Cholesterin als Ursache für Herz- und Kreislauferkrankungen?

Populärwissenschaftliche Publikationen zu medizinischen Themen haben dazu beigetragen, dass Cholesterin in der Bevölkerung als die hauptsächliche Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall angesehen wird.

Welche Konsequenzen für den Alltag daraus zu ziehen sind, ist jedoch strittig. Margarine statt Butter, Tofu statt Schweinefleisch, ein paar Bahnen Schwimmen statt Mittagsschlaf – jeder betreibt seine eigene Vorsorge. Viele wissen auch nicht, dass Cholesterin ein lebenswichtiger Baustein für den menschlichen Organismus ist.

In meinem neuen Report: Das Märchen vom bösen Cholesterin, schaue ich nicht nur nach der Studienlage, sondern zeige auch Alternativen. In diesem Report schreibe ich das, was ich auch meinen Patienten empfehle… Mehr dazu lesen Sie, wenn Sie HIER KLICKEN.

cholesterin_blog_mainpanel_470px

Datum: Montag, 31. August 2009 16:46
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Ein Kommentar

  1. 1

    hallo Rene…

    so neu ist die Erkenntnis, dass das Cholesterin doch nicht ganz so böse ist, aber nicht. Das Märchen, das einst verkündete, dass der Genuss eines Butterbrots unmittelbar zu einem unerträglichen Anstieg der LDL-Werte führe und der Genuss einer zweiten Stulle zum sofortigen Tod durch cholesterinbedingte Arterienverstopfung ist alt und schon lange nicht mehr wahr.

    Sicherlich gut verdient hat der “Margarinepabst” Prof. G. Schettler daran, einst eine durchaus angesehene Koryphäe unter den Internisten. Aber der Mann wollte ja schliesslich auch leben und die die Villa am Heidelberger Reichenhang mit Schlossblick war teuer. Schettler hatte seine Finger im geschäft von Walter Rau drin (und die vermarkteten die “gesunde” Becel und ihre Derivate)

    Ein Zusammenhang wurde geboren und professoral begründet und so gab es fortan Becel statt Butter. Selbst eine ordentliche Margarine war nix mehr wert, es musste schon teurere das Premium-Produkt sein.

    Nachdem Schettler (übrigens war der durchaus noch einer von den alten Chefärzten, die Charisma hatten – solche Leute sucht man heute vergebens) altersbedingt aufhörte, wurde es um die Theorie “Butter = böse” etwas stiller, klammheimlich wurden fast schon die Normwerte für’s Cholesterin angepasst. Doch dann kamen die Cholesterinsenker – und die wollten ja auch verkauft werden…

    Normwertanpassung hat sich schon immer gut für’s Geschäft der Pharmakonzerne gemacht. Das war auch schon beim Blutdruck so: Früher galt die Faustregel: Blutdruck gut wenn 100 plus Lebensalter.

    Ob das so sinnvoll war, bleibt dahin gestellt, welcher 100jährige möchte schon einen “gesunden” dauerhaften RR von 200 zu irgendwas…? Aber wenn man die Grenzen enger setzt, möglichst unter 120 zu irgendwas, hat man schwupps ein Heer von therapiewilligen Tablettenschluckern und damit einen lukrativen markt gezüchtet. Und mit dem Cholesterin ist das nicht anders.

    Bei der Grippe reicht die Angst vor dem schweinischen Feind…

    …und mit Feindbildern hat man schon das vernünftige Denken ganzer Völker aus den Angeln gehoben

Kommentar abgeben