{"id":1691,"date":"2024-07-10T15:00:51","date_gmt":"2024-07-10T13:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=1691"},"modified":"2024-07-10T21:38:47","modified_gmt":"2024-07-10T19:38:47","slug":"tampons-binden-gift-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/tampons-binden-gift-2014\/","title":{"rendered":"Alarmierende Studie: Giftige Chemikalien in Tampons und Binden"},"content":{"rendered":"<p>M\u00e4nnern bleibt es erspart, aber Frauen benutzen im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter w\u00e4hrend der Regelblutungen Binden oder Tampons. Viele Frauen benutzen auch in der menstruationsfreien Zeit Slipeinlagen, Tampons oder\u00a0Binden. Dabei\u00a0kommen\u00a0diese aber in unmittelbaren Kontakt mit den Schleimh\u00e4uten im Intimbereich.<\/p>\n<p>Und Schleimh\u00e4ute sind bekannt daf\u00fcr, dass sie in der Lage sind, besonders gut Stoffe zu resorbieren. Wer also nahezu ein Leben lang Industrieprodukte f\u00fcr die Hygiene von K\u00f6rperteilen benutzt, die man als \u201eEinfallspforten\u201c f\u00fcr m\u00f6glicherweise unerw\u00fcnschte Substanzen ansehen muss, dem sei geraten, sich diese Produkte einmal n\u00e4her anzuschauen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ein Bericht von \u201e\u00d6kotest: Tampons \u2013 aus der Rolle gefallen\u201c liefert die Ergebnisse einer Untersuchung, die Tampons und Binden auf unerw\u00fcnschte Chemie (=Gift) untersucht hatte. Dazu hatte \u00d6kotest 15 Produkte unter die Lupe genommen. Von diesen 15 \u201eKandidaten\u201c hatten immerhin zwei einen chemischen \u201eNachschlag\u201c zu bieten in Form von Formaldehyd.<\/p>\n<p>Formaldehyd (Formalin, Formol) ist chemisch gesehen ein Oxidationsprodukt von Methanol. Es ist f\u00fcr die Chemie-Industrie ein nahezu unverzichtbarer organischer Grundstoff, der den Ausgangsstoff f\u00fcr eine \u201eUnmenge\u201c anderer chemischer Verbindungen darstellt.<\/p>\n<p>Hierbei handelt es sich um Farbstoffe, Arzneimittel, Textilveredler und\u00a0mehr.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Impfen.htm\">Impfstoffe<\/a>\u00a0zum Beispiel enthalten als Adjuvans Formaldehyd. Kosmetika und Haarwaschmittel ebenso. In der Biologie kommt Formaldehyd (und Formalin) zum Einsatz, um Pr\u00e4parate zu konservieren.<\/p>\n<p>Da Formaldehyd ein starkes Reduktionsmittel ist, hat es ein betr\u00e4chtliches anti-mikrobielles Potential und eignet sich als Desinfektionsmittel. Dar\u00fcber hinaus wird Formaldehyd f\u00fcr die Produktion von Dingen ben\u00f6tigt, die keinesfalls erahnen lassen, dass hier diese Chemikalie mit von der Partie sein k\u00f6nnte: S\u00fc\u00dfstoffe (z.B.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/krank-durch-suessstoff-aspartam\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aspartam<\/a>), Klebstoffe, Bindemittel, Konservierungsstoffe, Ionenaustauscher, D\u00fcngemittel, Sprengstoffe, Selbstbr\u00e4uner und so weiter.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p><strong>Bei so viel Chemie beziehungsweise Formaldehyd um uns herum sollte klar sein, dass es sich hier doch (hoffentlich) um eine unbedenkliche Substanz handelt?<\/strong>\u00a0Leider ist dem ganz und gar nicht so. Formaldehyd ist inzwischen bekannt f\u00fcr sein krebserzeugendes Potential.<\/p>\n<p>Daran gibt es keinen Zweifel mehr. Diese Tatsache hat ja auch die \u201eGrenzwertbestimmer vom Dienst\u201c auf den Plan gerufen, die sich eilig ans Werk machten und neue Grenzwerte f\u00fcr die Substanz in den verschiedenen Produkten kreierten \u2013 anstatt die Substanz komplett zu verbannen.<\/p>\n<h2>Aber es gibt doch sichere Grenzwerte \u2013 oder?<\/h2>\n<p>Aber dieser formaldehyde Wahnsinn treibt besonders bunte Bl\u00fcten. Denn die Grenzwertermittler haben einen Wert von 1500 Milligramm pro Kilogramm festgelegt.\u00a0<strong>Aber\u00a0wenn dieser Gift-Wert \u00fcberschritten wird, dann muss diese verseuchte Textilie doch sicher\u00a0verbrannt oder entsorgt werden?