{"id":2075,"date":"2015-06-29T10:45:16","date_gmt":"2015-06-29T08:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=2075"},"modified":"2024-01-06T10:53:53","modified_gmt":"2024-01-06T08:53:53","slug":"aerzte-alkoholiker-medikamentenabhaengig-uebergewichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/aerzte-alkoholiker-medikamentenabhaengig-uebergewichtig\/","title":{"rendered":"\u00c4rzte &#8211; Alkoholiker, medikamentenabh\u00e4ngig und \u00fcbergewichtig?"},"content":{"rendered":"<p>Mit diesem Beitrag mache ich mir sicher keine Freunde. Vielleicht schiebe ich mal eine kleine Analogie aus dem Sport vorneweg, denn ich bin ja auch noch als Trainer &#8222;engagiert&#8220; (siehe: <a href=\"http:\/\/www.der-fitnessberater.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der-Fitnessberater.de<\/a>). Also:\u00a0wenn Menschen, die etwas besonders gut k\u00f6nnen (Experten also), den allgemeinen Ma\u00dfstab f\u00fcr ihre spezielle F\u00e4higkeit abliefern und Vorbildfunktion haben sollten,\u00a0 was erwartet man dann von solchen &#8222;Experten&#8220;?<\/p>\n<p>Klar:\u00a0Von einem Fahrlehrer, dass er gut Auto fahren kann.\u00a0Von einem Sprachlehrer, dass er vielleicht die Sprache, die er lehrt, von Kindesbeinen an beherrscht. Und von einem Sportlehrer, dass er die \u00dcbung beherrscht, die er anderen &#8222;beibringen&#8220; will&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nicht umsonst werden deshalb auch \u201eKoryph\u00e4en\u201c aus dem \u00f6ffentlichen Leben in der Werbung vor die Kamera gezerrt, damit sie als Meinungsbildner in ihren Metier noch glaubw\u00fcrdiger die Qualit\u00e4t des jeweiligen Produkts unterstreichen.<\/p>\n<p>Jetzt zu den \u00c4rzten. Diese sollten\u00a0Experten und Vorbild in Sachen \u201eGesundheit\u201c sein.\u00a0In der\u00a0Werbung d\u00fcrfen diese nur deswegen nicht auftreten, weil es\u00a0ein gesetzliches Verbot dazu gibt. Aber das sollte \u00c4rzte doch nicht daran hindern,\u00a0selbst die ges\u00fcndesten Zeitgenossen zu sein, oder etwa nicht?<\/p>\n<h2><em>Der Test<\/em><\/h2>\n<p>Wenn man sich \u201egoogelnd\u201c auf die Suche nach den Begriffen \u201eArzt\u201c und \u201eSucht\u201c, \u201eSuizid\u201c und \u201e\u00dcbergewicht\u201c macht, dann wird man reich belohnt. Denn es gibt zig Tausende von Beitr\u00e4gen, die die heroische Bek\u00e4mpfung dieser \u00dcbel durch die werte \u00c4rzteschaft belegen und thematisieren.<\/p>\n<p>Wenn man aber weniger an der evidenzbasierten \u00dcberlegenheit der Schulmedizin \u00fcber diese \u00dcbel interessiert ist, sondern an der Frage, gibt es auch F\u00e4lle, wo \u00fcberlegene Schulmediziner s\u00fcchtig, suizidal und\/oder adip\u00f6s sind, dann schrumpft die Menge an Beitr\u00e4gen blitzartig auf K\u00f6rnchengr\u00f6\u00dfe zusammen. Daf\u00fcr hat das Bisschen, was \u00fcbrig geblieben ist, einiges an Explosivit\u00e4t zu bieten.<\/p>\n<h2>\u00dcbergewichtige \u00c4rzte: &#8222;Mein dicker Doktor&#8220;<\/h2>\n<p>Eine Ausgabe des \u201eFocus\u201c vom Juni 2004 (focus.de\/gesundheit\/news\/uebergewicht_aid_83987.html) bringt einen &#8222;sch\u00f6nen&#8220; kurzen Beitrag zu diesem f\u00fcr die\u00a0Schulmedizin unerfreulichen Thema: \u201e<strong>Dicke Di\u00e4t-\u00c4rzte<\/strong>\u201c. Denn, so berichtet der \u201eFocus\u201c, es trafen sich auf einem amerikanischen Kongress rund 420 \u00c4rzte der American Medical Association (AMA). Als \u201eNebenschauplatz\u201c wurden die Teilnehmer gewogen. Und <strong>das Ergebnis zeigte, dass nur ein Drittel der 420 Doktoren normalgewichtig war. Fast 20 Prozent (=\u00fcber 80 \u00c4rzte) waren sogar adip\u00f6s, was sie auf jeden Fall zu behandlungsbed\u00fcrftigen Patienten machen w\u00fcrde<\/strong>, wenn man die schulmedizinischen Kriterien zugrunde legt.