Nach der Schweinegrippe ist vor der Schweinegrippe

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am 9. August 2010 offiziell verkündet, dass die Schweinegrippe nicht mehr pandemisch sei. Es ist jene Schweinegrippe, von der anfänglich behauptet wurde, dass sie Millionen Menschen töten würde. Nun stellt sich heraus, dass diese Warnungen anscheinend völlig grundlos waren (siehe mein Beitrag: Schweinegrippe der Skandal danach) – jedenfalls soweit es die Pandemie angeht.

Aber die Gesundheitsbehörden und Regierungen weltweit waren dennoch in der Lage, eine massive Hysterie vor dem Grippevirus zu erzeugen. Natürlich haben die Medien dieses Thema gerne aufgenommen. Was man dabei aber nicht vergessen sollte: Die Impfseren-Hersteller machten Millionen Umsätze mit ihrem neuen H1N1 Impfserum.

Die Pandemie, die nie stattfand

Das ganze begann ja in Amerika. Deswegen schauen wir einmal auf die US-amerikanischen Zahlen: Im letzten Jahr bezogen die USA über 170 Millionen Einheiten von Impfseren gegen Schweinegrippe. Allerdings wurden davon nur 90 Millionen genutzt. Das heißt letztlich, dass weniger als ein Drittel der amerikanischen Bevölkerung der Panikkampagne der Regierung zu Opfer fiel. Und es wurde auch schnell klar, dass diese Grippeform nur eine vergleichsweise milde Variante einer Grippe war, die nicht in der Lage war, die vorausgesagten Millionen Menschen zu töten. Daraufhin wurden neue Zahlen geschrieben und 60.000 bis 90.000 Tote prognostiziert. So war man in der Lage, eine Angst- und Schreckenskampagne ins Rollen zu bringen, um schnell ein unerforschtes Medikament unter die Leute zu bringen: der Traum eines jeden Pharmaunternehmens!

Zeitgleich kamen Berichte aus Australien, die mitten in der Grippesaison standen, dass das Virus anscheinend rund 40 mal weniger gefährlich war als ursprünglich angenommen. Die WHO reagierte sofort und instruierte alle Länder, die Labordokumentationen für Verdachtsfälle auf H1N1-Infektion sofort zu stoppen. Dies führte dazu, dass von nun an alle Influenzainfektionen als H1N1-Infektion geführt wurden, was natürlich die pandemische WHO-Statistik bereicherte. Und dennoch: trotz der Statistikmanipulationen entpuppte sich die letztjährige Grippesaison als eine der Mildesten seit langer Zeit. Dies wird deutlich, wenn man sich einmal die offiziellen Zahlen vor Augen hält: Seit 2003 betrug die jährliche Todesrate aufgrund von Grippeinfektionen rund 36.000 Fälle. Diese Zahl scheint aber ziemlich hoch, weil hier Todesfälle aufgrund von Lungenentzündungen und anderen schweren Atemwegsproblemen mit in die Statistik eingegangen sind. Für das letzte Jahr, das Jahr der pandemischen, alles zerstörenden Schweinereigrippe aber wurden vom CDC (Center for Disease Control and Prevention, USA) nur 12.000 Grippetodesfälle gemeldet, was nur ein Drittel der normalen Todesrate ausmacht. Diese Fälle waren allerdings nicht serologisch (von Laboruntersuchungen) bestätigt worden, dass es sich hier wirklich um die Schweinegrippe als Todesursache handelte, sondern enthielten alle Formen der Grippe, inklusive Lungenentzündungen und andere Formen von Influenza.

Damit kann man davon ausgehen, dass die wirkliche Zahl der H1N1 Toten weitaus niedriger anzusetzen ist. Es wird auch deutlich, dass die offiziellen Statistiken alle Todesfälle unter N1H1 subsumieren, selbst wenn es sich um andere Erkrankungen handelte, die einer Schweinegrippe ähnelten. Auf diese Art und Weise „streckte“ man die Statistik, um die Pandemie zu rechtfertigen. Der erfahrene Kliniker dagegen weiß, dass ältere Menschen für Atemwegserkrankungen empfänglicher und durch diese auch gefährdeter sind. Die Grippe selbst bringt die Menschen nicht um. Folgeerkrankungen aufgrund der Grippe sind für die meisten Todesfälle verantwortlich zu machen, weil das Immunsystem der Opfer nicht mehr stark genug war, die Folgekomplikationen zu bekämpfen.

