Die Bombe auf dem Teller

Kalorienbomben sind ein bekanntes Problem. Sie sind gefürchtet und Gegenstand etlicher Diskussionen in Fach- und Frauenzeitschriften. Die unbekannte „Bombe“ jedoch liegt verborgen auf den Feldern und Produktionsstätten der Nahrungsmittelindustrie und wird täglich Stück für Stück auf unsere Tische gepflanzt. Denn die Nahrungsmittel, die ja eigentlich für den Erhalt des Lebens und der Gesundheit von der Natur geschaffen worden sind, haben heute schon längst diesen Zweck aufgegeben. Der Zwang, etwas essen zu müssen, wird von der Lebensmittelindustrie ausgenutzt, Profite zu schneidern, ungeachtet der gesundheitlichen Konsequenzen. Und so wandert ein „lautloser Killer“ regelmäßig in unseren Organismus.

Schneller, dicker, billiger

Um die Nahrungsmittelproduktion rentabel zu machen – und damit profitabel – setzt die Industrie auf einen immer schnelleren Turn-over in der Zucht der Lebensmittel. Gleichzeitig sollen die Früchte und Hühnchen, Schweine etc. nicht nur schneller ernte- und schlachtreif werden, sondern gleichzeitig in kürzerer Zeit auch noch mehr Masse abliefern. Diesen Kunstgriff kann man nur erreichen, indem man geschickt mit künstlichen Eingriffen nachhilft. Genmanipulation von Pflanzen, der Einsatz von Pestiziden, Antibiotika, artfremdes Futter (hydrolysierte Hühnerfedern für Fische, Mais und Tiermehl für Kühe, Fischmehl für Hühner usw.) sind nur einige wenige Beispiele auf der langen Liste. Ich berichtete über diese „Machenschaften“ zum Beispiel in „Eiertanz um Antibiotikahühner“ oder „Fast jedes Masthuhn bekommt Antibiotika„. Vielfach wissen wir überhaupt nicht, wie die Erzeuger genau vorgehen, um zu rentablen Ergebnissen zu kommen, da es sich um „Betriebsgeheimnisse“ handelt, die aber in unseren Mägen landen. Und vor lauter Heimlichkeit wusste ja auch niemand, wie und warum seinerzeit das Dioxin in die Hühner und deren Eier gelangt war (Dioxin, eine neue Form der „Nahrungsergänzungsmittel“). Aber es sickerte dann durch, dass hier technische(!) Fette im Spiel waren.

 

 

 

 

 

 

 

Aber nicht nur hier stinkt es in allen Ecken. Die Art und Weise, wie diese Industrie mit den natürlichen Ressourcen umgeht und umgegangen ist, hat inzwischen einen beträchtlichen Schaden an der Natur zur Folge. So hat der Hang zur Monokultur im Verband mit der Schaffung von genetisch manipulierten Nutzpflanzen den Gesamtbestand aller Nutzpflanzen auf nur noch 25 Prozent reduziert. Oder anders ausgedrückt: 75 Prozent der ursprünglichen Nutzpflanzen sind Geschichte, und das in weniger als 100 Jahren industrieller Nahrungsmittelproduktion. Aber damit ist noch nicht genug. Zusätzlich schmeißen wir noch Millionen Tonnen von Herbiziden, Pestiziden usw. auf diese 25 Prozent und vergiften somit den Boden, das Grundwasser, die Flüsse und das Meer. Hühner, Kühe, Schweine und anderes Nutzvieh wird nur noch in militärähnlichen „Kasernen“ gehalten, wo der Bewegungsmangel für einen schnelleren Fettaufbau sorgt. Die Ernährung der Tiere ist, wie bereits erwähnt, jenseits von artgerechter Ernährung und Antibiotika sollen die Entstehung von möglichen Seuchen verhindern. Am besten dann für jede mögliche Infektion ein spezifisches Antibiotikum…

Die ökologische Bombe Monokultur

Monokultur ist für viele heute eine selbstverständliche Angelegenheit. Da gibt es riesige Kartoffel-, Reis-, Rüben-, Getreide-, Mais- usw. -felder, die alle den gleichen Zweck erfüllen sollen: Die Erträge müssen optimal ausfallen – bei einem Minimum an Arbeitsaufwand. Normalerweise wird daher Jahr für Jahr die gleiche Nutzpflanze wieder und wieder angebaut, obwohl eine Rotation im Anbau mit anderen Pflanzen sinnvoller wäre. Eine Mischkultur ist scheinbar die ökonomisch aufwendigere Form der Kultivierung, aber ökologisch sinnvollere Alternative zur Monokultur. Mischkulturen wurden in alten Zeiten entwickelt und dienten zur Befriedigung der Ernährungsanforderungen von lokal begrenzten Gemeinschaften. Der Vorteil der Mischkultur ist, dass eine fachgerecht angewandte Bepflanzung den Boden schont und sogar Nährstoffe, die zuvor entzogen worden waren, wieder zurück führt. Die Monokultur dagegen kennt in diesem Zusammenhang nur die chemische Bearbeitung des Bodens durch Dünger, oft Kunstdünger. Denn die Produktion von organischem Dünger, wie Kompost, ist wirtschaftlich wieder einmal zu aufwendig und unrentabel.

Ein Beitrag auf der Webseite GreenFudge.org sieht in der Monokultur einen zuverlässigen Beitrag zum Welthunger und der Vernichtung der Umwelt (http://www.greenfudge.org/2009/09/24/monocrop-farming-green-revolution-or-environmental-blunder-of-historic-proportions/). Warum?

1. Monokultur schädigt die Bodenökologie durch den Entzug von Nährstoffen und die Verringerung der Palette an verschiedenen Nährstoffen.

2. Sie schafft eine offene und ungeschützte Nische für Schädlinge der verschiedensten Arten. Dadurch werden die angebauten Pflanzen anfälliger für opportunistische Keime, was den Einsatz von Chemie im Tonnenformat notwendig macht. Denn sonst stehen die Chancen gut, dass die Ernte durch Schädlinge vernichtet wird.

3. Diese Abhängigkeit von chemischen Keulen zur Schädlingsbekämpfung, bei gleichzeitiger chemischen „Behandlung“ des Bodens durch Dünger, führt zu einer zusätzlichen Verseuchung des Bodens und Vernichtung von ökologisch wertvollen Pilzen, Mikropflanzen, Bakterien und Tieren im Anbaugebiet.

4. Das alles macht natürlich noch mehr abhängig von hoch spezialisiertem Arbeitsmaterial und -machinerie, die zudem noch durch die Verbrennung von fossilen Kraftstoffen angetrieben werden muss.

5. Monokultur zerstört die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren.

Wie so eine Abhängigkeit und die damit verbundene Hilflosigkeit aussehen kann, zeigte die große Hungersnot in Irland im Jahr 1845 bis 1849. Die irische Bevölkerung baute zur Eigenversorgung in erster Linie Kartoffeln an, die aber in der Folge von einem Pilz befallen wurden und praktisch 100 Prozent der Kartoffelernte vernichtete. Heute erleben wir in unseren Breiten keine solchen katastrophalen Ausfälle mehr, da die weiter oben zitierte Chemie solche Szenarien zu verhindern weiß. Immerhin brauchen wir nicht zu verhungern, das stimmt. Aber wie sieht es mit den chemischen Zusätzen aus, die wir dafür Tag für Tag mit der Nahrung zu uns nehmen (müssen)? Mehr zu diesem Thema hatte ich schon einmal unter www.gesund-heilfasten.de/blog/billige-nahrungsmittel-teuer-bezahlt/ diskutiert.