<\/p>\n<p>Aber es gab sofort die Absolution f\u00fcr die dicken \u00c4rzte vom Veranstalter des AMA-Kongresses: \u00c4rzte m\u00fcssen dick sein, da sie zu viel f\u00fcr unser Wohl arbeiten m\u00fcssen, sich auf aufopfern sozusagen, und da kommt die immer wieder den Patienten gepredigte k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung selbst zu kurz. Was davon zu halten ist, das kann man am Beispiel \u201eEssen\u201c sehen:<\/p>\n<p>\u201e<i>Immerhin h\u00e4tten sie schon mit einigen Aktionen unter \u00c4rzten f\u00fcr ges\u00fcnderes Essen geworben. W\u00e4hrend der Kongresspause war davon allerdings noch nichts zu sehen. Es gab ausschlie\u00dflich Dickmacher wie Wei\u00dfbrot, W\u00fcrstchen, Eier und Fr\u00fchst\u00fccksspeck. Obst und Gem\u00fcse dienten nur zur Dekoration.<\/i>\u201c<\/p>\n<p><strong>Hier kommt der Verdacht auf, dass die \u00c4rzte uns aufopferungsvoll all das ungesunde Essen wegfressen, damit wir nur noch gesundes Obst und Gem\u00fcse essen und gesund werden. Und wenn ich mir ansehe, was in manchen Krankenh\u00e4usern an &#8222;Essen&#8220; serviert wird, dann bekommt das Wort &#8222;Krankenhaus&#8220; eine ganz neue Bedeutung&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Eine weniger blau\u00e4ugige Interpretation solcher Beobachtungen geht davon aus, dass \u00c4rzte aus verschiedenen Gr\u00fcnden noch unges\u00fcnder leben als ihre Patienten, sei es aus Unkenntnis, dem Irrglauben, dass schulmedizinisches Wissen vor Krankheiten sch\u00fctzt oder aus Bequemlichkeit wie bei einer Reihe von Leuten. Aber da stehen die Zahlen von zwei Dritteln der \u00c4rzte mit \u00dcbergewicht beziehungsweise Fettleibigkeit in der Welt, die noch weit \u00fcber dem Durchschnitt der \u201eNormalbev\u00f6lkerung\u201c liegt. Man k\u00f6nnte hier argumentieren, dass 420 Teilnehmer keine repr\u00e4sentative Menge darstellt. Das wage ich aber zu bezweifeln. Denn in der schulmedizinischen Wissenschaft\u00a0manche Arbeiten schon als \u201ewissenschaftlich\u201c, wenn diese\u00a0mit nur 7 oder 14 Teilnehmern durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Um sicherzugehen, dass ich mich mit diesen Zahlen nicht verrenne, habe ich weiter gesucht und wieder fast nichts gefunden. Unter \u201eVorbehalte gegen \u00fcbergewichtige \u00c4rzte\u201c von \u201eSpringerMedizin.at\u201c (springermedizin.at\/artikel\/6795-vorbehalte-gegen-uebergewichtige-aerzte) wird von einer Studie aus Wales berichtet, bei der 39 Prozent der Doktoren und 29 Prozent der Doktorinnen \u00fcbergewichtig waren. Diese Zahlen sind schon deutlich niedriger als die zuvor Genannten, sind aber f\u00fcr mich ein Beleg (oder sollte ich besser sagen \u201eBeweis\u201c), dass die Damen und Herren Schulmediziner evidenzbasiert gesundheitlich ebenso schlecht oder schlechter abschneiden wie die Leute, die sie behandeln?<\/p>\n<p>Da fragt man sich, wie es angehen kann, einen Arzt zu konsultieren, der die gleichen Fehler in Sachen Gesundheit, gesunder Lebensf\u00fchrung etc. zu machen scheint wie seine Patienten? Oder kann jemand, der sich gesundheitlich so in Bedr\u00e4ngnis bringt, \u00fcberhaupt Patienten behandeln, wenn er sich nicht einmal selbst behandeln kann? Die Frage die sich dann stellt ist doch: Wie weit kann ich solchen \u00c4rzten\u00a0glauben?<\/p>\n<p>\u201eFitforfun\u201c (fitforfun.de\/beauty-wellness\/gesundheit\/uebergewicht-dicke-aerzte-zu-nachgiebig_aid_12098.html) gibt dazu Auskunft. Der Artikelschreiber\u00a0erw\u00e4hnt dort eine Studie aus der John Hopkins Bloomberg School of Public Health. Diese Studie untersuchte den Einfluss des Body-Mass-Indexes des behandelnden Arztes auf seine Untersuchungspraxis von \u00fcbergewichtigen Patienten. Das Ergebnis: Angeblich scheinen dicke \u00c4rzte sich zu scheuen, ihre dicken Patienten auf Di\u00e4t zu setzen.