Sicherlich fragen Sie sich, wie man bei diesen ganzen tatsächlichen
Beschwerden auf eine Diagnose wie vegetative Dystonie kommt?
Ich kann es Ihnen nur so erklären:
Weil der behandelnde Arzt vielleicht keine andere Ursache für Ihre speziellen
Symptome finden kann. In diesem Fall werden dann Ihre Beschwerden dann oft als "stressbedingt"
abgetan.
Und in der Tat: das liegt gar nicht so weit entfernt. Negativer Stress
beeinflusst das Immunsystem und viele Körperfunktionen sehr negativ, was in der Folge zahlreiche
Symptome (siehe oben) produzieren kann.
Hierbei spielt das vegetative Nervensystem eine entscheidende Rolle -
daher auch der Begriff vegetative Dystonie.
Das vegetative Nervensystem koordiniert und reguliert die Funktion der inneren
Organe. Es wird auch autonomes Nervensystem genannt, weil es nicht bewusst gesteuert werden
kann, also nicht dem Willen unterworfen ist.
Hauptsächlich werden die glatte Muskulatur der Organe (z.B. Magen-Darm-Trakt,
Blase, Gebärmutter), Drüsen und die Herzmuskulatur vom vegetativen Nervensystem
versorgt.
Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei Fasersystemen: dem
Sympathikus und dem Parasympathikus. Diese zwei Systeme wirken wie
Gegenspieler.
Der Sympathikus passt den Körper an äußere Belastungen
an. Er bewirkt eine Aktivitätssteigerung z.B. durch die Erhöhung des Energieumsatzes, des
Blutdrucks und der Herzfrequenz und die Hemmung der Darmbewegung. Allgemein wird die
sympathische Reaktion als leistungsfördernd (=ergotrop) bezeichnet.
Der Parasympathikus fördert die Erholung und den Aufbau
von Leistungsreserven. Er fördert die Drüsen- und Darmtätigkeit und senkt Blutdruck und
Herzfrequenz. Die parasympathische Reaktion wird als der Ernährung zugewandt (=trophotrop)
bezeichnet.
Am Tag überwiegt der sympathische Einfluss, damit wird die Aufmerksamkeit
gesteigert. In Erholungsphasen und in der Nacht überwiegt der parasympathische Einfluss, die
Aufmerksamkeit reduziert sich.
Mögliche Ursachen
Unser „modernes“ Leben, das uns keine Ruhe gönnt, ist eine ideale
Voraussetzung für "nervliche Erkrankungen" wie die vegetative Dystonie. Genauso können
Kummer, Schlafmangel, Stress, Überforderung, Blutarmut und Missbrauch von Medikamenten (oder die Medikamente selbst), dafür verantwortlich
sein.
Mögliche Folgen
Wie bereits oben beschrieben, können die Beschwerden und symptome absolut
vielfältig sein: Nervosität, Überempfindlichkeit, Stimmungsschwankungen, Angstzustände,
Reizbarkeit, Herzklopfen, Herzflattern, Einschlafen der Glieder, Kopfschmerzen, Lidzucken, Zuckungen, Schwindelgefühl, Durchfall, Appetitlosigkeit und
vieles mehr...
Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Problemen mit dem vegetativen Nervensystem in Frage kommen.
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen.
Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen
lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher.
Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält,
was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum?
Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit
Jahren befolgt.
Auf jeden Fall zu meiden sind: Kaffee, Schwarztee,
Schweinefleisch, Würste, Geräuchertes, Alkohol und Nikotin.
Empfohlene Tagesdosis:
Vitamin C: 3 – 4 g pro Tag, aber nicht vor dem Zubettgehen, da Vitamin C für viele eine aufputschende
Wirkung hat. Am besten nehmen Sie zum Frühstück eine Kapsel zu 1000 mg, im Laufe des Vormittags eine
zweite. Zum Mittagessen eine dritte und im Laufe des Nachmittags die vierte.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen
Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
Sonstiges
Taulaufen und Wassertreten (Kneipptherapie) bringen das System wieder auf Trab. Autogenes Training oder
eine andere Entspannungsmethode ist sehr zu empfehlen. Pflegen Sie Ihr Innenleben, seien Sie
lieb zu sich.