Blasenentzündung und Antibiotika
In meinem Artikel zu Antibiotika und zu Blasenentzündung fordere ich meine Leser auf mir folgende Frage zu beantworten:
Wenn Bakterien wie Escherichia Coli für Blasenentzündungen verantwortlich sein sollen… – und wenn Frauen häufiger Blasenentzündungen haben sollen, weil ihre Harnröhre kürzer ist als beim Mann …
Warum haben dann Säuglinge die eine Windel tragen so selten eine Blasenentzündung?
Schließlich liegen die ja in ihrem eigenen Kot, in dem es vor diesen Bakterien nur so wimmelt?
Wenn Sie eine Antwort hinterlassen möchten, können Sie dies hier unten im Kommentar tun…
Vielleicht fragen Sie das nächste mal auch Ihren Arzt! Ich bin gespannt auf die Antworten!












Sonntag, 1. Februar 2009 21:34
[...] Mehr dazu auch im Blog unter Blasenentzündung und Antibiotika. [...]
Montag, 16. Februar 2009 23:32
Zu Blasenentzündung habe ich die Erfahrung, dass sie mit ein wenig Geduld und täglichem Verzehr von einigen Cranberries zwischendurch oder auch abends vor dem Schlafengehen 1 kleines Gläschen Preisselbeersaft mit Wasser verdünnt, nach einer Weile verschwindet.
Der Arzt wollte mir jedesmal ein neues Antibiotikum verschreiben. Ich bin sie auch ohne los geworden.
Dienstag, 3. März 2009 19:28
Sehr geehrter Herr Gräber!
Zum Thema “Blase” habe ich eine Frage:
Ich habe keine Schmerzen an der Blase, aber bei der “Leerung” habe ich Probleme.
Bei der letzten Untersuchung beim Urologen wurde festgestellt, daß sich die Blase nicht ordnungsmäßig leert. Es bleibt immer noch Restharn in der Blase. Evtl. ist die Prostata der ” Schuldige “. Ich bin 72 Jahre alt.
Hätten Sie für mich einen ” T I P P ” ?
Ich höre gerne von Ihnen und danke im voraus
mfG Rudolf Eckert
Mittwoch, 11. März 2009 3:42
Auch Säuglinge bekommen Blasenentzündungen. Lesen Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Harnwegsinfekt#Verbreitung
Freitag, 13. März 2009 21:23
Auf Wikipedia lesen wir:
“Insgesamt gibt es drei Häufigkeitsgipfel für Harnwegsinfekte in der Bevölkerung. Ein erstes gehäuftes Auftreten findet sich bei Säuglingen und Kleinkindern, da diese öfter noch unbehandelte Fehlbildungen der Harnwege aufweisen. Ebenso sind in dieser Altersgruppe Schmierinfektionen häufiger. Der zweite Häufigkeitsgipfel betrifft erwachsene Frauen. Er wird auf die erhöhte Rate von Infekten bei sexueller Aktivität und die erhöhte Anfälligkeit bei Schwangerschaften zurückgeführt. Ältere Menschen beider Geschlechter sind das dritte Kollektiv mit erhöhter Häufigkeit der Erkrankung. Gründe hierfür sind Einengungen der Harnwege durch altersbedingte Degenerationen wie etwa eine Prostatahyperplasie oder ein Vorfall der Gebärmutter.”
Zu den Säuglingen:
Ein erstes gehäuftes Auftreten findet sich bei Säuglingen und Kleinkindern, da diese öfter noch unbehandelte Fehlbildungen der Harnwege aufweisen.
Ich kenne keinerlei Untersuchungen und Studien dazu. Ich hatte noch keinen Säugling mit Windeln, der jemals eine Blasenentzündung hatte. Wenn die Keimtheorie nur ansatzweise stichhaltig wäre, müssten ein sehr hoher Prozentsatz der Säuglinge ständig an Blasenentzündung leiden. Das ist aber nicht der Fall.
Wikipedia spricht auch nur von “unbehandelte Fehlbildungen der Harnwege” – bleibt aber leider unkonkret.
Freitag, 13. März 2009 21:24
Sehr geehrter Herr Eckert,
in Ihrem Fall ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich vermutlich um die Prostata handelt.
