Beitrags-Archiv für die Kategory 'Heilverfahren'

Florbetaben: Diagnosemedikament für Alzheimer geht in Phase III

Dienstag, 1. Dezember 2009 9:28

In diesem Beitrag gehe ich erst einmal auf die Pressemeldung zum “Diagnosemedikament” ein und stelle dann Fragen zum Sinn…

Also zuerst zum Medikament Florbetaben

Die Diagnostik von Alzheimer, woran zunehmend mehr Menschen im Alter leiden, ist das Anliegen einer von Bayer durchgeführten Studie. Diese so genannte Phase-III-Studie untersucht die Wirkung von Florbetaben hinsichtlich der frühzeitigen Erkennung einer möglichen Alzheimer-Erkrankung.

Auf der 95. Jahrestagung der Radiological Society of North America (RSNA) wurde seitens des Unternehmens mitgeteilt, dass vierhundert Teilnehmer mit deutlich erkennbaren oder aber auch ohne sichtbare Demenzsymptome in die Studie aufgenommen werden.

In einer vorangegangenen Studie, Phase-II, wurde bereits nachgewiesen, dass Florbetaben dazu beitragen kann, so genannte Beta-Amyloid-Ablagerungen festzustellen, die erwiesenermaßen bei Alzheimer-Patienten verstärkt auftreten. In Phase-III soll Florbetaben nun in Zusammenhang mit der Positronenemissionstomographie (PET) gestellt werden.

Die zu erstellenden Florbetaben-PET-Scans und ihre Auswertung werden nach Darstellung von Bayer Schering einige Jahre in Anspruch nehmen, deshalb ist mit abschließenden Ergebnissen der Phase-III-Studie von Florbetaben erst im Jahr 2014 zu rechnen.

Meine Frage: Was soll das Diagnosemedikament bringen?

Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Beta-Amyloid-Ablagerungen (auch Plaques genannt) im Gehirn von Alzheimer-Patienten nicht ursächlich für Alzheimer sind.

Was soll dann bitte die Suche nach diesen Plaques?

Mehr zu diesem Thema in den Beiträgen:

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Efeu – Heilpflanze des Jahres 2010

Freitag, 27. November 2009 9:09

Der Würzburger Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde hat Efeu zur Heilpflanze des Jahres 2010 gekürt. Diese Bezeichnung wird nur solchen Gewächsen verliehen, die eine interessante Medizin- und Kulturgeschichte aufweisen und deren heilende Wirkung durch pharmakologische und klinische Studien belegt ist. Bevorzugt werden dabei solche Heilpflanzen ausgewählt, deren Bekanntheitsgrad bisher sehr niedrig war oder solche, die sehr populär sind, obwohl ihre Heilwirkung den meisten Menschen unbekannt ist. Zur letzteren Kategorie gehört auch der Efeu.

Der deutsche Name der Pflanze geht vermutlich auf das altsächsische Wort ifig zurück, was soviel wie Kletterer bedeutet. Auch das althochdeutsche ep-höu, das wahrscheinlich mit Kletterlaub übersetzt werden kann, könnte der Ursprung des Pflanzennamens sein.
Der wissenschaftliche Name Hedera helix ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Verbindung des griechischen Begriffs hédra (Sitz) und des ebenfalls griechischen Wortes helissein (winden).

Die heilende Wirkung des Efeus ist seinem Extrakt zuzuschreiben. Efeuextrakt wird aus gelappten Blättern gewonnen und enthält Saponine. Deshalb wirkt es entzündungshemmend. Mit Efeuextrakt können chronische Bronchialentzündungen und akute Entzündungen der Atemwege gelindert werden. Auch Keuchhusten ist mit dem Extrakt erfolgreich behandelbar.

Laut Franz-Christian Czygan, Konrad Goehl und Johannes Gottfried Mayer vom Würzburger Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde ist die Wirksamkeit des Efeuextrakts durch klinische Studien belegt. Doch Efeu hat auch gefährliche Wirkungen. Beispielsweise können frische Efeublätter und ihr Saft allergische Reaktionen der Haut hervorrufen. Zudem sind die Beeren der Pflanze für Kinder giftig und verursachen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen.

Efeu ist wie kaum eine andere Heilpflanze mit der europäischen Kulturgeschichte verbunden.
Bereits die Ärzte der Antike nutzten Teile der Pflanze als Schmerzmittel oder verarbeiteten sie zu Salben um Verbrennungen zu behandeln. Zudem galt Efeu als Zeichen des ewigen Lebens und war ein Symbol für Liebe und Treue. Die Ägypter weiten die Pflanze dem Osiris und die Griechen dem Dionysos. Efeu wurde damals als Hinweis auf die Präsenz des Gottes verstanden.