Teure Nahrungsmittel sind Preis-werter

Unter teuer verstehe ich hier „nicht billig“. Dass gesunde, hochwertige Nahrungsmittel ihren Preis haben, versteht sich von selbst. Man bekommt aber dafür frische, unbehandelte, ganze Produkte mit hohem Nährwert. Deshalb sollten Sie Produkte aus der „Nachbarschaft“ erwerben. Die kennen keine langen Transportwege, die oft bei Obst und Gemüse die Ursache für Verluste an Vitaminen, Mineralstoffen usw. sind. Wenn diese Produkte dann auch noch aus echtem biologischen Anbau kommen, also nicht nur ein marketinggeiles grünes Aushängeschild haben, dann haben sie nicht viel falsch gemacht.

Nicht nur der Nährwert solcher Produkte ist besser und größer. Die Sachen schmecken auch einfach besser als die chemisch vergewaltigten Produkte der Nahrungsmittelindustrie. Denn je länger die Nahrungsmittel durch industrielle Fertigungsanlagen laufen müssen, desto weniger weisen sie an Nährstoffen auf, so die Daumenregel. Und wenn Sie dann auch noch eine große Palette an verschiedenen Lebensmitteln mit ähnlich hoher Qualität auf Ihrem Diätplan stehen haben, dann kann sich Ihr Organismus kaum noch beklagen. Der Supermarkt dagegen wird kaum diesen Anforderungen gerecht, denn der steckt voller industrieller Produkte. Um hier die Kauflust zu steigern, muss dann die Marketinglüge vom angeblich grünen Produkt her. Siehe auch http://www.gesund-heilfasten.de/blog/die-grosse-lebensmittel-luege/ und http://www.gesund-heilfasten.de/diaet/tote-nahrung-totes-essen-industrielle-verarbeitete-lebensmittel-und-nahrungsmittel.html.

Michael Pollan, ein amerikanischer Journalist, fasst es so zusammen: „Billiges Essen ist eine Illusion. Es gibt kein billiges Essen auf dieser Welt. Die wirklichen Kosten für die Ernährung müssen irgendwann einmal beglichen werden. Und wenn sie nicht an der Kasse beim Einkauf bezahlt werden, dann muss die Umwelt halt dafür bezahlen oder die öffentliche Gesundheit wird zur Kasse gebeten. Für den Einzelnen bedeutet dies, dass er langfristig mit seiner Gesundheit bezahlt.“

Das heißt also im Klartext: Zahl jetzt oder zahl später, aber du wirst zahlen. Aber kann es nicht auch so sein, dass organisch gewonnene Nahrungsmittel mehr kosten weil sie auch wirklich mehr Wert sind und haben? Eier z.B. von natürlich und freilaufend lebenden Hühnern haben einfach deutlich mehr an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A und Vitamin E, Beta-Carotin usw. aufzuweisen als die „Fischmehl-Eier“ aus den Legebatterien. Frei grasende Rinder weisen ein Fleisch auf, dass 3 bis 5 mal so viel Linolsäure enthält als vergleichsweise das Fleisch von Stalltieren, die mit Mais gefüttert werden.

Und so kommt es, wie es kommen muss: Gesunde Lebensmittel könnten mehr und mehr zu einem Ding der sozialen Differenzierung werden. Da die ökologisch und biologisch korrekte Produktion von Lebensmitteln tendenziell teurer ist als die konventionelle, sind finanziell schwächer gestellte Personen und Familien in erster Linie von den Billigprodukten abhängig. Langfristig wird sich dies in einer verstärkten Ausprägung von Erkrankungen bei dieser Gesellschaftsschicht bemerkbar machen. Dass man auch hier Wege und Mittel finden kann, diesem Trend ein Schnippchen zu schlagen, habe ich bereits früher unter http://www.gesund-heilfasten.de/blog/lebensmittelkosten-bei-verschiedenen-ernaehrungsweisen/ und http://www.gesund-heilfasten.de/blog/ist-gesunde-ernaehrung-zu-teuer/ angesprochen.

Ein amerikanisches Beispiel

Entgegen der landläufigen Meinung ist in den USA nicht alles Fastfood, McDonald, Coca-Cola oder Chips and Corn. Es gibt tatsächlich sogar Beispiele von Farmern, die einen voll biologischen Anbau betreiben und Tiere unter natürlichen Bedingungen halten. Dies zeigen zum Beispiel die Filme „FRESH“ und „Food, Inc.“

Ein Farmer namens Joel Salatin aus Virginia produziert Rindfleisch, Hühnerfleisch, Eier, Putenfleisch, Kaninchen und Gemüse. Er nennt sich selbst einen „Gras-Farmer“, denn er setzt auf sonnen-gereiftes Gras als Fütterungsgrundlage für die meisten seiner Tiere. Er hat inzwischen für das Grasen der Tiere ein Rotationsprinzip entwickelt, das sich an natürlichen Notwendigkeiten orientiert. Dieses Rotationsprinzip erlaubt es dem jeweiligen Stück Land, sich zu regenerieren und seinen Tieren Habitat für ihre spezifischen Eigenschaften zu sein. So werden die Kühe täglich auf andere Parzellen geführt, was dem Wandertrieb der Tiere entspricht und den Boden regeneriert. Die biologischen „Aufräumarbeiten“ erledigen Hühner und Truthähne, die 3 Tage später auf die leeren Flächen geführt werden und hier den Boden durch Kratzen und Picken „bearbeiten“. Er setzt keine Pestizide oder Herbizide ein, ebenso keine Antibiotika. Der Farmer hat in 50 Jahren noch keinen Dünger gekauft, ebenso keinen Samen. Er lässt Kräuterfresser Kräuterfresser sein und kooperiert mit Mutter Natur anstatt sie zu bekämpfen. Eine wahrhaft fast neue und erfrischende Philosophie.

Bei einer Monokultur würde er 150 Dollar pro Hektar Nutzpflanzen für die Dauer von 3 Monaten verdienen. Danach liegt das Land für den Rest des Jahres brach. In seinem Fall jedoch verdient er 3000 Dollar pro Hektar indem er jeden Hektar durch das Rotationsprinzip ganzjährig bewirtschaften kann. Dabei erhält er die ökologische Balance auf seinem Grundstück, was ein zusätzliches Einkommen ergibt.

Natürlich kommt jetzt sofort der altbekannte Einwand, dass man das vielleicht als Ausnahme betrachten muss, die die Regel bestätigt, dass Monokultur das Maß aller Dinge ist. So zu arbeiten KANN (oder vielleicht darf) nicht rentabel sein. Inzwischen gibt es aber ernstzunehmende Studien, die belegen, dass mittelgroße biologisch betriebene Farmen profitabler arbeiten als jede industriell aufgezogene Farm, gleich welcher Größenordnung.

