Beitrags-Archiv für die Kategory 'Krebs'

Fünf Tipps gegen Krebs

Mittwoch, 7. Oktober 2009 6:48

Im Kampf gegen den Krebs gibt es durchaus Möglichkeiten, wie Betroffene durch eine eigene Lebensumstellungen aktiv werden können.

Hierzu habe ich folgende fünf Tipps für Sie:

Der erste Tipp ist die Empfehlung, Zucker und die Stärke-Aufnahme auf das Nötigste zu begrenzen. Dies dürfte vor allem deshalb schwer fallen, da unser klassisches tägliches Nahrungsangebot von derartigen Speisen stark geprägt ist. Nichtsdestotrotz ist eine “Entwöhnung” mit viel Disziplin möglich(Lesen Sie hierzu auch meinen Beitrag zur Zuckersucht und Zucker Alternativen). Auch der Weißmehlanteil sollte bei der Nahrungsaufnahme reduziert und durch ballaststoffreiche Produkte ersetzt werden. Speziell in Hinblick auf den Teig in Nudeln und Pizzas ist bei der Teigwahl auf Dinkelvollkorn zurückzugreifen.

Die 2. Säule bildet die erhöhte Aufnahme von Milchsäure, welche sich vermehrt in vergorenen Lebensmitteln findet. Beispiele für derartige Produkte sind Buttermilch, Käse, Joghurt, Quark, Sauerkraut und Rote Beete. Auch der Zuckeranteil derartiger Nahrungsmittel ist gewohntermaßen gering. Entscheidend ist aber in welcher Form die Milchsäure vorliegt: linksdrehend oder rechtsdrehend. Beim Krebs werden große Mengen linksdrehender Milchsäure gebildet. Dr. Zabel daher: „Eine spezifische Krebstherapie liegt dann vor, wenn linksdrehende – wie rechtsdrehende Milchsäure im Tumor durch rechtsdrehende Milchsäure im Heilmittel neutralisiert und inaktiviert wird. (Zeitschrift für Blut- und Geschwulstkrankheiten 1, 1971, S.16 u. 17).

Der 3. Tipp gilt der maximalen Vitamin D Aufnahme. Vitamin D wird bekanntermaßen nur mit Hilfe von UV-Strahlung produziert, weshalb es unerlässlich ist, sich möglichst viel und regelmäßig im Freien aufzuhalten. In höherem Alter und im Winter kann zudem auf Vitamin Präparate zurückgegriffen werden, welche einen möglichen Mangel adäquat ausgleichen.

Tipp Nummer 4: Eine verstärkte Zinkaufnahme sollte angestrebt werden, da dieses aktivierend auf das Immunsystem wirkt. Natürliche Zinklieferanten sind beispielsweise Produkte wie Rindfleisch und Blattgemüse.

Der letzte Tipp gilt dem ursprünglichsten aller Lebensmittel: dem Wasser. Unser Körper besteht zu über 70 % aus Wasser, weshalb jeder biochemische Prozess auf dieses angewiesen ist. Um also optimale Grundbedingungen für einen aktiven und gesunden Körper zu ermöglichen, ist eine hohe Wasserzufuhr über den Tag verteilt unerlässlich. Hierbei sollte auf ein Wasser mit niedrigem Mineralgehalt und ohne Kohlensäure zurückgegriffen werden.

Weitere Tipps finden Sie in folgenden Beiträgen:

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Heilpflanzen gegen Krebs

Freitag, 25. September 2009 13:39

Die Antwort gegen Krebs könnte in der Natur liegen – so stellt es die Schulmedizin jetzt auch fest.

Krebs ist nach wie vor eine Erkrankung, an der die Schulmedizin oftmals scheitert (vor allem mit der Chemotherapie)

Neue Erkenntnisse machen jedoch Mut, dass Krebs eines Tages einmal besiegt werden kann. Leider habe ich solche Nachrichten in den letzten 20 Jahren schon zu oft gelesen.

Die Kraft traditioneller Heilpflanzen gegen Krebs wurde hierbei bisher stets unterschätzt. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg konnten durch die nähere Untersuchung verschiedener Medizinpflanzen neue Erkenntnisse hinsichtlich der Wirksamkeit gegen Krebs von über 70 Pflanzen gewinnen. 18 der getesteten Pflanzen hatten einen deutlich hemmenden Effekt auf die Verbreitung von Krebszellen.