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Regividerm – Die verhinderte Vitamin B12 Creme gegen Neurodermitis?

Dienstag, 20. Oktober 2009 22:32

Falls Sie den Beitrag zu Regividerm in der ARD im Oktober 2009 gesehen haben: Dieser Artikel geht über die Informationen der Sendung hinaus…

Worum geht es bei dieser verhinderten Vitamin B12 Creme?

Für alle, die seit Jahren oder Jahrzehnten unter Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden, klingt diese Nachricht fast so unglaubwürdig, wie ein Märchen: Es gibt eine Creme, die nach bisherigen Erfahrungen Ekzeme stark bessert und die dazu noch keine nennenswerten Nebenwirkungen hat.

Die Creme ist keine Cortisoncreme, sondern eher ein Naturprodukt: Avocadoöl und Vitamin B12.

Dass dies keine unglaubwürdige Behauptung ist, belegen klinische Studien, die an der Bochumer Universität vom Dermatologie-Professor Peter Altmeyer durchgeführt worden sind.

Also wäre doch der einfachste Weg direkt morgen beim eigenen Dermatologen vorbei schauen, Rezept ausstellen lassen und Regividerm (so heißt die Creme nämlich) in der Apotheke holen, anwenden und die Heilung verfolgen.

Leider hat aber die Pharmaindustrie acht Millionen Menschen in Deutschland (die unter Neurodermitis und Schuppenflechte leiden), seit fast zwanzig Jahren einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Geschichte der Entwicklung von Regividerm klingt wiederum zunächst ein bisschen unglaublich, weil sie so einfach ist: Zwei Studenten der Medizin und Chemie, Thomas Hein und Karsten Klingelhöller, experimentieren in einer Wuppertaler Wohnung an einer Creme die auf Basis von Vitamin B12 und Avocadoöl Abhilfe bei chronischen Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte bringen soll.

Den beiden jungen Männern gelingt damals das Unglaubliche: Sie kreieren eine Mixtur, die tatsächlich eine sehr gute Besserung zeigt. Dies wird im Eigenversuch an Klingelhöllers Freundin zunächst im privaten Rahmen, dann aber auch in der oben beschriebenen klinischen Studie getestet.

Warum ist Regividerm nicht erhältlich?

16 Pharmafirmen lehnen im Laufe der Jahre die Vermarktung von Regividerm ab. Die Gründe dafür sind fadenscheinig und lassen nichts anderes als den Verdacht zu: Hier ist keine Heilung erwünscht, gilt es doch das einträgliche Geschäft mit chronischen Leiden zu bewahren und auszubauen? Nicht glaubhaft? Dann schauen Sie sich mal den Beitrag zum Pharmakartell an…

Vielleicht ist die erneute Öffentlichkeit doch noch eine Chance für Regividerm auf den Markt gebracht zu werden. Zuvor sollten freilich noch einige stichhaltigere Studien durchgeführt werden, denn die vorliegenden Studien scheinen (obwohl vielversprechend) nicht umfassend genug, wie zum Beispiel diese: Dermatology Vol. 203, 2001 oder auch im British Journal of Dermatology.

Der Vorwurf der “Schleichwerbung” in der ARD

Der unangenehme Beigeschmack: die Salbe ist anscheinend doch erhältlich und hat bereits eine PZN (Pharmazentralnummer, siehe unten mein Kommentar Nummer 5), die so schnell eigentlich nicht erhältlich sein soll, wie Frau Bast in Kommentar Nummer 9 (siehe unten) hinweist. Ebenso ist bei Amazon bereits ein Buch zur Sendung vorbestellbar, was einige Kritiker auf den Plan ruft.

Interessant ist jedoch wie das Thema und die Sendung in fast allen Zeitungen “ausgeschlachtet” wird. Frei nach dem Motto: “Das hätte man besser wissen können etc.” wird auf den Autor Klaus Martens “eingedroschen”. Natürlich ist die Datenlage noch etwas dünn. Auch habe ich in den letzten 20 Jahren zu viele “Wundermittel” gesehen, die viel versprochen aber wenig gehalten haben. Ich frage mich, wo die Kritiker (die sich jetzt allerorts aufschwingen) sind, wenn es um die wirklichen Medikamentenskandale geht?

