Beitrags-Archiv für die Kategory 'Symptome'

Nackenprobleme und Nackenschmerzen

Mittwoch, 3. Dezember 2008 10:50

Es vergeht kein Tag in der Praxis oder bei uns im Therapiezentrum ohne Patienten mit Nackenschmerzen.

Es wurde daher Zeit, die Seite mit dem Thema Nackenschmerzen zu überarbeiten.

Wenn wir einmal die “bösartigen” Dinge wie Tumore und Stoffwechselstörungen außen vor lassen (die ärtzlich abgeklärt werden sollten) – sollte vor allem an folgende Ursachen bei chronischen Nackenproblemen gedacht werden:

  • Fehlstellungen des Kiefergelenks und Aufbissstörungen der Zähne
  • Fehlstellungen der Halswirbelsäule
  • Einseitige Belastung (z.B. PC) und daraus resultierende Verspannungen
  • Übersäuerung (Säure-Basen-Haushalt)
  • Mineralstoffdefizite
  • Virurerkrankungen (Erkältung)
  • Überanstrengung (Muskelkater)
  • negativer Stress

Im Prinzip können mehrere dieser “Ursachen” vorliegen. Je mehr dieser Ursachen aber vorliegen, desto wahrscheinlicher werden Nackenbeschwerden.

Das “Nackenproblem” sollte meiner Erfahrung nach daher auf alle diese Ursachen hin geprüft werden und der Patient dann dahingehend beraten werden.

Die fortwährende Einnahme von Schmerzmittel und die üblichen “Spritzen” vom Arzt sind meiner Erfahrung nach keine dauerhafte Lösung.

Auch die häufig verordneten Massagen sind keine dauerhafte Lösung, wenn auch eine Fehlstellung der Halswirbelsäule, eine chronische Übersäuerung oder ein anderer Faktor mit vorliegt.

Massagen halte ich aber dennoch für notwendig. Erstens sind diese in der Lage die Muskulatur zu entspannen. Zweitens bedeutet jede Massage auch immer eine “An”-wendung – im Sinne einer Zuwendung zum Patienten und wird von diesen auch fast immer als “angenehm” beschrieben.

Liegen allerding ausgeprägte Myogelosen und Triggerpunkte vor, kann eine Massage auch sehr unangenehm sein. Die Nackenbeschwerden könne sich in diesem Fall auch erst einmal verstärken. Hier kann eine Neuraltherapie oder Akupunktur im Sinne der Triggerpunkttherapie rasche Linderung bringen.

 

 

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Rauchen zum Abnehmen?

Dienstag, 5. August 2008 14:50

Eine Frage einer Leserin zum Thema Rauchen, Abnehmen und Übergewicht:

Hallo Rene,
ich habe eine kurze Frage, dafür muss ich allerdings ein wenig ausholen.
Ich habe vor 7 Monaten aufgehört zu rauchen. Zu der Zeit hatte ich durch Sport und ein wenig Umstellung in der Ernährung 40 Kilo abgenommen. In 16 Monaten.  Nun habe ich innerhalb von 2 Monaten 15 Kilo wieder zugenommen, dadurch, dass ich nicht mehr rauche. Mein Arzt und auch mein Heilpraktiker sagen, ich müsse Geduld haben. Die Stoffwechselumstellung könne bis zu 2 Jahre dauern. Ich fühle mich aber total unwohl. Ich habe in letzter Zeit sehr viel über Schüssler-Salze gelesen, aber man kann auch nicht alles glauben, was man liest. Denn angeblich ist Schüssler-Salze das Geheimrezept um einen komatösen Stoffwechsel wieder in Gang zu setzten. Ihre Seite war die einzig seriöse in meinen Augen. Denken Sie, dass ich mit dem Schüssler-Salz Konzept, dass auf Ihrer Seite steht, meinen Stoffwechsel wieder auf Trapp bringen kann und somit – natürlich in Zusammenhang mit Sport und Ernährungsumstellung- wieder zu meinem alten Gewicht zurückkomme. Oder muss ich tätsächlich so lange warten, wie der Arzt mir sagt. Denn: Rauchen möchte ich nie!!!! wieder. Übrigens habe ich eine Unterfunktion der Schilddrüse und nehme im Wechsel Tyronnajod 100 und 75. Die Werte sind aber lt. Radiologe in Ordnung. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße S.

Sie haben vollkommen Recht: in jeder Zeitschrift findet man schon fast einen Artikel, dass man mit Schüssler Salzen fast alles heilen könne…

Obwohl ich es sehr gut finde, dass sich die Medien mit alternativen Heilverfahren beschäftigen, finde ich es manchmal etwas übertrieben, vor allem, weil dies zu einer sehr hohen Erwartungshaltung bei Patienten führt.