Schauen Sie mal bitte hier:
http://www.naturheilt.com/Inhalt/Prostataprobleme.htm
Viele Grüße und alles Gute!
René Gräber
Montag, 16. März 2009 18:29
Ich bin Diabetikerin. Seid ich dafür oder dagegen Medikamente einnehmen muß (jetzt Insulin) habe ich Bakterien im Urin. Nun habe ich schon 4 verschiedene Antibiotika nehmen müssen. Ich halte nicht viel von Antibiotika. Kann ich mir auch mit Naturheilmittel helfen? Außerdem bin ich herzkrank, habe einen Defi sowie einen Herzschrittmacher und einen Stent. Für das alles brauche ich ja auch Medizin. Ich würde ja am liebsten Naturmittel einsetzen. “7 Wochen ohne“. Das machen wir auch in unserer Evangelischen Gemeinde. Aber nicht nur in der Fastenzeit ernähren wir uns mit Gemüse und wenig Fett. Wasser holen wir uns immer von einer Quelle. Mit den besten Grüßen Ingried Brückner
Dienstag, 17. März 2009 15:12
Liebe Frau Brückner,
Hilfe ist in Ihrem Fall sicher möglich! Sie sollten sich in diesem speziellen Fall aber bitte an eine(n) versierte(n) Kollegen/in wenden. Wie man so jemand findet, beschreibe ich hier: http://renegraeber.de/Fragen.html
Alles Gute!
Mittwoch, 18. März 2009 15:03
Hallo, heute lese ich viele interressante Artikel. Blasenentzündung – früher wurde ich mit Antibiotika behandelt. Seit ich in homöopathischer Behandlung bin, reichten mir 2 Globuli in C 200 Potenz und schon 2 Stunden später wurde es viel besser. Der Arzt suchte für mich das passende Mittel aus.
Mit Cranberries habe ich es auch schon versucht, aber die brachten während der akuten Zeit keine Besserung, aber zur Unterstützung war es gut.
An Alle gute Besserung!
Donnerstag, 19. März 2009 21:20
Hallo,
ich möchte meine Erfahrungen zu dem Thema erzählen: ich merkte, dass zusammen kommen von ein paar Faktoren bei mir eine Blasenentzündung hervorgerufen hat. Z.B. ich fuhr Roller bei jedem Wetter, war sehr oft leicht angezogen usw.. Ich habe ca. 5-6 mal im Jahr eine richtig schwerere Blasenentzündung bekommen. Beim letzen mal bin ich im Krankenhaus behandelt worden und mir wurde gesagt, dass die Harnröhre verengt ist und es beleibt immer nach dem Entleeren die Resturin da, die dann zu Entzündung führt. Durch leichten Eingrif kann die Harnröhre erweitert werden.. Ich habe damals die OP gemacht und ich muss sagen, ich habe keinen mal die Blasenentzündung wieder bekommen??!! Es sind jetzt 7 Jahre ohne Beschwerden! Meine Frage: wo kamen die Bakterien her: von außen, von innen? Und was ist Ihre Meinung zur Ursachen der Blasenentzündung? Und haben Sie was Salzbehandlungen(Kompensationsmitteln) nach Dr. Paul Schweitzer gehört?
Vielen Dank und mit freunlidhen Grüßen
Olga Hellmann
Samstag, 4. April 2009 19:17
Hallo , lieber Rene!
Ich habe 32 Jahre als Säuglings-und Kinderkrankenschwester gearbeitet.
Diese Frage nach der aufsteigenden Infektion habe auch ich mir mehrfach gestellt.
Ich habe die ganzen Jahre keinen Säugling mit Blasenentzündung erlebt!
Aber gelernt bekommen haben wir das auch mit der kurzen Harnröhre und der sich daraus ergebenden Infektionsgefahr.
Liebe Grüße!
Christine
Donnerstag, 16. April 2009 11:12
ich lese gerade erschrocken, dass Sie Blasenentzündungen bei Säuglingen als theoretisches Konstrukt abtun. Unsere Tochter hatte im Alter von 8 Wochen eine akute Blasenentzündung die glücklicherweise (inkl. 10 Tage stationärer Behandlung) folgenlos verheilt ist. Untersuchungen (MCU) ergaben keinerlei Fehlbildungen. Es waren mehrere Fälle dort vergleichbarem mit unserem vorhanden. Dass Sie selber noch keinen Fall hatten, liegt vermutlich daran, dass vernünftige Eltern mit Entzündungsanzeichen bei Ihren Kindern zu Ihrem Kinderarzt gehen oder gleich in die Klinik.