Insofern kann ich mir mehr als vorstellen, dass die Industrie kein Interesse an natürlichen Heilstoffen hat, die nicht patentierbar sind. Und wer regt sich denn über die ganzen ehemaligen Politiker auf, die jetzt fleißig Lobbyarbeit für die Pharmaindustrie machen?

Zurück zum eigentlichen Thema: Weitere lesenswerte Kommentare sind übrigens:

Kommentar Nummer 11 liefert die Zusammensetzung der Regividerm-Salbe.

Viele weitere Kommentare (darunter auch Patienten mit Neurodermitis) weisen zu Recht darauf hin, dass es Ihnen Recht ist, wenn die Salbe auf den Markt kommt – wenn diese denn nur hält was diese verspricht…

Regividerm ohne Nebenwirkungen?

Letzlich stellt sich ja auch die Frage nach den Nebenwirkungen.  Ganz frei von Nebenwirkungen ist die Creme der Studie des British Journal of Dermatology (siehe oben) auch nicht, denn dort liest man u.a. von Wirkungen wie Brennen, Juckreiz, Rötungen, Kribbelgefühl und Überwärmung.

Fazit: Die Vitamin B12 Creme könnte viele der verwendeten Cremes und Salben ersetzen, da diese anscheinend keine Nebenwirkungen hat. Von einer Heilung oder Wundersalbe würde ich nach bisher vorliegenden Erfahrungen dennoch nicht sprechen wollen, da die Beobachtungszeiträume zu kurz waren. Anscheinend muss die Salbe dauerhaft angewendet werden – wie andere Salben auch.

Um von wirklicher Heilung zu sprechen, ist nach einem gewissen Zeitraum keine weitere Medizin notwendig. Es darf aber auch keine “Symptomunterdrückung” oder Symptomverschiebung eintreten wie dies bei einigen Erkrankungen der Fall ist und zum Beispiel in der Hering-Regel in der Homöopathie zum Ausdruck kommt. Nach meinen Erfahrungen ist genau das bei chronischen Krankheiten aber der Fall…

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Experte: Falscher Schweinegrippe-Impfstoff bestellt

Mittwoch, 14. Oktober 2009 20:48

Alexander S. Kekulé, Institutsdirektor und Professor für Medizinische Mikrobiologie in Halle, sprach im Zusammenhang mit der Impfung gegen die Schweinegrippe von einem GAU (Größter Anzunehmender Unfall).

Nach Meinung des Professors hat Deutschland den falschen Impfstoff bestellt, nämlich einen mit sog. Wirkungsverstärkern (Adjuvantien). Der Vorteil der Wirkungsverstärker: Die Hersteller brauchen weniger Virusmaterial für eine Impfdosis und können dadurch größere Mengen produzieren. Nachteil: Wirkungsverstärker sind aber immer auch ‚Nebenwirkungs-Verstärker‘.

Und genau die Adjuvantien wurden bisher lediglich an ein paar Tausend Menschen getestet. Diese Größenordnung ist bei Neueinführungen von Arzneimitteln üblich, heißt es. Aber: Seltene Nebenwirkungen können dabei nicht erkannt werden. Und häufige Nebenwirkungen kommen noch häufiger vor: Rötungen und Schmerzen an der Einstichstelle in bis zu 50% der Fälle, Mattigkeitsgefühl oder in bis zu drei Prozent der Fälle Schüttelfrost – als eigentlich Symptome einer Grippe, die Sie ja eigentlich nicht haben wollten…

Beim Bundesgesundheitsministerium (BGM) wollte man von “Risiken” anscheinend nichts wissen. Trotz Bedenken vieler Fachleute und des ‚Arznei-Telegramms‘ behauptete das BMG noch Anfang September, es gebe „keine klinischen Daten aus den USA“, die eine ausreichende Schutzwirkung nichtadjuvanzierter Impfstoffe belegen. Und so bestellte man eifrig adjuvanzierte, nebenwirkungsstärkere Impfstoffe: 50 Millionen Dosen ‚Pandemrix‘ und 18 Millionen Dosen ‚Celtura‘.

Die Bundeswehr ließ sich auf diese unklare Lage nicht ein. Für ihre Angehörigen ist gut genug, was ausreichend schützt und weniger gefährlich ist: Sie verzichtet bei den Impfstoffen auf die Zusätze von Verstärkern.

