Beitrags-Archiv für die Kategory 'Diagnoseverfahren'

MRT-Kontrastmittel lagern sich im Gehirn ab – Chuck Norris beklagt Schäden durch Gadolinium bei seiner Frau

Samstag, 25. November 2017 19:33

Das MRT, die Magnetresonanztomographie ist ein sogenanntes „bildgebendes Verfahren“ zur Darstellung von Strukturen in Organen und Geweben des menschlichen Körpers. Umgangssprachlich nennen die Patienten das bei mir in der Praxis „Die Röhre“, beziehungsweise: „Ich war in der Röhre“. Vorteil des MRT im Gegensatz zum Röntgen: es gibt keine Röntgenstrahlung, die den Patienten belastet. Und daher wird diese Methode von der Schulmedizin als „sicher“ gefeiert. Theoretisch…

Theoretisch ist dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch richtig, wenn es da nicht etwas gäbe, ohne das die MRT bei gewissen Fragestellungen nicht auskommen kann: Kontrastmittel.

Während die MRT sicherlich eine sichere Methode ist, scheint kaum jemand der Tatsache Bedeutung zu schenken, dass Kontrastmittel in den Organismus des Patienten eingebracht werden und von da aus auch wieder eliminiert werden müssen. Wie sieht es also mit den Inhaltsstoffen solcher MRT-Kontrastmittel aus und welche möglichen Wirkungen beziehungsweise Nebenwirkungen können die auf den Organismus ausüben?

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Der Morbus Alzheimer der Pharmaindustrie

Freitag, 14. Dezember 2012 16:00

Alzheimer ist für die Pharmaindustrie ein tolles Umsatzgebiet, besonders dann, wenn man praktisch jede Form der Demenz als Alzheimer interpretiert und dann die entsprechenden medikamentösen Empfehlungen herausgibt. Es wird Zeit, dieses System näher zu beleuchten.

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Blutdruck und seine Normwerte

Montag, 23. Mai 2011 1:17

Es war vor etwa 30 oder 40 Jahren, da wurde eine einfache Formel aufgestellt, die einen “normalen” Blutdruckwert definierte. Sie bezog sich ausschließlich auf den systolischen Wert, denn dem diastolischen Wert wurde seinerzeit nur wenig Bedeutung zugemessen. Und die Formel lautete 100 + Alter. Klingt dynamisch und war es auch – bei der Berechnung.

So durfte ein 20-Jähriger einen Blutdruckwert von 120 mmHg systolisch haben, ein 50-Jähriger konnte sich 150 mmHg erlauben und ein 100-Jähriger demzufolge einen Blutdruck von systolisch 200 mmHg. Alles darüber war Bluthochdruck, alles darunter der niedrige Blutdruck. Im Laufe der 80-er und 90-er Jahre des letzten Jahrtausends wurde diese Berechnungsgrundlage für einen “normalen” Blutdruck abgeschafft, denn die Framingham-Studie, die einige Tausend Probanden seit 1948 beobachtete, zeigte einen Trend von erhöhter Mortalität bei Individuen mit hohen systolischen Werten unabhängig vom Alter.

Also gab man die 100-plus-Alter-Regel auf und einigte sich, dass für alle Altersgruppen die „120/80“ der goldene Standard sind. Der diastolische Wert erfuhr auch eine Aufwertung, denn man wurde sich damals bewusst, dass die Diastole (Füllung des Herzens mit Blut während der Erschlaffungsphase) für die Blutversorgung der Herzkranzgefäße verantwortlich war und somit hohe Werte hier ebenfalls schädlich sein mussten.

Dies war auch der Zeitpunkt, an dem das Geschäft mit dem Hochdruck besonders interessant geworden war, waren doch mit dieser Neudefinition schlagartig alle, die sich mit über 120/80 Sachen durch die Weltgeschichte bewegten, ein Fall für den Arzt. Nicht umsonst ist dies auch die Zeit der großen Entdeckungen von Antihypertensiva wie Betablocker, ACE-Hemmer und peripher wirksamer Calciumantagonisten.

Nachdem bis heute die Wissenschaft nicht eindeutig in der Lage ist, die Mechanismen der Blutdruckregulation zu erklären, ist es auch nicht sonderlich verwunderlich, wenn man nicht zu wissen scheint, wie ein “normaler” Blutdruckwert denn nun aussieht. Dementsprechend groß sind die Bemühungen für eine Klärung.

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Röntgen: In Deutschland wird zuviel geröntgt

Montag, 18. April 2011 0:17

1994 brachte das Focus Magazin einen Artikel, in dem das Röntgen-Gebaren der Mediziner unter die Lupe genommen wurde. Dies war umso bemerkenswerter, wurde doch 1988 eine Neufassung der Röntgenverordnung verabschiedet mit dem Ziel, unter anderem die Strahlenbelastung für den Patienten zu senken. Aber schon 1994 war die Effektivität dieser Maßnahme nicht gegeben.

Warum?

Strahlenschutzexperten von der Gesellschaft für Strahlenschutz veröffentlichten damals neue Untersuchungen, die besagten, dass die Röntgendiagnostik allein für 16.000 Krebstote jedes Jahr sorgt.

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