{"id":1808,"date":"2014-05-21T22:13:52","date_gmt":"2014-05-21T20:13:52","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=1808"},"modified":"2022-07-29T11:16:28","modified_gmt":"2022-07-29T09:16:28","slug":"mammografie-geschaeft-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/mammografie-geschaeft-2014\/","title":{"rendered":"Mammografie: Das gro\u00dfe Gesch\u00e4ft"},"content":{"rendered":"<p>Manchmal denke ich: Das\u00a0kann doch alles gar nicht sein. Es ist kaum zu fassen; man glaubt seinen Augen nicht mehr trauen zu k\u00f6nnen. Und\u00a0dann kommt da wieder ein Thema daher,\u00a0von dem man kaum etwas erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Lediglich die Online-Ausgabe der S\u00fcddeutschen Zeitung brachte\u00a0drei Artikel dazu\u00a0innerhalb von weniger als 48 Stunden: \u201ePfusch bei Mammografien im Ruhrgebiet \u201c, \u201eDas lukrative Gesch\u00e4ft mit der Brustkrebsvorsorge\u201c und \u201e<strong>Mammografie-Skandal im Ruhrgebiet &#8211; <\/strong>Gravierende M\u00e4ngel\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In allen drei Artikeln geht es um einen Essener Radiologen und sein Diagnosezentrum, bei dem es zu \u201eFehldiagnosen\u201c und \u201eSchlampereien bei der Gewebeentnahme\u201c gekommen ist. Die aufgef\u00fchrten Missst\u00e4nde waren den zust\u00e4ndigen Institutionen und Krankenkassen schon seit 2010 bekannt.<\/p>\n<p>Es waren immerhin Essener \u00c4rzte, die auf die Missst\u00e4nde hingewiesen hatten. Die Reaktion folgte dann auch auf dem Fu\u00dfe: Dem Diagnosezentrum wurde die Genehmigung entzogen \u2013 und das sogar zweimal. Aber der wackere Radiologe schien sich um die fehlende Genehmigung nicht sonderlich zu k\u00fcmmern. Denn auch nach dem Entzug der Lizenz wurden in seinem Zentrum mehr als 30.000 Frauen untersucht.<\/p>\n<p>Wie es aussieht, ist es in Deutschland m\u00f6glich, in der Schulmedizin auch ohne Lizenz so weiterzumachen, wie zuvor. Denn der Radiologe, dem die Lizenz entzogen worden war, ging vor Gericht, klagte und st\u00fctzte sich auf die aufschiebende Wirkung bis dass ein endg\u00fcltiges Urteil seitens des Gerichts ausgesprochen werden sollte. Und da \u00fcber den ersten Lizenzentzug beziehungsweise den Einspruch des Radiologen dagegen noch nicht entschieden worden ist, seit 2010, sah der Arzt sich befugt, genauso weiterzumachen wie bisher.<\/p>\n<p>Das ist etwa so, als wenn ich alkoholisiert beim Fahren erwischt werde, gegen den F\u00fchrerscheinentzug bei Gericht klage und dann weiter saufe und Auto fahre, weil es noch kein Revisionsurteil gibt. Es ist klar, dass alkoholisierte Verkehrsteilnehmer eine Gefahr f\u00fcr alle sind. Und daher ist es richtig und gut, wenn ein Fahrverbot mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt und nicht erst nach etlichen Jahren. Aber in der Schulmedizin scheint diese Logik zu versagen. Hier k\u00f6nnen \u201ebesoffene Therapieverfahren\u201c am Medizinverkehr teilnehmen, gleichg\u00fcltig ob hier das Leben und die Gesundheit der Patientinnen auf dem Spiel steht.<\/p>\n<p>Der zweite Lizenzentzug erfolgte im April 2013. Hier wurde als Grund eine Gef\u00e4hrdung der Patientinnen angegeben. Nur wenige Tage sp\u00e4ter wurde\u00a0dieser Lizenzentzug jedoch wieder aufgehoben, da sich &#8222;screening-gl\u00e4ubige&#8220; Patientinnen beschwerten.<\/p>\n<p><strong>Und auch die KV erfand ein \u201e\u00f6ffentliches Interesse\u201c an der Fortsetzung des Screenings, das als h\u00f6her einzustufen sei als die \u201e<em>m\u00f6glicherweise f\u00fcr eine kurze Zeit gegebene Gefahr f\u00fcr Patienten<\/em>\u201c.<\/strong> Mit anderen Worten gesteht die KV ein, dass hier zwar (konkrete) Gefahren im Verzug sind, die sich aber einem (abstrakten) \u00f6ffentlichen Interesse unterzuordnen haben.