Besonderes Erstaunen riefen Substanzen der Pflanze Rotwurzel-Salbei bei den Wissenschaftlern hervor. Hierbei fanden sich drei Inhaltsstoffe, die eine deutlich hemmende Wirkung auf das Entstehen von Tumoren aufwiesen. Dies lässt sich durch das sinkende Wachstum von Krebsgeschwüren in Verbindung mit verschiedenen Inhaltsstoffen aus der genannten Pflanze erklären.
Im Vergleich hierzu versagten bisher bekannte Krebsmittel auf der ganzen Linie.

Aktuell versucht die moderne Forschung Schwachpunkte der Struktur von Krebszellen zu entdecken. Dies ist die Grundlage für ein erfolgreiches Bekämpfen von Krebszellen und eventueller Prävention gegen das Entstehen von bösartigen Tumoren. Hierzu dienen verschiedene Substanzen der unterschiedlichen Heilpflanzen.

Im Grunde sollte der Nutzen von Heilpflanzen in der Krebstherapie jedoch bereits feststehen, denn viele Inhaltsstoffe von Krebsmitteln entstammen traditionellen Substanzen, die aus Heilkräutern und Heilpflanzen gewonnen werden können. Bekanntes Beispiel ist hier die Eibe, deren Taxane erfolgreich in der Therapie gegen Prostata- und Brustkrebs eingesetzt werden.

Der in China ansässige Happy Tree hingegen liefert die benötigten Substanzen für die Krebsmedikamente Topotecan und Irinotecan. Auch das Gartengewächs Madagaskar-Immergrün liefert Substanzen, die wirksam gegen bösartige Lymphome eingesetzt werden können.

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Naturheilmittel gegen Nebenwirkungen der Chemotherapie

Mittwoch, 8. Juli 2009 15:31

Anhand von Studien mit an Brustkrebs erkrankten Frauen, sucht die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg nach Beweisen, dass Naturheilmittel tatsächlich die Nebenwirkungen einer Chemotherapie verringern können.

Während der Studien arbeitet die Ambulanz für Naturheilkunde und integrative Medizin eng mit der Gynäkologischen Endokrinologie sowie der Onkologie zusammen. Die Patientinnen führen während ihrer Behandlung ein begleitendes Befindlichkeits-Tagebuch und werden regelmäßig während ihrer Chemotherapie befragt und untersucht.

So gab es bisher schon einige Hinweise, dass Präparate mit Inhaltsstoffen wie Selen, Goldrute, Mariendistel oder Ananas, die Auswirkung einer Chemotherapie auf Organe wie die Leber, Blase oder Niere positiv beeinflussen könnten.

Eine Gruppe mit Studienteilnehmerinnen erhält daher neben einer ausführlichen Beratung zusätzlich regelmäßig einzunehmende Präparate mit Bromelain, Solidago, Silimarit und Selen.

Zum Vergleich mit anderen Brustkrebspatientinnen wurden zwei weitere Gruppen eingerichtet, wobei die eine lediglich nur eine grundsätzliche Beratung zum Thema Naturheilverfahren erhält und die andere in Bezug auf gesunde Ernährung nach dem Prinzip „Fünf-am-Tag“ unterrichtet wird.

Bei Interesse können sich Patientinnen mit Brustkrebs unterschiedlichster Stadien, aber auch Ärzte, mit der Leiterin der Studie, Frau Dr. von Hagens, am Uniklinikum Heidelberg unter der Rufnummer 06221/568321 in Verbindung setzen.

Mehr zum Thema auch im Beitrag: Aus für nebenwirkungsreiche Chemotherapie?

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Krebsbehandlung: Aus für die nebenwirkungsreichen Chemotherapien?

Freitag, 3. April 2009 14:49

Chemotherapien sind nicht nur teuer, sondern fordern auch hinsichtlich ihrer zahlreichen, eklatanten Nebenwirkungen einen hohen Preis: Was den Krebs bekämpfen soll, ist imstande, Organismus und Allgemeinzustand der auf diese Weise behandelten Patienten umfassenden und nachhaltigen Schaden zuzufügen.

So weiß es eine Studie australischer Krebsspezialisten. Und man geht noch weiter: Zweifel an der Wirksamkeit aktuell eingesetzter, in der Öffentlichkeit medienwirksam angepriesener Chemotherapie-Verfahren sind durchaus angebracht.

