Zahnwurzelentzündung

Dienstag, 30. September 2008 13:57

Soeben erhalte ich die Frage (als Antwort auf meinen Newsletter), was bei einer Zahnwurzelentzündung zu tun sei:

Sehr geehrter Herr Graeber,
das Thema Alzheimer ist sehr interessant. Im Moment habe ich aber ein
anderes Problem: eine Entzündung an einer Zahnwurzel nach einer OP.
Können Sie mir bitte einen Rat geben, was ich dagegen tun kann, ohne
den Zahn zu verlieren.

Ich persönlich lasse nie wieder eine Wurzelkanalresektion durchführen! Daraus resultiert ein toter Zahn.

Die Probleme die daraus resultieren habe ich im Artikel: Zahnstörfelder beschrieben.

Auch in meinem Heilfasten Blog habe ich im Artikel: Zahnentzündung mehr geschrieben.

Leider sind die naturheilkundlichen Verfahren auf meiner Seite zum Thema Entzündungen noch nicht weiter ausgebaut.

Das Therapieschema sieht so ähnlich aus wie das bei einer Mittelohrentzündung.

 

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Kalifornien verbietet Transfettsäuren ab 2010

Freitag, 26. September 2008 11:14

Dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger hätte ich so viel Reformen im Bereich der Ökologie und der Ernährung gar nicht zugetraut - vor allem weil er Republikaner ist.

Für eine gesunde Lebensführung hat er sich Zeit seines Lebens aber immer eingesetzt, wozu auch eine gesunde Ernährung gehört.

In einer dpa-Meldug lese ich, dass Kalifornien als erster Bundesstaat der USA die schädlichen Transfettsäuren verbannen will. Die Transfette müssen dann vor allem aus den Restaurants verschwinden, aber auch aus Keksen, fritierten Speisen und Brotaufstrichen.

Und Deutschland?

Warum sollte so etwas wie Transfettsäuren eigentlich verboten werden?

Nun, die Transfette werden im Zusammenhang mit Herzbeschwerden und vor allem im Zusammenhang mit der Arterienverkalkung gesehen.

Wenn die Arterienverkalkung aber kein Problem des erhöhten Cholesterins ist, sondern andere Ursachen wie Homocystein oder Transfettsäuren, oxidiertes Cholesterin etc. ist ….

… dann sinkt der Absatz einer Medikamentengruppe, mit der weltweit Milliarden umgesetzt werden:

Ich meine die Medikamentengruppe der Cholesterinsenker: vor allem die Statine (bekanntestes Präparat Sortis).

In verschiedenen Artikeln hatte ich schon auf das Problem Transfettsäuren aufmerksam gemacht, in denen Sie auch mehr zur Problematik lesen können u.a. hier: Transfettsäuren und oxidiertes Cholesterin: schlimmer gehts nimmer

Warum das Thema Cholesterin völlig überbewertet wird zeige ich hier: Cholesterin

 

 

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Nesselsucht (Urtikaria)

Montag, 22. September 2008 19:45

Mein Kollege der schweizer Naturarzt Hermann Kaufmann rief diese Webseite ja ursprünglich ins Leben.

Nachdem er sich zur Ruhe setzte, durfte ich seine Webseite weiterführen - mittlerweile seit ziemlich genau einem Jahr.

Seitdem wurden von mir 180 Beschwerden überarbeitet und ergänzt.

Die 180.te heute: Nesselsucht.

Und natürlich geht es weiter :-)

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Die wahre Ursache von Alzheimer

Montag, 8. September 2008 9:15

In meinem Beitrag zur Alzheimer-Krankheit verwies ich bereits auf neuere Studien, dass die Theorie der Amyloid-Plaques, die ja für Alzheimer verantwortlich sein soll, nach neueren Erkenntnissen nicht haltbar ist.

In der neuesten Ausgabe von der Fernsehzeitschrift TV Hören und Sehen (Ausgabe: 37/2008) lese ich jetzt von der “sensationellen” Entdeckung, dass das entzündungshemmende Medikament CNI-1493 die Auswirkungen von Alzheimer lindern kann. (Manchmal erfahre ich Dinge aus sog. Publikumszeitschriften eher, als auch meinen Fachblättern…).