Frauen in der Schwangerschaft sind besonders gefährdet, sie sollen gegen die Schweinegrippe mit einem so genannten nichtadjuvanzierten Impfstoff geimpft werden. Für adjuvanzierten Vakzine (Impfstoffe), so die StiKo (Ständige Impfkommission), lägen nämlich keine ausreichenden Sicherheitsdaten vor. Der von der StiKo empfohlene Impfstoff aber wurde für Deutschland nicht bestellt. Mit einer Ausnahme: Angehörige der Bundeswehr erhalten eine Vakzine, die kein Adjuvans enthält.

Und es gibt noch einen Risikofaktor über den nur wenig zu lesen ist: der Konservierungsstoff Thiomersal, “ein extrem toxisches und krebserregendes Konservierungsmittel, das zu 49,6 Prozent aus Quecksilber besteht… Thiomersal sollte eigentlich ab 2004 in Impfstoffen nicht mehr verwendet werden, ist aber leider in allen in Deutschland zur Injektion vorgesehenen Schweinegrippe-Impfstoffen enthalten und ist zu 5 Mikrogramm in Pandemrix, dem Schweinegrippe-Impfstoff, der staatlich empfohlen der Bevölkerung in Kürze gegeben werden soll. Bei zwei Impfungen sind es schon zweimal 5, also 10 Mikrogramm Thiomersal.” (www.toxcenter.de)

Ebensowenig liest man über die Gefahr, dass diese Verstärker (zumindest teilweise) im Nanobereich liegen und somit Nanopartikel sind.

Fazit: endlich wird einmal öffentlich über Impfungen diskutiert und nicht über alles der Mantel des Schweigens gebreitet. In diesem Zusammenhang sollte endlich auch einmal über den Nutzen der Grippeschutzimpfungen diskutiert werden, denn deren Nutzen wird neueren Studien angezweifelt.

Mehr dazu lesen Sie auch in meinem aktuelleren Beitrag: Schweinegrippenimpfung – Gefährliche Folgen oder Panikmache?

Die Grippe Lüge

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Leberschutz durch Sanddorn-Extrakt

Freitag, 9. Oktober 2009 17:05

Aus den Blättern des Sanddorns (Hippophae Rhamnoides) kann ein hepatoprotektiver (leberschützender) Extrakt gewonnen werden. Wissenschaftler am Defence Institute of Physiology and Allied Sciences, Delhi, fanden dies im Rahmen einer 2008 durch das Society of Chemical Industry’s (SCI) Journal of the Science of Food and Agriculture veröffentlichten Studie heraus. Auch die Beeren des russischen und chinesischen Sanddorns sind nicht nur überaus reich an Vitamin C und E, sondern enthalten zusätzlich Flavenoide und essentielle Fettsäuren.

Sanddorn bietet dabei zehnmal so viel Vitamin C als Zitronen, andere Zitrusfürchte und sogar mehr als Hagebutte und Johannisbeere. Vitamin C wirkt bei Erschöpfungen, aber auch Magenproblemen und Darmbeschwerden, – und hilft somit auch der Leber als größtem Stoffwechsel-und Entgiftungsorgan.

Die indische Studie beschäftigte sich hauptsächlich mit den Effekten des Sanddorns auf die Leberfunktion. Männlichen Gruppen von Versuchsratten wurde über einen Zeitraum von fünf Tagen ein Sanddornblätter-Extrakt in je nach Gruppe unterschiedlichen Dosen verabreicht, im Anschluss daran leberschädigender Tetrachlorkohlenstoff (CCI4).

Das Ergebnis: Die Tiere, die man zuvor nicht oder mit einer geringen Menge Extrakt behandelt hatte, wiesen deutlich gravierendere Leberschäden auf als jene, die ausreichend Sanddorn-Extrakt erhalten hatten. Modifikationen bei Leberenzymen (Leberwerte), Proteinen, Bilirubin und weiteren Parametern wurden beobachtet.

Weshalb wirkt Sanddornextrakt hier leberschützend? Vermutlich sind Antioxidantien dafür verantwortlich. Nahrungsmittel, die speziell zu diesem Zweck entwickelt würden, könnten demnach einen gezielten Leberschutz über Sanddorn-Extrakt bieten. Sanddorn untergeht im Magen-Darm- Trakt einer geringeren Oxydation und kann vom Körper daher ausgezeichnet verwertet werden.

Verwenden Sie am besten Sanddornpräparate und –säfte aus ausgereiften, direkt nach dem Ernten verarbeiteten Beeren, – so sind Farbe, Geschmack und Vitalstoffe voll erhalten. Sanddornsäfte sind kühl und dunkel zu lagern. Spezielle Sanddornöle gewinnt man aus Fruchtfleisch und Samenschalen; sie wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern senken auch Cholesterin und zu hohen Blutdruck.

