{"id":1914,"date":"2014-11-18T07:35:16","date_gmt":"2014-11-18T05:35:16","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=1914"},"modified":"2025-10-22T09:44:02","modified_gmt":"2025-10-22T07:44:02","slug":"multiple-sklerose-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/multiple-sklerose-2014\/","title":{"rendered":"Multiple Sklerose &#8211; Das neue Milliardengesch\u00e4ft"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0Multiple Sklerose &#8211; Das neue Milliardengesch\u00e4ft, oder: Aus Alt mach Neu.<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben ein neues Medikament: Tecfidera\u00ae. Chemisch gesehen ist es Fumars\u00e4uredimethylester. Diese Substanz jedoch ist nicht neu. Sie wird bereits seit geraumer Zeit (Anfang der 1990er Jahre) als Medikament zur Behandlung von Psoriasis eingesetzt. Bis heute wei\u00df niemand, wie die Fumars\u00e4ure gegen Psoriasis wirkt. Da die Substanz trotz ihrer angeblich guten Vertr\u00e4glichkeit doch einiges an Problemen im Magen-Darm-Trakt mit sich bringt, muss eine Neueinstellung einschleichend vorgenommen werden. Die Erhaltungsdosis liegt zwischen 215 und 1290 Milligramm pro Tag.<\/p>\n<p><!--more-->Nebenwirkungen dieser \u201egut vertr\u00e4glichen\u201c Substanz: 75 Prozent haben flushartige Symptome und Hitzegef\u00fchl, \u00dcbelkeit, Durchf\u00e4lle, Magenkr\u00e4mpfe etc. Es kann zu Nierensch\u00e4digungen kommen. Leukopenien und Lymphopenien sind beschrieben worden, die in \u201eleichten Formen\u201c sogar regelm\u00e4\u00dfig auftreten. Gleiches gilt f\u00fcr Eosinophilien (Erh\u00f6hung der Zahl eosinophiler Granulozyten im Blut), die auch zum Abbruch der Therapie f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine weitere kritische Nebenwirkung beruht auf der D\u00e4mpfung des Immunsystems, was wir bereits andeutungsweise durch das Auftreten von Leuko- und Lymphopenien erahnen k\u00f6nnen. Dieses \u201eEinschl\u00e4fern\u201c des Immunsystems hat zur Folge, dass Infektionen schneller greifen und sich entwickeln k\u00f6nnen. Aus der Richtung der Hersteller streitet man ein erh\u00f6htes Infektionsaufkommen ab. Aber es gibt F\u00e4lle, wo es zu Infektionen kam, deren Ausgang t\u00f6dlich war. Gemeint ist hier die PML (progressive multifokale Leukenzephalopathie), eine Virusinfektion des zentralen Nervensystems. Eine Infektion kann unauff\u00e4llig verlaufen, so lange das Immunsystem die Kontrolle beh\u00e4lt. Ist es geschw\u00e4cht, dann \u00e4u\u00dfert sich die Infektion mit einschl\u00e4gigen klinischen Symptomen. Ein solches Szenario ist beim Einsatz von Immunsuppressiva gesehen worden. Die F\u00e4lle unter Fumars\u00e4ure sind nicht gro\u00df und teilweise umstritten. Aber schwere Lymphopenien, unter denen die meisten F\u00e4lle nach Einstellung auf Fumars\u00e4ure gelitten hatten, werden als nahezu optimale Bedingung f\u00fcr ein Immunversagen diskutiert und somit als Grund f\u00fcr das \u00dcberhandnehmen der zuvor stillen Infektion (<a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/54218\/Fumarsaeureester-PML-in-der-Psoriasis-Behandlung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fumars\u00e4ureester: PML in der Psoriasis-Behandlung<\/a>)<\/p>\n<p>Bei der Einnahme von Fumars\u00e4ure sollten alle vier Wochen Kontrollen erfolgen, die Blutbild, Leber- und Nierenwerte abdecken. Es sollte auch ein Urinstatus erhoben werden (<a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/4223\/Fumarate-zur-Behandlung-der-Psoriasis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fumarate zur Behandlung der Psoriasis<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Unter einer \u201egut vertr\u00e4glichen\u201c Substanz stelle ich mir aber etwas ganz anderes vor, oder?