Die Pharmaindustrie - Wie wir Patienten belogen werden
Mittwoch, 17. Dezember 2008 22:05
Manche Wahrheiten sollte man im Fernsehen nicht verpassen, so wie diese Dokumentation von der Redaktion von Frontal 21, ausgestrahlt im Dezember 2008 in ZDF INFO.
Sehen Sie, wie Staatsanwaltschaften ins Leere laufen, Menschen bedroht und Redaktionen “gekauft” werden, sowie gefährliche Mittel in den Markt gedrückt werden…
Das Pharmakartell - Teil 1
Das Pharmakartell - Teil 2
Das Pharmakartell - Teil 3
Das Pharmakartell - Teil 4
Das Pharmakartell - Teil 5
Wer nach dieser Sendung immer noch glaubt, der mächtigen Pharmaindustrie wäre an der Gesundheit und dem Wohle des Menschen gelegen, der irrt gewaltig und glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann - so könnte ein Fazit lauten.
Der Frontalbericht fördert zutage, dass es sich seitens der Pharmaindustrie um Macht und Profitgier handelt.
Ohnmächtig sieht die Politik zu, was vermutlich alleine schon deshalb notwendig ist, um Arbeitsplätze zu sichern und damit die Pharmaindustrie ständig expandieren kann, um am Weltmarkt weiter zu bestehen.
“Um Gesundheit geht es der Pharmaindustrie schon lange nicht mehr” behaupten Insider. Es geht um Zahlen, Bilanzen und mächtige Gewinne.
Produkte werden hergestellt, um sie gewinnbringend zu verkaufen und die Zahlen belegen eindeutig, dass der Markt um immer teurere Medikamente boomt. Patient Nebensache.
Die Abgabe von Medikamenten in verschwenderischer Menge, deren Restmengen oftmals entweder im Müll landen oder als Übermedikation zum Nachteil des Patienten gereichen, sind nicht nur ein erhebliches finanzielles Fiasko für die Allgemeinheit.
Es zeigt auch den Umgang der modernen Wegwerfgesellschaft mit der Ressource Mensch und Umwelt und bestätigt die Einstellung: Nach uns die Sintflut.
Was wäre denn, wenn tatsächlich die Erhaltung der Gesundheit an höchster Stelle stünde und die Verschwendung durch Abgabe von Einzeldosen, dem sogenannten Unit-Dose System, wie es in den USA bereits praktiziert wird, Kosten einsparen würde?
Der Pharmaindustrie würden Millionengewinne entgehen.
Die bittere Pille bezahlt der Patient.
Mit Sicherheit steht auch diese Webseite und der Blog bald auf der schwarzen Liste.
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