Wie dem auch sei: die offiziellen Zahlen nach dem Ende der Pandemie waren so etwas wie ein Weckruf. Denn die Todesrate betrug in der pandemischen Zeit nur ein Drittel dessen, was man sonst ohne großes Aufsehen als normal hinnimmt.

Die WHO, eine World „Hystery“ Organization – verlobt mit den Serumherstellern?

Eine solche „Verlobung“ wurde vermutet als die WHO eine Liste mit „pandemischen Beratern“ veröffentlichte. Sie enthielt die Namen von mindestens fünf einflussreichen Mitgliedern, die in diesem Zeitraum um die sechs „pandemische Erklärungen“ maßgeblich beeinflussten und von denen bekannt war, dass sie finanzielle Zuwendungen von Impfserenherstellern erhielten. Im Angesicht der Tatsache, dass die Steuergelder, die für den Kauf der Impfseren ausgegeben wurden, eine vollkommene Verschwendung waren, kommt natürlich der Verdacht auf, dass diese Herrschaften etwas mit dem Deal von WHO und Pharmaindustrie zu tun hatten. Ist es da empfehlenswert, von Leuten Rat anzunehmen, die ein finanzielles Interesse an einer weltweiten Pandemie-Erklärung haben? Wohl kaum….

Am 24. Juni kritisierte das Europäische Parlament den Mangel an Transparenz und schwere Unzulänglichkeiten bei der Entscheidungsfindung bezüglich der Pandemie.

Man gab zu Protokoll:

„Das Parlament ist alarmiert über die Art und Weise, mit der die H1N1 Influenza Pandemie gehandhabt wurde, nicht nur von der WHO, sondern auch von kompetenten Gesundheitsexperten in der Europäischen Union und auf nationaler Ebene. Wir sind insbesondere besorgt aufgrund der Konsequenzen, die diese Entscheidungen und Ratschläge zeitigten, die zu einer Verzerrung der Prioritäten in der Gesundheitsfürsorge in Europa führte, ferner zu einer Vergeudung großer Summen von öffentlichen Geldern und ebenso zu ungerechtfertigten Ängsten über die Gesundheitsrisiken in der europäischen Bevölkerung. Wir können feststellen, dass schwere Mängel erkannt wurden, die die Transparenz der Entscheidungsfindung für die Pandemie betreffen, was wiederum Fragen aufgeworfen hat bezüglich einer möglichen Einflussnahme seitens der pharmazeutischen Industrie auf einige der wichtigen Entscheidungen zur Pandemie….  In der Empfehlung 1908 (2010) über Lobbyismus in einer demokratischen Gesellschaft (European Code of Conduct über Lobbyismus) bemerkt das Parlament, dass unregulierter oder heimlicher Lobbyismus potentiell gefährlich ist und dass dadurch demokratische Prinzipien und Regierungsfähigkeit untergraben werden können.“

In diesem Sinne war die Schweinegrippe Pandemie von 2009 ein perfektes Beispiel, wie zerstörerisch solch ein heimlicher Lobbyismus sein kann. Mehr dazu auch in meinem Beitrag: Verflechtungen im Fall der Grippeimpfstoffe.

Der CDC Direktor bekennt: Influenza Vakzine verhindern nicht den Tod von älteren Leuten

Selbstverständlich will die pharmazeutische Industrie uns glauben machen, dass das Influenza-Impfserum uns magischerweise vor einem Influenza-Tod bewahrt. Aber die Sachlage sieht hier relativ eindeutig aus: Dies ist überhaupt nicht der Fall bei älteren Menschen! Und die Daten für Kinder und Erwachsene sind auch alles andere als eindeutig in dieser Beziehung.

So bekannte im April Michael Osterholm, Direktor des nationalen Center for Infectious Disease Research and Policy (CIDRAP), öffentlich, dass Influenza-Impfungen für Ältere untauglich sind. Wir wissen inzwischen auch, dass die Impfseren mit Nebenwirkungen und gesundheitlichen Komplikationen einhergehen können, so dass viele Menschen Null Nutzen erhalten, dafür aber jede Menge Risiken.

