Würde Ihr Arzt selbst nehmen was er Ihnen verschreibt?
Als Patient sollten Sie sich immer fragen:
Würde Ihr Arzt selbst ein Medikament nehmen was er Ihnen verschreibt?
Würde Ihr Arzt bei sich die Operation durchführen lassen, die er selbst seinen Patienten empfiehlt?
Nun – wahrscheinlich können Sie sich die Antwort denken, wenn ich das schon frage…
In vielen Fällen lautet die Antwort nämlich NEIN.
Neueste Erkenntnis in einer Untersuchung zur Migräne:
Wissenschaftler der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster konnten in einer Studie 2009 zeigen, dass die Neurolgen und Fachärzte bei der Behandlung ihrer eigenen Migräne mit akuten und vorbeugenden Medikamenten viel zurückhaltender sind, als sie es ihren Patienten empfehlen. So nahmen nur etwa 50 Prozent der Studienteilnehmer selbst Medikamente (Triptane) gegen ihre Migräne, obwohl sie in fast allen Fällen ihren Patienten solche Medikamente verschrieben hatten.
Das wundert mich in keinster Weise. Ich würde auch keine Triptane nehmen… (mehr zu den Nebenwirkungen im Artikel Migräne).
Hinterlassen Sie mir doch bitte Ihre Meinung hierzu in einem Kommentar hier unten…










Dienstag, 3. November 2009 12:25
Meine Erfahrung mit Triptanen entspricht den beschriebenen Problemen. Das Gefühl von Brustenge, Herzrasen, Pochender Puls, hoher Blutdruck…und nur kurzfristige Hilfe. Nach 10 bis 12 Stunden kehrt der Kopfschmerz zurück. Am besten helfen Mutterkornpräparate (Syncapton). Der Neurologe rät ab, will es auf Grund von “Suchtgefahr” nicht verschreiben. Ich nehme es seit 25 Jahren bei Bedarf, es hilft zuverlässig und kostet der Krankenkasse nur ca. 1/10 des Preises der Triptane. Die Nebenwirkungen sind minimal, und dass ich sie nur wirklich im Bedarfsfall verwende liegt auch in meiner Verantwortung. Angeblich soll jedoch die Produktion dieser Präparate eingestellt werden!!
Montag, 18. Januar 2010 11:20
[...] die Gesundheit stark gefährdet werden. Hier sind speziell Präparate aus der Gruppe der Triptane in den Fokus der medizinischen Kontrolle gerückt. Denn sie bekämpfen zwar die gefürchteten [...]
Mittwoch, 30. Juni 2010 19:49
Wohl denen, die es sich “schmerztechnisch” leisten können, auf Triptane zu verzichten. Ich nehme sie als Notfallmedikament, wenn nichts mehr geht. Auch ich habe teilweise unter nicht angenehmen Nebenwirkungen zu leiden, aber das ist immer noch besser, als vor Schmerzen weder ein noch aus zu wissen! Besonders dann, wenn man mindestens 2x monatlich unter tagelangen Migräneattacken leidet. Ich habe nicht nur einmal im Bett gelegen und gedacht, lieber Gott, lass mich einschlafen und nie wieder aufwachen!!