Berechtigte Ängste

Dass die Diagnose einer schweren Erkrankung wie Krebs bei den betroffenen Patienten Ängste und Verunsicherung auslöst, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Speziell bei Krebserkrankungen zeigt sich jedoch ein, rational betrachtet, ungewöhnliches Reaktionsmuster: Nicht die schwere Erkrankung selbst steht im Zentrum der Besorgnis, sondern die Angst vor der bevorstehenden Behandlung und deren unmittelbaren Folgen, gar nicht zu reden von der Befürchtung, den Krebs trotz Chemotherapie nicht zu überleben.

Immer wieder entscheiden sich beispielsweise Brustkrebs-Patientinnen gegen alle privaten Widerstände und Ratschläge wohlmeinender Mediziner gegen eine standardisierte (und überteuerte) Chemotherapie aus Bestrahlung und medikamentöser Behandlung.

Wirksamkeit: Nicht überzeugend nachgewiesen

Auch die wissenschaftliche Grundlage dieser Standardtherapie steht auf eher wackligen Beinen: Ihre Wirkung wurde, – und das liegt leider in der Natur der Sache -, nie anhand einer Placebo-Kontrollgruppe kontrastiert, sondern lediglich anhand existierender Chemotherapie-Schemata miteinander verglichen. Nur ein Verzicht auf die Chemotherapie könnte körpereigene Prozesse wirklich erkennbar machen, – denn leider vernichtet eine Chemotherapie ja nicht nur die bösartigen, sondern auch die gesunden Körperzellen und fügt damit der körpereigenen Immunabwehr immensen Schaden zu. Der Beweis eines tatsächlichen Erfolgs der Chemotherapie steht also noch aus.

Die bekannten australischen Krebs-Spezialisten Morgan, Ward und Barton fanden bei ihrer Analyse australischer und US-amerikanischer Studien des Zeitraums von 1990 bis 2004 heraus, dass Chemotherapien keinesfalls eine belegbare Lebenszeitverlängerung über den Zeitraum von fünf Jahren hinaus erreichten. Im Gegenteil: Der finanzielle, medizinische und persönlichen Einsatz und Aufwand stünde in keinem adäquaten Verhältnis zum tatsächlichen Heilerfolg. Nur bei zwei Prozent der neuen, besonders kostspieligen Therapien zeigte sich tatsächlich ein lebensverlängernder Effekt über den üblichen Zeitraum hinaus. Die Durchschnitts-Überlebenszeit bei Lungenkrebs beispielsweise hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten lediglich um zwei Monate verlängert, bei vielen anderen Formen lag der Nutzen unter fünf Prozent.

Einer australischen Brustkrebs-Studie zufolge verlängerte sich die Überlebenszeit angesichts von knapp 5000 von fast 11.000 an Brustkrebs leidenden Patientinnen, die eine Chemotherapie erhielten, nur bei 164 von diesen, während neuer Therapien wie mit Taxanen oder Antrazyklinen die Überlebenszeit nur um ein Prozent verlängerten, aber gleichzeitig über starke Nebenwirkungen den Herzmuskel schädigten sowie Nervenschäden hervorriefen. Treten Metastasen auf oder zeigt sich der Krebs erneut, können auch diese neuen Therapien die Überlebenszeit nicht verbessern.

Stagnation statt Fortschritt

Prof. Dr. Dieter Hölzel, Leiter des renommierten Tumorregisters an der Universität München beklagt ebenfalls den Mangel an Fortschritt, was metastasierte Karzinome in Brust, Lunge, Darm und Prostata betrifft. Hölzel dokumentierte die Krankengeschichte einiger tausend Patienten mit bösartigem Krebsleiden, die man seit 1978 chemotherapeutisch behandelt hatte, häufige Krebsarten, an denen jedes Jahr etwa 100.000 Menschen sterben. Das Ergebnis: Der Verlauf der Krebserkrankungen hat sich im Vergleich zu solchen vor einem Vierteljahrhundert nicht zum Positiven verändert.

Die Chemotherapie – gefährliche Mogelpackung?

Der amerikanische Krebsspezialist Dr. Ralph W. Moss stellt sich angesichts der niederschmetternden Ergebnisse von Chemotherapien die Frage, weshalb diese noch immer von Ärzten weltweit ihren Patienten als optimaler Standard ans Herz gelegt wird. Die Vermutung, dass hier die Unwirksamkeit der Chemotherapie, auch gegenüber der Ärzteschaft, verschleiert werden soll, ist nicht unbegründet: Forschungsergebnisse werden nicht in absoluten, sondern in relativen Zahlen präsentiert. Ein Beispiel: Eine Verbesserung der 5-Jahres-Überlebenszeit um von einem auf zwei Prozent stellt in absoluten Zahlen eine einprozentige Verbesserung, in relativen Zahlen eine von vollen 100 Prozent, – das klingt doch gut, oder?