Weiter heißt es, dass die Amyloid-Plaques im Gehirn jetzt für die entzündlichen Reaktionen verantwortlich seien, die man bei Alzheimer Patienten fand.

CNI-1493 habe in Tierversuchen nachgewiesen, dass es die Amyloid-Eiweiße so verändern würden, dass sich diese nicht mehr zusammenlagern könnten. Außerdem schütze CNI-1493 vor der giftigen Wirkung der Proteine der Amyloid-Plaque.

Ich stelle fest:

Endlich wird die Tatsache zur Kenntnis genommen, dass eine Entzündung der Mikroglia im Gehirn bei Alzheimer-Patienten vorliegt.

Bei mir entsteht der Eindruck, dass im Artikel der TV Hören und Sehen unterschwellig Alzheimer mit Demenz gleichgesetzt wird, was ich für einen folgenschweren Irrtum halte. So werden Tausende von Menschen, die “nur” unter einer Altersdemenz leiden, zu Alzheimer-Patienten abgestempelt - (näheres zum Unterschied zwischen einer Demenz und Alzheimer lesen Sie in meinem Artikel zu Alzheimer).

Ich stelle folgende Fragen:

1. Kann es sein, dass es der Pharmaindustrie nur Recht ist, dass es mehr Alzheimer-Patienten gibt (und keine Altersdementen), da man diesen wesentlich teurere Medikamente verkaufen kann?

2. Warum werden keine Studien mit einfachen entzündungshemmenden Mitteln wie Ibuprofen, Aspirin und anderen durchgeführt? Kann es sein, dass dies nicht geschieht, weil es mit diesen Mitteln nichts zu verdienen gibt?

3. Wenn diese Art der Forschung für die Pharmaindustrie (Aspirin etc.) zu teuer ist, warum wird diese dann nicht von unabhängigen Behörden durchgeführt? (Eine Universität deren Professor auf der Gehaltsliste eines oder “des” Pharmainstitutes steht, sehe ich NICHT als unabhängig an.)

4. Es gibt zahlreiche Belege (wie ich unter anderem in meinem Artikel zur Alzheimer-Krankheit berichtete), dass es Naturheilmittel gibt, die sehr vielversprechend sind. Warum werden diese nicht weiter erforscht? Kann es sein, dass daran seitens der Pharmaindustrie kein Interesse besteht, weil solche Mittel nicht patentierbar sind und man damit folgerichtig fast nichts verdient?

Ihre Kommentare würden mich interssieren - klicken Sie dazu einfach hier unten auf “Kommentare”….

UPDATE: Dienstag, 31. September 2008
Die Diskussion der Kommentare ist lesenswert. In mehreren Beiträgen habe ich weitere Fakten zum Thema geliefert. 

UPDATE: Sonntag, 29.November 2008
Alzheimer: Die Wahrheit Teil II 

 

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Verstehen Sie Mc-Donalds?

Montag, 1. September 2008 11:21

Gratulation an die Marketingabteilung bei McDonalds! Ich habe mir die Ernährungsinformationen, die auf den Verpackungen stehen einmal genauer angesehen und mit nach Hause genommen.

Hier ein Beispiel der Gitterkartoffeln von McDonalds:

Meine Frage: Verstehen Sie diese Angaben?

Ich nicht. Ich kann mir das zusammenreimen, was Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß sein könnten.

Ebenso die Prozentangaben.

Aber sicher bin ich mir nicht.

Was bedeuten die Symbole? Welches Symbol steht für was? und was bedeutet %GDA ?

Nun: die Auflösung findet man auf mcdonaldsmenu.info — und auch dort macht es einem McDonalds nicht gerade einfach, wie ich in folgendem Video zeige:

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Fersensporn - Was tun?

Montag, 25. August 2008 22:02

Fersensporn: eine schmerzhafte Angelegenheit.

Folgende Frage erhielt ich heute:

Hallo Herr Graeber, ich habe schon mitbekommen, dass Sie auf “einzelne” Anfragen nicht eingehen können, ist auch irgendwie verständlich !!! Trotzdem eine Frage, meine Frau plagt ein heftiges “Fersensporn” und ist nur mit Schmerztabletten einigermaßen erträglich. Einlagen lindern die Beschwerden auch nicht wirklich und bevor wir jetzt operativ an die Sache rangehen, würde ich es auf homoepathische Weise versuchen. Was meinen Sie welche Präparate empfehlenswert wären ???

