{"id":2046,"date":"2015-05-04T21:53:15","date_gmt":"2015-05-04T19:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=2046"},"modified":"2024-04-25T08:25:10","modified_gmt":"2024-04-25T06:25:10","slug":"boeses-blut-bluttransfusionen-mit-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/boeses-blut-bluttransfusionen-mit-risiken\/","title":{"rendered":"&#8222;B\u00f6ses Blut&#8220; &#8211; Bluttransfusionen mit Risiken? Das &#8222;Horrorkabinett&#8220; der Blutspende"},"content":{"rendered":"<p>Achtung: Dieser Beitrag ist nichts f\u00fcr schwache Nerven. Denn wenn man es genauer betrachtet, wird einem immer &#8222;komischer&#8220; bei diesem Thema. Also halten Sie sich fest&#8230;<\/p>\n<p>Seit einigen Jahren sage ich (nicht zum Scherz): Wenn das mit den Metastasen beim Krebs stimmt (die sich ja angeblich \u00fcber den Blutkreislauf &#8222;verschleppen&#8220;), dann m\u00fcssten ja alle Blutspenden auf Krebszellen untersucht werden &#8211; oder? Aber haben Sie schon mal davon geh\u00f6rt, dass das gemacht wird? Ich auch nicht. Also: entweder stimmt die Metastasen-Theorie nicht oder es l\u00e4uft hier etwas v\u00f6llig falsch&#8230;<\/p>\n<p><strong>Herzlich willkommen im &#8222;Horrorkabinett&#8220; der Blutspende.<\/strong><\/p>\n<p>Aber lassen Sie mich gleich vorausschicken: Ohne ausreichend Blut in den Adern kommt es zu einer Reihe von Beschwerden, die sogar mit dem Tod enden k\u00f6nnen. Sp\u00e4testens bei einem Unfall mit schweren Verletzungen, wo viel Blut verloren geht oder bei\u00a0bestimmten Operation sehen sich die behandelnden \u00c4rzte oft gezwungen, auf Fremdblut zur\u00fcckzugreifen und zu transfundieren. Das sind die Sternstunden der Medizin &#8211; klar.\u00a0Ein Leben\u00a0ist gerettet\u00a0und man k\u00f6nnte getrost aufatmen. Aber der Teufel steckt auch hier wieder einmal im Detail&#8230;<\/p>\n<h2><!--more-->Unvertr\u00e4glichkeiten<\/h2>\n<p>Bei einer Transfusion mit Fremdblut, von den Medizinern allogene Bluttransfusion genannt, besteht immer die M\u00f6glichkeit, dass hier mehr als nur Blut transferiert wird. Denn im Blut schwimmen nicht nur rote Blutk\u00f6rperchen, Thrombozyten und so weiter. Blut transportiert alles, was in den Organismus eingedrungen ist, auch Viren, Bakterien, Toxine und vieles mehr.<\/p>\n<p>Ein besonders tragisches und als kriminell zu bezeichnendes Beispiel ist ein Blutgerinnungsmedikament der Firma Bayer beziehungsweise deren amerikanische Tochter Cutter. Deren Gerinnungsfaktoren wurden aus Blutspenden gewonnen, die zum Teil von HIV-positiven Spendern stammten.<\/p>\n<p>Der Extrahierungsprozess der Gerinnungsfaktoren eliminierte nicht die Viren in den Produkten. Trotz des Wissens um die Verseuchung der Pr\u00e4parate verkaufte die Firma sie nach Hongkong, Taiwan, Japan und Argentinien und \u201everwandelte\u201c die Patienten mit Gerinnungsst\u00f6rungen zudem noch in HIV-Patienten.<\/p>\n<p>Mehr dazu auch in meinem Beitrag: <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/aids-export\/\">T\u00f6dlicher Ausverkauf: Wie AIDS nach Asien exportiert wurde<\/a> und <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20080603200059\/http:\/\/www.cbgnetwork.org\/783.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bluter<\/a>. Die Dokumentation des WDR dazu ist inzwischen wieder auf Youtube hochgeladen worden: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9SCOlRtRlCU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">T\u00f6dlicher Ausverkauf &#8211; Wie BAYER AIDS nach Asien importierte WDR Dokumentation<\/a>.