<\/strong><\/p>\n<p>Nein\u2026 sie wird von der \u201e<a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bedggstv\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bedarfsgegenst\u00e4ndeverordnung<\/a>\u201c (wieder so ein tolles Wort aus der B\u00fcrokratie) verdonnert, einen \u201eWarnhinweis\u201c zu tragen. Das h\u00f6rt sich im Original-Ton dann so an: \u201e<em>Textilien mit einem Massengehalt von mehr als 0,15 vom Hundert an freiem Formaldehyd, die beim bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Gebrauch mit der Haut in Ber\u00fchrung kommen und mit einer Ausr\u00fcstung versehen sind m\u00fcssen gekennzeichnet sein: \u201eEnth\u00e4lt Formaldehyd. Es wird empfohlen, das Kleidungsst\u00fcck zur besseren Hautvertr\u00e4glichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen\u201c.<\/em>\u201c (<a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bedggstv\/anlage_9_31.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.gesetze-im-internet.de\/bedggstv\/anlage_9_31.html<\/a>).<\/p>\n<p>Ich bin \u00fcberw\u00e4ltigt von dieser Schutzma\u00dfnahme f\u00fcr die Industrie, die mit solchen Verordnungen von der Pflicht befreit wird, saubere und gesundheitlich unsch\u00e4dliche\u00a0Kleidung, Tampons oder Binden\u00a0zu produzieren. Denn wer jetzt noch\u00a0<a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Krebs.htm\">Krebs<\/a>\u00a0bekommt, der hat selber Schuld \u2013 man h\u00e4tte seine Klamotten ja erst mal waschen sollen\u2026 \u2013 oder die Tampons und die Binden.<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck zu \u00d6kotest und den Formaldehyd-Tampons.<\/strong>\u00a0Muss man die jetzt auch erst einmal vor dem ersten Gebrauch waschen? Oder kann man sich auf die Testergebnisse von \u00d6kotest zur\u00fcckziehen, die Werte von nur maximal 20 Prozent vom Grenzwert ermittelt hatten, und sagen, dass hier keine Gefahren drohen?\u00a0<strong>Ich kann nicht glauben, dass die Grenzwertunterschreitung (ich kann auch Amtsdeutsch) ein Grund ist, sich sicher zu f\u00fchlen.<\/strong><\/p>\n<p>Denn Tampons, Binden und Slipeinlagen (zu denen\u00a0es meines Wissens noch keine Untersuchungen gibt), werden \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum getragen. Sie haben somit die M\u00f6glichkeit, ihren gesamten Vorrat an Chemie in die Schleimh\u00e4ute zu entladen, und das \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume hinweg. Da\u00a0summiert sich einiges an Chemie im Organismus einer Frau.<\/p>\n<p><strong>Hier die Grenzwerte von Taschen- und Kosmetikt\u00fcchern anzuwenden, empfinde ich als ein weiteres Meisterst\u00fcck in Sachen Grenzwertbestimmung und -handhabung.<\/strong>\u00a0Wenn Sie einmal einen Menschen sehen, der den ganzen Tag mit einem Taschentuch oder Kosmetiktuch im Gesicht `ruml\u00e4uft, dann muss das sicher ein \u201eGrenzwertermittler\u201c bei der Aus\u00fcbung seiner grenzwertmittelnden Arbeit sein\u2026<\/p>\n<p>Aber Chemie ist immer, wenn es stinkt (Physik, wenn es knallt). Und der n\u00e4chste \u201eStinker\u201c l\u00e4sst nicht auf sich warten:<\/p>\n<h2>Wer suchet, der findet<\/h2>\n<p>Den alten Bibelspruch k\u00f6nnte man erweitern: Wer mehr suchet, der findet mehr. Das lehrt uns heutzutage der Blick auf giftige Belastungen um uns herum. <strong>Von 15 untersuchten Tampon-Proben enthielten sogar 10 halogenorganische Verbindungen.<\/strong> Halogenkohlenwasserstoffe sind Kohlenwasserstoffe, in deren Molek\u00fcl ein Halogen eingebaut ist.<\/p>\n<p>Halogene sind Fluor, Chlor, Brom und Iod. Diese Verbindungen sind stabil und fettl\u00f6slich, weshalb sie sich gerne ins Fettgewebe einlagern. Zudem sind sie besonders giftig, weshalb sie sich vorz\u00fcglich als Insektizid eignen. Sie stehen in dem Ruf, krebserzeugend zu sein, da sie aufgrund ihrer Stabilit\u00e4t lange im Organismus verweilen und wirken k\u00f6nnen. Damit sind auch weniger giftige Verbindungen potente Quellen f\u00fcr gesundheitliche Sch\u00e4digungen.