Kopf-Hals-Tumore: nur die Hälfte der Zahlen veröffentlicht
Im Zuge meiner Recherchen zu Medikamenten und dem Thema Krebs, bin ich auf immer mehr Widersprüchlichkeiten, Fehler und Irreführungen gestoßen.
Auch Irreführungen und “Schönungen” gehören dazu, wie mir bei einer Studie zu Kopf-Hals-Tumoren aufgefallen ist.
In Großbritannien wurde eine neue Bestrahlungsmethode gegen Kopf-Hals-Tumore getestet.
In den ersten Monaten schienen die Ergebnisse zu belegen, dass die neue Methode tatsächlich wirksamer als die alte ist. Merkwürdigerweise verflüchtigte sich dieser Effekt nach einiger Zeit. Der Grund dafür war, dass die Forscher der Studie nur etwa die Hälfte der Zahlen aus der Studie veröffentlicht hatten – nämlich jene, welche die Wirksamkeit der neuen Methode bestätigten, also die positiven. Die Ergebnisse, die den Erfolg nicht bestätigten, wurden dagegen nicht veröffentlicht.
Ein solches Phänomen ist leider keine Seltenheit. Werden medizinische Studien für neue Medikamente oder Behandlungsmethoden durchgeführt, die von der Industrie finanziert sind, fallen etwa 80% davon postiv aus. Wohingegen unabhängige Studien nur in etwa 50% der Fälle eine Wirksamkeit belegen.
Fälle wie dieser sind eigentlich die harmloseren ”Aufreger”. Richtige “Aufreger” finden Sie in meinem jetzt eigens angelegten Unterverzeichnis: Medikamentenskandal.











Dienstag, 8. November 2011 19:39
[...] Das “Jonglieren mit Zahlen der Statistik” wird ebenso gerne angewandt, wie zum Beispiel die Methode nicht alle Zahlen zu veröffentlichen, wie ich es zum Beispiel in diesem Artikel beschrieben habe: Kopf-Hals-Tumore: Irreführende Zahlen veröffentlicht? [...]