Montag, 20. April 2009 10:43
Sehr geehrte Frau Teichmann,
eine Blasenentzündung bei Säuglingen ist kein “theoretisches Konstrukt”. Die gibt es tatsächlich – die Frage ist wie diese bei einem Säugling nachzuweisen ist.
Die Antibiotika-Therapie ist per se nicht zu verteufeln – sie wird nur zu oft falsch angewendet oder zu oft.
Ich freue mich, dass es Ihrem Säugling wieder gut geht. Ich hoffe er hat die Antibiotika als Infusion bekommen…
Aus naturheilkundlicher Sicht kann ich nur folgendes “Mutmaßen”, dass einer der folgenden vier Faktoren für Ihren Säugling gegeben ist:
1. Er wurde per Kaiserschnitt geboren
2. Er wird (teilweise) mit Ersatzmilch ernährt oder zugefüttert
3. Er wurde in den letzten Wochen geimpft
Über diese Thesen würde ich gerne mal eine Umfrage bzw. Studie an der Klinik einleiten.
Donnerstag, 27. August 2009 21:14
Warum Säuglinge nicht oder kaum an Blasenentzündungen leiden? Es kann ja nur der Grund des häufigen Wasserlassens sein, so daß Bakterien immer regelmäßig ausgeschieden werden bzw. keine Zeit haben sich anzusiedeln.
Hygiene spielt eine Rolle. Es ist eine Kombination von Hygiene und häufigem Trinken. Im Normalfall werden Windeln sehr häufig gewechselt und Säuglinge trinken oft. Ich kann mir vorstellen, wenn dies vernachlässigt wird, daß es zu einer Blasenentzündung führen kann.
Samstag, 5. September 2009 17:30
Germanische Neue Medizin. Oder Prof. Dr. Enderlein. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen…
Montag, 28. September 2009 14:51
säuglinge bekommen auch blasenentzündugen, meine ist gerade 4 Monate alt!!!!!!!!!!!
und bei einem nieren Reflux MUSSS antibiotika gegeben werden, würde da nie mit alternativen mitteln arbeiten, was habe ich davon wenn dadurch eine niere leiden muss.
kurz zu sophie
wirkt amoxicillin auch selten bei einer blasenentzündung (zumindest bei meiner grossen nicht) kann es sein dass die ersten nie ganz verschwunden sind.
gruss Silke
Donnerstag, 8. Oktober 2009 14:07
Meine Tochter ist 5 Monate alt und liegt nun mit Blasenentzündung im KH. Laut àrzte Schmierinfektion. Und mit ihr zig andere Babys!!!Die ganze Station ist voll. Kommt wohl doch häufig vor.
Ich frage mich, wenn nur die Hälfte aller Blasenentzündungen von Escherichia coli ausgelöst wird, wodurch wird dann die andere Hälfte ausgelöst?
Freitag, 9. Oktober 2009 17:48
Ich sage ja nicht, dass Säuglinge keine Blasenentzündung haben können. Ich kenne keine Studien, keine Untersuchungen zu dem Problem bei Säuglingen.
Im Moment stelle ich immer noch Fragen.
ALLE Säuglinge liegen in ihrem eigenen Kot, wobei ich über die Anzahl der Escherichias bei Säuglingen ebenfalls keine Zahl habe. Qualitative Stuhluntersuchungen zeigen aber einen Unterschied in der Darmflora von Kaiserschnitt-Geborenen zu “Normal”-Geburten.
Da alle Säuglinge und Kleinkinder in ihrem Kot liegen, müsste nach der Keimtheorie die Zahl der Blasenentzündungen gigantisch sein – vielleicht 20% – 50%… vor allem bei Mädchen.
Um Eure Fragen zu beantworten müsste die Kranken- und “Schwangerschaftsgeschichte” des Säuglings genauer erhoben werden um eine Aussage abgeben zu können.
Sonntag, 10. Januar 2010 17:54
Hallo,
zum Theme Antibiotika bei Blasenentzündung.