<\/p>\n<p>Eine Reihe von Halogenkohlenwasserstoffen zeigt zudem eine steroid\u00e4hnliche Wirkung, die das Hormonsystem des Organismus beeintr\u00e4chtigt. Das alles sind Gr\u00fcnde genug, diese Substanzen aus unserem K\u00f6rper tunlichst zu verbannen. Stattdessen findet der \u00d6kotest einen weiteren relevanten Beitrag zur Verschlechterung der Gesundheit der Frauen in den oben aufgef\u00fchrten Produkten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Slipeinlagen gibt es einen Bericht von der \u201e<a href=\"https:\/\/www.test.de\/Slipeinlagen-Alldays-ist-am-besten-4194521-0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stiftung Warentest<\/a>\u201c. Ich bin mir hier nicht sicher, ob die untersuchten Produkte auf Halogenkohlenwasserstoffe und Formaldehyd untersucht worden waren. Jedenfalls kam der Bericht zu dem Schluss, dass bei einigen Produkten Phthalate nachzuweisen sind.<\/p>\n<p>Phthalate sind Weichmacher f\u00fcr Plastik, die \u00e4hnlich wie die Halogenkohlenwasserstoffe hormonst\u00f6rende Eigenschaften haben. Mehr zu den Weichmachern in unserem Leben k\u00f6nnen Sie hier nachlesen:\u00a0<a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/weichmacher\/\">Weichmacher \u2013 Eine Belastung die man vermeiden kann<\/a>. Also auch hier eine unn\u00f6tige \u201eBereicherung\u201c der Chemiezufuhr f\u00fcr Frauen.<\/p>\n<h2>Das reicht doch eigentlich schon&#8230;<\/h2>\n<p>Nein: Aus den USA kommt dann noch die Kunde, dass es wohl einige wenige Produkte zu geben scheint, denen der Cocktail aus Halogenkohlenwasserstoffen, Phthalaten und Formaldehyd noch nicht reicht. Sie bringen \u00fcber die Tampons noch Dioxin mit ins Spiel. Was Dioxin ist, was es macht und wie wir in Deutschland die Bev\u00f6lkerung damit versorgen, k\u00f6nnen Sie hier nachlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/dioxin-schaedigt-haut-und-leber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dioxin sch\u00e4digt Haut und Leber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/dioxin-neues-nahrungsergaenzungsmittel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dioxin, eine neue Form der \u201cNahrungserg\u00e4nzungsmittel\u201d<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>In den USA hat sich die FDA (Food and Drug Administration) dieses Themas angenommen:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.fda.gov\/ScienceResearch\/SpecialTopics\/WomensHealthResearch\/ucm134825.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dioxin in Tampons<\/a>. Wie? In der auch bei uns \u00fcblichen Weise: Man hat Grenzwerte bestimmt, wieviel Gift man einer Frau \u00fcber die Tampons zumuten kann. Kein Wort von einer Ma\u00dfnahme, die das Gift verbannen will.<\/p>\n<p>Neben diesen Chemikalien sind die Hygiene-Artikel auch mit anderen Pestiziden erheblich kontaminiert wie mit dem Insektizid aus Bacillus thuringiensis (BT-Toxine). Noch kritischer zu beurteilen ist die Belastung mit organischen Zinnverbindungen. Diese Stoffe wirken immunotoxisch und gelten als Disruptoren, die ins endokrine System eingreifen und zu Hormon-St\u00f6rungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Tributylzinn (TBT) wird regelm\u00e4\u00dfig in erh\u00f6hten Konzentrationen in Baumwolle und daher auch in Tampons und Binden nachgewiesen. Auch einige Duftstoffe in Tampons sollen als Disruptoren wirken. Doch dies kann nur vermutet werden, weil die konkreten Inhaltsstoffe gar nicht auf den Verpackungen deklariert sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Bekannt ist hingegen die Verwendung des Konservierungsmittels Methyldibromoglutaronitril, das Kontakt-Allergien und Haut- und Schleimhautentz\u00fcndungen ausl\u00f6st. Hinzu kommt das krebserregende L\u00f6sungsmittel Furan, das in keinem Billig-Tampon fehlen darf. Nicht zuletzt ziehen die Weichmacher\u00a0aus den Kunststoff-Verpackungen in die Baumwollfasern hinein und gelangen so ebenfalls \u00fcber die Schleimh\u00e4ute in den K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Und als ob das noch nicht reicht, gibt\u00b4s noch einen oben drauf:<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Glyphosat in Tampons und Binden<\/h2>\n<p>Glyphosat ist ein Herbizid, das als potenziell krebserregend eingestuft wird. Erhebliche Verdachts-Momente daf\u00fcr sammelte die Internationale Agentur f\u00fcr Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO).<\/p>\n<p>Im Oktober 2015 ver\u00f6ffentlichten argentinische Wissenschaftler der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.unlp.edu.ar\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Universidad Nacional De La Plata<\/a>\u00a0eine Untersuchung, die R\u00fcckst\u00e4nde der organischen Stickstoff-Phosphor-Verbindung in Baumwolle dokumentiert. Bedenklich dabei: Baumwolle ist auch Bestandteil von Tampons. So k\u00f6nnten Frauen das Herbizid \u00fcber ihre Vaginal-Schleimhaut aufnehmen und sich dauerhaft sch\u00e4digen.<\/p>\n<p>Fraglich war zun\u00e4chst, wie das Herbizid \u00fcberhaupt in die Baumwolle gelangt. Denn beim Anbau herk\u00f6mmlicher Kultur-Sorten verwenden Landwirte Glyphosat nur au\u00dferhalb der Wachstums-Phase der Feldfr\u00fcchte. Das Herbizid st\u00f6rt den Eiwei\u00df-Stoffwechsel aller Pflanzen und w\u00fcrde nicht nur Unkr\u00e4uter, sondern die Ernte gleich mit vernichten. Doch es gibt auch Nutzpflanzen, die gegen Glyphosat resistent sind.<\/p>\n<p>Die freilich kommen aus dem Gen-Labor und tats\u00e4chlich ist der Anbau solcher Baumwollsorten in den USA mittlerweile \u00fcblich. So steht der unr\u00fchmliche Gen-Konzern\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20200811152045\/http:\/renegraeber.de\/blog\/monsanto-ein-gentechnik-konzern-auser-kontrolle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Monsanto<\/a>\u00a0erneut in der Kritik, denn hier z\u00fcchteten Biologen auch die glyphosat-unempfindliche Baumwolle.<\/p>\n<p>Und die vertr\u00e4gt dann enorme Mengen des Herbizids, das die Gro\u00dfgrundbesitzer bedenkenlos auf die Felder spr\u00fchen lassen. Mittlerweile sind 85 % der weltweit angebauten Baumwolle gentechnisch manipulierte Organismen\u00a0<a href=\"http:\/\/renegraeber.de\/blog\/horrorkabinett-der-gmo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(GMO<\/a>). Von einer entsprechend hohen Glyphosat-Verseuchung der Rohstoffe kann man ausgehen. Allein in den USA bel\u00e4uft sich die ausgebrachte Menge von Monsantos \u201eRoundup\u201c auf 35.000 Tonnen j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist schlie\u00dflich die Kontamination der Hygiene-Artikel und die Gef\u00e4hrdung der Verbraucher, die ihren gewohnten Produkten vertrauen. Dies geschieht, wenn auch nicht mit gezielter Absicht, aber doch unter bewusster Inkaufnahme durch die Gen-Techniker im US-Konzern Monsanto.<\/p>\n<p>Ein anderes Ziel des Multis ist durchaus beabsichtigt: Durch Saatgut-Monopole (Mais, Baumwolle etc) hat Monsanto die Kleinbauern fest im W\u00fcrgegriff seines Preis-Diktats. Viele Landwirte stehen am Rand des Ruins. In Indien sind aufgrund dessen schon Selbstmorde bekannt geworden.<\/p>\n<p>Das Unternehmen hat seinen negativen Ruf damit erneut gesteigert, nachdem sogar amerikanische Rancher dem Agrar-Riesen kritisch gegen\u00fcber stehen: Es\u00a0scheint mittlerweile ein offenes Geheimnis zu sein, dass die Verf\u00fctterung von Gen-Mais bei vielen Rindern zu\u00a0<a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Unfruchtbarkeit.htm\">Unfruchtbarkeit<\/a>\u00a0f\u00fchren k\u00f6nnte\u2026 Weitere unerfreuliche Nachrichten zum Glyphosat finden Sie in meinem Beitrag: \u201e<a href=\"http:\/\/renegraeber.de\/blog\/glyphosat-sicher-unsicher-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glyphosat \u2013 Sicher Unsicher?<\/a>\u201e.