Wie Sanddorn einnehmen? Es müssen nicht immer Kapseln oder Dragees sein: Geben Sie Ihr Naturprodukt in Ihr morgendliches Müsli, nehmen Sie nüchtern ein bis zwei Teelöffel Sanddornsaft auf ein Glas Wasser ein oder verleihen Sie Ihrem Tee einen säuerlich-wohlschmeckenden Akzent, – an Stelle der gewohnten Zitrone.

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Protest gegen Zwangsimpfung in den USA

Samstag, 3. Oktober 2009 14:49

Aufgrund der geplanten Zwangsimpfungen in den USA kam es zu zahlreichen Protestmärschen in New York, welchen vor allem Bedienstete des Gesundheitswesens folgten.

So wird in diesem Zusammenhang gegen das Vorhaben demonstriert, nach welchem all jene Personen, welche im Gesundheitswesen tätig sind, gegen die Schweinegrippe geimpft werden sollen.

So soll nach CBS sogar mit einer Entlassung all jener gedroht worden sein, welche dieser Aufforderung nicht nachkommen. Die Mitarbeiterin Paula Smith betont hingegen die Sinnlosigkeit dieser Kampagne gegenüber CBS mit der Tatsache, dass sie selbst eine Impfung erhalten soll, obwohl sie niemals in Kontakt mit Patienten in ihrem Berufsfeld kommt.
(vgl.: http://www.cbsnews.com/blogs/2009/09/29/taking_liberties/entry5349581.shtml)

Der Hauptgrund für diese große Ablehnung dürfte vor allem die Furcht vor Nebenwirkungen sein, welche diese Impfung aufgrund der kurzen Testphase zweifelsohne haben könnte. So verweist Smith auf Todesfälle bei einer ähnlichen Aktion, welche in den 70er Jahren durchgeführt wurde. Zudem sehen sich viele Bedienstete in ihren Grundfreiheiten eingeschränkt. Ebenso gelten die Zusatzstoffe im Schweinegrippe-Impfstoff als bedenklich. Und wenn alles so unbedenklich sei: warum haben die Hersteller der Impfstoffe dann Immunität verlangt – was einer kompletten Haftungsfreistellung gleichkommt?

So kam es auch in Albany zu ausgedehnten Demonstrationen, welche vor allem den Selbstentscheid der betreffenden Person betonten. Sasan Donlean, welche als Ärztin eine Führungsposition des Stony Brook Universitätskrankenhauses innehat, versteht diese Proteste durchaus. Jedoch müsse sich an die Gesetze gehalten werden, da diese nicht umsonst auf große Sicherheitsvorteile ausgerichtet seien. In New York wird die Entscheidung wiederum anders begründet. So sei diese Grippeschutzimpfung unerlässlich für den Schutz zahlreicher Menschenleben, da die Mitarbeiter sich bei einer Wahlmöglichkeit in der Regel nicht impfen lassen würden.

Mehr zu diesem ganzen Wirr-Warr um die Schweinegrippe lesen Sie in meinem kompletten Bericht: Die Grippe-Lüge

Artikel zum Weiterlesen:
Zwangsimpfung gegen Schweinegrippe in Griechenland?
Heilfasten gegen Schweinegrippe!

Die Grippe Lüge

Übrigens – in den USA hat die Impfung bereits begonnen: http://videoportal.sf.tv/video?id=018adfb3-1dd0-4454-82a5-61de95622534

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Verflechtungen im Fall der Grippeimpfstoffe

Donnerstag, 3. September 2009 7:32

Der Schreck saß bei vielen Menschen tief, als zu Beginn diesen Jahres die ersten Meldungen über einen angeblich äußerst aggressiven neuen Grippeerreger die Runde machten. Die sogenannte Schweinegrippe sei möglicherweise gefährlicher, als alle bislang bekannten Grippe-Viruserkrankungen, hieß es aus Fachkreisen – und schnell waren Warnungen hinsichtlich einer drohenden Pandemie ausgesprochen.

An der Entwicklung einer Grippeschutzimpfung wird seither fieberhaft gearbeitet.