<\/p>\n<p>Onmeda.de (onmeda.de\/g-ernaehrung\/diaetplan-1617.html) erw\u00e4hnt ebenfalls diese Studie, kommt aber zu ganz anderen Ergebnissen. Denn die Spezialisten von Onmeda wollen gesehen haben, dass \u201edicke Patienten den Di\u00e4t-Tipps von \u00fcbergewichtigen \u00c4rzten\u201c mehr vertrauen als denen von normalgewichtigen Medizinern. Oder mit anderen Worten: Je dicker ein Arzt ist, umso glaubw\u00fcrdiger ist er bei seinen dicken Patienten. Dann aber kommt der gro\u00dfe Schwenk in der Geschichte. Denn ein paar Zeilen weiter im Artikel haben die dicken Patienten dann doch pl\u00f6tzlich \u201eein ungutes Gef\u00fchl, wenn ihr Arzt zu dick ist\u201c.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re auch zu sch\u00f6n gewesen, wenn Dicksein bei Dicken das Vertrauen uneingeschr\u00e4nkt f\u00f6rdern w\u00fcrde. Denn dann w\u00e4re das Ergebnis der Studie gewesen, dass man zum Beispiel als Krebspatient sich nur noch von krebskranken \u00c4rzten behandeln lassen sollte. Und wenn man vom Art gesagt bekommt, dass man an Diabetes erkrankt ist, dann muss man sofort den Arzt zur\u00fcckfragen, ob er auch Diabetes hat oder er einen Arzt kennt, der an der Krankheit ebenfalls leidet.<\/p>\n<p>Das eben erw\u00e4hnte \u201eSpringerMedizin.at\u201c kann auch einen Beitrag zu dieser Frage machen. Die Webseite zitiert eine Studie aus Georgia, USA, bei der Patientinnen schlanken beziehungsweise normalgewichtigen Haus\u00e4rzten ein gr\u00f6\u00dferes Vertrauen aussprachen als \u00fcbergewichtigen. Begr\u00fcndet wird das verminderte Vertrauen \u00fcbergewichtigen \u00c4rzten gegen\u00fcber mit der Vorbildfunktion, die ein Arzt in gesundheitlichen Fragen haben sollte.<\/p>\n<p>Kommen wir zum n\u00e4chsten unangenehmen Thema:<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">S\u00fcchtige und medikamentenabh\u00e4ngige \u00c4rzte<\/h2>\n<p>Was wir eben beim \u00dcbergewicht gesehen haben, scheint f\u00fcr das Suchtverhalten von \u00c4rzten\u00a0ebenfalls zuzutreffen. Die \u201eZeit\u201c (zeit.de\/2003\/32\/M-Sucht_8arzte) wei\u00df zu berichten, dass Mediziner h\u00e4ufiger Drogen nehmen als andere Berufsgruppen. Sie sind durchschnittlich doppelt so h\u00e4ufig medikamentenabh\u00e4ngig wie die Normalbev\u00f6lkerung. Grund daf\u00fcr sind zu hohe Arbeitsbelastung, ein relativ unproblematischer Zugang zu Medikamenten und Drogen und eine \u201eberufsbedingte\u201c Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung der eigenen F\u00e4higkeiten, mit einer aufkeimenden Sucht umzugehen. Und weil es so sch\u00f6n ist, trinkt man zur Belohnung nach einem arbeitsreichen, stressgeplagten Tag oder man sieht es als gute Ablenkung an, wenn der Tag nicht so gut gelaufen ist (<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/suechtige-mediziner-im-suff-am-skalpell-1.763458-3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trinken zur Belohnung, Trinken zur Ablenkung<\/a> \u2013 S\u00fcddeutsche Zeitung).<\/p>\n<p>Die \u201e\u00c4rzteZeitung\u201c (aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/berufspolitik\/article\/509302\/hilfe-statt-berufsverbot-suechtige-niedergelassene.html) spricht von 7000 bundesweit s\u00fcchtigen \u00c4rzten, Stand September 2008. Bei der Widerspr\u00fcchlichkeit der angegebenen Zahlen, wie eingangs bei der Sch\u00e4tzung der Anzahl von \u00fcbergewichtigen \u00c4rzten gesehen, w\u00fcrde es mich nicht wundern, wenn diese Zahl eher die Spitze des ber\u00fchmten Eisberges darstellt.