<\/p>\n<p>Ein anderer Punkt handelt vom Irrglauben, dass es Universalspender und Universalempf\u00e4nger f\u00fcr Bluttransfusionen gibt. Wer Blutgruppe 0 hat, soll der Universalspender sein, der mit Blutgruppe AB der Universalempf\u00e4nger.<\/p>\n<p>Dazu kommt noch, dass es im Blut nicht nur AB0-Blutgruppen gibt, sondern etliche andere mehr, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit dem eigenen Blut kompatibel sein werden (Die 10 spannendsten Fakten zu den Blutgruppen). Damit ist jede Transfusion eine Herausforderung des Immunsystems, das diese Inkompatibilit\u00e4ten erkennt und darauf reagiert.<\/p>\n<p><strong>Aber diese \u201eHerausforderungen\u201c haben jahrelang in der Schulmedizin kaum eine Rolle gespielt, wie es den Anschein hat.<\/strong> J\u00e4hrlich werden in Deutschland bis zu 5 Millionen Transfusionen durchgef\u00fchrt. Wenn man bedenkt, dass ein Beutel Blut 100 Euro kostet und beim Patienten mit bis zu 300 Euro zu Buche schl\u00e4gt, das Ganze mal 5 Millionen, dann l\u00e4sst sich nur unschwer die finanzielle Bedeutung des Bluthandels ermitteln.<\/p>\n<p>Da werden selbst die Vampire wieder ganz blass vor Neid. F\u00fcr den Organismus aber ist jede Transfusion eine \u201eMini-Transplantation\u201c, da hier k\u00f6rperfremdes \u201eGewebe\u201c im eigenen Organismus auftaucht mit den entsprechenden Folgen. Diese Mini-Transplantationen haben zwar nicht den dramatischen Ausgang wie eine Nieren-, Herz- oder Lebertransplantation. Sie machen sich aber auf sehr viel subtilere Art und Weise bemerkbar.<\/p>\n<h2>Richtig b\u00f6ses Blut<\/h2>\n<p>Eine immunologische Reaktion bei einer Transplantation ist kontraproduktiv und meist t\u00f6dlich. Die Verl\u00e4ufe sind in der Regel drastisch und schnell. Bei einer Mini-Transplantation dagegen geht alles viel subtiler zu. Denn bei einer Bluttransfusion, bei der auf die Blutgruppenkompatibilit\u00e4t geachtet wird, wird es keine dramatisch auffallenden \u201eAbsto\u00dfungsreaktionen\u201c geben. Wenn man aber mal genau hinschaut, dann wird man auch hier Auff\u00e4lligkeiten sehen.<\/p>\n<p>Wie verheerend allogenes Blut sein kann, auch ohne die oben zitierten dramatischen Einschr\u00e4nkungen, das zeigte eine Reportage der ARD vom November 2014: Die Story im Ersten: B\u00f6ses Blut.<\/p>\n<p>Auf Youtube mit einer etwas besseren Aufl\u00f6sung: Dokumentation &#8222;B\u00f6ses Blut&#8220; &#8211; Transfusionsrisiken, Kehrtwende in der Intensivmedizin ARD 24.11.2014. Wenn Sie das in einer Videosuchplattform wie Youtube eingeben werden sie den Beitrag sicher finden.<\/p>\n<p>In dieser Dokumentation werden eine Reihe von Studien zitiert, denen ich einmal nachgegangen bin. Es beginnt mit einer niederschmetternden Behauptung, die von den britischen Inseln kommt:<\/p>\n<p>Nach Herzoperationen, bei denen eine oder mehrere Bluttransfusionen gegeben wurden, war das Mortalit\u00e4tsrisiko 6-mal h\u00f6her als bei Patienten ohne Transfusionen (<a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/science\/2008\/apr\/24\/medicalresearch.health\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Many blood transfusions may increase risks, doctors warn<\/a>).<\/p>\n<p>Eine Arbeit aus dem Jahr 2015 zeigte, dass bei Bypass-Operationen an den Koronarien das Mortalit\u00e4tsrisiko doppelt so hoch war unter Bluttransfusionen als ohne (<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/25757760\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Red Blood Cells and Mortality After Coronary Artery Bypass Graft Surgery: An Analysis of 672 Operative Deaths.