Ich erspare mir mal die Pathologie und warum sich ein Fersensporn entwickelt.

Eins ist jedoch klar: Da der Ansatz der Plantarsehne (unter dem Fuß) “verkalkt”, stimmte der Zug auf die Sehne schon sehr lange nicht.

Die gesamte Statik des Fußes sollte begutachtet werden, ebenso wie der Rest des Statik.

Zur Korrektur einer Fehlstatik bieten sich Manuelle Therapie an, ebenso Chiropraktik.

Für einen kompletten 3-dimensionalen Statikscan, setzen wir bei uns im Therapiezentrum den BSC ein (Body-Static-Control). Soweit mir bekannt, gibt es den BSC so nur zweimal in Deutschland. Daraus können “Therapiesohlen” resultieren, die die Fußstatik, vor allem aber die “Spannung” der Fußmuskulatur so korrigieren, dass sich diese wieder normalisiert.

An “Sofort-Schmerztherapie” kommen neuraltherapeutische Injektionen an den Fersensporn in Frage. Die Injektion selbst ist aber kein “Genuss”.

Und dann eine Medikamentation die auf Entsäuerung abgestellt ist.

Nach meiner Erfahrung bekommt man einen starken schmerzhaften Fersensporn “nur” mit Homöopathie nicht in den Griff.

Ich hoffe das hilft als “Meinung” erst mal weiter…

 

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Rauchen zum Abnehmen?

Dienstag, 5. August 2008 14:50

Eine Frage einer Leserin zum Thema Rauchen, Abnehmen und Übergewicht:

Hallo Rene,
ich habe eine kurze Frage, dafür muss ich allerdings ein wenig ausholen.
Ich habe vor 7 Monaten aufgehört zu rauchen. Zu der Zeit hatte ich durch Sport und ein wenig Umstellung in der Ernährung 40 Kilo abgenommen. In 16 Monaten.  Nun habe ich innerhalb von 2 Monaten 15 Kilo wieder zugenommen, dadurch, dass ich nicht mehr rauche. Mein Arzt und auch mein Heilpraktiker sagen, ich müsse Geduld haben. Die Stoffwechselumstellung könne bis zu 2 Jahre dauern. Ich fühle mich aber total unwohl. Ich habe in letzter Zeit sehr viel über Schüssler-Salze gelesen, aber man kann auch nicht alles glauben, was man liest. Denn angeblich ist Schüssler-Salze das Geheimrezept um einen komatösen Stoffwechsel wieder in Gang zu setzten. Ihre Seite war die einzig seriöse in meinen Augen. Denken Sie, dass ich mit dem Schüssler-Salz Konzept, dass auf Ihrer Seite steht, meinen Stoffwechsel wieder auf Trapp bringen kann und somit - natürlich in Zusammenhang mit Sport und Ernährungsumstellung- wieder zu meinem alten Gewicht zurückkomme. Oder muss ich tätsächlich so lange warten, wie der Arzt mir sagt. Denn: Rauchen möchte ich nie!!!! wieder. Übrigens habe ich eine Unterfunktion der Schilddrüse und nehme im Wechsel Tyronnajod 100 und 75. Die Werte sind aber lt. Radiologe in Ordnung. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße S.

Sie haben vollkommen Recht: in jeder Zeitschrift findet man schon fast einen Artikel, dass man mit Schüssler Salzen fast alles heilen könne…

Obwohl ich es sehr gut finde, dass sich die Medien mit alternativen Heilverfahren beschäftigen, finde ich es manchmal etwas übertrieben, vor allem, weil dies zu einer sehr hohen Erwartungshaltung bei Patienten führt.

Zu Ihrem Problem mit der Gewichtszunahme nach dem Rauchen:

Dieses Problem basiert tatsächlich auf einer Stoffwechselumstellung, die tatsächlich bis zu zwei Jahren dauern kann.

Dieses Problem kann man aber in der Tat mit biologischen Mitteln unterstützen, bzw. minimieren.

Dazu kommt eine Stoffwechselaktivierung in Frage z.B. durch Ohrakupunktur oder Homöopathie.