Forscher von der Universität von Wisconsin veröffentlichten 2008 eine Studie, die zeigte, dass der biologische Anbau von Mischkulturen zur Vermeidung von Pflanzenkrankheiten im Rotationsprinzip günstiger ausfiel, auch finanziell, als die Monokulturen (https://www.agronomy.org/publications/aj/articles/101/2/288). Ebenso zeigte sich, dass das Rotationsprinzip beim Grasen von Kühen günstiger war. Die Autoren der Studie gingen sogar so weit, zu behaupten, dass Monokulturen und deren Unterstützung seitens der Regierung „überholt“ sind und dass es an der Zeit ist, organischen Anbau und Viehzucht zu fördern. Dem kann ich nur zustimmen.

Datum: Freitag, 6. Juli 2012
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48 Kommentare

  1. 1

    Auf diese ganzen Kalorienbomben sollte man dringend verzichten. Sie machen süchtig, dick und aggressiv. Übermäßige Ernährung durch Fastfood ist Gift für unseren Körper!
    Wer übergewichtig ist und unbedingt abnehmen möchte, dem empfehle ich alternative Behandlungsmethoden.

    In meinem Fall hat mir das Institut für Alternative Gesundheitsberatung Young & Young oG in Wien weitergeholfen, mich mit der Bioresonanz Therapie und der anschließenden Ernährungsberatung endlich an mein Ziel gebracht.

  2. 2

    Hey,ich weiß inzwischen,dass eigentlich (vermutlich)keiner das Pappschachtel-Essen aus dem Supermarkt braucht.Also,ich brauche es nicht mehr,merke ich,und stelle fest,dass ich es auch (vermutlich vorher schon)nicht wirklich gut vertrage(n habe).Dass meine Grundstimmung eine ganz andere geworden ist höre ich auch vorallem von anderen,die ganz anders auf mich reagieren.Und ich merk jeden Tag diese „Das-hab-ich-jetzt-verstanden“-Gelassenheit,die um 6,30 Uhr nach dem Aufstehen schon anfängt.Übrigens ist das ganze nicht teurer als früher,u.a.weil naturbelassene Lebensmittel viel besser und länger satt machen und nähren.Man isst eher weniger und ist viel leistungsfähiger,nichts zusätzliches aber total anders eben.Sozialer Druck? „Neenee,so wie du ohne Kuchen aussiehst hätt ich dir eh keinen mitgebracht.Du kriegst ne Banane!“…

  3. 3

    Kann dem 100%ig zustimmen, dieses Essen brauch kein Mensch. Ernähre mich seit geraumer Zeit vegan und muß sagen, fahre gut damit. Natürlich kommen mir nur noch Bio-Gemüse undn Obst auf den Teller und diese Kost ist alles andere als langweilig, wie viele vielleicht meinen. Und teurer ist diese Ernährung wirklich nicht. Und was die anderen denken über meine Ernährung interessiert mich nicht. Ich selbst habe es in der Hand, ob es mir gut geht oder langsam Selbstmord mit Messer und Gabel begehe.

  4. 4

    Ja!Fleischlos,Milch-,Zucker- und Eifrei,keine verarbeiteten Kohlehydrate (Brot,Nudel etc),Gemüse,Obst,Getreide,Soja (wenn man will),frische Kräuter,Hülsenfrüchte,echtes Sauerkraut-und viel frische Luft und Sport.Dann ist wirklich nach vielfältiger Erfahrung alles gut.
    Moin Sigrid!

  5. 5

    na dann bin ich mal froh dass wir unsere eigenen Schlachttiere haben so wie eigenes Gemüse und Obst

  6. 6

    Lieber Renee,

    Wissen wir, zuvviel Chemie ueberall – aber was in aller Welt tum damit man diesen Unfug sein laesst?!!

    Liebe Gruesse & viel Erfolg bei Allem

    RvC

  7. 7

    was tun, fragst Du ruth. Ganz einfach, jeder von uns hat die Wahl, was er isst und was er nicht essen möchte. So einfach ist das. Aber es soll immer schnell gehen, soll nicht viel kosten und und. Aber der Mensch und auch das Tier bleiben dabei auf der Strecke.
    @susann, wir scheinen wohl Seelenverwandte zu sein.
    Mir ist das egal, ob ich noch irgendwo von „normal“ essenden menschen eingeladen werde zum essen, besser nicht, denn dann brauch ich mir deren Essen nicht antun.
    Jeder von uns hat die Wahl und lassst Euch nichts anderes einreden

  8. 8

    Zum Thema: Kosten gesunder Ernährung

    Seit ich meine Ernährung umgestellt habe (so ähnlich wie es ’susann‘ oben beschrieben hat), esse ich deutlich geringere Mengen. Ich merke das beim Einkauf. Obwohl ich gute, frische Qualität – auch im Bioladen oder Hofladen – kaufe, ist mein Budget für Nahrung deutlich niedriger als vorher.

  9. 9

    @Sigrid:Jaaa,schön,dass wir heute keine Spinner mehr sind,toll,dass es schon viele Leute gibt,die genauso denken.Das tut gut oder? Vielen Dank an alle hier…

  10. 10

    ich lese vor allem sehr gerne die Beispiele aus den USA, da ich ja dort lebe und es erster Hand sehe… doch die Masse will bequem und schnell und vorallem suess!!!! sogar hausgemachte Kuchen hier (nicht aus der Packung) sind total ueberzuckert! Hab meine Toechtern vor Jahren erklaert, dass ich keine Papschachtel-Brownie-Mischungen kaufe: lest mal die Zutaten Zucker ist immer das erste, dann das verfeienrte Mehl, dann die Chemiestoffe; dafuer zahl ich doch nicht mein hart verdientes Geld!
    Bin sehr stolz auf meine Toechter, die nach einiger Selbsterfahrung nun alles selber backen/kochen und auf Zucker und verfeinertes Zeug verzichten!

  11. 11

    Jaa.Hallo Gudrun,wenn das bei Euch auch so schlimm ist mit Fertigkuchen/-nahrung was hälst Du dann davon,dass der Bloomberg (falls die Meldung stimmt) in New York Softdrinks über 0,5L
    verbieten will ?Macht das einen Sinn? Amerika ist ja wohl in Vielem sehr viel strenger als wir,habt Ihr auch Bewegungen,die gegen dieses ungesunde Industriezeugs und Fastfood kämpfen? Gesundheitsprobleme haben die USA ja auch genug oder? Freu mich wenn Du dazu was sagst.Gruß,Susann

  12. 12

    wie immer gute Informationen und gut zu lesen! Vielen Dank auch für die zahlreichen Links in Ihrem Beitrag.

    Bitte weiter so!

