Rachitis
| Grundsätzliches |
Die Rachitis ist
ein Knochenerkrankung des
Kleinkindalters. Tritt sie im
Erwachsenenalter auf, spricht man von
Osteomalazie. Es wird die
Calciummangel-Rachitis von der
Phosphatmangel-Rachitis
unterschieden.
Die am häufigsten vorkommende Form ist die
Calciummangel-Rachitis, die durch einen
Vitamin-D-Mangel verursacht
wird.
Vitamin D ist für
den Einbau von Calcium und Phosphat in
den Knochen notwendig (=Mineralisation)
und fördert ihre Aufnahme aus dem Darm.
Bei einem Vitamin-D-Mangel wird der
Knochen deshalb ungenügend mineralisiert
und weich und verformbar. Die Krankheit
zeigt sich im ca. ab dem 2. Lebensmonat
durch Unruhe, Schwitzen und juckenden
Hautausschlag. Dann kommt es zu einer
Muskelschwäche, Verstopfung und
beginnenden Knochenerweichungen im
Schädelknochen. Durch den Calciummangel
tritt eine Krampfneigung auf. Typische
Knochenverformungen sind die
O-Beine.
Vitamin-D-Mangel
tritt am häufigsten bei zu geringer
Sonnenstrahlung auf, kann aber auch durch
einen seltenen Enzymdefekt verursacht
werden. Seltener kommt die
Calciummangel-Rachitis bei Darm- oder
Nierenerkrankungen und der Einnahme
bestimmter Medikamente
vor.
Die seltene
Phosphatmangel-Rachitis entsteht durch
die zu hohe Ausscheidung von Phosphaten
über die Niere (angeboren oder durch
Nierenschäden).
|
Im folgenden finden Sie
naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Rachitis in Frage kommen.
Zusätzlich finden Sie bei
jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch
Rezepte, sowie Bezugsquellen.
|