Meine Tochter, 18, hat nun innerhalb von etwa drei Monaten 3 x hintereinander eine schwere Blasenentzündung mit Blut, starken Schmerzen. Wir haben Preiselbeeren vorbeugend genommen, sie ist warm angezogen, warme Füße usw. trinkt ausreichend. Es wäre eine Qual für sie ohne Antibiotika. Bitte um Rat und auch Tipps hinsichtlich Globoli und eventuell Bachblüten. Herzlichen Dank
Susanne
Montag, 18. Januar 2010 11:07
Liebe Susanne,
Ich nehme an, Ihre Tochter ist 18 Jahre? Nicht 18 Monate?
Ohne Ihre Tochter genauer zu kennen oder untersucht zu haben, ist es sehr schwer ihnen eine passende Empfehlung per email zu geben.
Schon gar nicht wenn es um Homöopathie geht. Bachblüten sind meiner Erfahrung in solchen Fällen eher zweitrangig…
Dienstag, 2. Februar 2010 21:55
Hallo,
ich, 29, habe seit 10 Jahren immer wiederkehrende Blasenentzündungen, auch schonmal als Nierenbeckenentzündung geendet. Jedes mal habe ich Antibiotika verschrieben bekommen, was natürlich schnell Linderung gebracht hat. Habe mir auch nie Gedanken über die Einnahme von Antibiotika gemacht. Am Anfang hatte ich vielleicht 2 mal einen Blasenentzündung/pro Jahr. Mittlerweile sind es MINDESTENS 4 pro Jahr. Seit ca. 3 Jahren habe ich zudem noch Scheidenpilze/-entzündungen, eigentlich ganzjährig. Jetzt habe ich den Salat. Das Antibiotika wirkt nicht mehr, zerstört meine Scheidenflora und seit Sylvester habe ich eine Infektion nach der anderen. U.a. auch eine gestörte Darmflora. Mein Körper/Immunsystem spielt total verrückt. Ich werde jetzt erstmal Abstand von Antibiotika nehmen, wobei ich noch nicht so wirklich weiß wie die Alternative aussehen wird…
Montag, 12. April 2010 12:03
Hallo Stefanie
Ist zwar schon eine ganze Weile her, seit Sie das geschrieben haben. Ich lese erst heute von Ihrer Geschichte. Ich selber habe seit 28(!) Jahren wiederkehrende Blasenentzündung. Manchmal “nur” 3 pro Jahr, manchmal 4-5. Was soll man machen. Ich habe mit der Homöopatie gut Erfahrungen gemacht. Leider nie nachhaltig. Eine Sache evtl, die helfen kann: Der neue Homöopat meinte, ich müsste mich mit meinem Mann zusammen behandeln lassen, weil wir uns bei Geschlechtsverkehr ohne Kondom immer wieder gegenseitig anstecken würden. Nun, ich werd es versuchen. Momentan bin ich auch auf Antibiotika. Jedoch bisher immer an 3 Tagen je eine Tablette, dann war der Spuck für 2 Monate weg. Ich selber bin der Meinung, es hat tatsächlich etwas mit Geschlechtsverkehr zu tun, nur leider habe ich auch keine Patentlösung. Es heisst für uns wohl: immer wieder einen neuen Anlauf zu nehmen! Ich wünschen Ihnen viel Erfolg. Bitte lassen Sie mich wissen, wenn Sie tatsächlich ein Mittel gefunden haben. Ich habe die HOffnung noch nicht aufgegeben.
Montag, 3. Mai 2010 9:03
Hallo, ich bin 77 Jahre und habe seit vorigem Jahr laufend Blasenentzündungen und die meistens zu Feiertagen oder Wochenenden, wo kein Urologe aufgesucht werden kann. So wird mir nur immer vom Notarzt Antibiotika verordnet.
Wenn ich dann anschließend zur Hausärztin gehe, ist diese immer sehr gegen den laufenden Einsatz von Antibiotika.Seit =stern habe ich nun bereits wieder eine Entzündung und es ist mir gelungen, dieses Mal zum Urologen zu gehen Von diesen wurde eine Kultur aufgesetzt, aber gleichzeitig ein starkes Antibiotika verordnet. Den Befund bekomme ich nun erst am 7.5. Halte mich z.Z. auch nur mit Tee , Uvalisat usw. so über Wasser. Auch Cranberry nehme ich täglich.