Warnung: Noch ein Influenza Szenario

Im März 2010 wurde angeblich ein mysteriöses H1N1 Vogel-Schwein-Mensch hybrides Influenza-Virus gefunden. Und nun geht die Kiste von Neuem los. Es wird wieder einmal von der Bevölkerung (in Amerika noch) erwartet, sich dagegen impfen zu lassen. Das Impfserum wird dann gegen drei Typ A oder Typ B Viren und einen H1N1 Virus gerichtet sein. Dies ist das gleiche Impfserum, das Australien für die Anwendung bei Kindern unter fünf Jahren stoppte, weil es eine überraschend hohe Zahl an Fällen mit extrem hohem Fieber, Erbrechen und Fieberkrämpfen produzierte. Aber Kinder sind nicht die einzige Gruppe, die auf das trivalente Impfserum, das H1N1 Komponenten enthält, derartig vehement reagiert.

Ein spezielles Untersuchungskomitee der Regierung in den USA wurde geschaffen, um die letztjährigen H1N1 monovalenten Impfseren auf spezielle Nebenwirkungen zu untersuchen. Das Komitee fand heraus, dass es drei Problempunkte beim H1N1 Impfserum gab:

Das Erste war das Guillain-Barré-Syndrom, von dem seit 1976 bekannt ist, dass es mit Influenza Impfseren in einen Zusammenhang steht seit das erste Schweinegrippe Impfserum zum Einsatz kam. Mehr dazu in meinem Grippe-Report.

Eine weitere Nebenwirkung ist die Thrombozytopenie, bei der die Fähigkeit zur Blutplättchenbildung nachlässt. Dies ist eine Autoimmunreaktion.

Als nächstes kommt eventuell eine Faszialislähmung, eine Gesichtslähmung. Sie beruht auf einer immunologischen Reaktion, vermutlich eine Autoimmunerkrankung. Die Komiteeteilnehmer bemerkten, dass es nicht klar sei, ob hier wirklich ursächliche Verbindung bestehen, aber auf jeden Fall wurden ernsthafte Warnungen ausgesprochen.

Oder in anderen Worten: Die Influenza-Saison von 2010-2011 hält für die Menschen ein möglicherweise äußerst reaktives Impfserum bereit.

Und willst du nicht mein Bruder sein, dann geb ich dir die vierfache Dosis

Für die Senioren sind diese Neuigkeiten noch vernichtender. In den USA wurden letztes Jahr die Senioren von der ersten Impfwelle ausgeschlossen, weil die Studien darauf hinwiesen, dass das Infektionsrisiko in dieser Altersgruppe deutlich niedriger war als bei den Jüngeren. Aber dieses Jahr wird auch das über den Haufen geworfen. H1N1 wird zur jährlichen Routine-Impfung, laut CDC und WHO, erhoben, die die Senioren mit einschließt, obwohl diese letztes Jahr noch als risikoarm galten. Und als besonderes „Geschenk“ für unsere Senioren dieses:

In den „ACIP Provisional Recommendations for the Use of Influenza Vaccines“, datiert vom 24. Februar, ist Folgendes zu lesen:

„Eine höhere Formulierung von inaktiviertem, saisonalem Influenza-Vakzin (Fluzone High-Dose, produziert von Sanofi Pasteur, genehmigt von der FDA am 23. Dezember 2009) zum Gebrauch für Leute im Alter von 65 Jahren und älter wird für die Influenza-Saison 2010-2011 zur Verfügung stehen. Fluzone High-Dose enthält die vierfache Menge an Influenza-Antigenen im Vergleich zu anderen inaktivierten saisonalen Influenza-Vakzinen (…) Die Studien zur Einschätzung der relativen Effektivität von Fluzone High-Dose im Vergleich zu der Standarddosierung inaktivierter Influenza-Vakzine sind noch im Gange. Die Resultate dieser Studien können jedoch nicht vor der Influenza-Saison 2010-2011 erwartet werden.“

Kaum zu glauben, aber im Klartext heißt dies: wenn man 65 oder älter ist, dann wird von einem erwartet, dass man eine Impfung über sich ergehen lässt mit einem Antigen, von dem ein Jahr zuvor behauptet wurde, dass man dagegen schon immun sei. Jetzt wird man sogar mit vierfacher Konzentration gegen etwas geimpft, wogegen man überhaupt nicht geimpft werden braucht. Und das alles anscheinend ohne hinreichende klinische Prüfungen.