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Es ist auch interessant zu sehen, dass hier offenbar der Einspruch der Patienten eine Art Sofortwirkung hat, wenn es darum geht, schulmedizinische Prozeduren (gleichg\u00fcltig wie gef\u00e4hrlich oder fragw\u00fcrdig\u00a0diese sind), am Leben zu erhalten. Stellen\u00a0wir uns dagegen einmal vor, dass <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Homoeopathie.htm\">Hom\u00f6opathie<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Akupunktur.htm\">Akupunktur<\/a> \u00e4hnlich fragw\u00fcrdige und sogar gef\u00e4hrliche Ergebnisse zeigen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wie schnell w\u00fcrden hier offizielle Stellen reagieren, um diese \u201egef\u00e4hrlichen alternativen Spinnereien\u201c auszubremsen und die gesamte Bev\u00f6lkerung vor diesen zu sch\u00fctzen? Oder mit anderen Worten: &#8222;<a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Therapien.htm\">Alternative Heilverfahren<\/a>&#8220; w\u00fcrden unter \u00e4hnlichen Umst\u00e4nden sofort verboten werden. Das hei\u00dft also, dass die Klagen der S\u00fcddeutschen keine grundlegenden Einw\u00e4nde gegen das Vorsorge-Screening darstellen, sondern hier nur das mangelhafte Management ger\u00fcgt wird.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite muss ich aber der Zeitung zugute halten, dass im ersten der drei erw\u00e4hnten Artikel die allgemeinen Zweifel am Screening deutlich ausgesprochen werden. Unter der Unter-\u00dcberschrift \u201eErfolg des Screenings umstritten\u201c erw\u00e4hnt das Blatt immerhin die Tatsache, dass \u201e<em>der Erfolg des 2005 bundesweit eingef\u00fchrten Mammografie-Screenings unter Experten seit Jahren umstritten ist.<\/em>\u201c<\/p>\n<h2>Im Zweifel f\u00fcr den Therapeuten?<\/h2>\n<p>So wie die Situation jetzt aussieht, gibt es einige Zweifel an dem Gesamtkonzept des Mammografie-Screenings und gleichzeitig einige \u201eschwarze Schafe\u201c, die ihr Handwerk nachl\u00e4ssig ausf\u00fchren und schlampig arbeiten. Das eine muss nicht notwendigerweise etwas mit dem anderen zu tun haben.<\/p>\n<p>Aber es ist doch erstaunlich, dass hier grunds\u00e4tzliche Zweifel am Konzept und schlechte Ausf\u00fchrung noch immer nicht ausreichen, diesen ganzen Zirkus gr\u00fcndlich zu \u00fcberdenken. Statt dessen wird \u00fcber h\u00f6chst zweifelhaft anmutende medizinische Praktiken ohne Lizenz hinweggesehen und das ganze Screening-Programm so weitergef\u00fchrt, als wenn es seinen unterstellten Segensreichtum schon l\u00e4ngst bewiesen h\u00e4tte. Auf der Suche nach dem Grund daf\u00fcr kommt uns die S\u00fcddeutsche ebenfalls segensreich zur Hilfe. Denn sie meint im zweiten Artikel, dass die \u201e<em>Brustkrebsdiagnostik &#8211; ein lukratives Gesch\u00e4ft<\/em>\u201c sei.<\/p>\n<p>Wenn man sich einmal die Zahlen in diesem Artikel anschaut, dann kann einem schwindelig werden. <strong>Zumindest wird mir sp\u00e4testens hier klar, warum die Protagonisten des Mammografie-Screenings in diesem Verfahren einen Segen sehen. Es ist leider nicht der Segen f\u00fcr die Patientinnen, sondern der Segen des schn\u00f6den Mammons, der in ihre Taschen str\u00f6mt<\/strong>. Denn laut S\u00fcddeutsche wurden in dem fraglichen Essener Diagnosezentrum jedes Jahr mehr als 30.000 Frauen untersucht. F\u00fcr jede Untersuchung zahlten die Kassen 70 Euro. Das macht nach Adam Riese 2,1 Millionen Euro im Jahr. Wenn das kein segensreiches Argument ist!<\/p>\n<p>Und wenn dann jemand daher kommt und den Nutzen f\u00fcr den Patienten bestreitet, der handelt gesch\u00e4ftssch\u00e4digend. W\u00e4hrend man unter anderen Umst\u00e4nden gesch\u00e4ftssch\u00e4digendes Verhalten zur Anzeige bringen kann, ist das im medizinischen Bereich etwas heikel.