    Unsere Ernährung ist nicht fleischlos, aber aufgrund einiger Baustellen in meinen Gelenken/Rücken und auch noch neuropathischen Schmerzen, habe ich Schweinefleisch ganz gestrichen, also auch im Aufschnitt. Wir essen viel Geflügel vom Biobauern, ich zahle gerne mehr, wenn es dafür in der Pfanne nicht mehr spritzt vor lauter Wasser im Fleisch und auch nix mehr schrumpft. Wir brauchen deshalb weniger Fleisch (in Gramm) als zuvor, als wir noch konventionelles kauften. So gesehen spare ich noch dabei und es geht mir besser damit. Auch meine Blutwerte, vor allem die Harnsäure, geht entschieden nach unten. Ab und an gibt es noch Rinderhack, auch vom Biobauern und in der Winterzeit gerne auch mal Wild, da kenne ich einen Jäger, der mir Wild verkauft, auch in kleinen Mengen. Außerdem habe ich selbst das Biofleisch auf höchstens 2 mal die Woche beschränkt, nicht wegen dem Geld, sondern wegen der Gesundheit. Zuviel Fleisch ist einfach ungesund, da machen wir uns mal nix vor!
    Vegetarische Gerichte schmecken uns super, da vermissen wir kein Fleisch. Ich koche auch gerne mit Tofu, aber nicht als Fleischersatz, sondern als normales Lebensmittel. Fisch wird auch gegessen ebenso wie Schalentiere, aber alles zertifiziert und möglichst bio, gerne auch regional, soweit das möglich ist.
    Bio-Äpfel aus Chile kommen nicht ins Haus, ich kaufe dann die konventionellen Äpfel hier aus der Gegend, die auch noch ganz wunderbar schmecken. Alte Sorten werden wieder angebaut und auch von mir gekauft.
    Ich bezahle lieber mehr und weiß ich habe gute Sachen auf dem Teller als z.B. Hühnerbrustfilets aus dem Discounter für 2 Euro. Da schüttelt es mich und es ekelt mich, wenn ich das bei Einladungen irgendwo essen soll. Beilagen schmecken auch lecker! 😉

  13. 13

    By the way:Ich wiege jetzt 77 kilo.Im Frühjahr 2011 waren es 100…wow.Ich hasse diese BMI-Sch…e aber ich liebe den grünen Bereich.(sowieso)

  14. 14

    Ich würde allen Menschen das Buch „Futter fürs Volk“ empfehlen. Dort ist die Anleitung wie die Menschenmasse von A – Z verarscht wird.

  15. 15

    Wer fortwährend wider seinen Schöpfer handelt, wird dem Arzt anheim fallen.

  16. 16

    Es ist leider sehr teuer eine 4köpfige Familie und einen Hund rein mit natürlichen Lebensmitteln zu ernähren, aber da ich aus Gesundheitsgründen (ich habe mit 37 Jahren bereits Gelenk- und Muskelrheuma), und aus Ekelgründen komplett auf Bionahrung umgestellt habe, möchte ich für meine Familie natürlich auch nur das Beste. Das betrifft allerdings auch die Kosmetik.
    Leider war ich jahrelang so naiv zu glauben, dass die Industrie niemals die Menschen vergiften würde.
    Da ich obendrein noch ein Mensch bin, der bei Stress zunimmt, bereite ich das Essen, und esse sehr langsam.

  17. 17

    Am Beginn deines Beitrages dachte ich: die Übertreibung macht etwas deutlich, doch je weiter ich zum Ende kam, bestätigt vieles das, was ich selbst erfahren habe. Und doch,1. um einkaufen zu können, muss ich Auto fahren, Markttag ist nur einmal die Woche, doch könnte ich an weiteren zwei Tagen auf einem Markt einkaufen, wenn ich noch mehr km verfahre. 2. Bioware ist für meine Rente (durch den ganzen Monat gesehen) zu teuer. Also kaufe ich nur ab und zu Bio. Fleisch, Fisch, Krustentiere haben zu viele Purine, mit Gicht kann ich auf den nächsten Schub warten, also nur Geflügel vom Bauern, von dem ich weiß, er hat zwar keine Biohaltung, weiß aber um die Schädigung von Antibiotika, da er seine Produkte selbst ißt, benutzt er so wenig wie möglich. Was ich sagen will, jeder kann und sollte nur für sich entscheiden, doch je mehr es sind, kommen vielleicht auch mal moderatere Preise an die Bioware. Wie man hört, können wir uns auch da nicht mehr sicher sein, ist bio immer bio?.

  18. 18

    Wie unlängst in einer Fernsehsendung gezeigt, sind „Nachbarprodukte“ auch nicht ganz „OHNE“. Die Transportwege sind zwar nicht so lang, aber das Wachsen der Früchte ist wetterabhängig. Ist das Wetter im Frühjahr schlecht (viel Regen) wird auch „nachgeholfen“.

  19. 19

    Hallo Herr Gräber und ein Hallo auch an alle.
    Ersteinmal vielen Dank für die vielseitigen Informationen. Es ist mir mittlerweile eine liebe Gewohnheit geworden, mich durch Ihre
    vielen Artikel zu lesen. Ich bin schon immer gespannt, wenn eine neue E Mail kommt. Ich kann mich allen Blogschreibern nur anschließen.
    Gesunde Ernährung ist das A und O unseres Lebens. Leider wird es uns allen nicht einfach gemacht, dieses auch immer umzusetzen.
    Immer wieder kommen neue Schreckensmeldungen in den Medien
    über verseuchtes Fleisch, Eier, Geflügel u.ä.
    Wenn man jetzt auch noch Artikel über Genmanipuliete Nahrungsmittel liest kann einen nur schlecht werden.
    Ich frage mich, was kommt als nächtes.
    Früher war ich ein richtiger Fleischesser, Gott sei Dank habe ich dann die Notbremse gezogen. Heute liebe ich mein Gemüse und meinen Salat.
    An alle noch einen schönen Gruss und macht alle weiter so.
    Eure Gesundheit wird es euch danken.

  20. 20

    Hallo Herr Gräber,
    danke für die interesssanten Informationen.
    Ich glaube, dass immer mehr Menschen hellhörig werden und auch etwas tun wollen. Vor einigen Wochen startete z.B. der „Good Food March nach Brüssel“ – nächstes Jahr werden dort die Argrarsubventionen neu verteilt, und das bestimmt ja wesentlich, wie die europäische Landwirtschaft und damit auch die Landschaft in Zukunft aussehen wird. Leider sind die Lobbygruppen der Industrielandwirschaft in Brüssel sehr stark,und auch unsere Landwirtschaftministerin spielt da keine gute Rolle. Deshalb der Versuch, mit dem „Good Food March“ ein, wenn auch kleines, Zeichen zu setzen.

  21. 21

    Wenn es nicht das Arzneimittelgestz gäbe, könnten Geflügelfarmen, ihren Tieren, kolloidales Silber in`s Trinkwasser geben, dann bräuchten sie keine Antibiotika mehr. (Antibiotika kann, wenn überhaupt, nur gegen Bakterien, aber nicht gegen Viren eingestzt werden.) Aber das will die Pharma-Maffia nicht.

  22. 22

    Ich halte die Darstellungen hier für sehr unsachlich. Gefährliches Halbwissen würde ich auch sagen! Ich bin für einen der grössten deutschen Frischgemüseproduzenten tätig und betreue Erzeugernetriebe der Urproduktion. Mir ist nicht ein Betrieb bekannt, der in Monokulturen produziert, der wahllos mit pestiziden um sich wirft oder sich weder aktiv um seine Umwelt kümmert. Ich weiss nicht woher diese „tollen Berichte“ immer stammen, aber ich kenne solche Betriebe nicht. Ich kenne ca 70% der Gemüseproduzenten in Deutschland! Die Rückstandsanalytik betreffend hat man vor 10 jahren die Nadel im Heuhaufen gesucht und heute sucht man diese im 50 ha grossen Getreidefeld! In Deutschland tätige Gärtner müssen unendlich viel tun und tun es such! Beginnend bei Nährstoffbilanzen, einsatz von Nützlingen, die strengsten Pflanzenschutzmittelhöchstgrenzen in ganz Europa bis hin zur darstellung der Kulturfolgen. Fragen wir doch mal die Industrie, die Fertiggerichte herstellen, was die fuer die Umwelt tun? Ich finde, die Gärtner in Deutschland, egal ob Bio oder konventionell verdienen Respekt und Achtung und nicht immer die Keule der Verdammnis als die bösen Umweltsünder!!! Vollkommen an der Realität borbei! Meiner zumindest!