Und die betroffenen Experten stehen auch deutlich besser dar: Schließlich geht es im Bereich der Krebsforschung und Behandlung um Milliardenbeträge und viele Millionen an Fördergeldern.

Und bei der Hiobsbotschaft der American Cancer Society, die einen erstmaligen Rückgang der Krebstoten seit einem Zeitraum von 70 Jahren verkündete, scheint es sich um ein ähnliches Täuschungsmanöver zu handeln: Die Todesrate sank zwar, – aber um ganze 0,066 Prozent.

Ärzte scheinen dies nicht zu bemerken: Je intensiver die Fachpresse den Nutzen der Chemotherapie in relativen Zahlen propagierte, desto häufiger zückten die Ärzte ihren Rezeptblock.

Und Patienten lassen sich über eine kostenintensive und am Ende wenig wirksame, aber umso nebenwirkungsreichere Chemotherapie behandeln, denn: Ein guter Patient vertraut seinem Arzt.

Einen netten Einblick wie sich die Pharmaindustrie die Hände reibt (gerade im Falle von Krebs) zeigt dieser Berciht von Frontal 21:

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Krebs und Krebsentstehung

Freitag, 13. Februar 2009 21:43

Die Grundlagenforschung zur Krebsentstehung ist in Ihrer Differenzierbarkeit genauso vielfältig, wie die Krebsbehandlung selbst. Die Medizin bekämpft den Krebs als Leiden, ohne jedoch genau zu wissen, aus welcher Ursache heraus, eine Krebserkrankung überhaupt entsteht. Trotz aller konventioneller Forschung, ist es bis jetzt nicht gelungen, die genaue Ursache der Krebsentstehung zu finden.

Da aber für eine erfolgreiche Heilung von Krankheiten, die Ursachenentstehung wichtig ist, sollte jedes – scheint es auch im Sinne der medizinischen Forschung unkonventionell – Forschungsergebnis genau betrachtet werden. Letztendlich steht der „Mensch“ im Hintergrund, der von dieser Krankheit betroffen ist.

Die Seite http://www.hoffnung-bei-krebs.com/Alfons-Weber.html stellt viele Informationen bereit, die sich auf die Fragen, die sich aus der “Thematik der Krebsentstehung” ergeben, beziehen.

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Bestechung und Korruption im Fall des Nobelpreises für Medizin 2008?

Donnerstag, 8. Januar 2009 10:51

Seit ich mich eingehender mit den pharmazeutischen Medikamenten und Verfahren beschäftige, desto größer wird anscheinend der “Sumpf”…

 Nach der ZDF Info Sendung der Redaktion Frontal21 (ich berichtete im Artikel: Die Pharmaindustrie), dachte ich, es könne wohl nicht mehr schlimmer kommen.

An Sylvester 2007 laß ich einen Bericht u.a. in der Züricher Neuen Zeitung:

Am Vorabend der alljährlichen Verleihung des Medizinnobelpreises erschütterte eine Nachricht zunächst die Hörer des schwedischen Radios und dann den Rest der Welt.

Die schwedische Oberstaatsanwaltschaft, welche zur “Reichseinheit für Korruption” gehört, prüft, ob eine Untersuchung gegen die Nobelstiftung eingeleitet werden soll.

Der Oberstaatsanwalt Christer von der Kwast schließt Verbindungen zwischen dem Pharmakonzern Astra Zeneca und Personen die in engem Bezug zur Nobelstiftung stehen nicht aus.

Astra Zeneca besitzt Patente für den Impfstoff (u.a. Gardasil), der die Infektion mit dem humanen Papillomvirus (HPV) verhindern soll. Dieses Virus ist ist zum Teil an der Entstehung des gefürchteten Gebärmutterkrebses beteiligt.

Entdeckt hat dieses Virus, der deutsche Virologe Harald zur Hausen der für diese Entdeckung die Hälfte des diesjährigen Nobelpreises im Bereich Medizin bekam.

Durch die “Honorierung” dieser Entdeckung könnten immer mehr Länder die Gebärmutterhalskrebs-Impfung (auch HPV-Impfung genannt), in ihre Impfvorsorgeprogramme aufnehmen. Dadurch würde der Pharmakonzern AstraZeneca profitieren, weil sich die Gewinne beim Verkauf des Impfstoffes erhöhen würden.