Ein weiterer Treppenwitz der Geschichte ist, dass abgelaufene Impfseren, die das Quecksilber-haltige Konservierungsmittel Thimerosal enthalten, per Gesetz nicht im Normalmüll entsorgt werden dürfen. Sie gelten als Sondermüll. Unsinnigerweise wird dieser Sondermüll organisiert als prophylaktische Impfung in die Körper der Bevölkerung injiziert. Mehr dazu in meinem Beitrag: Wirkverstärker – gefährliche Folgen oder unbegründete Panikmache?

Schwangerschaft, wie sicher sind die Vakzine?

Wenn alles so läuft, wie die Politik und Industrie es wollen, dann werden jedes Jahr alle geimpft, egal wie alt, ob Mann oder Frau und ob schwanger oder nicht. Aber für Schwangere gibt es, wie für die Vierfachdosis für die Senioren, keinerlei Untersuchungen über die Sicherheit und das Nebenwirkungsspektrum. Dies gilt speziell für das H1N1 Vakzin. Angeblich wurde letztes Jahr in den USA eine Studie mit 120 Schwangeren gestartet. Das war Anfang September 2009. Aber bislang sind keine Ergebnisse veröffentlicht worden. Traurige Wahrheit scheint zu sein, dass auch von Schwangeren erwartet wird, sich mit dem „Sondermüll“ behandeln zu lassen – der nicht in den Hausmüll geworfen werden darf.

Von der Wiege ins Grab geimpft?

Dieses Konzept ist das ultimative Szenario für die Impfhersteller. Millionen von treuen Kunden für die Zeitspanne einer Generation, die eine neue Generation von Kunden schafft, die eine neue Generation von Kunden schafft…

Das Ganze geht anscheinend einher ohne die sonst notwendigen (mehr oder weniger) ordentlichen Studien, die die Sicherheit und Wirksamkeit belegen sollen.

Da ist es doch am Besten, wenn die Regierung ein Gesetz erlässt, dass jeden unter Strafe zwingt, diese Impfungen an sich vornehmen zu lassen. Freie Entscheidung und freier Wille des Einzelnen sind Störfaktoren in diesem Geschäft und gehören abgeschafft. Damit würde auch diese ewige und lästige Informationspflicht überflüssig, denn ein Bürger, der per Gesetz gezwungen wird, sich impfen zu lassen, braucht keine Informationen über Sondermüll in seinem Körper.

Dass die in den Vakzinen enthaltenen Additiva, wie Quecksilber und Aluminium, Gehirnschädigungen bewirken können, spielt anscheinend  kaum eine Rolle. Und wenn man eine bestimmte genetische Konstellation oder biologische Risikofaktoren besitzt, die bei einer Impfung zum Tragen kommen, dann hat der Betreffende halt Pech gehabt.

Über den Dreck im Dreck

Kontaminierung von Impfseren ist ein weiteres Thema. So wurde unlängst entdeckt, dass ein Rotavirus-Vakzin gefährliche DNA vom Schweine-Virus enthielt (http://www.nvic.org/NVIC-Vaccine-News/April-2010/Vaccine-Contamination-Pig-Virus-DNA-Found-in-Rota.aspx).

Ein besonderes Horrorkabinet stellt die „Vaccine contamination quotes“ (Impfstoffkontaminations-Zitate) dar http://www.whale.to/m/quotes13.html. Aus diesen Zitaten wird allmählich klar, dass Kontaminationen kein Unfall sind, sondern dass in vielen Fällen Unvermögen und fehlendes Know-how die Ursache für den „Dreck“ sind.

Der ultimative Angriff auf die Gesundheit der Menschen kommt von der Firma Baxter Pharmaceuticals: Die Firma musste zugeben, dass „zufälligerweise“ Impfseren mit dem Vogelgrippe-Virus verseucht waren. Diese Chargen sind an 18 verschiedene Länder ausgeliefert worden. Man fragt sich inzwischen, ob hier nur Fahrlässigkeit im Spiel war, oder  reines Unvermögen. Oder war es (was viel schlimmer wäre), die Absicht, eine Vogelgrippe Pandemie loszutreten, bei der Baxter dann mit den heiß ersehnten, hilfreichen Antiseren rettend zur Hilfe eilen konnte? So viel Skrupellosigkeit kann man sich als „Normalsterblicher“ aber gar nicht vorstellen. Ich jedenfalls nicht, weswegen ich diese Mutmaßung in das Reich der Verschwörungstheoretiker verbanne.

