Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Das Heckmeck um EHEC

Sonntag, 5. Juni 2011 15:43

 

Achtung! Beachten Sie beim lesen dieses Beitrags immer, dass ich höchsten Respekt vor den bereits Verstorbenen, deren Hinterbliebenen und den Erkrankten habe, sowie derer, die sich um das Wohl der Hinterbliebenen und der Erkrankten kümmern. Es ist aber wieder einmal Zeit, diese EHEC-Panik aus meiner Sicht in das entsprechende Licht zu rücken…

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Nützliche Parasiten

Montag, 4. April 2011 9:00

Parasiten sind nicht nur wahre Lebenskünstler, sondern auch gefährlich für ihren Wirt. Dabei gibt es verschiedene Arten, bei denen einige sogar auf den Menschen spezialisiert sind. Doch viele Parasiten waren nicht immer so gefährlich für das Immunsystem des Menschen wie heute. Die veränderte Reaktionsfähigkeit auf äußere Einflüsse hat vor allem etwas mit der Evolution und der Entwicklung des Menschen zu tun.
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Jodtabletten wegen Atomunfall in Japan?

Dienstag, 15. März 2011 12:31

Bereits gestern erhielt ich über facebook und per email Anfragen, ob und welche Jodtabletten man einnehmen soll.

Meine Gedanken hierzu:

1. Ich bin kein Strahlenexperte und habe mich mit Nuklearmedizin kaum beschäftigt.

2. Nach meinem Wissen haben wir derzeit kein erhöhtes Strahlenrisiko in Deutschland. Auch nach den Reaktorunfällen in Japan erwarte ich kein erhöhtes Risiko für uns in Europa.

3. Ich halte daher die Einnahme von Jodtabletten derzeit für überflüssig.

4. Auch eine homöopathische Prophylaxe halte ich für überflüssig. Nur für Patienten mit Strahlenschäden nach Bestrahlungen habe ich drei Mittel empfohlen – als begleitende Maßnahme.

Fazit: Ich halte die Angst und die Sorgen der Menschen in Deutschland um deren Gesundheit für bedenklicher, als die Strahlung. Das Thema beschäftigt sehr viele Menschen. Mein Rat: Finden sie eine Freundin, Freund, Partner, mit dem Sie sich diesbezüglich austauschen können und sprechen: nicht nur vor dem Fernseher sitzen und mit diesen schrecklichen Bildern ins Bett gehen…

Wie ich bereits im Bericht “Terrorwarnungen – Aber wo sind die Terroristen?” schrieb:

Traumaforscher Lüdke rät im Interview den Menschen, sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Und: “Lasst euch nicht einschüchtern, zeigt eure Angst nicht.”

Genau. Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber. Oder um es mit Fassbinder auszudrücken: Angst essen Seele auf.

 

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Die Krise, die es nicht gibt

Mittwoch, 23. Februar 2011 0:05

Die jahrelangen Gerüchte über einen stetigen Rückgang der Spermien Produktion beim Mann konnte nun widerlegt werden. Nach Statistiken, welche bereits seit 1938 erfasst wurden, soll die Spermienanzahl im Durchschnitt um 1 Million Spermien pro Mililiter Ejakulat zurück gegangen sein. Dies würde bedeuten, dass bereits im Jahre 2060 mit der Unfruchtbarkeit seitens der Männer zu rechnen wäre – Schluß mit Kinderwunsch.

Die so genannte „Spermienkrise“ wurde von Wissenschaftlern aus Kopenhagen untersucht. In den 62 Studien, welche zwischen 1938 und 1990 erfasst wurden, konnten die Wissenschaftler tatsächlich einen Rückgang der Spermien feststellen.

Nach intensiven Forschung lässt sich dies jedoch auf falsche Messmethoden und unterschiedliche Populationen, welche miteinander verglichen wurden, zurück führen. Es ist bekannt, dass die Spermienanzahl von Land zu Land unterschiedlich ist und somit nicht mit den Zahlen anderer Länder zusammen gefasst werden kann. Auch die Zählmethode der Spermien kann von Forscher zu Forscher unterschiedliche Ergebnisse bringen.

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US-Massenmedien und Krebs – Nebeneinander von Risiko-Verharmlosung und Schweigen über palliative Angebote

Montag, 14. Februar 2011 15:49

Krebserkrankungen gehören zu den Erkrankungen, die häufig auftreten, oft tödlich enden, meist mit intensiven Schmerzen einhergehen und deren Therapie mit Zytostatika nebenwirkungsreich und oft auch unwirksam ist. So sterben immer noch ca. 50 Prozent aller Krebskranken, und das, obwohl die medizinische Wissenschaft nicht aufhört, sieben-Meilen-Sprünge-Erfolge in ihrem Fortschritt im „Kampf gegen den Krebs“ zu feiern.

Dieses Szenario ist natürlich ein permanentes Thema in den einschlägigen Massenmedien. Damit ist es interessant, der Frage nachzugehen, was diese Massenmedien zu sagen haben zu einem Thema, bei dem es soviel medizinischen Fortschritt zu geben scheint, der sich aber irgendwie in der Praxis noch nicht so recht durchsetzen kann.