Vermutlich als Folge des Nobelpreises wird die Verordnung der Impfstoffe nochmals in die Höhe schnellen, was für AstraZeneca ein riesiges Geschäft bedeuten dürfte.

Wie der schwedische Radiosender Sveriges Radio (SR) recherchierte, gehört Astra Zeneca zu den Hauptsponsoren zweier Tochtergesellschaften der Nobelstiftung. Die Nobel Media ist zuständig für die richtige Vermarktung der Medienrechte des Nobelpreises und kontrolliert deren Einhaltung.

Des Weiteren unterstützt Astra Zeneca Presseberichten zufolge die Nobel Web, welche die Rechte im Internet “wahrt”.

In welcher Höhe die Unterstützung angesiedelt ist, bleibt weiter geheim, da der Sponsoring-Vertrag bis jetzt nicht veröffentlicht wurde. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass es sich dabei um mehrere Millionen handelt.

Zugleich stehen laut SR mehrere Personen, die maßgeblich an der Vergabe des Medizinnobelpreises beteiligt sind, auf der Lohnliste von Astra Zeneca, wie etwa: Bo Anglin, der bei Astra Zeneca als Verwaltungsrat angestellt ist.

Gegenüber dem SR äußerte Bo Anglin, dass er sich nicht im Klaren darüber gewesen sei, dass Astra Zeneca Profit aus dem Umstand schlagen könnte, dass zu Dr. Dr. zur Hausen den Nobelpreis erhält…

In jeder Satire-Show zu diesem Thema käme jetzt der Kommentar: “Ja Klaaaaaar!” oder “Aber Siiiiicher doch!”

Vielleicht fragen Sie sich als Leser:

“Na, für eine gute Sache wird man auch mal ein bischen nachhelfen dürfen… und Sponsorengelder braucht das Nobelkommitee doch auch…”

Ja, wenn es eine hundertprozentige “Gute Sache” wäre, würde ich hier vermutlich gar nicht schreiben und die Dinge auf sich beruhen lassen.

Aber: Die Studienlage, die Effektivität des Impfstoffes (z.B. Gardasil und Cervarix) und die Umstände WIE es zur Markteinführung der Gebärmutterhalskrebs-Impfung kam lassen mehr als aufhorchen…

Mehr dazu in meinen Beiträgen:

Todesfälle nach Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (Wirkung und Wirksamkeit des Impfstoffs - Ursache von Gebärmutterhalskrebs – Nutzen und Risikobeuteilung des Impfstoffs – Kritik) 

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs als vorbeugende Therapie?

Und wer das alles nicht glaubt schaue sich bitte einmal die Reportage von Frontal21 (ZDF Sendung) zum Thema: “Das Pharmakartell” an.

 

 

 

 

 

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Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten

Samstag, 8. November 2008 16:33

Jährlich sind etwa 6500 Patientinnen (gem. Robert Koch Institut) von der Diagnose Gebärmutterhalskrebs betroffen. Die häufigste Variante von Gebärmutterhalskrebs ist das Zervixkarzinom.

ABER: “nur” 1,7 Prozent aller Krebstodesfälle bei Frauen entfallen nach Auskunft des Krebsforschungszentrums (DKfZ) in Heidelberg auf den Gebärmutterhalskrebs.

Auf der Seite des deutschen Krebsforschungszentrums ist zur Ursache von Gebärmutterhalskrebs zu lesen:

Heute gilt es als gesichert, dass eine Infektion mit den so genannten humanen Papillomviren (HPV) an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt ist. Doch nicht alle Untertypen dieser Virusart sind gefährlich: Nur die als Hochrisikotypen bezeichneten Erreger, allen voran die HPV-Typen 16 und 18, haben die Fähigkeit, Zellen zum unkontrollierten Wachstum anzuregen. Diese beiden Virustypen sind in über 70 Prozent der Gewebeproben nachweisbar, die aus Zervixkarzinomen entnommen werden. Damit die Zellen entarten, muss jedoch eine chronische Infektion (Persistenz) mit diesen Viren vorliegen, was nur bei wenigen Frauen der Fall ist. Selbst dann müssen die Viren im Durchschnitt über 15 Jahre in den Zellen überdauern, bis es zur Bildung eines Zervixkarzinoms kommt. Die langsame Entwicklung des Tumors trägt dazu bei, dass frühe Stadien des Gebärmutterhalskrebses rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden können.
(http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/risikofaktoren.php)

Das bedeutet: gegen 30 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs kann der Impfstoff überhaupt nichts ausrichten, weil er nicht gegen alle humanen Papillomaviren (HPV) wirkt.