  23. 23

    Ich muß Ihnen, lieber Herr Savarna, aber deutlich widersprechen: Wer konventionelles Obst und Gemüse ißt,nimmt nicht nur Vitamine und Nährstoffe zu sich, sondern auch oft Pestizid-Rückstände. Beim Einkaufen sollte man auch auf die Herkunft achten.Auch Gemüse aus der Region ist belastet. In hierzulande angebauten Bohnen und Porree wurden Pestizide genauso nachgewiesen wie in verchiedenen Salaten.Beim deutschen Gemüse hängt sehr viel von der Witterung ab.Bei einem trockenen und sonnigem Frühjahr ist das Gemüse deutlich weniger belastet als in einem feuchtem.Laut Pestizidreport sind Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der konventionellen Landwirtschaft unvermeidbar.Die wichtigsten Tipps, um Pestizide zu vermeiden ist deshalb: BIO kaufen. Zwar setzen auch Biobauern Schädlingsbekäpfungsmittel ein, aber in der Regel greifen sie auf biologische Mittel zurück.Die chemisch-syntethischen Mittel, die sie benutzen, bauen sich zum Großteil so schnell ab, daß sie als Rückstand nicht mehr nachzuweisen sind.

  24. 24

    Es gibt wohl kaum einen Landwirt der keine Pflanzenschutzmittel verwendet bzw. verwenden „muss“. Bei den Obstbauern sieht es ähnlich aus. Und die Schreckensmeldungen über Viehzuch sind erschreckend.
    Warum sind in den letzten ca. 60 Jahren Krankheiten „entstanden“ die sogar von der Schulmedizin als Zivilisationskrankheiten bezeichnet werden???? Allein hierüber könnte man ellenlang diskutieren.
    Eines steht für mich fest:
    WAS SEIT LANGEM EINERSEITS PROPAGIERT WIRD UND ANDERERSEITS TOLERIERT (SPRICH GEGESSEN) WERDEN „MUSS“ IST LEGALISIERTER MORD AUF RATEN!!

  25. 25

    Es hat Sie doch keiner angegriffen,Savarna.kein Wort gegen die Gärtner,ich lege auch Beete an,betreibe Waldschutz,buddel Kartoffeln und hab Kresse in Balkonbeeten.Und es gibt ja wirklich Stimmen die heute sagen ,zwischen bio und konventionell ist der unterschied garnicht so groß.Da ich mir bio bei O.und G.auch nicht häufig leisten kann und lange Transporte ablehne sind ihre Leute regional/saisonal meine Haupternährer.
    Ich weiß nicht, wo in Europa große Monokulturen stehen aber der amerikanische Mittelwesten ist berühmt dafür.Genau wie die Tatsache dass das dramatische, globale Wegsterben blütenbestäubender Insekten entscheidend etwas mit Pflanzenschutzmitteln zutun hat-und sind die von allein auf die Felder gekommen ?? Da können sie Rene und uns Foristen hier kaum unsachlichen Halbwissens anklagen,gerade Ihre Leute sind ohne die Honigbiene verratzt!Ich beschuldige Sie überhaupt nicht,ich versteh Sie.Aber wie wollen Sie Obst und Gemüse ziehen – ohne Bienen? Augen auf.

  26. 26

    Danke für den Artikel. Da kann ich nur zustimmen. Und „Bombe“? Da dachte ich sofort an „Die Bombe unter der Achselhöhle“ von Dr. Mauch.

    Ansonsten sind viele Dinge nicht bekannt. Thema Bienen. Nicht nur Pestizide schaden ihnen, auch Mobilfunk. Der wiederum auch uns Menschen schadet. Tja…

  27. 27

    Hat jemand die Videos zu „hungry for change“ gesehen?
    Es ist tatsächlich nicht so, dass alle Amis von Fastfood leben.
    Auch dort hat ein Umdenken stattgefunden (zumindest bei einigen), dass man z.B. mit Nahrungsumstellung dem Krebs den Kampf ansagen kann, etc.

  28. 28

    Danke für diesen Artikel Herr Gräber.
    Das ist genau das, was die Welt (noch) nicht versteht. Handelt man nach den spirituellen Prinzipien, hat nicht den Profit als Hauptziel, sondern schaut darauf, wie es allen Beteiligten mit einer Sache gut gehen kann, dann WIRD der Erfolg (auch der finanzielle) automatisch kommen.
    Ein schönes Beispiel….

  29. 29

    Vor ca. 13 Jahren war ich sehr übergewichtig und frustriert, obwohl ich mich mit „gesunden“ Produkten ernährte.
    Müsli mit Magermilch, statt einem Stück Küchen oder Torte wieder einen Müsliriegel oder ein Balisto.
    Natürlich auch viel Obst und Gemüse (aus konventionellem Anbau),aber Margarine anstatt Butter als Streich- und Bratfett.
    Dann stellte ich auf natürlich und Bio um, und siehe da, mein Gewicht nahm ab, meine Laune zu.
    Das halte ich bis heute so.
    Ich weiß wann ich aufhören will, soll oder muss, weil ich dann keinen Appetit mehr habe.
    Wenn ich Freunde zum Essen einlade, sind sie meistens sehr erstaunt wie schnell sie satt und zufrieden sind.
    Ich verschwende mein Geld nicht für Nahrungsmittel, sondern gebe es lieber für Lebensmittel aus, dafür spare ich mir sehr viel Geld in der Apotheke.
    Heuer € 3.40 für essigsaure Tonerde nach einer gebrochenen Zehe. Selbst ein vom Arzt verodnetes Medikament hätte mehr an Rezeptgebühr gekostet.
    Aber wie gesagt, irgendwann bezahlt jeder, der eine früher, der andere später.
    Ich bezahl lieber gleich!

  30. 30

    Danke für die Informationen, die Sie uns regelmäßig zukommen lassen. Ich bin auch froh, das meiste aus dem eigenen Garten holen zu können, eigenes Obst lagern zu können. Dennoch kann man auf gekaufte Lebensmittel nicht verzichten und manchmal kommen einem Zweifel, wenn in der Zeitung Berichte kommen, dass Bo eben nicht immer Bio ist.

  31. 31

    Ja genau, es zählt nur noch das liebe Wort „Wirtschaftswachstum“ – ohne Rücksicht -. Warum ernähren sich die Menschen eigentlich so gerne so negativ. Unser angeblicher Urururahn soll doch mit den Affen verwandt sein. Ich habe noch keinen Affen gesehen, der Fleisch ist. Hat das menschliche Gebiß vielleicht mehr Ähnlichkeit mit den „Pflanzenessern“? Sonst wären die Eckzähne doch anders. Mir bekommt „Vegan“ wesentlich besser und ich bin länger gesättigt.
    Vielen Dank und liebe Grüße

  32. 32

    Vielen Dank für ihren Artikel. Wenn er auch nichts Neues beinhaltet (das ist nicht böse gemeint) so kann es nicht oft genug wiederholt werden!