<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1920\" src=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/MS-510.jpg\" alt=\"MS - Der neue Milliardenmarkt\" width=\"510\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/MS-510.jpg 510w, https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/MS-510-300x156.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/p>\n<h2>Chef, der Neue ist da!<\/h2>\n<p>Zur <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/MS.htm\">Behandlung der Multiplen Sklerose<\/a> kommt jetzt ein neues Pr\u00e4parat daher, aber keine neue Substanz. Der einzige Unterschied ist, wie es scheint, die Dosierung. Statt 215 Milligramm am Tag werden hier 480 Milligramm von der Fumars\u00e4ure ben\u00f6tigt \u2013 und fertig ist das <a href=\"https:\/\/www.google.com\/patents\/EP2137537B1?cl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MS-Pr\u00e4parat<\/a>.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Die amerikanische Herstellerfirma Biogen Idec feiert diesen \u201eDurchbruch\u201c dann auch als Mittel der ersten Wahl bei Multipler Sklerose (und abstehenden Ohren) und br\u00fcstet sich damit, bei der \u201eErforschung\u201c der Substanz in diesem Indikationsfeld solide wissenschaftliche Daten zusammengetragen zu haben. So gibt es zwei Studien, die <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22992073\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DEFINE<\/a>&#8211; und die <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22992072\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CONFIRM<\/a>-Studie, die gezeigt haben, dass&#8230; Sie k\u00f6nnen es sich sicher denken, was dabei herauskommt: Signifikanzen ohne Ende, gl\u00fcckliche Patienten, die endlich wieder auf Wolken tanzen k\u00f6nnen und der sonst \u00fcbliche marketingschw\u00fclstige Legolandstreifen mit Happy-End (siehe: TECFIDERA\u00ae (Dimethyl Fumarate) Approved in the European Union as a First-Line Oral Treatment for Multiple Sclerosis unter biogenidec.com\/press_release_details.aspx?ID=14712&amp;Action=1&amp;NewsId=2286&amp;M=NewsV2&amp;PID=61997).<\/p>\n<p>Sieht man sich aber einmal diese Wissenschaft an, dann wird man schnell ern\u00fcchtert feststellen m\u00fcssen, dass beide Studien von der Herstellerfirma finanziert worden sind. Und diese beiden Studien stellen gleichzeitig die Beurteilungsgrundlage f\u00fcr die Zulassung dar. Damit ist die Firma fast schon im Dunstkreis derer, die <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/verfaelschte-studien-schnellere-zulassung-2012\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">verf\u00e4lschte Studien f\u00fcr eine schnellere Zulassung<\/a> produzieren.<\/p>\n<p>Dazu kommt noch die Tatsache, dass die Grundlagenforschung auch nicht vom Hersteller kommt, sondern von der Universit\u00e4t Bochum, die es aber vers\u00e4umt hatte, sich ihre Ergebnisse patentieren zu lassen ( http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/video\/sendungen\/lokalzeit\/lokalzeit-ruhr\/videomedikamentausbochumwirksamgegenmultiplesklerose100.html)<\/p>\n<p>Zumindest aber l\u00e4sst sich sagen, dass aufgrund der Beurteilung der Arzneimittelkommission der deutschen \u00c4rzteschaft (Akd\u00c4) (<a href=\"http:\/\/www.akdae.de\/Arzneimitteltherapie\/NA\/Archiv\/201407-Tecfidera.