<\/a>) Die Autoren f\u00fchrten die erh\u00f6hte Mortalit\u00e4t auch auf die erh\u00f6hte Morbidit\u00e4t der Patienten zur\u00fcck, die eine Transfusion notwendig machten.<\/p>\n<p>Eine Gruppe brasilianischer Wissenschaftler empfiehlt Strategien zur Umgehung von Bluttransfusionen, um die Morbidit\u00e4t und Mortalit\u00e4t, die daraus resultiert, zu minimieren (<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/25714216\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Therapeutic options to minimize allogeneic blood transfusions and their adverse effects in cardiac surgery: A systematic review<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/25486261\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Allogeneic blood transfusion and the prognosis of gastric cancer patients: systematic review and meta-analysis.<\/a> &#8211; Patienten mit Magenkrebs und einer daraus resultierenden Operation haben aufgrund einer Bluttransfusion die deutlich schlechtere Prognose als ohne Transfusion beziehungsweise einer Transfusion von unter 800 Milliliter Blut. Die Mortalit\u00e4t war um das Doppelte erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/25844126\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Transfusion-related acute lung injury; clinical perspectives.<\/a> &#8211; Akute Komplikationen sind nicht so h\u00e4ufig. Wenn sie sich einstellen, dann wird in erster Linie die Lunge in Mitleidenschaft gezogen. Lungenentz\u00fcndung, Lungen\u00f6deme etc. stehen hier im Vordergrund. Diese Lungenprobleme stellen den h\u00f6chsten Anteil bei der Mortalit\u00e4t aufgrund transfusionsbedingter Komplikationen dar.<\/p>\n<p>Die hier zuletzt erw\u00e4hnten Arbeiten wurden nicht von der Dokumentation erw\u00e4hnt, sondern sind mir im Rahmen meiner eigenen Recherche \u201ein die H\u00e4nde gefallen\u201c. Aber weiter im Text der Dokumentation.<\/p>\n<p>Diese zitiert eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2008: <a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/18679112\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Efficacy of red blood cell transfusion in the critically ill: a systematic review of the literature.<\/a> Hier ergaben 42 von 45 untersuchten Studien, dass bei einer Transfusion mit roten Blutk\u00f6rperchen (also kein Vollblut) die m\u00f6glichen Risiken gr\u00f6\u00dfer waren als der zu erwartende Nutzen. Zwei Studien ergaben kein erh\u00f6htes Risiko, aber auch keinen erh\u00f6hten Nutzen. Und nur eine Studie ergab, was die Schulmediziner immer als medizinische Realit\u00e4t unterstellen: Bluttransfusionen sind unbedenklich und n\u00fctzen dem Patienten.<\/p>\n<p>17 von 18 Studien zeigten, dass Transfusionen ein unabh\u00e4ngiger Voraussagefaktor f\u00fcr die Mortalit\u00e4t sind, bei einer Erh\u00f6hung des Risikos um 70 Prozent. 22 von 22 Studien zeigten einen engen Zusammenhang zwischen Bluttransfusionen und dem Aufkommen von Infektionen mit einem erh\u00f6hten Risiko von 80 Prozent.<\/p>\n<p>Die Autoren sind sich der limitierenden Qualit\u00e4t von Meta-Analysen bewusst. Da aber die Ergebnisse zu eindeutig ausfielen als dass man sie ignorieren k\u00f6nnte, fordern die Autoren eine intensivere Diskussion zu diesem Thema.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/21239971\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Association between intraoperative blood transfusion and mortality and morbidity in patients undergoing noncardiac surgery.<\/a> &#8211; Auch in dieser Arbeit kommt es an den Tag: Bluttransfusionen w\u00e4hrend der OP bringen ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Mortalit\u00e4t und Morbidit\u00e4t. Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen transfusionsbedingten Tod lag um 29 Prozent h\u00f6her. Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Lungenprobleme war 76 Prozent h\u00f6her, Sepsis 43 Prozent, Thromboembolien 77 Prozent und Probleme mit der Wundheilung 87 Prozent.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/23266500\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Association of blood transfusion with increased mortality in myocardial infarction: a meta-analysis and diversity-adjusted study sequential analysis.<\/a> &#8211; Auch hier das gleiche Bild: Eine um 12 Prozent erh\u00f6hte Mortalit\u00e4t bei Patienten mit Herzinfarkt und einer doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen Reinfarkt unter Bluttransfusionen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Die andere Seite des b\u00f6sen Bluts<\/h2>\n<p>Bislang haben wir es dem Anschein nach \u201enur\u201c mit den Folgen der Mini-Transplantationen zu tun und der dadurch gest\u00f6rten Hom\u00f6ostase des Organismus. Die b\u00f6sartigere Variante l\u00e4sst noch auf sich warten. Denn die kommt erst nach Jahren zum Vorschein. \u00c4hnlich wie bei den Gerinnungsfaktoren von Bayer, die mit HIV verseucht waren, besteht immer die M\u00f6glichkeit, dass Transfusionen auch mit einer Reihe von Viren und Toxinen belastet sind.<\/p>\n<p>Blutkonserven werden heute kontrolliert und auf zum Beispiel Hepatitis-Viren und HIV untersucht. Von daher kann man davon ausgehen, dass die Konserven sicher sind. Aber man kann nur das erkennen, wonach man auch sucht. Mit anderen Worten: Es gibt keinen Analyseapparat, wo man das Blut rein kippt und der Apparat erz\u00e4hlt uns, was alles an unerw\u00fcnschten Substanzen im Blut enthalten ist. Als man damals die Gefahr von AIDS noch nicht erkannt hatte, hatten die Untersuchungen der Blutkonserven auch dann gr\u00fcnes Licht ergeben, wenn die Konserven mit HIV verseucht waren.<\/p>\n<p>Daher ist es nicht nur denkbar, sondern sogar sehr wahrscheinlich, dass Krebs auch \u00fcber diesen Weg \u00fcbertragen werden kann. \u00dcber die Bluttransfusionen wird Krebs zu einer \u201einfekti\u00f6sen\u201c Erkrankung. Denn nach meinem Wissen gibt es keine Routinekontrolle auf Metastase-Zellen in den Konserven, die vom Spender stammen. Und wenn diese in den kr\u00e4nkelnden Organismus eines Patienten infundiert werden, dann stehen die Chancen gut, dass sie ein optimales Milieu finden, in dem sie gedeihen k\u00f6nnen, mit einem Immunsystem ihres Wirts, das kaum Mittel findet, gegen die \u201eInfektion\u201c von metastatischen Zellen anzuk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><strong>Und diese Hypothese scheint in der Dokumentation voll und ganz best\u00e4tigt zu werden.<\/strong><\/p>\n<p>Eine israelische Studie an Ratten aus dem Jahr 2008 (<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/19034095\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blood transfusion promotes cancer progression: a critical role for aged erythrocytes.<\/a>) zeigte, dass die Transfusion von frischem und gelagertem Blut zu einer Vervierfachung der Krebsraten bei den Tieren f\u00fchrte. Gleichzeitig verdoppelte sich das Mortalit\u00e4tsrisiko. \u00dcberraschenderweise spielte es keine Rolle, ob das Blut Eigenblut oder Fremdblut war. Ein wichtiger antreibender Faktor war die Lagerung des Bluts. Frisches Blut zeigte weniger Auff\u00e4lligkeiten als \u00fcber l\u00e4ngere Zeit gelagertes Blut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/19444913\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Common immune-related risk factors and incident non-Hodgkin lymphoma: the multiethnic cohort.