    Ich habe festgestellt, dass früher Körperfülle für Reichtum stand, weil man sich Essen leisten konnte, heute steht es für Armut, weil man sich gesundes Essen nicht leisten kann.

    Chrysostomos (Franz Konz) hat es für mich in einem Sarz zusammengefasst: Esse nichts, was von Menschenhand verändert wurde!

    Ich möchte noch zwei Filme in die Runde werfen, „We Feed the World“ und „Supersize me“.

  33. 33

    und dann noch das Buch China Study lesen…unn dann vegan leben, am besten rohköstlich…es geht und es schmeckt und es bringt Freude, ‚endlich das Gefühl etwas tun zu können, gesund zu werden, frei zu sein….
    danke für die guten Beiträge, Rene

  34. 34

    was vergessen…
    das Buch „Rohkost, unsere natürliche Nahrung, von Aterhov, gibt es leider nicht mehr zu kaufen, kann man sich aber als PDF Datei aus dem Internet runterladen! Wichtige und gute Informationen!

  35. 35

    Bewußte Ernährung ist wirklich wichtig geworden, um gesund zu bleiben. Danke für Ihre wertvollen Beiträge.

  36. 36

    Danke für das Beispiel des Farmers, es bestätigt, was ich denke! – Hier in Norddeutschland ist mir ín den letzten Monaten aufgefallen, wie sehr die Landschaft verarmt: Maisfelder, so weit das Auge reicht- sie versperren nicht nur den Blick auf die Weite der schönen Landschaft, sie saugen den Boden aus… Was für ein trauriges Bild! – Aus gesundheitlichen Gründen habe ich lange nur Fisch und Geflügel gegessen, wenn überhaupt Fleisch. Immer mehr vergeht mit der Appetit auf Tierisches vollständig! Leider ist es eben auch so, dass das, woGEGEN die Gesundheits- Politiker kämpfen: Drogen, Alkohol, Nikotin, fast schon gewaltig daherkommt; da erscheinen die Ansätze FÜR eine gesunde, durchdachte Ernährung, die ja wirklich JEDEN Bürger betrifft, doch sehr erbärmlich. – Deshalb danke für jeden Artikel Ihrerseits zu diesem Thema, da hier der Bewusstseinsprozess noch sehr in den Kinderschuhen steckt!

  37. 37

    […] die Bombe auf dem Teller  Teile das MitgefühlGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies gefällt. By Ellen • Veröffentlicht in Gesundheit geht uns alle an • Getaggt mit Genlobby, Hunger, Monokultur, Welthunger 0 […]

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    Ergänzung zum Thema Monokultur: Es ist schon ein paar Jahre her, da erzählte mir ein Landwirt, dass er jedes Frühjahr eine Bodenprobe zu einem landwirtschaftlichen Institut schickt. Anhand der Analyse bekam er dann den Dünger um jedes Jahr auf einem Feld das Gleiche (z. B. Kohl) anzubauen. Wundert sich eigentlich niemand, dass die Felder teilweise so unkraut- und schädlingsfrei sind?
    Vor kurzem habe ich in einem Buch etwas über „Permakultur“ gelesen und im Internet recherchiert. Das klingt eigentlich sehr interessant.
    Liebe Grüße und vielen Dank an Herrn Gräber und sein Team

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    Danke ebenfalls für das Beispiel des Farmers! Kühe, die auf die Weide getrieben werden, kenne ich nicht bloß aus meiner Kindheit, sondern das gab es bis vor 6 Jahren im „franche conte“,Frankreich. Da ging der letzte Milchbauer in Pension, sein Sohn ist hoch-und tiefbauingenieur, hat also keinerlei Interresse daran, Hendln zu züchten, Gras zu schneiden etc.: dazu kam noch, dass die örtliche Molkerei, die ihren eigenen Käse herstellte, in Ermangelung an Milchlieferanten aus der direkten Umgebung ihre Pforten schon sehr viel früher schliessen mußte.Seitdem gibt es anstatt Weiden in dieser Region eben auch nur noch Maisfelder – empfinde ich nicht als trauriges Bild in der Landschaft, sondern einzig und allein als Ergebnis einer Verkettung von Umständ. – Vor kurzem habe ich Reinhold Messner (Bergsteiger aus Südtirol)in einem TV – Interview gesehen, der sich im Alter von 40 Jahren einen „Selbstversorgerhof“ kaufte,der alles herstellen könnte, was eine Großfamilie braucht. Dieser Mann hat niemals an eine Pensionskasse eingezahlt, verläßt sich im Notfall auf das, was seine Schweine, Hühner und Äcker hergeben, dass man auch genügend Holz habe um zu heizen. Reinhold Messner hat diesen Hof zur Zeit verpachtet, scheint aber überzeugt davon, dass er sehr viele Leute ernähren könnte, wenn einer die Gänse hütet, der andere Holz holt. – soviel zur Weiden-und Gänseblümchen-romantik – Genau genommen bin ich im Burgenland aufgewachsen, da wo der Horizont sehr tief ist, hinter dem Neusiedlersee, da wird Bio-Gemüse angebaut und es schmeckt -ein Paprika und Tomate und Gurke (auch krumm)-so wie sie das mit Sicherheit niemals geschmeckt haben.- -Was geschieht nun mit dem sonnengereiften schmackhaften Früchten?- Nun: sie werden süß und sorgfältig verpackt,verladen, auf eine 800 km lange Reise geschickt zur Überprüfung aller Sicherheitsauflagen der EU -krumme Gurken darf man nichteinmal an Schweine verfüttern – dann erst darf die Gurke oder Tomate wieder im Geschäft ihres Ursprungsdorfes verkauft werden (nach 1600km)!….was kaufen sie also an Bio-produkten im Bio-Laden? …oder sie brauchen ein Auto um sehr weit zu fahren, um wirklich beim Bauern einzukaufen, O(…) Welthunger 0..:)

  40. 40

    @ Ivonne

    Moin Ivonne!

    Gestatte mir, Ihnen wg Gelenk- und Muskelrheuma http://www.wassertrinken.de (Artikel & Themen klicken) zu empfehlen!

    Das literweise Trinken von sauberem (Umkehrosmose) mit Himalaya-Salz (Kaufland 1,59 €/Pfund) ‚geimpftem‘ Wasser war für mich bereits die ‚halbe Miete‘ bei der 75 %igen (Rest in Arbeit) Heilung meines Raucherbeins! Die 2. Hälfte war dann die Ernährungsumstellung!

    Inzwischen habe ich, auf einem wohnzimmergrossen Grundstück, mit dem Eigenanbau meiner Nahrung begonnen und hoffe, in zwei Jahren autonom zu sein!

    Auch lesenswert

    http://www.wahrheitssuche.org/milch.html, /mineralwasser.html, /salz.html

    Wenn Sie den Clip

    http://www.youtube.com/watch?v=k0vubZcmFsM

    geschaut haben, werden Sie mir sicher beipflichten, dass Menschen, wie Herr Gräber die wahren Helden sind!

    Grüsse und … schön‘ Tach noch!

    Gerry S.

  41. 41

    Es ist wirklich schade, dass es nur immer die lesen
    die sich sowieso schon anders ernähren.Ich lebe schon fast 30 Jahre vegetarisch ( Durch meinen damals 5j. Sohn). Mein 2. Sohn ist gleich nach dem Stillen vegetarisch groß geworden. Alle sind gesund.Für uns kommt nichts anderes in Frage

  42. 42

    Monika

    Wie wäre es, wenn wir uns alle wieder mal in der Bibel 1.Mose 1 Vers 29 durchlesen, denn unser Schöpfer weiß doch wohl am besten, wie wir gesund bleiben oder wieder werden können.Schließlich ist Er ja der Designer unseres Körpers!