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tecfidera\u00ae<\/a>) kein Grund besteht, an solide \u201ewissenschaftliche\u201c Daten zu glauben. Denn erstens wurde zum Beispiel die CONFIRM-Studie nur einfach verblindet durchgef\u00fchrt. Jede beweisf\u00fchrende Arbeit mit einer nat\u00fcrlichen Heilsubstanz w\u00e4re hier von den J\u00fcngern der evidenzbasierten Medizin sofort auf den Scheiterhaufen geworfen worden. In diesem Fall aber ist diesen J\u00fcngern anscheinend das Feuerholz ausgegangen&#8230;<\/p>\n<p>Und zweitens sind beide Studien \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahre gelaufen. Die Wissenschaftler des Cochrane Instituts bem\u00e4ngeln, dass zwei Jahre Beurteilungszeit viel zu gering sind, um eine Langzeittherapie von 30 oder 40 Jahren zu beurteilen, da mit den entscheidenden Nebenwirkungen oft erst viel sp\u00e4ter als nach zwei Jahren zu rechnen ist (siehe: patientensicht.ch\/artikel\/multiple-sklerose-langfristige-Studien). Die Webseite ist zwar &#8222;anonym&#8220;, wird aber nach eigenen Angaben von einem MS-Patienten betrieben.<\/p>\n<p>Auch hier wieder das Messen mit zwei verschiedenen Ma\u00dfen. W\u00e4hrend die Schulmedizin sich mit Vehemenz auf die Cochrane-Arbeiten st\u00fcrzt, wenn es darum geht, alternative Verfahren, Vitamine etc. als \u201edummes Zeugs\u201c zu entlarven oder als sch\u00e4digend und so weiter, zeigt sie sich in diesem speziellen Fall als signifikant \u201everschnupft\u201c. Bezeichnend und exemplarisch die Aussage eines \u201eExperten\u201c und Neurologen in einem \u201eExpertenforum f\u00fcr MS\u201c, Dr. Elias, der die Cochrane-Arbeiten so charakterisiert: \u201e\u00c4rgerlich bleiben die Cochrane-Analysen. Diesen glauben die ansonsten kritischen Medizin-Journalisten unbesesehen, ohne jedoch zu merken, dass beispielsweise verschiedene Medikamente unzul\u00e4ssigerweise in einen Topf geworfen werden. Es gibt aber noch weitere methodische Fehler gerade dieser zitierten, italienischen Arbeit, die auch von der DMSG angeprangert wurden.\u201c Stimmt, ganz \u00e4rgerlich, dass diese Leute nicht das sagen, was man von Firmenseite h\u00f6ren will.<\/p>\n<p>Er handelt auch den in einem anderen <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/fernsehen\/wissen\/quarks\/sendungen\/aktuellesvideo-tecfidera100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WDR-Beitrag<\/a> gemachten Vorwurf ab, die Pharmaindustrie habe ihre Helfershelfer unter den \u00c4rzten. Immerhin wurde hier gezeigt, dass bei der Erstellung der Leitlinien f\u00fcr die Behandlung von MS von 25 Gremiumsteilnehmern 21 von den 4 gr\u00f6\u00dften MS-Pr\u00e4parate-Herstellern bezahlt werden. F\u00fcr ihn ist das was ganz Normales, denn &#8211; hier der neurologische O-Ton:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u00a0\u201eJeder von uns spezialisierten Neurologen h\u00e4lt auch Vortr\u00e4ge f\u00fcr die Pharmaindustrie. Davon bereits eine Steuerung durch diese Industrie abzuleiten und dementsprechend uns abzuqualifizieren, ist ein Vorwurf, der zwar sehr beliebt, jedoch in den allermeisten f\u00e4llen einfach nicht berechtigt ist.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das halte ich jetzt aber f\u00fcr einen ganz gro\u00dfen\u00a0M\u00e4rchenwald. Nur ein Halbgott in Wei\u00df in einem \u201eElfenbeinturm\u201c kann mit vollem Ernst behaupten, dass die Pharmaindustrie ihn bezahlt und daf\u00fcr keine Leistungen von ihm erwartet. Eine dieser Leistungen ist zum Beispiel die vehemente Verteidigung der Firma und des Pr\u00e4parats gegen die \u201eAnw\u00fcrfe\u201c des WDR. Ohne es zu merken, widerspricht unser neurologischer\u00a0Arzt durch sein Tun seinen Aussagen im soeben zitierten Passus.<\/p>\n<p>Noch einmal kurz zur\u00fcck zur Ver\u00f6ffentlichung der Akd\u00c4 (Link siehe weiter oben). Die Bewertung der Akd\u00c4 scheint trotz des Jubelvortrags vom neurologischen Experten nicht sonderlich gut auszufallen. Erstens sagen die Arzneimittelkommissare, dass es sich bei Tecfidera um einen \u201eseit langem bekannten Wirkstoff\u201c handelt, der allerdings das Behandlungsspektrum f\u00fcr MS erweitert. Aber die Studienlage hatte gezeigt, dass die Substanz in nur einer von nur zwei Arbeiten das Fortschreiten der Behinderungen durch MS verlangsamen konnte. Es gibt auch keine Vergleiche zu anderen Basistherapeutika. Daher empfiehlt die Akd\u00c4 keine Umstellung von relativ gut eingestellten Patienten auf die neue \u201eWundersubstanz\u201c.