Weitere Einzelheiten, die nun ans Licht kommen, sind jedoch weit bedenklicher: so steht beispielsweise Sir Roy Anderson, der als Berater für die Sicherheit von Arzneimitteln für die britische Regierung tätig ist, auch auf der Gehaltsliste von GlaxoSmithKline, der Firma, die antivirale Mittel an Regierungen weltweit verkauft. Anderson empfahl in einem Radiointerwiew das von GalaxoSmithKline produzierte Relenza – und kurbelte nicht zuletzt damit Galaxo-Smith-Klines Rekordgewinn von 2,4 Milliarden Euro (der erwartungsgemäß noch steigen wird), an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt – doch der bittere Beigeschmack bleibt….

Übrigens: schon einmal hatte ich über fragwürdige Verflechtungen bei der Impfkommission berichtet…

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Der Schweinegrippe Impfstoff – Risiko Adjuvanzien

Mittwoch, 2. September 2009 14:30

Die Firma GlaxoSmithKline bringt die ersten 50 Millionen Dosierungen des Grippeimpfstoffes gegen die Schweinegrippe auf den Markt, gestützt auf die Musterzulassung der Vogelgrippevakzine Pandemrix, einem monovalenten, inaktivierten Spaltvirusimpfstoff. Die Besonderheit: Das Vogelvirusantigen wurde durch das Schweinsvirusantigen ersetzt.

Der betreffende Impfstoff enthält, verglichen mit trivalenten Impfstoffen gegen Grippe bei 45 µg, nur 3,75 µg Antigen und wird auf Hühnereiern gezogen. Weiterer Teil des Impfstoffes ist das wirkverstärkende Adjuvans AS03, bestehend aus Squalen, Vitamin E und Polysorbat, das nie zuvor Teil eines erprobten Impfstoffes gewesen ist. Adjuvanzien verstärken nicht nur die Immunogenität verstärken, sondern auch mögliche Immunreaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle und Nebenerscheinungen wie Kopfschmerzen und Fieber sowie die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Wirkungen wie des Guillain-Barré-Syndroms.

Das Beispiel des FSME-Impfstoffs Ticovac beweist die Schadwirkung derartiger Hilfsstoffe. Die Folge: Als gut verträglich beworbene Medikamente werden kurz nach Einführung wieder vom Markt genommen.

Konventionelle Produktionsverfahren von Vakzinen, mit wechselnden Antigenen produziert, stützen sich auf langjährige Erfahrungen, während Impfstoffe mit Wirkverstärkern kaum empirisch hinsichtlich ihrer Wirkung belegt sind. Unterschiedlichste Patente zahlreicher Firmen und antigensparende Technologien beherrschen den aktuellen Markt. Dabei ist eine Beschleunigung der Produktion verzichtbar – Pandemie-Vakzine enthalten nur ein einziges Antigen. Bei Grippeimpfungen werden dreimal so große Antigenkapazitäten ausgeschöpft.

Wurde klinisch geprüft, wird real angewendet: In Masse auftretende, unvorhergesehene Nebenwirkungen, könnten eine Situation herbeiführen, die ein rasches Gegensteuern schwierig, wenn nicht gar unmöglich machen.

Der Schweinegrippe-Impfstoff wird (zweimal) an 25 Millionen Deutsche, auch an Schwangere, verimpft. Letztere werden in den USA mit dem adjuvansfreien Pandemie-Vakzin geimpft, in Deutschland dagegen verzichtet man auf eine Testung wirkverstärkter Vakzine.

Die Behauptung, adjuvantierte Vakzine seien zusätzlich gegen Varianten des Virusstammes wirksam sein, ist klinisch nicht belegt. Was diese Impfung nutzlos machen könnte. Außerdem im Impfstoff enthalten: Thiomersal, ein quecksilberhaltiges Konservierungsmittel, das die Logistik- und Lagerkosten verringern soll, – ein Mittel, das in modernen Impfstoffen bislang nicht mehr enthalten war.

Qualitätskriterien passé: Die knappe Erprobung bestimmte einzig das Surrogatkriterium Antikörpertiter. Und eine Studie, die Wirkungen der Pandemie-Impfung auf patientenwichtige Endpunkte wie die Häufigkeit von Asthmaanfällen, Pneumonien oder Todesfällen untersuchte, existiert derzeit nicht. Umso mehr verwundert es, dass sich das Gesundheitsministerium der Industrie beugt, investierte sie doch bereits einen hohen Betrag an Steuergeldern für eine wissenschaftliche Weiterentwicklung pandemiespezifischer Impfstoffe.

Eine Milliarde Euro sind für die bundesweite Impfung eingeplant. Und der geringe Antigengehalt führt nicht dazu, den Preis in Grenzen zu halten, im Gegenteil: Mit 18 Euro pro Impfung liegt dieser deutlich über den Kosten für eine saisonale “normale” Grippeschutzimpfung.

