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Die Epicondylitis: Der Tennisarm oder Tennisellenbogen

Grundsätzliches

Der sog. Tennisarm oder Tennisellenbogen hat mit einer Überlastung durch Tennis spielen bei den allermeisten Patienten eigentlich gar nichts zu tun. Die meisten Patienten, die darunter leiden können nicht mal Tennis spielen.

Mein Kollege Hermann Kaufmann schreibt zur Therapie des Tennisarms:
"Nach meiner Erfahrung ist eine Epicondylitis immer ein Energiestau, den ich meistens über den Dickdarm-Meridian ableite. Die Patienten sind immer überrascht, wie schnell die Schmerzen nachlassen, wenn sie ab und zu den Entzündungsherd mit einem Coolpack oder ähnlich etwa 5 Minuten kühlen (Energieabbau). Zusätzlich den Oberarm auf der Aussenseite vom Ellbogen zur Schulter ausstreichen (Akupunktur-Lehre)."

siehe auch: Gelenkprobleme - Schmerzen - Sehnenscheidenentzündung

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einem Tennisarm in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Mit dieser Methode kann ein "Energiestau" abgebaut werden.
Chiropraktik Eine Blockierung der Handwurzelknochen ist beim Tennisellenbogen fast immer anzutreffen. Eine Blockierung des Ellenbogengelenks muss ebenfalls geprüft werden. Bei einer chronischen Epicondylitis findet man fast immer eine Blockierung einzelner Segmente der unteren Halswirbelsäule.
Klassische Massage Da meistens die gesamte Muskulatur des Unterarms betroffen ist, sollte diese wieder in einen normalen Spannungszustand versetzt werden.
Störfelder

Bei einem hartnäckigen Tennisellenbogen (der häufig auch beidseits auftritt), muss man mögliche Störfelder in Betracht ziehen. Als Störfeld kommen vor allem die 4 bis 7 im Oberkiefer, als auch im Unterkiefer in Frage. Entsprechende wurzelbehandelte Zähne in diesem Bereich (Wurzelkanalfüllungen, Stiftzahn, Wurzelspitzenresektion, Zahngranulome) sollten vollständig entfernt werden.

Triggerpunkte Bei einer chronischen Epicondylitis finden sich in der betroffenen Unterarmmuskulatur fast immer Triggerpunkte - auch: Myogelosen genannt. Diese sind einer Akupunktur oder Neuraltherapie gut zugänglich.
Sonstiges Aus der "Volksmedizin": Fünf Eiweiße zu Schnee schlagen. Pulver von Beinwell, Eukalyptus, Kampfer langsam unter den Schnee ziehen. Die Masse auf ein Geschirrtuch breiten und auf die schmerzenden Stelle legen. Mit einer elastischen Binde befestigen. Nach 24 Stunden den fest gewordenen Verband entfernen und die Hautfläche mit Euterbalsam (Mischung aus versch. Ölen: Johanniskraut, Kampfer, Eukalyptus, Rosmarin, Lorbeer, Nelken) einreiben.