Medikamente nach einem Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt ist eine akute, oft lebensbedrohliche Erkrankung des wichtigsten Muskels unseres Körpers, nämlich des Herzens. Auggrund von Durchblutungsproblemen sterben hierbei Teile des Hertzmuskels ab bzw. geht Gewebe kaputt.
Hatten Sie schon mal einen Herzinfarkt?

Dann wissen Sie selbst, wie dringend bei dieser lebensgefährlichen Situation das Vertrauen in den Arzt ist. Als Betroffener aber medizinischer Laie vertrauen Sie darauf, die richtige Nachbehandlung – sprich Medikamente – zu bekommen.

Jetzt allerdings haben Forscher des Sunny Health Science Centre in Kanada bei einer Studie herausgefunden, dass sich bestimmte Medikamente, die Herzpatienten verordnet werden, nicht vertragen und sogar das Risiko eines neuen Infarktes erhöhen. Über 13.000 ehemalige Herzinfarktpatienten wurden sechs Jahre lang untersucht, mit dem Resultat, dass man feststellte, dass die Kombination aus Clopidogrel und Protonenpumpenhemmern zu vielen neuen Herzinfarkten führten.

Und genau diese Kombination wird immer wieder gerne von Ärzten nach einem Herzinfarkt verschrieben. Oft wird ein Stent gelegt, um der koronaren Herzkrankheit entgegen zu wirken. Clopidogrel wird verordnet, damit sich der Stent nicht wieder zusetzt. Aber gerade dieses Medikament kann – zusammen mit der häufig eingenommenen Acetylsalicylsäure – den Magen extrem reizen, weshalb der Arzt dann wiederum zum Schutz den Protonenpumpenhemmer verschreibt.

Geraten Sie aber nicht in Panik und setzen Sie vor allem nicht alleine Ihre Arznei ab, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob ein Umsteigen auf ein anderes Magenschutzmittel angebrachter wäre. Denn es gibt eine Alternative: Werden nämlich statt den Protonenhemmern die ebenso wirkungsvollen H2-Rezeptoren-Antagonisten verwendet, so entsteht kein erhöhtes Risiko eines Herzinfarktes.

Ich bevorzuge aber sowieso lieber die Natur-Variante…

Datum: Donnerstag, 5. Februar 2009
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3 Kommentare

  1. 1

    Ich hatte 03/02 bis 04/04 die Erkrankung nach einer Virusgrippe „Herzmuskelentz.“. Ich war seit Sommer 04 mit einer kleinen Herzschwäche jedoch ausgeheilt. Ich nehme unter ärztl. Aufsicht immer noch den Blocker Neblit und das
    Wassermed. Triarese. Trotzdem bekam ich nach einer Virusgrippe in 01/09, die bis Mitte 02/09 anhielt, lt. Herzecho des Kardiologen eine akute erneute Perimyocarditis u. nun muss ich mich mind. 4 Wochen schonen. Sollte der Zustand (Herzschmerzen, Herzdruck, unglaubliches Schwitzen am Tage nass und in der Nacht trocken mit Schwächezuständen anhaltend seit Beginn der Grippe bis heute) sich bis in 4 Wochen nicht ändern, will mein Kardiologe den Blocker austauschen gegen eine Herzhormontablette. Was halten Sie von einer solchen Herzhormontablette. Ich nehme bereits für die Wechseljahre „Mericomb 2.0 – Hormon“
    und für die Schilddrüse Jodetten dep. 1 x wöchentlich 1 Tablette. Ihrer Nachricht dankend entgegensehend verbleibe ich mit freundlichen Grüssen – ich bin weiblich und bin 58 J. alt.

  2. Gabriele Lindner
    Montag, 17. August 2009 8:57
    2

    Ich (weiblich) hatte im November 2008 mit 45 Jahren einen Herzinfarkt, der mit Herzkatheder und 2 Stents behandelt wurde. Seitdem nehme ich täglich einen Medikamenten-Cocktail mit Ramipril, Clopidogrel, Ass, Simvastatin und dieses Magenmedikament zu mir. Habe seitdem 15 Kilo (!) zugenommen! War immer schlank und hatte nie Gewichtsprobleme! Dazu kommt, dass das Allgemeinbefinden sehr eingeschränkt ist; von ständiger Müdigkeit über Lustlosigkeit bis hin zu kleineren Depressionen wegen des Gewichtes. Möchte jetzt mit Schüssler-Salzen versuchen, das in den Griff zu kriegen! Ist das gefährlich? Ab September versuche ich es auch mit TCM (Akkupunktur etc.) Kann mir jemand einen Rat geben. Vielen Dank schon mal im voraus!

  3. 3

    Mein Mann. 64 hatte einen infarkt !
    Er nimmt Sehr viele medikamente und ist sehr muede!!!
    WAs kann ich tun um ihm sein leben wieder lebensfeudig zu machen!
    Ich danke fuer ratschlaege danke!!!

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