Nützliche Parasiten

Montag, 4. April 2011 9:00

Parasiten sind nicht nur wahre Lebenskünstler, sondern auch gefährlich für ihren Wirt. Dabei gibt es verschiedene Arten, bei denen einige sogar auf den Menschen spezialisiert sind. Doch viele Parasiten waren nicht immer so gefährlich für das Immunsystem des Menschen wie heute. Die veränderte Reaktionsfähigkeit auf äußere Einflüsse hat vor allem etwas mit der Evolution und der Entwicklung des Menschen zu tun.
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Fieber – eine gesunde Heilreaktion

Montag, 28. März 2011 10:58

Das Phänomen der Spontanheilung bei Krebs gab und gibt Ärzten und Wissenschaftlern immer noch Rätsel auf.

Nun hat ein Professor der FH Gießen-Friedberg eine weiteren Schritt zur Lösung des Rätsels gemacht. Professor Uwe Hobohm, der seit etlichen Jahren auf diesem Gebiet forscht, fand bei seinen Untersuchungen Folgendes heraus: Spontanheilungen bei Krebs gehen oftmals mit einem fiebrigen Infekt einher. Zu seinen Ergebnissen gelangte der Professor für Bioinformatik unter anderem durch das Auswerten von Fallbeschreibungen aus Fachzeitschriften.

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Jodtabletten wegen Atomunfall in Japan?

Dienstag, 15. März 2011 12:31

Bereits gestern erhielt ich über facebook und per email Anfragen, ob und welche Jodtabletten man einnehmen soll.

Meine Gedanken hierzu:

1. Ich bin kein Strahlenexperte und habe mich mit Nuklearmedizin kaum beschäftigt.

2. Nach meinem Wissen haben wir derzeit kein erhöhtes Strahlenrisiko in Deutschland. Auch nach den Reaktorunfällen in Japan erwarte ich kein erhöhtes Risiko für uns in Europa.

3. Ich halte daher die Einnahme von Jodtabletten derzeit für überflüssig.

4. Auch eine homöopathische Prophylaxe halte ich für überflüssig. Nur für Patienten mit Strahlenschäden nach Bestrahlungen habe ich drei Mittel empfohlen – als begleitende Maßnahme.

Fazit: Ich halte die Angst und die Sorgen der Menschen in Deutschland um deren Gesundheit für bedenklicher, als die Strahlung. Das Thema beschäftigt sehr viele Menschen. Mein Rat: Finden sie eine Freundin, Freund, Partner, mit dem Sie sich diesbezüglich austauschen können und sprechen: nicht nur vor dem Fernseher sitzen und mit diesen schrecklichen Bildern ins Bett gehen…

Wie ich bereits im Bericht “Terrorwarnungen – Aber wo sind die Terroristen?” schrieb:

Traumaforscher Lüdke rät im Interview den Menschen, sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Und: “Lasst euch nicht einschüchtern, zeigt eure Angst nicht.”

Genau. Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber. Oder um es mit Fassbinder auszudrücken: Angst essen Seele auf.

 

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Mit Antibiotika heilt eine Mittelohrentzündung schneller?

Montag, 14. März 2011 10:12

Wenn eine Infektion oder Entzündung ansteht, dann greifen auch die medizinischen Spezialisten oft und schnell zu den „bewährten“ Antibiotika, selbst wenn sie sonst theoretisierend Resistenzentwicklungen wittern. Bei Kindern sieht die Sache dann noch einmal ganz anders aus, da aus medizinischer Sicht Kinder nicht als kleine Erwachsene angesehen werden können. Vieles läuft in einem heranwachsenden Organismus anders als in einem ausgereiften.

Bei Mittelohrentzündung, einer recht häufigen Erkrankung bei Kindern und Kleinkindern, stellt sich nun die Frage, ob man auf die Selbstheilkräfte des jungen Organismus hoffen kann oder ob man nicht doch zu Antibiotika greifen soll.
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Angiogenese oder: Wie esse ich gegen Krebs?

Freitag, 4. März 2011 17:22

In diesem Beitrag geht es um die Ernährung – und um eine Erkrankung die viele fürchten: Krebs.

Die gute Nachricht ist: Es gibt Lebenssmittel, die einen Einfluss auf die Entwicklung von Krebs haben -  aber diesmal im positiven Sinne.