<\/a> &#8211; In dieser epidemiologischen Studie fanden die Autoren, dass Teilnehmer mit einer Krankengeschichte mit Bluttransfusionen ein 39-prozentig erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Lymphdr\u00fcsenkrebs bei M\u00e4nnern und 22 Prozent bei Frauen haben. Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte ein durch die Transfusion abgeschw\u00e4chtes Immunsystem sein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22791100\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effects of allogeneic red blood cell transfusions on clinical outcomes in patients undergoing colorectal cancer surgery: a systematic review and meta-analysis.<\/a> &#8211; Auch in dieser Studie zeigte sich eine erh\u00f6hte Mortalit\u00e4t unter Transfusionen von 72 Prozent. Die krebsbedingte Mortalit\u00e4t unter Transfusionen lag 71 Prozent \u00fcber der der Patienten ohne Transfusion. Die Mortalit\u00e4t aufgrund von wieder aufkeimenden Metastasen war um 32 Prozent erh\u00f6ht. Der Krankenhausaufenthalt war bei den Transfusionspatienten signifikant l\u00e4nger als bei Patienten ohne Transfusion (17,8 gegen\u00fcber 13,9 Tagen).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3633614\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blood transfusions and the subsequent risk of cancers in the U.S. elderly<\/a> \u2013 Diese Arbeit untersuchte F\u00e4lle von \u00fcber 550.000 \u00e4lteren Patienten aus den USA, bei denen Krebs diagnostiziert worden war und 100.000 gesunde Teilnehmer als Kontrolle. Es zeigte sich, dass Transfusionen kurz bis 12 Monate vor der Diagnosestellung das Krebsrisiko um das Doppelte erh\u00f6ht hatte. Davon betroffen waren Magen-, Darm-, Leber-, Nieren-, Knochenmark- und Lymphdr\u00fcsenkrebs und Leuk\u00e4mie. Eine fr\u00fchere Transfusion zeigte keine Zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<h2>Das Tabu schl\u00e4gt zu<\/h2>\n<p>Bluttransfusionen als unbedenklich und lebensrettend zu bezeichnen, das scheint von der Situation abzuh\u00e4ngen. Unbedenklich, so haben wir es eben gesehen, sind Mini-Transplantationen nicht. Lebensrettend werden sie dann, wenn ein lebensbedrohlicher Blutverlust gegeben ist, der dem Arzt keine andere Wahl gibt als auf Blutkonserven zur\u00fcckzugreifen.<\/p>\n<p><strong>Aber werden j\u00e4hrlich in Deutschland 5 Millionen Konserven gegeben, weil 5 Millionen Deutsche an einem lebensbedrohlichen Blutverlust leiden? Oder ist es nicht so, dass man sich in der Schulmedizin evidenzbasiert nicht vorstellen kann, das Bluttransfusionen sch\u00e4digend sein k\u00f6nnen und dass man darum und aus Sicherheitsgr\u00fcnden ein oder zwei Konserven mehr geben kann oder sollte, ohne den Patienten zu belasten. So der Irrglaube.<\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dferdem bringen solche zus\u00e4tzlichen Gaben mehr Geld in die Kasse der Krankenh\u00e4user. Damit ist das Legoland der Schulmedizin wieder in Ordnung: Der Patient ist gut mit Blut versorgt und die Gesch\u00e4ftsb\u00fccher von Krankenhaus und Hersteller mit etwas mehr Umsatz.<\/p>\n<p><strong>Darum wage ich die Prognose, dass nach den oben dargestellten Fakten niemand erschrocken und verst\u00f6rt aufspringen wird, um etwas zu \u00e4ndern. Denn \u00c4nderungen w\u00e4ren unweigerlich mit einem saftigen Umsatzeinbruch verbunden, was einige der befragten \u00c4rzte in der Dokumentation auch angedeutet haben.