Wie ist das zu erklären? Die Konditionen dieser Großaufträge sind nicht öffentlich transparent und zugänglich. Schließlich werden diese Bedingungen von Verantwortlichen ausgehandelt, die nur zu leicht in Interessenskonflikte geraten könnten.

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Grippeschutzimpfung – Lassen Sie es lieber!

Montag, 19. Januar 2009 17:47

Winterzeit ist Grippezeit. Deshalb empfehlen Ärzte allen Personen ab 60 Jahren, sich schon im Herbst mittels Grippeschutzimpfung vor den gefährlichen Grippeviren zu schützen. Denn laut Robert-Koch-Institut konnten seit 2001 während der Grippesaison allein in Deutschland 5.300 influenzabedingte Todesfälle verhindert werden.

Diese Zahlen beruhen allerdings auf zwei Studien, die nicht die durch Influenza hervorgerufenen Todesfälle bewerten, sondern die Gesamtsterblichkeit beziehungsweise die Todesrate bei allen Atemwegserkrankungen einbeziehen. Die Werte wurden dennoch zusammengerechnet und ergaben eine 30-prozentige Reduzierung der tödlichen Grippeinfektionen.

Allerdings ist es nicht unbedingt sinnvoll, den Mittelwert aus diesen beiden sehr unterschiedlichen Studien anzugeben. Auch hat die eine Untersuchung eine Verminderung der Sterblichkeit um unwahrscheinliche 50 % ergeben, ohne auch nur die tatsächliche Zahl der tödlichen Grippefälle mit einzubeziehen.

Frei nach dem Motto „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ führten Kritiker nun aktuelle Studien durch, die diese hohe Erfolgsrate überprüfen sollten. Denn es fehlen bisher nicht nur nach dem Zufallsprinzip erstellte Kontrolldaten, auch wurden viele Faktoren nicht ausreichend beachtet.

Heraus kamen bei den neuerlichen Untersuchungen einige Ergebnisse, die den hohen “Grippeschutz” durch eine Grippeschutzimpfung nicht bestätigen konnten. Beispielsweise konnte gezeigt werden, dass die Sterblichkeitsrate trotz Grippeimpfung gerade bei älteren Personen kaum gegeben ist.

So lag bei einer zufallsbedingt kontrollierten Studie die durch Blutproben diagnostizierte Influenza von über 70-jährigen bei 5,2 % gegenüber einer Rate von 6,8 % bei Personen, die nur ein Placebo erhalten hatten. Bei jüngeren Probanden hingegen war der Effekt der Impfung etwas deutlicher.

Eine groß angelegte Observationsstudie fand weiterhin heraus, dass das Sterberisiko von Geimpften zwar fast halbiert gegenüber nicht geimpften Personen während der Grippesaison ist. Doch dies trifft auch auf die Influenza-freie Zeit zu. Die Autoren sprechen deshalb von einem „healthy user effect“. Dies bedeutet, dass Patienten, die sich impfen lassen ohnehin mehr auf ihre Gesundheit achten, als nicht geimpfte Personengruppen und dadurch seltener erkranken. So sinkt auch die Mortalitätswahrscheinlichkeit.

Wurden Faktoren wie sozioökonomischer Status und Hilfsbedürftigkeit bei einer Studie mit einberechnet, so ist das Sterberisiko statistisch nicht mehr auffällig gegenüber den Personengruppen vermindert, die sich nicht impfen lassen.

Bei ambulant erworbener Pneumonie, der Lungenentzündung, die oft durch Influenzaviren hervorgerufen wird, gab es eine ähnliche aktuelle Studie. Auch diese zeigte keinen statistisch signifikanten Impfschutz, wenn einzelne Faktoren berichtigt wurden.

Um nun die tatsächliche Wirkung der Grippeschutzimpfungen aufzuzeigen, sind viel weitere medizinische Studien nötig, die die Placebokontrolle und eine zufällige Auswahl der Patienten mit einschließen. Denn die Annahme, eine Impfung würde die Sterberaterate um bis zu 50 % senken, ist so nicht haltbar.

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Bestechung und Korruption im Fall des Nobelpreises für Medizin 2008?

Donnerstag, 8. Januar 2009 10:51

Seit ich mich eingehender mit den pharmazeutischen Medikamenten und Verfahren beschäftige, desto größer wird anscheinend der “Sumpf”…

 Nach der ZDF Info Sendung der Redaktion Frontal21 (ich berichtete im Artikel: Die Pharmaindustrie), dachte ich, es könne wohl nicht mehr schlimmer kommen.

