Nackenprobleme und Nackenschmerzen

Es vergeht kein Tag in der Praxis oder bei uns im Therapiezentrum ohne Patienten mit Nackenschmerzen.

Es wurde daher Zeit, die Seite mit dem Thema Nackenschmerzen zu überarbeiten.

Wenn wir einmal die “bösartigen” Dinge wie Tumore und Stoffwechselstörungen außen vor lassen (die ärtzlich abgeklärt werden sollten) – sollte vor allem an folgende Ursachen bei chronischen Nackenproblemen gedacht werden:

  • Fehlstellungen des Kiefergelenks und Aufbissstörungen der Zähne
  • Fehlstellungen der Halswirbelsäule
  • Einseitige Belastung (z.B. PC) und daraus resultierende Verspannungen
  • Übersäuerung (Säure-Basen-Haushalt)
  • Mineralstoffdefizite
  • Virurerkrankungen (Erkältung)
  • Überanstrengung (Muskelkater)
  • negativer Stress

Im Prinzip können mehrere dieser “Ursachen” vorliegen. Je mehr dieser Ursachen aber vorliegen, desto wahrscheinlicher werden Nackenbeschwerden.

Das “Nackenproblem” sollte meiner Erfahrung nach daher auf alle diese Ursachen hin geprüft werden und der Patient dann dahingehend beraten werden.

Die fortwährende Einnahme von Schmerzmittel und die üblichen “Spritzen” vom Arzt sind meiner Erfahrung nach keine dauerhafte Lösung.

Auch die häufig verordneten Massagen sind keine dauerhafte Lösung, wenn auch eine Fehlstellung der Halswirbelsäule, eine chronische Übersäuerung oder ein anderer Faktor mit vorliegt.

Massagen halte ich im Gegensatz zu einigen Ärzten für durchaus sinnvoll. Erstens kann eine Massage die Muskulatur entspannen. Zweitens bedeutet jede Massage auch immer eine “An”-wendung – im Sinne einer Zuwendung zum Patienten und wird von diesen auch fast immer als “angenehm” beschrieben.

Liegen allerdings ausgeprägte Myogelosen und Triggerpunkte vor, kann eine Massage auch sehr unangenehm sein. Die Nackenbeschwerden und die Schmerzen könne sich in diesem Fall auch erst einmal verstärken. Hier kann eine Neuraltherapie oder Akupunktur im Sinne der Triggerpunkttherapie rasche Linderung bringen.

Eine sehr effektive und erfolgreiche Therapie ist die  Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht.

Datum: Mittwoch, 3. Dezember 2008 10:50
Themengebiet: Krankheiten, Symptome Trackback: Trackback-URL
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3 Kommentare

  1. 1

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich habe Ihre Seite gelesen und würde mich freuen wenn Sie mir helfen könnten. Mein Sohn wird 25 Jahre und leidet seit ca. 4 Jahren unter starken Nacken-und Rückenschmerzen. Leider bekommt er von den Ärzten immer nur Schmerzmittel verschrieben mit Nebenwirkungen.
    Er ist dadurch öfters nicht in der lage Arbeiten zu gehen. Durch sein Alter wird es auch meistens als Faulenzen abgestempelt. Am 15.01.09 hat er einen Termin zum MRT, der Orthopäde im Krankenhaus vermutet eine Bindegegewebsschwäche. Kann er die von mir geerbt haben? Sollte es sich bestätigen, was kann man dagegen tun? Kraft-und Ausdauertraining macht er auch schon, aber wenn er starke Schmerzen hat, geht nichts mehr.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gabriele Kraitl

  2. 2

    Liebe Frau Kraitl,

    leider darf ich über das Internet ja keine individuelle Beratung und Therapie anbieten – es wäre auch nicht seriös.

    Die wesentlichen Faktoren, die geprüft werden sollten, hatte ich ja im obigen Beitrag zu den Nackenproblemen beschrieben.

    Wie man einen guten Therapeuten findet beschreibe ich u.a. auf meiner Seite:

    http://www.renegraeber.de/Fragen.html

    Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn viel Erfolg und alles Gute!

  3. 3

    [...] ich diese hier im Blog kurz mit ein paar Zeilen berichten, so wie ich dies u.a. im Blog-Beitrag Nackenprobleme schon getan [...]

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