In der Praxis konnte ich die nachhaltigsten Erfolge mit einer Kombination aus Ohrakupunktur und Homöopathie erzielen - in manchen Fällen auch mit Heilpflanzen statt Homöopathie.

Da Sie auch mit der Schilddrüse Probleme haben, empfehle ich einen Kollegen, der Sie individuell dazu beraten sollte.

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Low Level Laser Therapie

Freitag, 1. August 2008 10:03

Heute eine Frage zur Low Level Laser Therapie von einem Leser:

Habe selber eine Hochtonschwerhörigkeit durch ein Knalltrauma, verbunden mit stechenden schmerzgefühlen in meinen Ohren. Sie äußern sich positiv über die Low-level-lasertherapie. Ich habe mich auch schon versucht über diese  zu informieren. Habe aber - leider - schon des öfters nachgelesen, daß diese Therapieform gar nicht wissenschaftlich nachgewiesen worden ist, und daß diese auch von keiner gesetzlichen Kasse (bzw. Beihilfe) bezahlt wird. Sehr umstritten ist auch ob dies wirklich helfen soll? Abgesehen vom Preis wo dies nicht gerade billig ist (ca.2-3000 Euro). Mich würde gerne Ihre Meinung interessieren, bzw. was würden Behandlungen bei Ihnen kosten?

Wenn das Epithel für die entsprechenden Zellen durch ein Knalltrauma zerstört wurde, sieht es “schlechter” aus. Es stimmt, dass die Datenlage bzgl. des Low Level Lasers nicht 100% belegt ist - dennoch: gerade Tinnitus ist ein Feld, bei dem ich fast nichts unversucht lassen würde, gerade weil ich weiß wie verzweifelt manche Patienten sind.

Die Kosten bei uns im Therapiezentrum sind pro Low Level Laser Anwendung relativ niedrig: 10.- Euro; ich weiß, dass die Therapie anderen Orts z.T. WESENTLICH teurer angeboten wird - das halte ich aber für übertrieben.

Eine befriedigende Besserung, die einen Versuch rechtfertigen würde, sehe ich bei ungefähr 30% der Patienten - je nach Ursache. Nach spätestens 10 Anwendungen muss sich eine Besserung einstellen, die eine weitere Therapie mit dem Low Level Laser rechtfertigen würde.

Ich hoffe das hilft Ihnen etwas weiter…

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Warum ein HEILPRAKTIKER die ärtzliche Therapie erklären muss

Sonntag, 27. Juli 2008 19:02

Die besten Geschichten schreibt die Praxis immer noch selbst.

Der letzte Freitag war wieder so ein Tag, an dem ich mich fragte, ob die behandelnden Ärzte den Patienten einen Befund erklären oder ein Medikament, das sie diesen verschreiben.

1. Beispiel vom Freitag:

Eine Patientin kommt mit dem MRT Befund von ihrem Arzt, wegen Ihres lädierten und schmerzenden Knies. Sie war deswegen schon seit zwei Wochen bei mir in Behandlung (Akupunktur), die eine zufriedenstellende Besserung zeigte. Ich sollte der Patientin den MRT Befund erklären, weil Sie es bei Ihrem Arzt NICHT VERSTANDEN hat.

2. Beispiel vom Freitag:

Eine andere Patientin bekommt ein Medikament vom Arzt verordnet, dass sie aber nicht nehmen möchte, nachdem sie zu Hause den Beipackzettel gelesen hat.

Dies ist ein sehr typischer Fall: Arzt verordnet Medikament - Patient nimmt es aber nicht. So etwas nennt man in der Medizin eine schlechte “Patienten-Compliance”.

Es kann doch nicht sein, dass ich auch noch die Patientenberatung und Aufklärung übernehmen muss für Befunde, Diagnosen und Medikation, die die Patienten von Ihrem Hausarzt oder Facharzt erhalten.

Ich mache das zwar gerne, weil ich so auch immer wieder auf dem Gebiet der “klassischen” Medizin gefordert bin - aber zu denken gibt es mir dennoch. (Ich empfehle allen meinen Kollegen sich mit den Medikamenten und Verfahren der Schulmedizin intensiv vertraut zu machen. Hierzu ist es ratsam ein oder zwei Ärtzezeitungen zu abonnieren und zu lesen, damit man weiß, was “los” ist.)

