{"id":1572,"date":"2013-08-05T15:51:30","date_gmt":"2013-08-05T13:51:30","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=1572"},"modified":"2023-10-02T19:45:59","modified_gmt":"2023-10-02T17:45:59","slug":"neue-richtlinien-fuer-arzneimitteltests-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/neue-richtlinien-fuer-arzneimitteltests-2013\/","title":{"rendered":"Unglaublich: Neue Richtlinien f\u00fcr Arzneimitteltests"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht bin ich ja doch etwas naiv: Ich glaubte einmal, dass die EU installiert worden sei, damit mehr Verst\u00e4ndigung in Europa herrscht und dauerhafter Friede gew\u00e4hrleistet w\u00fcrde. Angenehmer Nebeneffekt:\u00a0Man kann\u00a0ohne Passkontrolle die Nachbarl\u00e4nder besuchen.\u00a0Aber wenn ich dann sehe, wie\u00a0und welche &#8222;Einflusssph\u00e4ren&#8220; sich breit machen (zum Beispiel in Form von Vereinheitlichungen von wirtschaftlichen und politischen Vorg\u00e4ngen), dann bin ich mir da nicht mehr so sicher,\u00a0denn so ein &#8222;Vorgang&#8220; ist momentan \u201ein der Mache\u201c&#8230;.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4>Dreistigkeit der Superlative&#8230;<\/h4>\n<p>Eine Reihe von Parlamentariern sind im Urlaub. Die Parlamentarierb\u00e4nke sind gelichtet. Dies ist ein denkbar g\u00fcnstiger Zeitpunkt f\u00fcr eine parlamentarische Attacke auf die Grundrechte des B\u00fcrgers &#8211;\u00a0wieder einmal. Denn: die EU-Kommission hat Reformer in ihren Reihen, die einen Vorschlag eingereicht haben. Nichts Besonderes (eigentlich), nur eine Dreistigkeit der Superlative, die hoffentlich schnell abgesegnet werden wird (aus Sicht der Reformer, nicht aus meiner).<\/p>\n<p><strong>Wenn die Pharmaindustrie versucht, neue Medikamente auf den Markt zu werfen, dann muss sie \u00fcber eine besonders hohe und letztlich l\u00e4stige H\u00fcrde springen:<\/strong> Die Pr\u00fcfungen, die beweisen m\u00fcssen, dass es Wirkungen und keine oder wenige tolerable Nebenwirkungen bei den neuen Medikamenten gibt. Wie diese Pr\u00fcfungen durchzuf\u00fchren sind, daf\u00fcr gibt es Regeln. Der Zweck dieser Regeln ist, Menschen, die an diesen Pr\u00fcfungen teilnehmen, als \u201eVersuchskaninchen\u201c vor Sch\u00e4den zu bewahren.<\/p>\n<p>Damit f\u00e4llt es den Pharmafirmen schwerer, nebenwirkungsreiche Substanzen als Heilsbringer zu deklarieren. Denn schwere Nebenwirkungen w\u00fcrden einen Abbruch der Pr\u00fcfung erfordern und damit das Aus f\u00fcr die neue Substanz bedeuten. \u00c4hnliche Regularien gibt es auch f\u00fcr Tiere, die meist in der Testphase vor der klinischen Pr\u00fcfung das \u201eVersuchskaninchen\u201c abgeben m\u00fcssen. Erst wenn sich die Tierversuche als einigerma\u00dfen unbedenklich herausgestellt (toxikologische Tests) haben, kommt eine klinische Pr\u00fcfung am Menschen in Frage. Dies ist nat\u00fcrlich eine sehr verk\u00fcrzte und vereinfachte Beschreibung des Prozederes. Die Seite <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klinische_Pr\u00fcfung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klinische_Pr\u00fcfung<\/a> vermittelt einen recht umfangreichen und \u00fcbersichtlichen Einblick \u00fcber das, was bei einer klinischen Studie verlangt wird.<\/p>\n<p>Hier wird auch deutlich, wie und wo die Regularien gelockert werden k\u00f6nnen, damit es die heilbringende Pharmaindustrie ein wenig leichter hat, neue Medikamente zu produzieren. <strong>Unter dem M\u00e4ntelchen der \u201eVereinheitlichung\u201c (was ja gar nicht mal so schlecht klingt), werden neue Mindestanforderungen beschlossen.<\/strong> <strong>Und die haben sich gewaschen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die neuen Regeln reduzieren den Schutz von Minderj\u00e4hrigen<\/strong>. Wenn die nicht an einem Test teilnehmen wollen oder aus einem laufenden Test aussteigen wollen, dann kann der Pr\u00fcfer dies getrost ignorieren.<\/li>\n<li><strong>Ethikkommissionen<\/strong>, die unabh\u00e4ngig sind von den Herstellerfirmen, <strong>werden nicht mehr f\u00fcr die Zulassung und Kontrolle von klinischen und vorklinischen Studien ben\u00f6tigt<\/strong>. Die Firmen entscheiden also selbst, ob die neue Substanz testreif f\u00fcr die Pr\u00fcfung am Menschen ist oder nicht.