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    hallo Ich bin auf der dringenden suche nach hilfe und da ich Ihren Newsletter erhalte dachte ich ich frag mal. Ich habe heute erfahren das ich eine Gallenblase voller Steine habe und bin sehr geschockt. Besonders da ich mich sehr gesund ernaehre und schon alle Diaet Emphelungen befolge. Meine Frage nun keonnte Heilfasten mir helfen diese Steine loszuwerden. Ich habe gelesen das diese steine calcium enthalten und wundere mich nun ob ich nicht genug Magnesium im Koerper habe und daher mein calcium sich ablagern kann. Fasten koennte dies verschlimmern,und moeglicherweise mehr Steine produzieren. Ich koennte hier ein paar Ideen und Anregungen gebrauchen.So weit habe ich nur auf jede meiner Fragen gehoert „Das koennen sie mit dem Chirogen besprechen“ , nein danke ich habe mich entschlossen meine Gallen Blase zu behalten. mit herzlich Gruessen
    Michaela

  44. 44

    hallo Mihaela! Um die Steine selbst zu entfernen, ist das beste Mittel eine
    Ölkur

    Man nimmt morgens bei leerem Magen 125-200 Gramm Olivenöl (Baumöl), ferner einen Eidotter, einen Kognak, den Saft einer halben Zitrone mit etwas Zucker, schlägt alles gut durcheinander und nimmt die Masse im Laufe einer viertel bis halben Stunde ein.

    Dann lege man sich eine halbe Stunde auf die rechte Seite und zwar verkehrt aufs Bett, die Füsse am Kopfende, die Gallensteine gehen ohne Schmerzen in den Darmkanal.

    Ein Arzt, der schwer an Gallensteinen litt, gebrauchte dieses Mittel, worauf beim nächsten Stuhlgang 200 erbsengrosse Gallensteine abgingen. Dieses Mittel ist hunderfach erprobt und hat sich glänzend bewährt.

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    Michaela,weitere tipp für dich!
    Wegwarte
    Die Wegwarte läßt bestehende Gallensteine schneller verschwinden.
    Nehmen Sie dazu zwei Teelöffel Wegwartewurzel, die Sie mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, dann zehn Minuten ziehen lassen und danach absieben. Pro Tag zwei Tassen trinken.

    Löwenzahntee gegen Gallensteine
    Ein solcher Löwenzahntee verhindert die Neubildung von Gallensteinen.
    Nehmen Sie dazu zwei Teelöffel Löwenzahnwurzeln mitsamt dem Kraut, die Sie mit einer Tasse Wasser übergießen, dann aufkochen und eine Minute ziehen lassen. Danach absieben und pro Tag zwei Tassen trinken.
    Vorsicht
    Nicht bei Entzündungen der Gallenwege verwenden.

    Rettichsaft
    Essen Sie täglich acht bis zehn Esslöffel frischen Rettichsaft.

    Steinbrechsamen
    Schon Hildegard von Bingen empfahl Steinbrechsamen gegen Gallensteine.
    Nehmen Sie dazu eine halbe Messerspitze zerstoßenen Steinbrechsamen, den Sie in 125 ml Wasser geben. Nach dem Essen trinken.

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    Hallo Herr Gräber,

    Sie sollten eigentlich mal ein Buch schreiben wo all diese Dinge leicht verständlich im vollen Überblick mal dargestellt werden – einfach der ganz normale Wahnsinn, weltweit und was sich in unserem Bewusstsein ändern muss (eben nicht nur auf billig schauen, mehr vegetarisch etc). Man hat das Gefühl wie mit dem gekochten Frosch – immer sieht man nur Einzelteile und kapituliert, resigniert oder akzeptiert (oder wurschtelt in seiner kleinen Ecke) – aber wenn man mal den ganzen großen Wahnsinn auf einmal sieht, müssten doch eigentlich ein paar mehr Menschen aufwachen, oder? Nur darf so ein Buch nicht zu schwer, aggressiv, pessimistisch oder wissenschaftlich sein – lesbar, interessant, evtl. sogar unterhaltsam und mit echten Alternativen, was kann ich tun, damit wir gemeinsam wirklich eine neue Welt, ein neues Bewusstsein entstehen lassen können, sozusagen. Ich muss gestehen, dass ich selbst auch noch Plastiktüten verwende, im Bad die Plastikbehälter stehen habe etc. – aber wenn ich dann den Müll an Stränden und Flüssen sehe, auch in den Schwellenländern, merke ich, das kann es ja auch nicht sein, irgendwas muss sich gewaltig ändern, und wenn es die Industrie ist die neue Wege geht, aber die Verbraucher müssen drängen – und wir haben eigentlich die Fähigkeit für neue Wege (ich glaube immer noch daran, dass es intelligentes Leben auf der Erde gibt..)

    Antwort René Gräber:
    Liebe Vasi,
    auch bei mir steht noch der ein oder andere Plastikmülleimer. Der blaibt auch erst mal da, sonst wird er ja zu Müll. Und Bücher… ich sitze da gerade an einem: „Warum wir wirklich krank werden“, leicht lesbar mit praktischen Empfehlungen 🙂
    Dauert aber noch ein wenig.