Was halten Sie von Schüßlersatz Nr. 3, ist das auch wirksam?
Montag, 18. Oktober 2010 6:35
Hallo, ich bin 24 Jahre alt und leide nun schon seit mehr als drei Jahren an einer chronischen Blasenentzündung, weder Cranbarriesaft, noch -Kapseln, noch eine Urinansäuerungskur, viel trinken warmhalten oder Wasserlassen nach dem Verkehr halfen. Mittlerweile weiß ich auch weshalb die Entzündung chronisch wurde: mein früherer Urologe hat mich bzw. den Erreger für die Entzündung durch ständige Gabe von Antibiotika resistent behandelt (nach dem Anlegen einer Urinkultur wurde festgestellt, dass der Erreger gegen alle 12 (!!!) getesteten Antibiotika resistent ist). Was wohl für alle Frauen gut zu wissen ist und ich auch erst vor kurzem festgestellt habe: Antibiotika neutralisieren den pH-Wert der Scheide und fördern so in vielen Fällen Pilzinfektionen, also: wenn die Einnahme von Antibiotika nicht vermieden werden kann sollte zusätzlich für den sauren pH-Wert der Scheide gesorgt werden, ich habe mit „Vagiflor“ gute Erfahrungen gemacht, nicht jedoch mit Vaginalkapseln von Döderlein.
Da ich bisher blind auf die Schulmedizin und meinen früheren Urologen vertraut habe hatte ich auch nie eine zweite Meinung eingeholt. Ein Fehler wie ich jetzt schmerzlich feststellen musste. In meinem Fall handelt es sich um eine Entzündung die überhaupt nicht abheilt, es verschwinden lediglich die Schmerzen nach Gabe von Antibiotika, was bei meinen akuten Beschwerden scheinbar die einzige Möglichkeit ist, da ich beim letzten akuten Ausbruch ins Krankenhaus musste und sich sichtlich Blasengewebe(!!!) in Urin befand. Seit zwei Monaten bin ich bei einem neuen Arzt in Behandlung, der die Gabe von Antibiotika weitestgehend vermeiden möchte (trotz der vor wenigen Tagen beendeten Langzeitkur mit Antibiotika zur Nieren- und Blasenreinigung). In vier Tagen hätte ich zur letzten Kontrolluntersuchung kommen sollen um den Erfolg der Langzeittherapie festzustellen, aber heute Nacht ist die Entzündung wiedergekommen… Langsam aber sicher verzweifle ich, ich weiß mir nicht mehr zu helfen…!!
Freitag, 7. Januar 2011 11:03
Hallo ich bin 19 Jahre, und das Blasenentzündungsleiden ist mir nur zu gut bekannt. Ich wurde vollgepummpt mit Anibotika von unfähigen SChulmedizinern, die mich nochnicht mal vorwarnen konnten, dass ich vorraussichtlich nach der Einnahme immer eine Pilzinfektion bekomme! Es war leidig- Hausarzt-Frauenarzt und das in einer Tour.
Meine Mutter hat dann mal nicht mehr mitgemacht und mich zu einer Homöopatin gebracht, die erstmal meine ganze Darmflora und mein Immunsystem auf Vordermann bringen musste.
Und die sagte mir dann tatsächlich dieses Sprichwort “Frauen weinen mit der Blase”.
Ich bekam zum ersten Mal gesagt, dass es stress& psychisch bedingt ist, und nachdem ich viel geredet und geweint hatte war ich die Blasenentzündungen ein halbes Jahr bis heute Nacht los.
Ich bin kein psychisch labiler Mensch, ich habe ein gesundes Selbstbewusstsein und auch Menschen mit denen ich reden kann. Aber sobald ich in Stresssituationen gerate-> im Moment meine Abivorbereitungen? kommt sie wieder.
Es ist verteufelt. Oft wird man sie wieder schnell los, (nie wieder mit Antibiotika), aber es geht einfach an die Nerven.
Auf dieser Seite wurde das psychisch bedingte erwähnt – ich finde es eine echt gute Seite.
Ich werde jetzt weiter Tee und Cranberrysaft trinken- und hoffen.
Mittwoch, 19. Januar 2011 14:29
Meine Schwester hat jahrelang unter Blasenentzündungen gelitten, dann hat sie eine Therapie gemacht, während der sie “immunisiert” wurde. Jetzt hat sie nur noch ganz selten (z.B. im Sommerurlaub, wenn kein Wechsel von nasser Kleidung über den ganzen Tag stattgefunden hat) Probleme.