Als weitere Risiken für Gebärmutterhalskrebs gelten übrigens auch: Rauchen, weitere Infektionen im Genitalbereich (Herpes, Chlamydien), die “Pille”, schwaches Immunsystem,  mit jeder Schwangerschaft. Auch dagegen hilft die Impfung NICHT.

Aber die meisten Frauen mit denen ich sprach, dachten genau das: “Mit der Impfung gibt es keinen Gebärmutterhalskrebs mehr!”

Und genau das ist falsch!

Auch geht es “nur” um Gebärmutterhalskrebs, NICHT um Erkrankungen des Gebärmutterkörpers, wie etwa das Endometriumkarzinom oder Sarkome des Uterus. Nur dagegen soll sich die Impfung als wirksam zeigen… – auch das wissen viele überhaupt nicht.

Die Euphorie war aber groß, als der Impfstoff Gardasil oder Cervarix gegen Warzenviren auf dem Markt kam. Erstmals schien eine Impfung gegen Krebs möglich zu sein.

Das “mediale” Trommelfeuer der Pharmafirmen war bereits im Vorfeld der Zulassung für den Gebärmutterhalskrebs-Impfstoff groß. Nach der Zulassung des Impfstoffs ging es richtig los. In der Bild-Zeitung war im Herbst 2006 u.a. zu lesen:

“Es ist ein Durchbruch im Kampf gegen Krebs!” (…) Prof. Lutz Gissmann (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg) hat den Impfstoff „Gardasil“ mit entwickelt: >>Die Spritze ist der sicherste Schutz vor einer Infektion.<< Damit ist Gebärmutterhals-Krebs so gut wie ausgeschlossen.
(Quelle: www.bild.de/BTO/tipps-trends/gesund-fit/aktuell/2006/10/11/krebs-s-e-x-impfung/krebs-s-e-x-impfung.html)

Die Aussage von Herrn Gissmann als Mitarbeiter des DKFZ ist in der Tat beachtlich gewesen. Prof. Gissmann hat den Impfstoff mitentwickelt und propagiert diesen im Namen des DKFZ? Ich würde gerne wissen ob und welche Mitarbeiter des DKFZ auf der Gehaltsliste des DKFZ stehen.

Im Jahr 2007 avancierte der Impfstoff Gardasil in Deutschland mit 267 Miollionen Euro zum umsatzstärksten Medikament in den niedergelassenen Praxen – obwohl Gardasil erst seit März 2007 von allen Kassen bezahlt werden muss.

Soweit hört sich das ja noch alles ganz plausibel an… Aber: bei dem Datum März 2007 gehen bei mir die Alarmglocken an!

Bis zum März 2007 lief die Kostenerstattung für Impfstoffe durch die Krankenkassen folgendermaßen: die Ständige Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Instituts bewertet den Impfstoff und gab dann eine Empfehlung ab, nach denen sich die meisten Kassen richteten und zahlten.

Seit April 2007 sieht es jedoch anders aus:

Seit April 2007 gilt eine weitere Stufe der Gesundheitsreform und die Versicherten haben keinen Anspruch auf die Erstattung einer Impfung, auch wenn diese von der Impfkommission (Stiko) empfohlen wird. Seit April 2007 darf nämlich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), in dem Kassen und Ärzte vertreten sind, auch die Wirtschaftlichkeit einer Therapie prüfen.

Blockbuster Gebärmutterhalsimpfung: Zu hoher Preis für Gardasil?

Was den Preis für diese Impfung angeht: Gardasil bricht alle Rekorde!

Noch nie in der Medizin-Geschichte war eine Impfung so teuer: mit rund 450 Euro kostet die Immunisierung im Schnitt gut dreimal mehr als jede andere bisherige von den Kassen finanzierte Impfung.

Kritikwürdig: zum Zeitpunkt, als Gardasil auf den Markt kam, war Deutschland das einzige Land in Europa, in dem Pharmafirmen den Preis für ihre Produkte beliebig hoch festsetzen konnten! In anderen Ländern ist der Impfstoff wesentlich billiger.

Trotz der sehr hohen Impfkosten wäre diese Impfung zu empfehlen, wenn darüber ausreichend Studien und vor allem Langzeitbeobachtungen vorliegen würden.

Mangelhafte Nutzen und Risikobeurteilung für die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs? 

Noch ist der Nutzen der Impfung nicht erkennbar, da noch keine Ergebnisse vorliegen, ob sie wirklich langfristig Krebserkrankungen verhindert – obwohl dies von den Medien und den Pharmareferenten ganz anders dargestellt wird.