<\/p>\n<p><strong>Sieht so eine evidenzbasierte Bejubelung eines neuen Medikaments aus?<\/strong><\/p>\n<h2>Viel L\u00e4rm um was?<\/h2>\n<p>Wenn man sich den durch die Marketingbomben hochgewirbelten Staub setzen l\u00e4sst und die Sicht etwas besser wird, dann verblassen die rosaroten Wolken f\u00fcr die hoffnungsvollen Patienten. Daf\u00fcr tun sich allerdings andere rosarote Wolken auf \u2013 f\u00fcr die\/den Hersteller. Denn laut \u201eExpertenforum\u201c (siehe oben) kostet die Behandlung f\u00fcr einen Patienten f\u00fcr ein Jahr stolze 28.000 Euro. In der Schweiz (nur als weiteres Beispiel), sind es 28.000 Franken (<a href=\"http:\/\/patientensicht.ch\/artikel\/multiple-sklerose-medikamentenuebersicht-preisen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Multiple Sklerose: Medikamenten\u00fcbersicht mit Preisen [akt.]<\/a>). Das entspricht dem Kaufpreis eines Hybridfahrzeuges der neuen Generation. Nur dass ich bei der Behandlung der MS mit Tecfidera\u00ae jedes Jahr \u201eein neues Hybridauto\u201c mir kaufe \u2013 finanztechnisch gesehen. Und das die n\u00e4chsten 20, 30 oder 40 Jahre lang. Aber am Ende dieser Spanne hat der Patient anstatt eines stattlichen Fuhrparks eine ruinierte Gesundheit, von der man nicht wei\u00df, ob die Krankheit oder deren medikament\u00f6se Therapie daf\u00fcr verantwortlich zu halten ist.<\/p>\n<p>Bei diesen Preisen darf man sich nicht mehr wundern, warum ein so relativ kleines und unbekanntes Unternehmen wie Biogen mit nur vier Medikamenten fast 6 Milliarden Dollar macht. Geradezu l\u00e4cherlich ist der Bericht aus <a href=\"http:\/\/patientensicht.ch\/artikel\/ms-medikamente-einnahmen-2013\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MS-Medikamente: Einnahmen 2013<\/a>, dem zufolge die Firma sich als gro\u00dfz\u00fcgig herausputzen will: \u201eIm Jahre 2013 sponserte Biogen Idec den Swiss Research Award for Multiple Sclerosis mit 2 x CHF 20\u2018000. Angesichts der finanziellen M\u00f6glichkeiten, allein aus MS-Medikamenten, erscheint die Preissumme von 2 x CHF 20\u2018000 als verschwindend kleiner Betrag.\u201c<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Ich ende mit dem Fazit der soeben zitierten\u00a0Webseite aus der Schweiz: \u201eDie Multiple Sklerose ist f\u00fcr die Pharmamultis eine lukrative Krankheit. Kein Wunder dr\u00e4ngen immer mehr Hersteller auf den Markt. Anf\u00e4nglich wurde das Feld kleinen, unbekannten Fischen wie Serono und Biogen \u00fcberlassen. Jetzt kommen die Grossen wie Novartis. Roche steht ebenfalls in den Startl\u00f6chern.\u201c<\/p>\n<p>Wer jetzt noch glaubt, es ginge endlich mal um die Patienten, der scheint schon an einem fortgeschrittenen Stadium einer seltsamen Hirnerkrankung zu leiden oder ein Angestellter der Herstellerfirma zu sein.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Beitragsbild: Fotolia.com &#8211; designua<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Multiple Sklerose &#8211; Das neue Milliardengesch\u00e4ft, oder: Aus Alt mach Neu. Wir haben ein neues Medikament: Tecfidera\u00ae. Chemisch gesehen ist es Fumars\u00e4uredimethylester. Diese Substanz jedoch ist nicht neu. Sie wird bereits seit geraumer Zeit (Anfang der 1990er Jahre) als Medikament zur Behandlung von Psoriasis eingesetzt. Bis heute wei\u00df niemand, wie die Fumars\u00e4ure gegen Psoriasis wirkt. 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