Dies als kleiner Tip für alle Leidenden.
Mittwoch, 27. Juli 2011 22:27
Bei meinen Blasenproblemen nehme ich den kleinblättrigen Tee von Weideröschen. Ist bei mir sehr erfolgreich. Bei der Blase sollte man auch beachten, dass dies ein psychisches Problem sein kann. Wenn ich ngrößere Probleme mit meiner Frau habe gibt es Schmerzen in der Blase. Komischerweise bei Operationen wo das Schmerzmittel Novalgin eingesetzt wird geht das mir auf die Blase
Samstag, 15. Oktober 2011 12:09
Mir ist es ähnlich ergangen ich lief von einem Arzt zum anderen und ich bekamm immer nur Antibiotika.Es war für mich schon ganz normal das ich immer wieder eine Blasenenzündung hatte.
Bis ich auf den Beerenblättertraubentee stiess.
Wann muss denn Tee 8 Stunden ziehen lassen und in den ersten 2 Tagen Zwei Tassen schluckweise trinken und 8 tage eine Tasse.
Man muss sich überwinden aber wer richtig leidet tut das eh gerne.
Ich hab seit dem meine ruhe das ist jetzt 7 Jahre her.
Samstag, 29. Oktober 2011 12:30
Sehr geehrter Herr Gräber!
Ich habe Ihren Artikel gelesen und die Anmerkung über Babys und Blasenenttzündugn sehr einleuchtend gefunden.
Ich habe seit Jahren mit BE zu kämpfen (bin 22 J.) und verzweifle. Hatte drei Immunisierungsspritzen, haben auch toll geholfen!… Ob nun durch Einbildung ist mir egal, es hat geholfen!…. Nun fängt es wieder an und ich bekomm richtig Panik davor. Meine Mutter erzählte mir gestern dass ihr schlagartig eingefallen ist, dass ich früher einige Wochen nicht in die Krippe durfte, weil ich immer Bakterien im Urin hatte, da war ich 10 Monate alt. Hat das vllt doch was zu bedeuten? Sind das Spätfolgen? Mittlerweile bin ich soweit, dass ich mich auch gern unters Messer lege. Ich kann einfach nicht mehr, es belastet auch meine Beziehung.
Ich habe meine Mutter beauftragt, anch meiner Paatientenakte zu fragen, vllt lässt sich daraus für meine Urologi ja was erkennen.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Mfg Andrea
Dienstag, 21. Februar 2012 9:36
mir hilft prophylaktisch 1gr D-mannose pro tag, sollte es trotzdem zu einer blasenreizung oder -entzündung kommen nehme ich 2gr davon alle 2-3 std. ist nicht ganz billig, aber dafür äusserst wirksam (leider nur gegen e. coli bakterien).
ich hoffe, euch hilft dieser tipp. gruss n.h.
Mittwoch, 22. Februar 2012 14:53
Ich bin 21 Jahre alt, und seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin (mittlerweile 1 Jahr) Hatte ich 7!!! Blasenentzündungen. Ich war die ersten zwei Male bei meinem Hausarzt, der mir irgendwelche Antibiotika verschrieb, das dritte Mal hatte es nicht mehr gewirkt. Ich bin zu einer Urologin gekommen, die sich Nieren und Blase angesehen hat, alles in Ordnung damit. Ich
- wasche Unterwäsche und Handtücher und Bettwäsche mit 90°C,
- nehme Cranberrytabletten,
- nehme ein Harnansäuerungsmittel,
- trinke überdurchschnittlich viel Wasser,
- gehe SOFORT auf die Toilette wenn ich muss,
- gehe nach JEDEM Geschlechtsverkeht sofort auf die Toilette,
- reinige mich mit einem Waschzeug aus der Apotheke,
- und ausserdem nehme ich seit einem Monat jeden Tag Uro-Vaxom ein, um mich gegen die Colibakterien zu immunisieren.
ABER: Vergeblich. schon wieder eine Blasenentzündung. Und jetzt das siebente Antibiotika in einem Jahr. Ich habe wahnsinnige Angst davor dass ich irgendwann Antibiotika-resistent werde, ich würde die Entzündungen so gerne anders weg bekommen, aber ich halte die Schmerzen nicht aus, deshalb gehe ich jedes Mal auf Neue zum Urologen, der mir wieder Antibiotika verschreibt.