In den USA ist man genau dieser Frage einmal nachgegangen.
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Die Probleme mit der „Ernährungswissenschaft“

Montag, 7. Februar 2011 18:44

Ein älterer Artikel aus der Süddeutschen Zeitung erinnerte mich (wieder einmal) daran: Die Ernährungswissenschaft hat „ein dickes Problem“. Die Methoden der Ernährungswissenschaft sind in hohem Maße angreifbar. Warum? Ganz einfach: Der Faktor „Mensch“ spielt in vielen Studien einfach nicht so mit, wie er das den Wissenschaftlern “zur Liebe” tun sollte.

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Jammern hilft nur den Anderen

Montag, 17. Januar 2011 15:46

Ja, … wie fange ich denn diesen Beitrag an? Am besten mit der Ursache.

Am Samstag erhielt ich eine email einer Kollegin aus der Schweiz mit der Betreffzeile: “Jammern hilft nur den anderen”.

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Weichmacher – Eine Belastung die man vermeiden kann

Donnerstag, 13. Januar 2011 19:47

PVC oder Polyvinylchlorid ist ein thermoplastischer Kunststoff, der hart und spröde ist. Erst durch die Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren wird er weich, flexibel und formbar. PVC kommt zur Anwendung in Fensterprofilen, Fußbodenbelägen, Rohren, Gummi-Handschuhen, Folien, Kreditkarten, Spielzeugen für Kinder usw. Die harte PVC-Variante enthält keinen Weichmacher, wie z.B. in PVC Rohren. Die weiche Variante dagegen enthält ca. 40 Prozent Weichmacher.

Der wichtigste Weichmacher, der bei PVC und anderen Kunststoffen zum Einsatz kommt, ist Phthalat. Dieser Weichmacher geht keine chemische Verbindung mit dem Kunststoff ein, sondern lagert sich zwischen den PVC- bzw. Kunststoff-Molekülen ein, was eine Auflockerung des Kunststoffgefüges zur Folge hat. Das Resultat dieser Auflockerung ist: Der Kunststoff wird weicher. Man kann diesen Prozess auch mit einem Schwamm vergleichen, der im trockenen Zustand spröde und hart ist. Wird er in Wasser getaucht, dann wandert das Wasser in den Schwamm und macht ihn weich und flexibel. So wie das Wasser aus dem Schwamm entweichen kann, so kann auch der Weichmacher aus dem Kunststoff entweichen.

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Die Tamiflu-Lüge

Freitag, 7. Januar 2011 2:10

Tamiflu ist vielen von Ihnen sicher noch im Zusammenhang mit der Schweinegrippe 2009 bekannt. Und in den letzten Wochen tauchten auch schon wieder Schlagzeilen dazu auf. Natürlich auch in der BILD-Zeitung.

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Ausblick auf 2011 und guten Rutsch!

Freitag, 31. Dezember 2010 1:23

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

herzlichen Dank für all die Glückwünsche zu Weihnachten! Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich nicht auf alle emails persönlich antworten konnte.

Die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr nutze sich seit einigen Jahren für eine Art Jahresbilanz:

War das Jahr so, wie ich mir das vorgestellt hatte?
Kann ich etwas besser machen?
Wenn ja was?

Und im Bereich der Informationen die ich veröffentliche habe ich da einige Erkenntnisse gewonnen.

Zunächst einmal die ganz einfache Frage, die ich Ihnen bereits im September als Umfrage sandte: Wie oft soll denn dieser Newsletter versendet werden? Insgesamt erhielt ich 660 Antworten.

(Klicken Sie auf folgenden Link um die Grafik größer zu sehen: http://naturheilt.com/Umfrage-pic.jpg)

Über 75% möchten gerne mehr zu lesen haben.

Besonders die Antwort: “Schicken Sie ruhig was Sie veröffentlichen. Schreiben Sie in der Betreffzeile immer um was es geht, ich kann es dann lesen oder löschen”, wurde in fast 45% der Fälle gewählt.

Und das ist auch das was ich persönlich gerne möchte: Bei der Menge der Informationen möchte ich schnell filtern. Ist das relevant oder nicht. Und wer nichts mehr lesen möchte: Am Ende jeder email ist ja ein Link zum abmelden.

Übrigens wurde ich letzten Montag von Patienten und auch von Mitgliedern unseres Sportzentrums mit den Worten begrüßt: “Danke für Deinen Newsletter mit den Weihnachtsgrüßen – aber viele Newsletter hast Du dieses Jahr ja nicht geschrieben…” Und ich stellte fest: es stimmt.

Ich nehme also das Ergebnis der Umfrage gerne als Verpflichtung für das Neue Jahr an.

Und genau für dieses neue Jahr 2011 wünsche ich Ihnen alles Gute, viel Erfolg und beste Gesundheit!

Herzlichst,

Ihr

René Gräber

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