Dabei bilden wir uns in Deutschland doch ein, einen sehr guten Versorgungsstandard zu haben…

Dennoch ist die Realität eine ganz andere: knapp acht Minuten widmet sich ein Arzt in Deutschland im Durchschnitt seinen Patienten zu - pro Konsultation.

In fast allen westlichen Industriestaaten nehmen sich die Ärzte mehr Zeit - in Großbritannien sind es z.B. elf Minuten und in den USA sogar 19 Minuten.

Andere Statistiken zeigen zudem, dass die Qualität der Versorgung zudem selbst in weniger reichen Ländern als Deutschland BESSER ist als bei uns.

Deutschland hat im Vergleich eine sehr hoh Zahl an chronisch Kranken, obwohl wir in Europa am meisten pro Kopf für die Patienten ausgeben.

Könnte das vielleicht daran liegen, dass Deutschland führend in der Medizintechnik ist und der größte Medikamenten-Exporteur?

Könnte es sein, dass unser Gesundheitssystem deswegen so teuer ist, weil wir so viele Apparate benutzen und zu viele Medikamente verordnen?

Ein Beleg dafür sind Schätzungen, dass immer noch (trotz Zuzahlungen) ca. 40% der Medikamente weggeworfen werden (siehe Beispiel meiner Patientin oben).

Könnte es sein, dass die Lobbyisten in Berlin zu stark sind, um eine wirkliche Wende im Gesundheitswesen herbeizuführen? In diesem Zusammenhang sollten Sie auch meinen Artikel: “Pharmaindustrie zeigt Stärke” lesen. Oder Sie lesen gleich die Rubrik: Medikamentenskandal.

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Schaub Kost

Donnerstag, 24. Juli 2008 14:26

Vor kurzm erhielt ich folgende Stellungnahme von Herrn Stefan Schaub, dem Leiter des Schaub Institut (in der zweiten Generation):

Sehr geehrter Herr Gräber, lieber Hermann

Auf Ihrer Website beziehen sie sich auf Aussagen aus dem Schaub Institut hinsichtlich der im Institut entwickelten Kohlenhydrat- und säuerarmen Ernährungsweise. http://www.naturheilt.com/Inhalt/Schaub-Kost.htm

In der letzten Zeile zitieren Sie uns, man sollte im Fleischkonsum zurückhaltend sein. Insbesondere nur rotes Fleisch essen und auf Schweinefleisch verzichten. Diese Aussage stimmt nicht und wurde nie durch uns getätigt. Das Zitat aus dem in der Fusszeile erwähnten Quellennachweises ist falsch. Dies führte zu Verunsicherungen bei Kundinnen und Kunden unseres Institutes, weil angeblich widersprüchliche Angaben unsererseits veröffentlicht würden.

Ich bitte Sie den Hinweis auf die Schaub-Kost ganz aus ihrer Website zu entfernen. Wir teilen die Ansicht nicht, das Fleisch und tierische Eiweisse Säurebildend seien. Im Gegenteil, wir ordnen die Nahrungsmittel nach ihrem tatsächlichen Säuregehalt und da ist Fleisch garantiert nicht sauer.

Für Ihre Bemühungen und die prompte Erledingung der Angelegenheit danke ich ihnen jetzt schon. Wir denken es ist auch in Ihrem Interesse, den Hinweis zu entfernen. Macht es doch keinen Sinn auf Erkenntnisse hinzuweisen, die Diametral Ihrer eigenen Hypothese stehen.

Mit freundlichen Grüssen

Stefan Schaub, Leiter des Schaub Institut in der zweiten Generation

Ich hatte Herrn Schaub bereits geantwortet, dass ich für diesen Hinweis sehr dankbar bin.

Ich hatte auch darum gebeten, evtl. einen Artikel zur Schaub Kost zu schreiben, den ich gerne veröffentlichen würde. Leider habe ich noch nichts erhalten.

Da ich mich persönlich mit der Schaubkost nicht auskenne, habe ich mir heute die Literatur dazu bestellt und werde diese auswerten, um eine Bewertung vornehmen zu können.

Bis dahin bleibt die Tabelle mit der Schaub Kost, die mein Kollege Herr Kaufmann veröffentlicht hat online unter: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Schaub-Kost.pdf

 

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