<\/p>\n<h2>Schwermetalle und Co. in Tampons<\/h2>\n<p>Der Cocktail aus dem Reich der organischen Chemie ist schon schlimm genug. Doch auch anorganische Noxen wurden in Tampons nachgewiesen. Die erste und vermutlich bislang einzige Studie dazu stammt von Wissenschaftlern der Berkeley School of Public Health. Die Forscher untersuchten 2024 Tampons auf R\u00fcckst\u00e4nde von 14 Metallen (Barium, Kalzium, Cadmium, Kobalt, Chrom, Kupfer, Eisen, Mangan, Quecksilber, Nickel, Blei,\u00a0 Strontium, Vanadium, Zink) und von den beiden Halbmetallen Arsen und Selen.<\/p>\n<p>Das Team um Dr. Jenni A. Shearston nahm 30 verschiedene Artikel von 14 Tamponherstellern unter die Lupe. Die Tampons wurden auseinandergenommen und die Einzelteile wie den Absorptionskern und den H\u00fcllfvlie\u00df sowie der Verpackung und dem Ausziehfaden gesondert\u00a0 bewertet. Eigenmarken der Superm\u00e4rkte standen ebenso im Focus wie renommierte Marken. Erworben wurden die Artikel in den USA und im Vereinigten K\u00f6nigreich.<\/p>\n<p>Alle 16 Elemente konnten in den Proben nachgewiesen werden. Sorgen machen den Wissenschaftlern gerade die Blei-Konzentration von durchschnittlich\u00a0120\u00a0Nanogramm pro Gramm Probenmaterial (ng\/g) und die Cadmium- (im Mittel 6,74\u00a0ng\/g) sowie die Arsen-Werte (2,56\u00a0ng\/g). Die Bleiwerte waren in synthetischen Materialien h\u00f6her, w\u00e4hrend organische Materialien mit h\u00f6heren Arsen-Konzentrationen auffielen. Keine Tamponmarke stach mit durchweg niedrigen R\u00fcckst\u00e4nden aller untersuchten Elemente hervor.<\/p>\n<p>Schwermetalle sind als Nervengifte bekannt, sodass eine Exposition mit erh\u00f6htem Demenzrisiko verbunden ist. Daneben werden diese Elemente f\u00fcr Diabetes, Krebs und Fertilit\u00e4ts-St\u00f6rungen mitverantwortlich gemacht. Zudem k\u00f6nnen Schwermetalle die Leber und die Nieren sch\u00e4digen und die Entwicklung der Leibesfrucht st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wie die gefundenen R\u00fcckst\u00e4nde im Einzelnen in die Materialien gelangen, ist nicht genau bekannt. Es m\u00fcssen aber die Produktions-Bedingungen sein, die f\u00fcr die Kontamination sorgen. Dr. Jenni A. Shearston fordert regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen von Tampons auf Schadstoffe hin, weil die Resorption der Chemikalien h\u00f6chstwahrscheinlich sp\u00fcrbare Auswirkungen auf die Gesundheit zeitigt.<\/p>\n<p>Gift \u00fcberall \u2013\u00a0wo man hinschaut. Und der Umgang damit ist \u00fcberall der Gleiche: Man hat sich offensichtlich mit der vom Menschen gemachten Gefahr abgegeben und arrangiert. Die Politik beeilt sich, mit Verordnungen die Gefahr zu verwalten.<\/p>\n<p>Denn zu viele Chemietote w\u00fcrden zu Unmut f\u00fchren, was den sozialen Frieden st\u00f6rt. Aber ansonsten m\u00fcssen wir alle f\u00fcr den Fortschritt Opfer bringen. Wer dabei sein Leben verliert, der hat einfach nicht genug seine Sachen (inkl. Tampons und Binden) gewaschen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 9. November 2015 erstellt und letztmalig am 10.07.2024 bearbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00e4nnern bleibt es erspart, aber Frauen benutzen im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter w\u00e4hrend der Regelblutungen Binden oder Tampons. Viele Frauen benutzen auch in der menstruationsfreien Zeit Slipeinlagen, Tampons oder\u00a0Binden. Dabei\u00a0kommen\u00a0diese aber in unmittelbaren Kontakt mit den Schleimh\u00e4uten im Intimbereich. Und Schleimh\u00e4ute sind bekannt daf\u00fcr, dass sie in der Lage sind, besonders gut Stoffe zu resorbieren. Wer also [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":1693,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[303,50,52,110,146],"class_list":["post-1691","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-dioxin","tag-glyphosat","tag-monsanto","tag-umweltgifte","tag-vergiftungen"],"modified_by":"L.M.","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1691"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1691\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}