Ergänzung 2.Juni 2009: Mittlerweile gibt es zunehmende Berichte über erhebliche Nebenwirkungen nach der Impfung. Vor wenigen Wochen hatten 13 angesehene Medizinprofessoren den gemeinsamen Bundesausschuss in einem offenen Brief auf die nicht ausreichende wissenschaftliche Datenlage hingewießen.

Kein sicherer oder nachgewießener Schutz…

Mehr als 100 verschiedene Warzenviren gibt es. Sie werden auch Humane Papillomviren kurz HPV genannt. Vermutet wird, dass 16 von ihnen Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Dieser Impfstoff schützt allerdings nur gegen zwei von diesen 16 Viren. Keinen Schutz bietet der Impfstoff vor den anderen 14 Viren.

Weiterhin verspricht die Impfung nur dann einen Erfolg, wenn die Mädchen vor der Pubertät, und vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft werden, da dann die Sicherheit besteht, dass die Mädchen noch nicht mit einem Warzenvirus (der an den Genitalien durch Geschlechtsverkehr übertragen wird) infiziert sind. Aber auch andere Infektionswege (z.B. Petting) sind durchaus möglich.

Diese junge Altersgruppe der Mädchen wurde in den Studien aber gar nicht berücksichtig, sondern auch Mädchen und Frauen im Alter zwischen 16- 22 Jahren.

Im “Arzneimitteltelegramm” ist zu lesen:

Da eine Infektion auch über die Haut erfolgen kann, können auch präpubertäre Mädchen bereits infiziert sein. Um valide Aussagen zu erhalten, hätte daher genau diese Gruppe in den Zulassungsstudien untersucht werden müssen. Stattdessen wurden – vermutlich, um rascher Ergebnisse zu erhalten – 16- bis 23-Jährige eingeschlossen. Und wahrscheinlich aus Marketinggründen wurden die Studien so konzipiert, dass als klinischer Endpunkt nur der Einfluss der Vakzine auf Dysplasien durch die enthaltenen HPV-Typen 16 und 18 festgelegt wurde und nicht auf die Gesamtrate der Zervixdysplasien.
(Quelle: www.arznei-telegramm.de)

Weiteres Problem: noch ist überhaupt nicht geklärt, ob diese Impfung eine lebenslange Immunität vor diesen Viren bietet. Auch hier sind keine langfristigen Untersuchungsergebnisse vorhanden.

Kritiker reklamieren vor allem z.B. auch für das Mittel Cervarix:

Auch fast ein Jahr nach der Zulassung umfassen die veröffentlichten Daten der entscheidenden Zulassungsstudie nur einen durchschnittlichen Beobachtungszeitraum von 15 Monaten.

Auf Grund der fehlenden Langzeitstudien und der noch offenen Frage hinsichtlich der eventuell erforderlichen Auffrischungsimpfungen und vor allem auf Grund der noch nicht endgültig geklärten Nebenwirkungen sollte jedes Mädchen im vorpubertären Alter und dessen Eltern sehr vorsichtig sein mit dieser “voreiligen Vorsorge”, die von den Herstellern der Impfstoffe massiv beworben werden.

Meine Kritikpunkte:

1. Auch bei dieser Impfung gewinne ich ganz verstärkt den Eindruck, dass hier ein Mittel in den Markt regelrecht “reingedrückt” wurde, um die Kosten-Nutzen-Analyse des Bundesausschusses ab April 2007 zu umgehen

2. Die reißerischen Berichterstattungen der Bild-Zeitung (siehe oben) und die intensiven Werbemaßnahmen der Herstellerfirma führten zu einem regelrechten Ansturm der Presse und der Patienten auf die Krankenkasse. Motto: “Zahlen Sie die Impfung – oder zahlen Sie nicht?” Als Folge zahlt die Techniker Kasse den Impfstoff Gardasil bereits BEVOR die Stiko ihre Empfehlung abgegeben hatte. Andere Kassen zogen natürlich nach. Kassenvertreter beklagen selbst: “Ein absurder Wettlauf”. Was in der Bevölkerung populär sei wird eben bezahlt…

3. Interessenkonflikte. Vom damaligen Vorsitzenden der Impfkommission, Heinz-Josef Schmitt, wird bekannt, dass er kurz vor der Empfehlung für die Gebärmutterhalskrebs-Impfung einen mit 10.000 Euro dotierten Preis des Gardasil-Herstellers Sanofi angenommen hat. Zufall? Ebenso wie die Aussage von Prof. Lutz Gissmann des DKFZ, der den Impfstoff mit entwickelt hatte? Ebenso gibt es fragwürdige Verflechtungen bei der Ständigen Impfkommission (STIKO), die ja eine unabhängige Bewertung der Impfstoffe durchführen soll.