Zu Ihrem Problem mit der Gewichtszunahme nach dem Rauchen:

Dieses Problem basiert tatsächlich auf einer Stoffwechselumstellung, die tatsächlich bis zu zwei Jahren dauern kann.

Dieses Problem kann man aber in der Tat mit biologischen Mitteln unterstützen, bzw. minimieren.

Dazu kommt eine Stoffwechselaktivierung in Frage z.B. durch Ohrakupunktur oder Homöopathie.

In der Praxis konnte ich die nachhaltigsten Erfolge mit einer Kombination aus Ohrakupunktur und Homöopathie erzielen – in manchen Fällen auch mit Heilpflanzen statt Homöopathie.

Da Sie auch mit der Schilddrüse Probleme haben, empfehle ich einen Kollegen, der Sie individuell dazu beraten sollte.

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Zu viele Antibiotika für Kinder

Donnerstag, 26. Juni 2008 11:43

Seit Jahren kritisiere stark die übliche und sofortige Verordnung von Antibiotika bei fast jeder Entzündung bei Kindern.

Was musste ich mir nicht für Kritiken anhören! Von unverantwortlichem Handeln, Risiken der Infektion etc. wurde gemanht und gedroht. (Dabei bin ich gar nicht absolut gegen eine antibiotische Therapie).

Aber die Verordnung bei fast jeglichem Infekt (vor allem bei einer Mittelohrentzündung) darf und muss hinterfragt werden.

Und genau darüber klagen jetzt wohl auch die Kassen:

Arzneimittelexperte Bern Glaeske sagte bei der Vorstellung einer Studie der Gmünder Ersatzkasse GEK, über die Praxis bei 80% der Kinder mit Mittelohrentzündung und Infektionen der oberen Atemwege Antibiotika zu verordnen:

“Das kann zur Beruhigung des Arztes sein, zur Beruhigung der Eltern, aber nicht zur Beruhigung der Viren” 

Das Problem der Mittelohrentzündungen hatte ich schon einmal in einem Blog-Beitrag im Heilfasten-Blog beschrieben: http://www.gesund-heilfasten.de/blog/wiederkehrende-mittelohrentzuendungen/

Grundsätzlich sind die Fragen der Immunabwehr insgesamt! Die Immunlage der Kinder muss gestärkt werden. Mehr dazu im Artikel: Immunsystem stärken.

Hierzu habe ich auch die Frage eines Lesers beantwortet: http://www.gesund-heilfasten.de/blog/ernaehrung-erkaeltung-immunsystem/

Leider beobachte ich immer noch in der Praxis, dass seitens zahlreicher Ärzte eine “Drohkulisse” aufgebaut wird, mit möglichen “Folgen”. Aber auch viele Eltern sind extrem unvernünftig und fordern Antibiotika für Ihre Kinder – bei jedem kleinen Infekt.

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Nierenschwäche

Mittwoch, 11. Juni 2008 7:43

Erkennen Sie rechtzeitig die Symptome einer Nierenschwäche!

Als Filter für zahlreiche Giftstoffe im Körper erfüllt die Niere im allgemeinen eine Aufgabe, die von den meisten gar nicht so wahr genommen wird.

Viele denken schon mal an ihre Leber, wenn man mal einen über den “Durst” getrunken hat – aber die Nieren?

Diese werden regelmäßig mit Medikamenten und den verschiedensten Stoffwechselendprodukten belastet.

Das Blut fließt dabei über 300 mal pro Tag durch die Filter der Nieren. Die “Reste” werden dabei über der Urin ausgeschiedenen.

Das gesamte System funktioniert dabei aber um so besser, so lange die “Nierenkörperchen” (Filtereinheiten) nicht beschädigt sind.

Allerdings gibt es einige Erkrankungen, die der Niere zusetzen und zu einer Nierenschwäche führen können:

  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • bestimmte Medikamente (vor allem Schmerzmittel)
  • Krebs
  • bestimmte Autoimmunerkrankungen
  • Nierenentzündungen

Das gefährliche ist, dass man eine Nierenschädigung lange Zeit nicht merkt: weder Schmerzen, noch Urinfarbe ändern sich.

Anhand anderer eher unspezifischeren Symptomen erkennen Sie eine Nierenschwäche:

  • dumpfe Kopfschmerzen
  • allgemeine Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Wassereinlagerungen (vor allem “geschwollene Augen” morgens nach dem Aufstehen)
  • Wadenkrämpfe

Mehr zu möglichen Heilverfahren lesen Sie unter: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Niereninsuff.htm

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