An Sylvester 2007 laß ich einen Bericht u.a. in der Züricher Neuen Zeitung:

Am Vorabend der alljährlichen Verleihung des Medizinnobelpreises erschütterte eine Nachricht zunächst die Hörer des schwedischen Radios und dann den Rest der Welt.

Die schwedische Oberstaatsanwaltschaft, welche zur “Reichseinheit für Korruption” gehört, prüft, ob eine Untersuchung gegen die Nobelstiftung eingeleitet werden soll.

Der Oberstaatsanwalt Christer von der Kwast schließt Verbindungen zwischen dem Pharmakonzern Astra Zeneca und Personen die in engem Bezug zur Nobelstiftung stehen nicht aus.

Astra Zeneca besitzt Patente für den Impfstoff (u.a. Gardasil), der die Infektion mit dem humanen Papillomvirus (HPV) verhindern soll. Dieses Virus ist ist zum Teil an der Entstehung des gefürchteten Gebärmutterkrebses beteiligt.

Entdeckt hat dieses Virus, der deutsche Virologe Harald zur Hausen der für diese Entdeckung die Hälfte des diesjährigen Nobelpreises im Bereich Medizin bekam.

Durch die “Honorierung” dieser Entdeckung könnten immer mehr Länder die Gebärmutterhalskrebs-Impfung (auch HPV-Impfung genannt), in ihre Impfvorsorgeprogramme aufnehmen. Dadurch würde der Pharmakonzern AstraZeneca profitieren, weil sich die Gewinne beim Verkauf des Impfstoffes erhöhen würden.

Vermutlich als Folge des Nobelpreises wird die Verordnung der Impfstoffe nochmals in die Höhe schnellen, was für AstraZeneca ein riesiges Geschäft bedeuten dürfte.

Wie der schwedische Radiosender Sveriges Radio (SR) recherchierte, gehört Astra Zeneca zu den Hauptsponsoren zweier Tochtergesellschaften der Nobelstiftung. Die Nobel Media ist zuständig für die richtige Vermarktung der Medienrechte des Nobelpreises und kontrolliert deren Einhaltung.

Des Weiteren unterstützt Astra Zeneca Presseberichten zufolge die Nobel Web, welche die Rechte im Internet “wahrt”.

In welcher Höhe die Unterstützung angesiedelt ist, bleibt weiter geheim, da der Sponsoring-Vertrag bis jetzt nicht veröffentlicht wurde. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass es sich dabei um mehrere Millionen handelt.

Zugleich stehen laut SR mehrere Personen, die maßgeblich an der Vergabe des Medizinnobelpreises beteiligt sind, auf der Lohnliste von Astra Zeneca, wie etwa: Bo Anglin, der bei Astra Zeneca als Verwaltungsrat angestellt ist.

Gegenüber dem SR äußerte Bo Anglin, dass er sich nicht im Klaren darüber gewesen sei, dass Astra Zeneca Profit aus dem Umstand schlagen könnte, dass zu Dr. Dr. zur Hausen den Nobelpreis erhält…

In jeder Satire-Show zu diesem Thema käme jetzt der Kommentar: “Ja Klaaaaaar!” oder “Aber Siiiiicher doch!”

Vielleicht fragen Sie sich als Leser:

“Na, für eine gute Sache wird man auch mal ein bischen nachhelfen dürfen… und Sponsorengelder braucht das Nobelkommitee doch auch…”

Ja, wenn es eine hundertprozentige “Gute Sache” wäre, würde ich hier vermutlich gar nicht schreiben und die Dinge auf sich beruhen lassen.

Aber: Die Studienlage, die Effektivität des Impfstoffes (z.B. Gardasil und Cervarix) und die Umstände WIE es zur Markteinführung der Gebärmutterhalskrebs-Impfung kam lassen mehr als aufhorchen…

Mehr dazu in meinen Beiträgen:

Todesfälle nach Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (Wirkung und Wirksamkeit des Impfstoffs - Ursache von Gebärmutterhalskrebs – Nutzen und Risikobeuteilung des Impfstoffs – Kritik) 

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs als vorbeugende Therapie?

Und wer das alles nicht glaubt schaue sich bitte einmal die Reportage von Frontal21 (ZDF Sendung) zum Thema: “Das Pharmakartell” an.

 

 

 

 

 

Thema: Impfungen, Krebs | Kommentare (2)