<\/p>\n<p>Es ist selbstverst\u00e4ndlich, dass die Gr\u00fcnde f\u00fcr eine latent h\u00f6here Suchtbereitschaft der \u00c4rzte von offizieller Seite heruntergespielt wird. Das \u201e\u00c4rzteblatt\u201c (aerzteblatt.de\/archiv\/131954\/Suchtintervention-bei-Aerzten-Ein-schmaler-Grat) beschreibt und lobt die M\u00f6glichkeiten, die es f\u00fcr alkohols\u00fcchtige \u00c4rzte gibt, sich von ihrem \u00dcbel zu befreien. Es werden klitzekleine Zahlen genannt, wie \u201ejedes Jahr sechs \u00c4rzte\u201c in Hamburg, die sich in ein Entzugsprogramm begeben. Daf\u00fcr sind die Heilungsraten mit 75 Prozent geradezu bombastisch. Und dann gibt es noch weitere 15 Prozent, die ein oder ein paar Mal r\u00fcckf\u00e4llig werden und es dann doch noch schaffen.<\/p>\n<p>Wenn ich mich recht erinnern kann, dann sind die R\u00fcckfallquoten bei Alkoholikern mit 70 bis 90 Prozent die Realit\u00e4t bei den normal Sterblichen, ganz evidenzbasiert. Warum also sind die R\u00fcckfallquoten bei den \u00c4rzten so gering? W\u00fcrden die richtigen Zahlen mit den richtigen R\u00fcckfallquoten an der Vorbildfunktion der \u00c4rzte r\u00fctteln und aus den Fugen heben? Und wenn die R\u00fcckfallquoten wirklich so gering sind, warum werden die Betroffenen dann \u00fcberhaupt s\u00fcchtig? Denn auch nach erfolgreicher Rehabilitation und Entzug sind die Ausl\u00f6ser und Ursachen f\u00fcr das S\u00fcchtig-werden nicht verschwunden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Und als ob das noch nicht genug ist, kommt eine weitere &#8222;Schreckenszahl&#8220; dazu:<\/p>\n<h2>Selbstmordrate unter \u00c4rzten<\/h2>\n<p>Der Thieme Verlag (<a href=\"https:\/\/www.thieme.de\/viamedici\/arzt-im-beruf-aerztliches-handeln-1561\/a\/suizidalitaet-bei-medizinern-4467.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Suizidalit\u00e4t bei Medizinerinnen und Medizinern<\/a>) hat sich dieses heiklen Themas angenommen. Hier erfahren wir, dass Mediziner ein 4- bis 7-fach h\u00f6heres Selbstmordrisiko haben als ihre Patienten. Depressionen, Burnout, \u00dcberbelastung, daraus resultierende Medikamentenabh\u00e4ngigkeit und Alkoholabh\u00e4ngigkeit und so weiter werden als Ursache genannt.<\/p>\n<p>Da man als Arzt aber therapieren und nicht selbst therapiert werden will, versuchen die meisten eine Selbsttherapie, die so gut wie nie funktioniert. Ein sich \u201eOuten\u201c bei anderen \u00c4rzten birgt immer die Gefahr, dass das eigene Problem publik wird und die entsprechenden Beh\u00f6rden informiert werden. Die Konsequenz w\u00e4re dann der Entzug der Approbation, was den Problemberg nur noch vergr\u00f6\u00dfern w\u00fcrde. Am Ende steht dann nur noch die Verzweiflung, weil auch die Selbsttherapie versagt und die Situation als ausweglos erscheint.<\/p>\n<p>Eine weit angelegte US-amerikanische Studie weist nach, dass schon Medizin-Studenten einen \u00fcberdurchschnittlichen Hang zu Depressionen haben. Das Krankheitsbild zeigt sich bei 27 % der Lernenden und sogar 11 % geben an, \u00fcber Selbstmord zu gr\u00fcbeln. Der Befund zeigte sich in allen Semestern, ist also vom Anfang bis zum Ende des Studiums zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Dass das nicht am nur am Lernstress liegt, belegt eine \u00e4hnliche H\u00e4ufigkeit, mit der Depressionen bei Assistenz\u00e4rzten auftreten: 29 % der jungen Mediziner leiden an der pathologischen Schwermut (<a href=\"http:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jama\/article-abstract\/2589328\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">jamanetwork<\/a>). In der Studie beklagen die Wissenschaftler auch die eingeschr\u00e4nkte Leistungsf\u00e4higkeit, die aus den psychischen Beschwerden resultiert. Die Forscher propagieren eine Reform des Medizin-Studiums, um dem bedenklichen Trend zu begegnen. Schon Erstsemester sollten lernen, psychische Krankheiten genauso ernst zu nehmen, wie k\u00f6rperliche. Nur dann k\u00f6nnten die angehenden \u00c4rzte auch sich selber kompetente Hilfe holen.