<\/p>\n<p>Denn hier sollte zumindest der Schein gewahrt bleiben, dass es um den Patienten geht und nicht ums Verdienen. Also m\u00fcssen die fadenscheinigsten Argumente her, warum man mit dem Screening Leben retten kann, und gleichzeitig alle Schwachpunkte, die die positiven Merkmale bei weitem \u00fcberragen, ausblenden, totschweigen, abstreiten und so weiter.<\/p>\n<h2>Schweizer Zweifel oder Zweifel an der Schweiz?<\/h2>\n<p>Da bekannterweise in der Schweiz die Uhren anders gehen, gibt es jetzt Grund zu der Annahme, dass auch auf diesem Gebiet die Uhren anders ticken. Denn im letzten Jahr haben die Schweizer Gesundheitsbeh\u00f6rden begonnen, das Mammografie-Screening einer gr\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zu unterziehen.<\/p>\n<p>Die dabei gewonnenen Ergebnisse waren f\u00fcr die Schulmedizin nicht berauschend. Man sprach davon, dass die Ergebnisse mehr und mehr Grund zur Sorge seien. Denn die Ergebnisse konnten das allgemein verbreitete Bild einer effektiven Vorsorgeuntersuchung mit hohem Sicherheitsanspruch nicht best\u00e4tigen. Eine erste zusammenfassende Ver\u00f6ffentlichung gibt es im Internet seit Dezember 2013 unter:\u00a0 medical-board.ch\/fileadmin\/docs\/public\/mb\/Fachberichte\/2013-12-15_Bericht_Mammographie_Final_Kurzfassung_e.pdf.<\/p>\n<p>Hier gibt es ein paar interessante Zahlen zu lesen. So meinen die Schweizer, dass von 1000 untersuchten Frauen 1 bis 2 weniger an Brustkrebs sterben als von 1000 nicht untersuchten Frauen. Das w\u00fcrde auch ich als Argument f\u00fcr eine Vorsorgeuntersuchung gelten lassen. Aber \u2013 und jetzt kommt die Seite, die so gerne verschwiegen wird, da sie gesch\u00e4ftssch\u00e4digend ist: <strong>von 1000 untersuchten Frauen bekommen 100 (einhundert!) falsche Diagnosen mit auf den Weg nach Hause. Diese Fehldiagnosen f\u00fchren dann in der Folge zu weiteren Untersuchungen und zu einem nicht geringen Teil zu vollkommen unn\u00f6tigen Behandlungen<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Schweizer sehen hier das Problem von unn\u00f6tigen zus\u00e4tzlichen Kosten. Ich sehe hier mehr das Problem, dass unn\u00f6tige Behandlungen, Fehldiagnosen und der damit verbundene psychische Stress m\u00f6glicherweise Leben kosten oder zumindest gesundheitliche Sch\u00e4den hinterlassen kann. Untersuchungen zu dieser Frage? Fehlanzeige, so viel ich wei\u00df.<\/p>\n<p>Immerhin beschlossen die Schweizer, dass eine systematische Vorsorgeuntersuchung nicht zu empfehlen ist. Bestehende Programme werden wohl im Laufe der Zeit in der Schweiz \u201eausgemustert\u201c werden, beziehungsweise werden \u201eauf Herz und Nieren\u201c gepr\u00fcft, ob sie in der Praxis das halten, was sie am gr\u00fcnen Tisch vollmundig versprechen. Das h\u00f6rt sich doch mal ganz \u201eevidenzbasiert\u201c an. Die Vertreter der Schulmedizin sollten hier hellauf begeistert sein, oder?<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Was ist die Alternative zur Vorsorgeuntersuchung?<\/h2>\n<p>Es ist auch immer wieder zu betonen, dass eine Fr\u00fcherkennung nichts mit Pr\u00e4vention zu tun hat. Damit ist die Vorsorgeuntersuchung kein Mittel um Krebs zu verhindern. Aber die Verhinderung, die Pr\u00e4vention ist doch das, was f\u00fcr die Patienten von morgen interessant ist, damit sie eben keine Patienten werden, weder von morgen, noch von \u00fcbermorgen. Aber auch dieser Gedanke ist reichlich gesch\u00e4ftssch\u00e4digend. Denn, wer keine Krankheit an sich heran l\u00e4sst, der wird auch nicht zum zahlenden Kunden der \u00c4rzteschaft.