{"id":151,"date":"2024-12-01T13:00:18","date_gmt":"2024-12-01T11:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/?p=151"},"modified":"2024-12-01T20:44:27","modified_gmt":"2024-12-01T18:44:27","slug":"heilpflanzen-gegen-krebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/heilpflanzen-gegen-krebs\/","title":{"rendered":"Heilpflanzen gegen Krebs? Eine Option die untersch\u00e4tzt wird&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Die Antwort gegen Krebs k\u00f6nnte in der Natur liegen &#8211; das wei\u00df auch die Schulmedizin. Denn eins ist klar: <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Krebs.htm\">Krebs <\/a>ist nach wie vor eine Erkrankung, an der die Schulmedizin oftmals scheitert (vor allem mit der <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Krebs.htm\">Chemotherapie<\/a>). Manche sprechen auch von einem Totalversagen&#8230;<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Das Problem ist dabei, die Tumorzellen an ihren spezifischen Eigenschaften anzugreifen. Den entarteten Zellen ist die F\u00e4higkeit zum programmierten Zelltod (Apoptose) verloren gegangen. Daher teilen sie sich unkontrolliert, weil sie auch Signale aus dem Nachbargewebe nicht mehr wahrnehmen. Die Zellen \u201emerken\u201c nicht mehr, wann die Teilung nicht erforderlich ist. Statt dessen produzieren die gef\u00e4hrlichen Zellen ihre eignen Wachstums-Signale.<\/p>\n<p>Zudem geben die Krebszellen entz\u00fcndungsf\u00f6rdernde Verbindungen in die Umgebung ab. Dadurch schaffen sie ein Milieu, das ihnen beste Wachstumsbedingungen erm\u00f6glicht. Lockstoffe der Tumorzellen lassen neue Blutgef\u00e4\u00dfe in den Krankheitsherd einwandern (Angiogenese), der durch N\u00e4hrstoffe und Sauerstoff das Wachstum f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Die entarteten Zellen k\u00f6nnen sogar ihre Telomere vor dem Abbau bewahren. Diese Schutzkappen sch\u00fctzen die DNA-F\u00e4den der Chromosomen vor destruktiven Prozessen. Keim und Stammzellen sind in der Lage, die Telomere zu vergr\u00f6\u00dfern. Dort ist der Mechanismus auch sinnvoll, nicht aber bei den unkontrolliert teilenden Krebszellen.<\/p>\n<p>Welches Potenzial in den pflanzlichen Krebsmitteln steckt, zeigt eine Metastudie aus 2023: <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S2772753X2300059X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Scientific evidences of anticancer potential of medicinal plant<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcner Tee<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcner Tee<\/strong> enth\u00e4lt Epigallocatechingallat (EGCG). Das Polyphenol kann, wie verwandte Verbindungen auch, Tumore im Wachstum hemmen. Die antioxidativen Eigenschaften unterdr\u00fccken Entz\u00fcndungen und verschlechtern die Vermehrungsf\u00e4higkeit entarteter Zellen. Tierstudien legen nahe, dass Gr\u00fcner Tee die Heilung von Brust-, Lungen-, Prostata- und Oralkrebs\u00a0f\u00f6rdern kann.<\/p>\n<p><strong>Kurkuma <\/strong>bringt Curcumin in den Stoffwechsel, wodurch die Apoptose angekurbelt wird. Die Verbindung deaktiviert den \u201e\u00dcberlebens-Faktor\u201c Aktivit\u00e4t NF-?B. Dadurch werden die Krebszellen geschw\u00e4cht.<\/p>\n<p><strong>Aloe vera <\/strong>hat eine Reihe tumorhemmender Verbindungen. Dazu geh\u00f6ren Anthrachinone, Polysaccharide und Enzyme. Die Wirkstoffe induzieren die Bildung von Makrophagen und nat\u00fcrlichen Killerzellen, die f\u00fcr die Krebsabwehr eine Rolle spielen. In Studien verwendeten Wissenschaftler Extrakte mit Aloin, Emodin und Acemannan, Eierstock-, Brust- und Dickdarmkrebs zu behandeln.<\/p>\n<p><strong>Indischer Spargel<\/strong> enth\u00e4lt das Antioxidanz Kaempferol, mit dem Dickdarm-, Lungen- und Brustkrebs therapiert werden kann.<\/p>\n<p><strong>Boswellia serrata <\/strong>kann mit seinen Boswellia-S\u00e4uren die Apoptose f\u00f6rdern und entz\u00fcndliche Prozesse d\u00e4mpfen. Das sind zwei Effekte, die gegen Krebs wirksam sind. Studien deuten darauf hin, dass mit dem Indischen Weihrauch Hirntumore, Brust- und Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs auf das pflanzliche Mittel ansprechen.<\/p>\n<p><strong>Ashwagandha<\/strong> hat sich in Studien als Mittel gegen Brust-, Lungen-, Dickdarm- und Prostatakrebs erwiesen. Hauptwirkstoff sind die Withanolide, die die Apoptose beschleunigen. Unterst\u00fctzend wirken die Antioxidantien.<\/p>\n<p><strong>Guduchi<\/strong> ist ein altes St\u00e4rkungsmittel aus dem Ayurveda.\u00a0Alkaloide, Steroide und Polysaccharide aktivieren das Immunsystem und kurbeln den programmierten Zelltod an.<\/p>\n<p><strong>Taxus baccata <\/strong>enth\u00e4lt Taxane, die Vorbild f\u00fcr das Chemotherapeutikum Paclitaxel waren. Heute wird der Wirkstoff gentechnisch hergestellt. Man kann schlecht einen halben Wald abholzen, um einen Patienten zu behandeln. Die Mitosehemmer wirken als Mitosegifte, die die Zellteilung stoppen.