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Prämenstruelles Syndrom PMS

Grundsätzliches

Das prämenstruelle Syndrom (=PMS) tritt bei ungefähr einem Drittel aller gebärfähigen Frauen in unterschiedlicher Ausprägung auf.

Es gibt charakteristische körperliche und psychische Symptome, die meist einige Tage nach dem Eisprung (Zyklusmitte) auftreten und mit Einsetzen der Menstruation abklingen.

Häufig kommen dabei Wassereinlagerungen (=Ödeme) im Gewebe vor allem an Händen und Füßen vor, die auch mit einer Gewichtszunahme einhergehen können. Wassereinlagerungen in den Brüsten können eine Berührungsempfindlichkeit und Schmerzen verursachen (=Mastodynie). Es können Hautprobleme (vermehrte Pickel), Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Kreislaufbeschwerden, Unterleibskrämpfe, Heißhunger, Appetitlosigkeit, Hitzewallungen, Rückenschmerzen oder Migräne hinzukommen.

Psychisch machen sich Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Ängste, depressive Verstimmungen oder Hyperaktivität bemerkbar.

Die genauen Ursachen für das PMS gelten in der Schulmedizin als noch ungeklärt. Es wird angenommen, dass ein hormonelles Ungleichgewicht in der zweiten Zyklushälfte mit Überwiegen der Gestagene (vor allem Progesteron) und dem gleichzeitigen Abfall der Östrogene eine Rolle spielt. Die Stimmungsschwankungen könnten auch aus diesem Ungleichgewicht entstehen, andere psychische Erkrankungen sind nicht die Ursache von PMS.

 

Sprache der Symptome

Mein Kollege Herrmann Kaufmann schreibt: "Ich bin der festen Überzeugung, dass alle körperlichen Symptome bloß Zeichen einer seelischen Erkrankung sind. Es gibt solche, die leichter aufzudecken sind und solche, an deren Ursache man kaum herankommt, weil sie so tief steckt. Man sagt zwar, dass der Hunger auf Süßes die Stimmung verbessert, weil es die Produktion von Serotonin im Gehirn anregt. Klingt alles sehr plausibel, aber Süßes hat auch mit der Süße des Lebens und der Liebe zu tun!"

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei dem Prämenstruelles Syndrom in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel

Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Blütenessenzen

Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Ernährung

Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

Die Aufnahme von zuviel Kohlenhydraten (Süßigkeiten) kann die Ausschwemmung von Magnesium verursachen, was wiederum die Symptome verstärkt. Statt dessen sollten Sie mehr tryptophanhaltige Lebensmittel verzehren: Cashew-Nüsse, Kalbfleisch (aber bitte rotes), Sonnenblumenkerne, Thunfisch, Huhn, Rindfleisch (Filet). 

Medizinische Massagen


Eine klassische Massage hilft, die nervöse Anspannung abzubauen.

Orthomolekular-Medizin

Empfohlene Tagesdosis:

 

Vitamin B6: 50-100 mg; Vermindert die Ansammlung von Wasser, besonders, wenn es zusammen mit Magnesium genommen wird.

 

Vitamin E: 400 mg; Vermindert die Symptome.

 

Multimineralpräparat: sollte mind. 10 mg Zink, 200 µg Chrom und 5 mg Mangan enthalten. Reguliert den Zuckerstoffwechsel und vermindert die PMS-Symptome.

 

Kalzium: 800-1000 mg; Vermindert die Wasseransammlung im Gewebe, baut die Spannung ab.

 

Magnesium: 400 mg; geringfügiger Mangel (was die Regel ist) kann die Symptome verschlimmern. Magnesium kann die Stimmung verbessern, die Schmerzen in den Brüsten und die Gewichtszunahme vermindern.

 

Gamma-Linolensäure GLS: 4-8 Kapseln Nachtkerzenöl; mildert die PMS-Symptome.

Phytotherapie

Mit der mexikanischen Yamswurzel kann eine künstliche Hormonbehandlung umgangen werden. Ideal hat sich folgende Anwendung gezeigt: Ab dem 14. Tag  des Zyklus bis zur Periode 3 mal täglich 2 Kapseln. Ideale Ergänzung zur Kur sind Borretsch- oder Nachtkerzenöl, ein Vitaminkomplex (siehe oben) und eine Hopfenkur, die Oestrogene zuführt.

Säure-Basen-Haushalt

Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Zahnstörfeld

Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.