<\/p>\n<p>Der \u201epraktischArzt\u201c (praktischarzt.de\/blog\/blog-assistenzarzt\/selbstmord-aerzte\/) spricht von 100 bis 200 \u00c4rzten pro Jahr, die Selbstmord begehen. Und die Dunkelziffer soll bedeutend h\u00f6her liegen. Hier erfahren wir auch, dass \u201e<i>mehr als 10 Prozent aller \u00c4rzte mindestens einmal in ihrem Leben Alkohol- oder Medikamentenabh\u00e4ngig werden<\/i>\u201c. Im vorherigen Kapitel gab es die Zahl von 7000 s\u00fcchtigen \u00c4rzten in Deutschland. Bei 10 Prozent erg\u00e4be das eine \u00c4rztedichte von 70.000 Medizinern in Deutschland. Hat Deutschland wirklich so wenig \u00c4rzte?<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Das Fazit ist erschreckend!<\/p>\n<p><strong>Mehr dicke \u00c4rzte als der Bev\u00f6lkerungsdurchschnitt, mehr abh\u00e4ngige \u00c4rzte als der Bev\u00f6lkerungsdurchschnitt und eine h\u00f6here Selbstmordrate.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wie kann es sein, dass angebliche Vorbilder so wenig vorbildlich abschneiden und es dennoch besser wissen wollen, was\u00a0f\u00fcr\u00a0Patienten gut ist?<\/strong><\/p>\n<p>Da scheint es nicht weiter verwunderlich zu sein, dass man es sich in der Schulmedizin leicht zu machen scheint und mit abenteuerlichen Studien die abenteuerlichsten Beweise f\u00fcr die eigene Selbstherrlichkeit in Sachen Therapie von Erkrankungen aus dem Hut zaubert.<\/p>\n<p>Oder wird umgekehrt ein Schuh draus?<\/p>\n<p>Das, was an schulmedizinischen Studien und Therapievorschriften produziert wird, ist in der Tat ein Grund depressiv zu werden. Denn wer mit untauglichen Mitteln Tag f\u00fcr Tag Unm\u00f6gliches leisten muss, der wird scheitern. Da kann man schon mal verzweifeln, besonders wenn man das eigene Scheitern nicht zugeben darf.<\/p>\n<p>Klar: die Intensivmedizin und die Ersatzmedizin leistet absolut Erstaunliches. Die &#8222;Therapie&#8220; der chronischen Erkrankungen ist f\u00fcr mich in den allermeisten Bereichen einfach nur ein Desaster &#8211; zumindest, wenn man Heilung als wirkliche Heilung versteht und nicht nur als ein Abstellen von Symptomen. Um die Endstadien solcher Symptom-Abstellung zu sehen, muss man sich nur mal in entsprechende Pflege- und Krankeneinrichtungen begeben. Lesen Sie hierzu auch gerne mal meine Beitr\u00e4ge <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/chronische-erkrankungen\/\">zu den chronischen Krankheiten<\/a> oder &#8222;<a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/gestorben-wird-im-krankenhaus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gestorben wird m Krankenhaus<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>Wirkliche Heilung funktioniert nur nach den Prinzipien der Naturgesetze. Lesen Sie hierzu mal meinen <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/6-phasen-reckeweg\/\">Beitrag zur Dr. Reckeweg<\/a>, sowie mein <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/\">Interview zur Naturheilkunde<\/a>.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit diesem Beitrag mache ich mir sicher keine Freunde. Vielleicht schiebe ich mal eine kleine Analogie aus dem Sport vorneweg, denn ich bin ja auch noch als Trainer &#8222;engagiert&#8220; (siehe: Der-Fitnessberater.de). 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