<\/strong><\/p>\n<p>Und daher kommt, was kommen muss: Die Doku endet wie es vorauszusehen war. Die Macher der Doku kontaktierten beziehungsweise konfrontierten verschiedene Institutionen und Beh\u00f6rden mit den gewonnenen Ergebnissen. Die Reaktionen waren typisch und alles andere als \u00fcberraschend.<\/p>\n<p><strong>Das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit gab an, daf\u00fcr \u201enicht zust\u00e4ndig\u201c zu sein. Toll!<\/strong> Ein Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit, das f\u00fcr Gesundheit nicht zust\u00e4ndig ist. Wof\u00fcr bekommen die dort angestellten Beamten ihr Gehalt?<\/p>\n<p><strong>Die AOK wollte sich nicht \u00e4u\u00dfern<\/strong> (\u201em\u00fcssen leider passen\u201c &#8211; warum \u201eleider\u201c?). Immens eigenartig, wenn man bedenkt, wie viel Geld hier eingespart werden kann. Waren das nicht die Krankenkassen, die immer nach Einsparungen schreien? Warum ziert man sich hier so?<\/p>\n<p>Der Bund der Krankenkassen hat schon von der Thematik geh\u00f6rt, auch vom Patienten-Blut-Management, wo die Bedingungen f\u00fcr transfusionsfreie beziehungsweise -arme OPs festgelegt werden, bevor ein Patient operiert wird. Aber der Bund redet sich raus, dass noch niemand einen Antrag gestellt hat.<\/p>\n<p>Und die Krebsexperten haben noch viel bessere Ausreden auf Lager. <strong>Das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg gibt an, dass es \u201ekeine interessante Fragestellung\u201c ist, dass man \u201edas Thema nochmal \u00fcberdenken\u201c soll<\/strong> und \u201enicht unn\u00f6tig Panik sch\u00fcren\u201c sollte.<\/p>\n<p>Interessant, diese &#8222;Heidelberger Krebsexperten&#8220;&#8230; da werden zig Studien gemacht, die eine krebsf\u00f6rdernde Wirkung von Bluttransfusionen zeigen und in Heidelberg geht man hin und &#8222;\u00fcberdenkt&#8220;, sch\u00fcrt keine Panik und interessiert sich nicht f\u00fcr onkologische Fragestellungen dieser Art. <strong>Krebsforscher, die sich nicht f\u00fcr Krebs interessieren, der Gipfel evidenzbornierter Arroganz seitens der Schulmedizin.<\/strong><\/p>\n<p>Das Schlusswort hat ein weniger evidenzbornierter Arzt, der die Tr\u00e4gheit und Gleichg\u00fcltigkeit des Systems als Brutst\u00e4tte f\u00fcr Patientenklagen sieht, wenn sich die Nachricht von den sch\u00e4digenden Wirkungen der Bluttransfusionen erst einmal breit herumgesprochen hat. Sp\u00e4testens dann wird die Schulmedizin fl\u00fcgge. Denn dann geht es wieder einmal ums Geld. Ginge es um die Gesundheit, dann s\u00e4hen die Reaktionen von Krankenkassen, Forschungszentren und Gesundheitsbeh\u00f6rden anders aus.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Bluttransfusionen sind nicht so harmlos wie sie scheinen und angesehen werden. Die Schulmedizin macht auch hier, was sie in solchen Situationen immer macht: Mauern.<\/p>\n<p>Dumme und h\u00f6chst unwissenschaftliche Argumente\u00a0kommen\u00a0einigen Medizinern\u00a0gerade\u00a0Recht, wie zum Beispiel: \u201eDas haben wir immer schon so gemacht!\u201c, \u201ealles \u00fcberbewertet&#8230;\u201c, \u201ePanikmache!\u201c etc., um an einer \u00c4nderung des Denkens und Handelns vorbeizukommen.<\/p>\n<p>Da helfen auch keine evidenzbasierten Studien, die solche \u00c4nderungen nahelegen. Auch hier verzichtet die Schulmedizin auf ihre hei\u00df geliebte Evidenzbasiertheit &#8211; die scheint in diesem Fall sehr zu st\u00f6ren&#8230;<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achtung: Dieser Beitrag ist nichts f\u00fcr schwache Nerven. Denn wenn man es genauer betrachtet, wird einem immer &#8222;komischer&#8220; bei diesem Thema. 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