immunsystem so durcheinander, dass selbiges weniger gegen die Viren, sondern gegen k\u00f6rpereigene Zellen schie\u00dft und so eine <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Autoimmunerkrankungen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Autoimmunerkrankung<\/a> ausl\u00f6st, die sich gegen alle m\u00f6glichen funktionellen Zellen richten kann. Sind die insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldr\u00fcse davon betroffen, dann droht dem Betroffenen ein Diabetes vom Typ 1, der eine Substitution mit <a href=\"http:\/\/www.diabetiker-experte.de\/evergreening.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Insulin <\/a>unausweichlich macht. Hier helfen dann auch keine \u201e<i>Lebensstilver\u00e4nderungen\u201c <\/i>mehr, die ja eigentlich immer \u201ezudem\u201c Schuld an den Nebenwirkungen tragen.<\/p>\n<h2><em>Das &#8222;schulmedizinische Fazit&#8220; der eigenen Unzul\u00e4nglichkeiten<\/em><\/h2>\n<p>Es lautet: \u201eRisiken minimieren\u201c. Das h\u00f6rt sich nach Prophylaxe an, ist aber so nicht gemeint. Gemeint ist vielmehr, das Risiko f\u00fcr diabetogene Entwicklungen zu mindern, was aber nicht hei\u00dft, auf die ausl\u00f6senden Medikamente zu verzichten. Ein Verzicht w\u00e4re die optimale Minimierung des Risikos. Denn es w\u00e4re keine Minimierung, sondern ein Ausschalten dieses Risikos.<\/p>\n<p>Aber dagegen h\u00e4lt der Schreiber dann doch, dass die zuvor so arg gescholtenen Medikamente doch nicht so schlimm sind wie beschrieben (rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln): \u201e<i>Ob sich Stoffwechselst\u00f6rungen in klinisch relevantem Ma\u00dfe zeigen, h\u00e4ngt nicht nur vom Medikament allein ab\u201c. <\/i><\/p>\n<p>Die sind ja laut schulmedizinischem Dogma trotz gegenteiligen Beweisen sicher und gut vertr\u00e4glich. Wer hat also Schuld am ganzen Dilemma? Der hier: \u201e<i>Gleichzeitig sollten sie Patienten ermuntern, ihren Lebensstil zu \u00e4ndern: mehr Bewegung, weniger Gewicht und kein Nikotinkonsum.\u201c <\/i><\/p>\n<p>Richtig! Der Patient hat Schuld, wenn er Diabetiker wird. Denn er weigert sich, seinen \u201ezudem\u201c Lebensstil zu \u00e4ndern. Aber da waren wir doch vorhin schon mal. \u00c4nderungen im Lebensstil sind nur \u201ezudem\u201c n\u00fctzlich. Was die Krankheit in den Griff bekommt, das sind nur die Medikamente vom Onkel Doktor.<\/p>\n<p>Jetzt, wo die Medikamente einiges an Ungemach bewirken, sind auf einmal Lebensstil und andere \u201ezudem\u201c Elemente f\u00fcr das Dilemma verantwortlich. Kurz: Medikamente heilen; wenn sie nicht heilen, sondern Krankheiten produzieren, dann ist der \u201ezudem\u201c Patient mit seinem Lebensstil Schuld.<\/p>\n<h2><em>Fazit<\/em><\/h2>\n<p>F\u00fcr die Absch\u00e4tzung des Risikos gibt es zudem einen Fragebogen. Der verhindert, dass der Patient die Medikamente dazu benutzt, dass sie bei ihm Diabetes entstehen lassen. Weiter verhindert er, dass der Leser die geschilderten Nebenwirkungen dieser Medikamente allzu ernst nimmt. Und er verhindert das Allerschlimmste: Den Versuch, auf diese Medikamente zu verzichten und seine Gesundheit auf nat\u00fcrliche Weise zu organisieren beziehungsweise wieder herzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter der \u00dcberschrift \u201eNebenwirkungen: Diabetes auf Rezept\u201c fand ich einen Beitrag in ausgerechnet einem schulmedizinischen Organ, der Webseite von \u201eDocCheck\u201c (news.doccheck.com\/de\/101199\/nebenwirkungen-diabetes-auf-rezept). Hier wird \u00f6ffentlich zugegeben,\u00a0dass \u201eviele Arzneistoffe ein hohes diabetogenes Potential\u201c haben. Oder anderes ausgedr\u00fcckt: Bei einigen Medikamenten haben wir die &#8222;nette&#8220; Nebenwirkung DIABETES &#8211; die Zuckerkrankheit. Ja, sehr sch\u00f6n. 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