  47. 47

    Hallo Ihr ( ALLE),

    zunächst bin ich froh, schon so viele Leute „getroffen“ zu haben, welchen die Ernährung am Herzen liegt, denn dem Herzen liegt sie am nahesten. Ich vermisse jedoch, ohne extrem zu werden, die Vorstellung zum Ziel zu kommen, welches den Fleischverzicht bedeutet.
    Wieseo, weil,
    da der Mensch in Bildern denkt, mir mal persönlich folgendes vor Augen geführt worden war: “ Jedem ist die Situation bekannt,
    man steht an einer Weide oder fährt an dieser vorbei…sieht ein grasendes Schaf oder einen niedlichen Hasen oder gar ein niedliches Bambi, oder eine Henne mit niedlichen Küken….jetzt, bei diesem Anblick der friedlich grasenden Tiere…..jetzt läuft doch jedem von Uns sofort das Wasser im Munde zusammen, lecker. JEDER möchte sich sofort auf seinen Lieblings- Fleischlieferanten stürzen, das saftigste Stück mit einem Biss heraus reißen und den Rest für die Familie mit nach Hause tragen…. welch ein freudiger Gedanke endlich wieder die begeisterten Gesichter der Familienmitglieder sehen zu können, wie sie sich über diesen Leckerbissen her machen, hmmmmm. Gaaaanz frisch. Wozu kochen, wozu braten, wozu grillen, wozu backen……wozu würzen ? Fleisch ist auch so lecker….oder?
    Klingt provozierend und sollte auch so sein. Ja, ich bin kein Vegetarier, NEIN, wirklich nicht, aber ich bin auf dem Weg dort hin. Wir essen “ noch“ ein Mal pro Woche Fleisch, seit viiiiielen Monaten, gutes vom Metzger/ Bauerei. Wenn ich an gestern denke ( Sonntag), bin ich froh diese Mahlzeit “ überlebt“ zu haben. Ich persönlich entferne mich immer mehr vom Fleischverzehr, ohne es wirklich zu wollen.
    Mein Körper, meine Bauchregion signalisiert mir etwas anderes als Genuss. Dazu habe ich seit der Geburt meiner Kinder ( 8/10) extrem mit Ernährung beschäftigt und war erschrocken, wie fehlinformiert ich war, meine Eltern nocht sind ( trotz Dr.-titel) und, wie schwer DAS NEUE durchzuziehen ist. Wir mahlen tgl. abends pro Person 5 Eßlöffel Körner zu groberem Mehl und weichen dies ein, vier Schüsselchen. Unsere Kinder ( 8/ 10) sind dabei. Morgens gibt es diesen mit natürlicher Fruchtsüße und Mandeln, Rosinen ect. nach einem Glas Quellwasser aus Glasflaschen zum Frühstück. Dann wird die morgentliche Toilette durchgezogen ( Waschen/ Anziehen/ Zähneputzen/ Haarekämm…ect.), dann gibt es pro Person eine Banane und ein Apfel. Roggenbrot für die Tagesration (ja verschieden belegt und nicht alles einwandfrei gesund, denn wir haben ja Kinder unter Kindern und man bedenke den Wellensittich im Pfälzer Wald, wie dieser zerlegt wird von seinen Artgenossen….. wünscht man seinen Kindern nicht wirklich). Abends gibt es verschiedene Auflagen für`s Brot….Avocadocreme, Tomaten mit Zwiebeln, Saure Sahne mit Kräuter ( Majoran/ Zwiebeln/Kümmel/Petersilie/ Dill…) , Kochkäse, Kümmelkäse……, Gurke mit Dill, so in dem Stil eben und vor allem von morgens bis abends Wasser….richtig gutes Quellwasser, welches wir selbst in Glasflaschen aus dem Wald holen.
    Das strengt an! Klar, aber hilft das Sündigen an Festtagen ( Geburttage/ Party`s/ Ferienaufenthalte bei Oma…ect….. ) besser zu verzeihen. In einem Buch wurde dem Leser die Frage gestellt, ob er einen Schulmediziner kenne, welcher ihm diese Tip`s gegeben hätte, einen kenne, welcher Vegetarier sei?…
    Mir fiel KEINER ein, ich kenne KEINEN, nur diese, welche die entsprechenden Vorlesungen nicht schwänzten und auch noch das Naturheilverfahren anerkannt haben, die “ Neuen“, “ Die neue Generation“…, mögen diese die Kraft und Ausdauer und finanzielle Stütze haben. Ich wünsche Ihnen allen mit diesem positiven Gedanken, mal mit Prävention ( bevor der Patient krank ist) ihr Leben zu bestreiten, aufrichtig und wirklich von Mensch für Mensch. Unser Wunderwerk ( Körper) ist sensationell “ gestrickt“. Er will weder die Zehen abwerfen ( weil er wichtigere Organe schützen will), noch Wasser aus unseren Zellen ziehen müssen um sämtliche Stoffwechselprozesse zu gewährleisten, nur eben weil falsch und/ oder zu wenig gutes Wasser getrunken wird und/ oder man ihm täglich diese 2/3 an Naturkost schuldet. Somit werden weitere Defizite vorprogrammiert. Der Körper will stets und ständig für Erneuerung sorgen, nicht für Reparatur und “ Schnappatmung“.
    Für Motoren gibt es Kraftstoffe, diese sind vorgeschrieben. Auch für den Körper. Nur halten sich die Menschen eher an die Vorschriften für das Laufen des Motor`s….. weil eben die Defekte / Schäden sich bei Abweichungen schneller einstellen und eben sofort fianziell bemerkbar machen. Bei einem Körper ( ausgenommen starker Gift/ Vergiftungen) wird im verborgenen stets und ständig rotiert und hier und da mit “ Zaubermedizin ( Schmerztablette/ Spritze), wie wenn man Sand in ein getriebe schüttet, reagiert. Weil eben der Körper ein Wunderwerk ist, sein Bauplan im Normalfall auf einer oprimalen Konstruktion beruht, und viele kleine Architekten stets und ständig falsche Materialien aus ihm werfen, bevor diese Konstruktion einen Schaden erleidet, diese vielen Architekten von Baustelle zu Baustelle rasen, kennen sich ALLE und arbeiten wie ein Zahnrad zusammen mit andenen Zahnrädern, nämlich Hand in Hand, stets um die Erhaltung und Erneuerung für diese optimalste Lösung, streng nach Bauplan……welche Energien nur für das Entsorgen falscher Materialien verwendet wird, stört wenigen „Körperinhabern“.
    Der Körper wurde jedem Inhaber GESCHENK`T, schlicht und ergreifend “ geschenkt“ bekommen.
    Ein Auto bspw., hat man sich hart erarbeitet, für viele ist dieses Auto für die Arbeit wichtig….
    klar sollte es jedem werden, dass viele Auto`s ohne Ihren Eigentümer / Käufer noch viele Jahre weiter fahren, dem Auto ist`s egal was DU trinkst und isst, Oldtimer fahren ohne diese weiter und weiter….und weiter, weil “ man “ sich da an die Vorschriften/ Funktions- und Wartungsweise hält, ganz einfach.
    Ja dann gibt es aber für den “ Inhaber des eigenen Körpers“ den Doc, der hat`s studiert, der weiß was dem Körper fehlt und ?
    .. Pille/ Salbe/ OP ect…. oder Kur, dann ist alles heile und …weiter wie bisher…. sterben muss ja jeder, und Mitleid bekommt man ja geschenkt…..
    Ich staune in Dtl. über bspw. die Hygienebestimmungen ( Ordnungsamt/ Gesundheitsamt). Nette Menschen sind da beschäftigt, ehrlich nett, aber sooooo hilflos. Normal im stetigen Widerspruch mit TV/ Radio/ Lebensmittel- Pharmaindustrie…. muss man eigentlich stutzig werden. So nach dem Motto: akzeptiert endlich alle, “ Hände ist Pflicht, und aus dem Wasserhahn kommt Wasser mit bspw. viiiiel zu hohen Bleiwerten, die sich ja …wenn es endlich für Dtl. beschlossen wird, ab 2013 bessern“. Nicht wirklich gut, aber wo will man leben……., die Welt ist überall gleich schwach, also stärkt sich jeder nach Vorschrift, besser noch, mit viiiiel Vorsicht …….

    Grüße aus dem Pfälzer Wald
    Janett

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    Hallo Herr Gräber,

    haben Sie schon mal etwas von Orthorexie gehört?
    Am 23.1.2013 lief bei Alles Wissen im Hessischen Fernsehen ein Sendebeitrag, der mich sprachlos machte.Dort wurde eine „Krankheit “ vorgestellt.Angeblich betrifft es Menschen, die sich zu sehr um gesundes Essen kümmern und alles andere ablehnen, so dass sie sich immer mehr nur mit Esssen beschäftigen.Soweit der Beitrag.Ich habe den Eindruck, es wird eine neue Krankheit erfunden, wo Menschen, die sich kritisch mit den Lebensmitteln und unserer Gesellschaft auseinandersetzen letztendlich für phsyisch gestört hingestellt werden können.Das, was ich jedenfalls dort gesehen habe, verschlägt mir die Sprache.Mit freundlichen Grüßen

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