<\/p>\n<p>Hier ein paar &#8222;gesch\u00e4ftssch\u00e4digende&#8220; alternative Vorschl\u00e4ge zur Pr\u00e4vention gegen Brustkrebs (ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit, aber \/ und bedingt \u00fcbertragbar auf andere <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Krebs.htm\">Krebserkrankungen<\/a>):<\/p>\n<ul>\n<li>Vermeidung von <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zucker-noch-giftigere-wahrheiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zucker<\/a>, speziell <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/fruchtzucker-und-fruktose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fruktose<\/a>, und Fertiggerichten.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/vitamine\/vitamin-d.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vitamin-D-Spiegel<\/a> optimieren \u2013 optimale Spiegel liegen zwischen 70 und 100 ng\/ml.<\/li>\n<li>Einschr\u00e4nkung der Eiwei\u00dfaufnahme \u2013 40 bis 70 Gramm pro Tag sind ausreichend.<\/li>\n<li>Vermeidung von unfermentierten <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/\">Sojaprodukten<\/a> \u2013 die enthalten Phyto\u00f6strogene, die die Tumorbildung unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li>Verbesserung von Insulin- und <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/das-schlusselhormon-der-fettverbrennung-leptin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leptinsensibilit\u00e4t<\/a> \u2013 durch die Vermeidung von (siehe oben) Zucker und Getreideprodukten. Ballaststoffreiche Kost und k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4ten sind hier ebenfalls mehr als hilfreich.<\/li>\n<li>Optimales K\u00f6rpergewicht und Abbau von \u00dcbergewicht durch eine ausgewogene Ern\u00e4hrung und k\u00f6rperliche Bewegung.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/fettsaeuren\/omega-3-fettsaeuren.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Omega-3-Fetts\u00e4uren<\/a> t\u00e4glich in ausreichender Menge.<\/li>\n<li>Keine Genussgifte, wie Nikotin, Alkohol oder Drogen<\/li>\n<li>Vermeidung von k\u00fcnstlichen Hormonen in der Hormonersatztherapie, besonders wenn ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Brustkrebs vorliegt. Falls eine Hormonersatztherapie unumg\u00e4nglich ist, dann sollten naturidentische beziehungsweise biologische Hormone zum Einsatz kommen.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/spurenelemente\/jod.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jodmangel<\/a> kann auch zur Entwicklung von Brustkrebs beitragen.<\/li>\n<\/ul>\n<h4><em>Fazit<\/em><\/h4>\n<p>Warum genau die Vorsorgeuntersuchungen alles andere sind als ein geeignetes Instrument zur Bek\u00e4mpfung und Vermeidung von Brustkrebs, das habe ich unter <strong>\u201e<a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/mammografie-untersuchungen-fragwurdig\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mammografie-Untersuchungen fragw\u00fcrdig<\/a><\/strong>\u201c ausf\u00fchrlich diskutiert. Es erscheint mir fast so, als wenn die Schweizer diesen Artikel gelesen und sich zu Herzen genommen h\u00e4tten. F\u00fcr mich ist es ein gro\u00dfer Hoffnungsfunke, dass in dem kleinen Alpenland (wo\u00a0wir sonst nur die &#8222;b\u00f6sen&#8220; Geldh\u00e4user w\u00e4hnen), die Gesundheit der Menschen in diesem Segment doch noch mehr zu sagen hat als das Gesch\u00e4ft, was mit dieser zu machen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal denke ich: Das\u00a0kann doch alles gar nicht sein. Es ist kaum zu fassen; man glaubt seinen Augen nicht mehr trauen zu k\u00f6nnen. Und\u00a0dann kommt da wieder ein Thema daher,\u00a0von dem man kaum etwas erf\u00e4hrt. 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