Kommen wir erst mal zum Begriff Angiogenese (was das mit Krebs zu tun hat später). Angiogenese ist ein aus dem Griechischen kommendes Wort und bedeutet “Gefäßentstehung”. Mit diesem scheinbar gefährlich klingenden Wort wird das Wachstum von kleinen und kleinsten Blutgefäßen, auch Kapillaren genannt, bezeichnet. Der Ursprung der neuen Blutgefäßchen ist das alte, bestehende Kapillarsystem, aus denen sie hervorgehen.

Es gibt auch eine Blutgefäßbildung, die unabhängig von schon bestehenden Kapillaren abläuft. Dies ist dann die sogenannte Vaskulogenese. Diese spielt eher beim Fötus und Embryo eine Rolle, die im Mutterleib erst ein funktionierendes Blutgefäßsystem aufbauen müssen. Für den erwachsenen Organismus ist die Angiogenese jedenfalls von größerer Bedeutung, im positiven wie im negativen Sinne.

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Die Krise, die es nicht gibt

Mittwoch, 23. Februar 2011 0:05

Die jahrelangen Gerüchte über einen stetigen Rückgang der Spermien Produktion beim Mann konnte nun widerlegt werden. Nach Statistiken, welche bereits seit 1938 erfasst wurden, soll die Spermienanzahl im Durchschnitt um 1 Million Spermien pro Mililiter Ejakulat zurück gegangen sein. Dies würde bedeuten, dass bereits im Jahre 2060 mit der Unfruchtbarkeit seitens der Männer zu rechnen wäre – Schluß mit Kinderwunsch.

Die so genannte „Spermienkrise“ wurde von Wissenschaftlern aus Kopenhagen untersucht. In den 62 Studien, welche zwischen 1938 und 1990 erfasst wurden, konnten die Wissenschaftler tatsächlich einen Rückgang der Spermien feststellen.

Nach intensiven Forschung lässt sich dies jedoch auf falsche Messmethoden und unterschiedliche Populationen, welche miteinander verglichen wurden, zurück führen. Es ist bekannt, dass die Spermienanzahl von Land zu Land unterschiedlich ist und somit nicht mit den Zahlen anderer Länder zusammen gefasst werden kann. Auch die Zählmethode der Spermien kann von Forscher zu Forscher unterschiedliche Ergebnisse bringen.

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US-Massenmedien und Krebs – Nebeneinander von Risiko-Verharmlosung und Schweigen über palliative Angebote

Montag, 14. Februar 2011 15:49

Krebserkrankungen gehören zu den Erkrankungen, die häufig auftreten, oft tödlich enden, meist mit intensiven Schmerzen einhergehen und deren Therapie mit Zytostatika nebenwirkungsreich und oft auch unwirksam ist. So sterben immer noch ca. 50 Prozent aller Krebskranken, und das, obwohl die medizinische Wissenschaft nicht aufhört, sieben-Meilen-Sprünge-Erfolge in ihrem Fortschritt im „Kampf gegen den Krebs“ zu feiern.

Dieses Szenario ist natürlich ein permanentes Thema in den einschlägigen Massenmedien. Damit ist es interessant, der Frage nachzugehen, was diese Massenmedien zu sagen haben zu einem Thema, bei dem es soviel medizinischen Fortschritt zu geben scheint, der sich aber irgendwie in der Praxis noch nicht so recht durchsetzen kann.

In den USA ist man genau dieser Frage einmal nachgegangen.
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Die Probleme mit der „Ernährungswissenschaft“

Montag, 7. Februar 2011 18:44

Ein älterer Artikel aus der Süddeutschen Zeitung erinnerte mich (wieder einmal) daran: Die Ernährungswissenschaft hat „ein dickes Problem“. Die Methoden der Ernährungswissenschaft sind in hohem Maße angreifbar. Warum? Ganz einfach: Der Faktor „Mensch“ spielt in vielen Studien einfach nicht so mit, wie er das den Wissenschaftlern “zur Liebe” tun sollte.

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Göttinger Forscher stoppen Alzheimer bei Mäusen

Mittwoch, 2. Februar 2011 7:00

In der Online-Ausgabe des „Handelsblatts“ vom 6.12.2010 wurde berichtet, dass es jetzt eine „Impfung“ gegen die Alzheimer-Krankheit gäbe. Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

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Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Montag, 24. Januar 2011 2:17

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Rückenschmerzen, besonders betroffen sind die 11- bis 14-Jährigen. Wie eine deutschlandweite Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK Krankenkasse ergab, sind 57 Prozent der Kinder- und Jugendärzte der Ansicht, dass die Zahl der Rückenschmerzen bei jungen Patienten in den letzten zehn Jahren leicht bis stark angestiegen ist.

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