Auf jeden Fall sollten Sie sich eingehend informieren und skeptisch bleiben. Meine Meinung zur „normalen“ Grippeschutzimpfung beschrieb ich bereits im Januar 2009: Grippeschutzimpfung? Lassen Sie es lieber.

Zum weiterlesen: Die Grippe-Lüge von Rene Gräber

Datum: Freitag, 10. September 2010
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6 Kommentare

  1. 1

    […] Wenn man jetzt auf den Gedanken kommt, dass es sich hier um einen Ausnahmefall handelt, der ja immer wieder mal vorkommen kann, dann muss ich diese Idee verwerfen. Erst unlängst wurde bekannt (2010), dass die Impfseren von Glaxo und Merck gegen das Rotavirus mit einer Schweinevirus-DNA verunreinigt waren. Alle Beteiligten beeilten sich natürlich uns zu versichern, dass das alles überhaupt nicht gefährlich sei und man schon Hunderttausende mit dem Schweinevirus-DNA versorgt habe, ohne dass dabei jemand umgefallen sei. Interessant, nicht wahr? Mehr dazu finden Sie auch in meinem Beitrag: Nach der Schweinegrippe ist vor der Schweinegrippe. […]

  2. 2

    […] sind und keinen Schaden anrichten, warum muss dann dieser Haftungsausschluss her (siehe auch: Nach der Schweinegrippe ist vor der Schweinegrippe und Schweinegrippe – Der Skandal danach). Sehen so vertrauensbildende Maßnahmen […]

  3. 3

    […] Es ist bekannt, dass mit zunehmenden Alter auch die Immunabwehr zu schwächeln beginnt. Dieser Nachteil scheint aber teilweise kompensiert zu werden durch den „Lerneffekt“ des Immunsystems. Im Laufe des Lebens lernt das Immunsystem eine große Zahl an Viren und Bakterien beziehungsweise deren Antigene kennen. Dieses „Kennenlernen“ induziert zwei Reaktionen: 1. das Immunsystem produziert Antikörper gegen das Antigen des Virus oder Bakteriums. 2. das Immunsystem „registriert“ das Antigen in speziellen Zellen, den T-Gedächtniszellen der T-Lymphozyten. Dieses Gedächtnis hilft dem Immunsystem, bei einer erneuten Infektion viel schneller auf den Eindringling zu reagieren als beim ersten Mal. Dieser Vorgang ist die hypothetische Grundlage einer Schutzimpfung, bei der solche Antigene von verschiedenen Krankheitserregern in abgeschwächter Form injiziert werden, damit eine Antikörperbildung und die Registrierung in den Gedächtniszellen erfolgt. Das heißt, dass im Laufe des Lebens, die „Datenbank“ des Immunsystems größer und größer wird. Dies ist eine wahrscheinliche Erklärung für den Sachverhalt, dass 20-Jährige im Durchschnitt pro Jahr zwei bis drei Erkältungen (Kinder sogar noch mehr), die über 50-Jährigen dagegen nur ein oder zwei Erkältungen haben. Und dies scheint auch die Erklärung dafür zu sein, dass bei der Schweinegrippe und Vogelgrippe im Jahr 2009 die über 60-Jährigen signifikant weniger anfällig waren, als die jüngere Generation. Treppenwitz der Schulmedizin damals war, dass in den USA die alten Leute, trotz nachgewiesener Immunität gegen diese beiden Grippeformen, dennoch geimpft wurden. Die unglaublichen Gründe dafür können Sie u.a. in meinem Beitrag Nach der Schweinegrippe ist vor der Schweinegrippe lesen. […]

  4. 4

    […] Nach der Schweinegrippe ist vor der Schweinegrippe […]

  5. Die WHO, die Pandemie und Ebola | Gegen den Strom
    Montag, 3. November 2014 3:56
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    […] Nach der Schweinegrippe ist vor der Schweinegrippe […]

  6. 6

    […] Nach der Schweinegrippe ist vor der Schweinegrippe […]

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