4. Im Jahr 2007 und auch noch 2008 läuft eine intensive Werbekampagne für die Impfung – auch im Fernsehen. Das wäre insofern nicht verwerflich, sondern in Ordnung, wenn die Studienlage geklärt wäre und nicht der Eindruck entstünde, dass die Impfung das “Allheimittel” sei… Alleine zu verschweigen, dass die Impfung HÖCHSTENS 70% Prozent der Gebärmutterhalskrebstumore verhindern KANN, halte ich für …. naja …

5. Die Nebenwirkungen: von diesen ist eigentlich nur wenig bekannt – am bekanntesten sind (und werden diskutiert) zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Impfstoff Gardasil.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch dieser Beitrag von 3Sat:

Und falls Sie noch nicht genug haben von diesen “Skandalen”, empfehle ich Ihnen meine “neue” Unterseite zum Thema Medikamentenskandal.

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Kopf-Hals-Tumore: nur die Hälfte der Zahlen veröffentlicht

Montag, 27. Oktober 2008 11:49

Im Zuge meiner Recherchen zu Medikamenten und dem Thema Krebs, bin ich auf immer mehr Widersprüchlichkeiten, Fehler und Irreführungen gestoßen.

Auch Irreführungen und “Schönungen” gehören dazu, wie mir bei einer Studie zu Kopf-Hals-Tumoren aufgefallen ist.

In Großbritannien wurde eine neue Bestrahlungsmethode gegen Kopf-Hals-Tumore getestet.

In den ersten Monaten schienen die Ergebnisse zu belegen, dass die neue Methode tatsächlich wirksamer als die alte ist. Merkwürdigerweise verflüchtigte sich dieser Effekt nach einiger Zeit. Der Grund dafür war, dass die Forscher der Studie nur etwa die Hälfte der Zahlen aus der Studie veröffentlicht hatten – nämlich jene, welche die Wirksamkeit der neuen Methode bestätigten, also die positiven. Die Ergebnisse, die den Erfolg nicht bestätigten, wurden dagegen nicht veröffentlicht.

Ein solches Phänomen ist leider keine Seltenheit. Werden medizinische Studien für neue Medikamente oder Behandlungsmethoden durchgeführt, die von der Industrie finanziert sind, fallen etwa 80% davon postiv aus. Wohingegen unabhängige Studien nur in etwa 50% der Fälle eine Wirksamkeit belegen.

Fälle wie dieser sind eigentlich die harmloseren ”Aufreger”. Richtige “Aufreger” finden Sie in meinem jetzt eigens angelegten Unterverzeichnis: Medikamentenskandal

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Mit Zahlen jonglieren – Beispiel Brustkrebs

Mittwoch, 22. Oktober 2008 15:15

Aus Studien zum Thema Brustkrebs-Früherkennung, hat sich inzwischen das Mammographie-Screening entwickelt.

Man geht in diesen Studien davon aus, dass das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, durch eine solche Früherkennung um 30% sinkt. Das hört sich auf den ersten Blick gut an.

Unter 1000 untersuchten Frauen waren also 2 Patientinnen, die an Brustkrebs starben. Ohne die Reihenuntersuchung starben bisher 3 Frauen von 1000.

Daraus schloss man, dass die Früherkennung 30% der Patientinnen retten kann. Das hört sich natürlich gut an, bzw. besser, als wenn man schreibt 1 Frau aus 1000.

Mammographie-Screening alle zwei Jahre nur Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren eingeladen.

Die zunehmend sehr jungen, neu erkrankten Frauen und die Frauen über 70 werden in den Statistiken der Brustkrebs-Früherkennung gar nicht berücksichtigt.

Das “Jonglieren mit Zahlen der Statistik” wird ebenso gerne angewandt, wie zum Beispiel die Methode nicht alle Zahlen zu veröffentlichen, wie ich es zum Beispiel in diesem Artikel beschrieben habe: Kopf-Hals-Tumore: Irreführende Zahlen veröffentlciht?

Mehr lesen Sie auch im Verzeichnis: Medikamentenskandal.

Und sehenswert ist auch dieses Video-Beitrag:

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