Gingko gegen Schlaganfall
In einer Studie an Mäusen fanden Forscher der John Hopkins Universität in Baltimore heraus, dass ein Extrakt aus den Blättern des Gingko Schädigungen des Hirns bei einem Schlaganfall begrenzen und einem neuen Hirninfarkt vorbeugen kann.
Während der Studie wurde einer Gruppe von Mäusen eine Woche lang täglich eine kleine Dosis des Extrakts verabreicht, die andere Gruppe dagegen erhielt nichts.
Nach einer Woche lösten die Forscher bei beiden Gruppen einen künstlichen Schlaganfall aus. Im Ergebnis zeigte sich, dass bei der Gruppe von Mäusen, die das Extrakt aus Gingkoblättern erhalten hatte, die Schäden des Hirns um 48% geringer waren als bei der zweiten Gruppe.
Auch zeigte die erste Gruppe ca. 51% weniger Ausfälle im Hirn. Das Ergebnis erklären die Forscher mit der Zunahme des Enzyms HO1, welches bei der regelmäßigen Einnahme des Extrakts vermehrt gebildet wurde. Diese Enzym neutralisiert freie Radikale im Körper und beugt so Hirnschädigungen vor.
Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Mitteln bei Schlagänfällen ist die Einnahme des Gingko-Extrakts ohne Nebenwirkungen. Ob die erzielten Forschungsergebnisse sich auch auf den Menschen übertragen lassen, muss jetzt in weiteren Studien herausgefunden werden.
