Schwere Beine? Müde Beine?

Der Sommer bringt das Problem wieder an den Tag: bläuliche Venen, die an den Beinen mal mehr oder weniger „dick“ hervortreten: Krampfadern. Sie gehen mit dem Gefühl von müden und schweren Beinen einher, das für die Betroffenen sehr lästig und unangenehm sein kann.

Jede zweite Frau und jeder vierte Mann hat in Deutschland damit zu tun. Trotzdem wird das Problem der Krampfadern häufig vernachlässigt. Erst wenn es sich Krampfadern entzünden und die Beine zu schmerzen beginnen, gehen die Betroffenen zum Therapeuten.

Naturheilkunde bei Krampfadern

Die Naturheilkunde hat aber reichlich zu bieten – nicht nur bei Krampfadern. Zunächst einmal gilt es zu differenzieren, um welche Art der Beinschwere es sich handelt.

Sind es wirklich Krampfadern? Als Ursache für die müden und schweren Beine kommen nämlich auch Lymphstörungen, unterschiedliche Venenleiden, Herzschwäche, Nieren-, Leber- oder Schilddrüsenerkrankungen in Betracht.

Deshalb ist es wichtig, das Problem nicht zu bagatellisieren, sondern zur Abklärung einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen, um schwerere Krankheiten auszuschließen. Die Behandlung – egal ob naturheilkundlich oder schulmedizinisch – muss sich natürlich nach den Ursachen richten.

Einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Schweregefühl und Schwellungen ist das Hochlegen der Beine. So wird der Abfluss des Blutes und der Lymphflüssigkeit erleichtert. Auch Beingymnastik und kalte Beingüsse können sehr hilfreich sein. Diese Maßnahmen verbessern jedoch nur die Symptome und können nichts gegen die Ursachen ausrichten.

Die Naturheilkunde setzt bei geschwollenen und müden Beinen neben der Beseitigung der Ursprungskrankheit vor allem auf Maßnahmen, die die Körperflüssigkeiten aus den Beinen beseitigen sollen. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass die Abflusshemmnisse aus dem Weg geräumt werden. Neben Kneipp-Kuren und gymnastischen Übungen kommen häufig manuelle Techniken zum Einsatz, zum Beispiel Rolfing oder Osteopathie. Auch Pflanzen wie die Rosskastanie oder der Steinklee können den Lymphabfluss unterstützen.

Mehr dazu finden Sie auf der Webseite unter:

Und dann natürlich zu den entsprechenden Diagnosen:

Der Beitrag wurde erstmalig im Juli 2008 erstellt und am 4.12.2017 geringfügig ergänzt.

Datum: Montag, 4. Dezember 2017
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