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend bislang uneinheitlich jedes Land f\u00fcr sich eine Zulassung f\u00fcr neue Produkte einforderte, soll auch dies vereinheitlicht werden. Hierf\u00fcr kann der Hersteller sich das Land seiner W\u00fcnsche aussuchen und dort die notwendigen Pr\u00fcfungen durchf\u00fchren. Die dann erfolgende Zulassung ist dann f\u00fcr alle anderen EU-Staaten g\u00fcltig. <strong>Selbstverst\u00e4ndlich werden die Herstellerfirmen das Land aussuchen, was die laxesten Zulassungsbedingungen hat<\/strong>.<\/li>\n<li>Schwerwiegende Nebenwirkungen w\u00e4hrend der klinischen Pr\u00fcfung waren eigentlich immer der Todessto\u00df f\u00fcr die neue Testsubstanz. Auch hier soll sich einiges \u00e4ndern. Denn es sind neue Regelungen vorgesehen, wann solche \u201eunerwarteten Ereignisse\u201c meldepflichtig sind. Auch hier ist zu erwarten, <strong>dass der Hersteller entscheiden darf, ob eine schwerwiegende Nebenwirkung schwerwiegend ist oder einfach nur ignoriert wird<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p><strong>\u00a0Ich wollt\u00b4, ich w\u00e4r\u00b4 ein Tier<\/strong><\/p>\n<p>Dies schreibt niemand Geringerer als die S\u00fcddeutsche Zeitung, die zu diesem Thema gleich zwei Artikel losgelassen hat [sueddeutsche.de\/politik\/arzneimittelversuche-am-menschen-ich-wollt-ich-waer-ein-tier-1.1602760 und sueddeutsche.de\/politik\/geplante-verordnung-eu-will-arzneimittelversuche-an-menschen-erleichtern-1.1602508. Die Zeitung bem\u00e4ngelt, dass der neue EU-Entwurf sogar hinter den \u201eTier-Standards\u201c zur\u00fcck bleibt. Halleluja! Diese Worte kommen nicht von einer alternativ gesinnten Webseite, sondern von einer eher konservativen, pharmafreundlichen Zeitung beziehungsweise deren Online-Ausgabe.<\/p>\n<p>Denn auch bei Tierversuchen sind die Firmen auf die Zulassung der Ethikkommission bez\u00fcglich des wissenschaftlichen Studienprotokolls angewiesen. Diese Kommission pr\u00fcft auch die Bedingungen, unter denen die Tiere im Labor existieren m\u00fcssen. Und die pr\u00fcfenden Wissenschaftler werden auf die Eignung im Umgang mit diesen Tieren beurteilt.<\/p>\n<p>Wird aber im Zuge der \u201eReform\u201c die Ethikkommission \u00fcberfl\u00fcssig, dann sieht der Schutz der Labortiere signifikant besser aus als der der Menschen, die im weiteren Verlauf der Zulassungspr\u00fcfung \u201edran glauben\u201c m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Besonders\u00a0unglaublich finde ich, dass Minderj\u00e4hrige pharmaeigenes Kanonenfutter werden sollen.<\/strong> Ich wei\u00df: Vergleiche zum Dritten Reich sind immer &#8211; sagen wir mal schwierig &#8211; aber diese besondere Form der &#8222;Versklavung&#8220; erinnert mich fatalerweise an die Zeit, in der schon einmal\u00a0die Pharmaindustrie an Hunderttausenden von Inhaftierten &#8222;medizinische Tests&#8220; vornahm. Nat\u00fcrlich hatten die H\u00e4ftlinge auch\u00a0kein Veto-Recht. Wer bei den Versuchen sein Leben unter oft qu\u00e4lenden und entw\u00fcrdigenden Bedingungen lassen musste, der hatte halt Pech gehabt. Und heute wird die Ideologie eines vereinten Europas wieder aus der Tasche gezupft, um die Eingangspforten f\u00fcr solche Bedingungen zu errichten?\u00a0Die Pharmaindustrie von damals, die sich in einem Dachverband namens \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IG_Farben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">I.G. Farben<\/a>\u201c organisiert hatte, war \u00fcbrigens federf\u00fchrend an der Errichtung von Konzentrationslagern (wie Auschwitz), beteiligt. Verzeihung, aber mir wird dabei erst mal schlecht&#8230; [Schreibpause des Autors].<\/p>\n<p>So. Nachdem ich mir ein Glas Wasser geholt habe, geht es zwar etwas besser, aber das Thema bleibt immer noch unglaublich&#8230;<\/p>\n<p><strong>Wenn dann die forschende Pharmaindustrie heute f\u00fcr den Rest der Patienten keine Regeln mehr beachten muss<\/strong>, wenn keine Ethikkommission st\u00f6rt, wenn gravierende Nebenwirkungen nicht meldepflichtig sind, kurz: wenn man machen darf, was man will, dann stehen die Chancen sehr gut, dass diese Industrie bald unser Leben in allen Aspekten reguliert. Denn hier zeigt sich deutlicher als deutlich, worum es denen geht. Wenn man Medikamente, wie <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/vioxx-skandal-merck\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vioxx<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/avandia-evidenzbasiertes-desaster-2011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Avandia<\/a>, Contergan und so weiter nahezu unkontrolliert und alles andere als evidenzbasiert auf den Markt werfen kann, dann zeigt dies, dass es um Profite geht. Der n\u00e4chste Schritt, der mit dieser \u201eReform\u201c und mit Hilfe der Politik eingel\u00e4utet wird, dreht sich dann nicht mehr ums Geld. Davon hat diese Industrie mehr als genug. Dann dreht es sich nur noch um Macht.