<\/p>\n<p><strong>Dioscorea bulbifera<\/strong> bildet oberirdische Knollen aus, in denen zahlreiche Inhaltsstoffe vorkommen. Dazu geh\u00f6ren zytotoxische Verbindungen wie Diosgenin, Kaempferol und Lutein, die gegen Leber- und Magenkrebs wirksam sind.<\/p>\n<p><strong>Acorus calamus<\/strong> ist eine allgemein bekannte Sumpfpflanze, deren Hauptwirkstoffe ?-Asaron und Safrol sind. Beide hemmen Wachstum und Vermehrung von Krebszellen. Mechanismus ist dabei eine beschleunigte Apoptose und eine gehemmte Mitose.<\/p>\n<p><strong>Centella asiatica<\/strong> oder Gotu Kola oder Asiatischer Wassernabel hemmen ebenfalls die Vergr\u00f6\u00dferung der Tumore zu bremsen und f\u00f6rdern die Apoptose. Studien sprechen daf\u00fcr, dass die Anwendung bei Lungen-, Brust- und Hautkrebs sinnvoll ist. Die meisten Untersuchungen wurden mit den Isolaten Asiaticosid und Madecassosid durchgef\u00fchrt. Dabei zeigten sich auch entz\u00fcndungshemmende Eigenschaften.<\/p>\n<p><strong>Ajuga parviflora<\/strong> geh\u00f6rt wie viele Heilpflanzen des Ayurveda zu den Lippenbl\u00fctlern (Minze, Basilikum, Oregano etc). Der \u201eG\u00fcnsel\u201c blockiert die Angiogenese und wirkt entz\u00fcndungshemmend durch antioxidativen Mechanismen. In Studien arbeiteten Wissenschaftler mit Extrakten aus der Wurzel und den Bl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>Neue Erkenntnisse machen Mut, dass Krebs eines Tages doch &#8222;besiegt&#8220; werden kann. Leider habe ich solche Nachrichten in den letzten 20 Jahren schon zu oft gelesen.<\/p>\n<p>Die Kraft traditioneller <a href=\"http:\/\/www.hoffnung-bei-krebs.com\/Pflanzen_Wirksubstanzen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heilpflanzen gegen Krebs<\/a> wurde hierbei bisher stets untersch\u00e4tzt. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg konnten durch die n\u00e4here Untersuchung verschiedener Medizinpflanzen neue Erkenntnisse hinsichtlich der Wirksamkeit gegen Krebs von \u00fcber 70 Pflanzen gewinnen. 18 der getesteten Pflanzen hatten einen deutlich hemmenden Effekt auf die Verbreitung von Krebszellen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie so etwas interessiert, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Newsletter<br \/>\n&#8222;Hoffnung bei Krebs&#8220; dazu an:<\/strong><\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1Ki\" data-webform-id=\"pL1Ki\"><\/script><\/p>\n<p>Besonderes Erstaunen riefen Substanzen der Pflanze Rotwurzel-Salbei bei den Wissenschaftlern hervor. Hierbei fanden sich drei Inhaltsstoffe, die eine deutlich hemmende Wirkung auf das Entstehen von Tumoren aufwiesen. Dies l\u00e4sst sich durch das sinkende Wachstum von Krebsgeschw\u00fcren in Verbindung mit verschiedenen Inhaltsstoffen aus der genannten Pflanze erkl\u00e4ren.<br \/>\nIm Vergleich hierzu versagten bisher bekannte Krebsmittel auf der ganzen Linie.<\/p>\n<p>Aktuell versucht die moderne Forschung, Schwachpunkte der Struktur von Krebszellen zu entdecken. Dies ist die Grundlage f\u00fcr ein erfolgreiches Bek\u00e4mpfen von Krebszellen und eventueller Pr\u00e4vention gegen das Entstehen von b\u00f6sartigen Tumoren. Hierzu dienen verschiedene Substanzen der unterschiedlichen Heilpflanzen.<\/p>\n<p>Im Grunde sollte der Nutzen von Heilpflanzen in der Krebstherapie jedoch bereits feststehen, denn viele Inhaltsstoffe von Krebsmitteln entstammen traditionellen Substanzen, die aus Heilkr\u00e4utern und <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/heilverfahren\/heilkraeuter-heilpflanzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heilpflanzen <\/a>gewonnen werden k\u00f6nnen. Bekanntes Beispiel ist hier die Eibe, deren Taxane erfolgreich in der Therapie gegen Prostata- und Brustkrebs eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Der in China ans\u00e4ssige Happy Tree hingegen liefert die ben\u00f6tigten Substanzen f\u00fcr die Krebsmedikamente Topotecan und Irinotecan. Auch das Gartengew\u00e4chs Madagaskar-Immergr\u00fcn liefert Substanzen, die wirksam gegen b\u00f6sartige Lymphome eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Wirkstoffe Vinblastin und Vincristin sind auch in Chemotherapeutika enthalten. In diesem Sinne ist die Pflanze kein Naturheilmittel, zeigt aber, welche Potenzen in phytomedizinischen Pr\u00e4paraten vorkommen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilpflanzen-Newsletter dazu an. Darin geht es im Wesentlichen um Heilpflanzen, aber auch um Bachbl\u00fcten oder Hom\u00f6opathische Mittel:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDMIV\"><\/script><\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde im September 2009 erstellt und wurde letztmalig am 01.12.2024 aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Antwort gegen Krebs k\u00f6nnte in der Natur liegen &#8211; das wei\u00df auch die Schulmedizin. Denn eins ist klar: Krebs ist nach wie vor eine Erkrankung, an der die Schulmedizin oftmals scheitert (vor allem mit der Chemotherapie). 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