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Schleimhaut (=Mukosa) ist die
oberste innere Schicht von Hohlorganen,
die durch Drüsenabsonderungen (z.B.
Schleim) feucht gehalten und geschützt
wird. Sie kommt überall im Körper vor,
z.B. kleidet sie den kompletten
Magen-Darm-Trakt aus, die Blase oder die
Atemwege.
Eine Schleimhautentzündung
(=Mukositis) ist eine häufige
Komplikation der Chemotherapie und der
Strahlentherapie, die zur Behandlung von
Krebsleiden
eingesetzt werden. Am häufigsten dabei
ist die Mundschleimhaut
betroffen.
Chemo- und Strahlentherapie
sollen Tumorgewebe angreifen, das eine
schnelle und häufige Zellteilung
aufweist. Schleimhautentzündungen werden
dadurch ausgelöst, dass die Therapeutika
auch gesunde sich schnell und häufig
teilende Körperzellen angreifen, wie z.B.
Schleimhautzellen.
Das Risiko eine
Schleimhautentzündung zu erleiden, hängt
von der Art und der Dauer der gewählten
Therapie ab. Die Symptome reichen je nach
Schweregrad von Rötungen über
Schwellungen bis hin zu Blutungen und
schmerzhaften Geschwüren der
Schleimhaut.
Kommt es zu
Schleimhautentzündungen des
Magen-Darm-Trakts (z.B. Gastritis,
Enteritis), ist Durchfall die
häufigste Folge.
Auch ohne Chemotherapie oder
Strahlentherapie kann es zu
Schleimhautentzündungen kommen (z.B.
Harnwegsinfektion, grippaler Infekt der
oberen Luftwege,
Magen-Darm-Infekt).
Um das Immunsystem zu
stärken und um die Abwehrkräfte zu
steigern (siehe auch: Abwehrschwäche),
ist äußerst wichtig, dass Sie auf eine
gesunde Darmflora
achten. Der größte Teil der Immunabwehr
spielt sich im Darm ab.
Natürlich kennt jeder weiße Blutkörperchen
und die Antikörper, die in uns tätig werden,
wenn ein Infekt droht.
Nach neueren Untersuchungen sind
Thymus-Peptide und Zytokine für die
Abwehrkräfte aber mindestens genauso
entscheidende Parameter.
siehe auch: Allergie
- Antibiotika -
Autoimmunerkrankungen
- chronische
Erkrankungen - Erschöpfung - Entzündungen -
freie Radikale
- Grippe - Krebsleiden - Müdigkeit - Rekonvaleszenz -
Schwermetallbelastung -
Stressabbau -
Übersäuerung
- Viruserkrankungen
- Zahnstörfelder
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