<\/p>\n<p>Wir werden ja eh schon im Internet und am Telefon permanent bespitzelt (Prism, Tempora usw. lassen gr\u00fc\u00dfen), wo sich Amerikaner und Briten gegenseitig in Sachen \u201eBig Brother\u201c zu \u00fcbertrumpfen scheinen. Diese dreiste Missachtung der Rechte der Internetbenutzer ist nur ein weiteres Teilchen im Puzzlebetrieb der Machtgier dieser Kreise, die jetzt in der \u201eReform\u201c der Vereinheitlichung Europas durch die Einf\u00fchrung der Zwangstests eine \u201ew\u00fcrdige\u201c Fortsetzung finden soll.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Internet\u00fcberwachung &amp;\u00a0Rechtlosigkeit bei Medikamententests \u2013 was kommt danach? Wenn wir nicht aufpassen, dann haben wir bald eine sch\u00f6ne neue Welt. Ich bleibe an solchen Themen dran. Wenn Sie solche Themen interessieren, sollten Sie auf jeden Fall meinen kostenlosen Gesundheits-Newsletter anfordern: <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/newsletter.htm\">http:\/\/www.naturheilt.com\/newsletter.htm<\/a><\/p>\n<p><strong>Stellungnahme zu den Kommentaren, die eine Petition fordern:<\/strong><\/p>\n<p>Ich danke allen Lesern ganz herzlich f\u00fcr die Kommentare und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge. Die Frage: &#8222;Was k\u00f6nnen wir tun?&#8220;, stelle ich mir t\u00e4glich. Wie k\u00f6nnten Dinge ge\u00e4ndert werden (von denen\u00a0ich meine erkannt zu haben), dass diese &#8222;schief laufen&#8220;?<\/p>\n<p>Eine Petition (z.B. \u00fcber Avaaz wie es in den Kommentaren vorgeschlagen wird), Schreiben an die Abgeordneten des Landtags und des Bundestags, Schreiben an die zust\u00e4ndigen Minister (per Brief und \/ oder per email), das alles w\u00e4ren sinnvolle Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Und dann stelle ich mir die Frage: Soll ich das organisieren? Wann soll ich das machen? M\u00f6chte ich das \u00fcberhaupt? Das sind schwierige Fragen, auf die ich (noch) keine Antwort gefunden habe.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich denke ich, dass es hilfreich ist, dass jeder bei sich selbst beginnt: Wenn &#8222;wir&#8220; als Patient n\u00e4mlich nicht mehr alles hinnehmen. Das setzt allerdings &#8222;Wissen&#8220; voraus. Und\u00a0irgendwann sollten wir vom Wissen zum Tun kommen. Wir wissen alle sehr viel, aber wir setzen Vieles nicht um. Der Mensch ist halt in gewisser Weise ein &#8222;Gewohnheitstier&#8220;.<\/p>\n<p>Ich habe vor \u00fcber 10 Jahren angefangen zu schreiben, um die Erfahrungen aus der Praxis auch mit Menschen zu teilen, die nicht zu mir in die Praxis kommen k\u00f6nnen. Mit den Jahren wurde das immer popul\u00e4rer. Und zugegeben: es macht mehr Freude zu schreiben, wenn man wei\u00df, dass es auch Menschen gibt, die das interessiert.<\/p>\n<p>Was ich\u00a0in den letzten 10 Jahren deutlich sehe: Es gibt immer mehr Patienten, die sich die gleichen Fragen stellen wie Sie und ich\u00a0 &#8211; und es werden immer mehr. Immer mehr Menschen erkennen, dass in unserem Schulmedizin-Pharmabetrieb etwas grunds\u00e4tzlich schief l\u00e4uft. Manche \u00e4ndern ihr Handeln und helfen sich selbst oder suchen nach wirkungsvollen Alternativen. Andere resignieren angesichts der F\u00fclle (scheinbar) widerspr\u00fcchlicher Informationen. Und in dieser F\u00fclle der Informationen versuche ich etwas beizusteuern. Dabei versuche ich immer nach der Pr\u00e4misse vorzugehen: ich empfehle nur das, was ich in gleicher Situation auch mit mir machen lassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Beitragsbild: pixabay.com &#8211; Matvevna<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht bin ich ja doch etwas naiv: Ich glaubte einmal, dass die EU installiert worden sei, damit mehr Verst\u00e4ndigung in Europa herrscht und dauerhafter Friede gew\u00e4hrleistet w\u00fcrde. 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