Ich bin für JEDEN Tip dankbar, wel schon ziemlich verzweifelt…
Grüsse Antonia
Donnerstag, 23. Februar 2012 11:43
Hey Antonia. Welche Tabletten nimmst du denn? Wenn es die billigen aus dem dm oder so sind, dann wird das meiner Meinung nach eh nichts. Habe lange Zeit Avitale genommen, aber erst seitdem ich Cystorenal nehme habe ich wesentlich weniger Probleme. Google mal nach den Ökotest Ergebnissen.
Liebe Grüße und gute Besserung, Jenni
Dienstag, 28. Februar 2012 0:56
Hallo an alle Leidenden, Hallo Antonia (Du hast mich dazu gebracht das hier für alle zu schreiben, weil bei dir das Problem offensichtlich erscheint). Ich habe auf dieser und anderen Websites viele wertvolle Tips und Erfahrungsberichte gefunden, die mir und anderen weiterhelfen werden. Man muss für sich das Richtige finden, was hilft. Ich bin der Meinung, dass die grundlegenden Ursachen oft mit einer Übersäuerung (Ernährung, Getränke, Stress, Medikamente,…) zu tun haben, da auch viele Therapien (Kräutermischungen, Salze, …)letztendlich darauf abzielen.
Als Folge der Übersäuerung (auch Antibiotika=Myotoxine), denke ich, können sich Pilze besser ansiedeln, welche wiederum das Immunsystem durch ihre Pilzgifte (Myotoxine) schwächen können und so haben Bakterien leichteres Spiel anzugreifen. Das sind alles Vermutungen aus meinen bisherigen Erfahrungen und Recherchen, und natürlich nur grobe einfache Erklärungen. Die ganze Prozesse in unserem Körper sind so komplex, dass sie niemand bis ins Detail erklären kann.
Aber jetzt ganz wichtig an alle, vor allem bei Antonia ist es sehr offensichtlich:
Es ist immer ein partnerschaftliches Problem. Auch wenn der Partner keine Symptome zeigt, müssen immer beide untersucht und behandelt werden. Ob es nun die Übersäuerung, Pilze oder Hygiene ist. Beim Geschlechtsverkehr kann es zu einem Ping-Pong-Effekt kommen und z. B. Pilze immer wieder hin und her übertragen werden. Also entweder Kondom oder beide untersuchen, auch wenn keine Symptome vorhanden sind.
Viele Grüße
Anja
Dienstag, 28. Februar 2012 23:12
ach, übrigens:die eigentliche Frage nach den Säuglingen und der BE:
1. machen Säuglinge regelmäßig Pipi
2. haben sie darmtechnisch noch nicht alles aufgebaut und man kann durch die Milchnahrung den Zustand mit unserem Darm wohl nicht vergleichen
3. wird eine Zystitis gerade bei den Kleinen gar nicht immer erkannt und verschwindet durch das viele Trinken von selbst wieder
4.hat die Natur auf jeden Fall in irgendeiner Form mitgedacht
so mein Denken..
sandra
Dienstag, 28. Februar 2012 23:14
OK, mein eigentlicher Beitrag ist nicht gesendet..
Bin auch leidend..Schon sehr lange..Antonia, schick deinen Freund zu Spermauntersuchung zum Urologen!Schade, hatte so viel geschrieben.Wohl ZU viel;)SANDRA
Donnerstag, 12. April 2012 8:58
Hallo,
meine Tochter, 2,5 Jahre, hat seit ca 5 Monaten alle 1-2 Wochen Blasententzündung.
Angefangen hat es noch mit der Windel, daher dachten wir es kommt durch den kot. jetzt ist sie seit 5 wochen sauber, und braucht keine windel mehr udn es geht weiter, 2 innerhalb 2,5 wochen? ist das normal? somit kann es ja nicht der kot sein, aber was ist es? wir haben ei jeder Entzündung Antibiotika bekommen, es wurde besser danach ja, aber innerhalb 5 tagen ohne gigns wieder los, haben sie einen Tipp für mich? wäre sehr dankbar drum.
viele Grüße
Bea