Magengeschwür
Was ist ein Magengeschwür?
Das Ulcus ventriculi (Magengeschwür) bezeichnet ein gutartiges Geschwür des Magens, welches zu den drei
häufigsten Erkrankungen des Magens zählt und die Schleimhaut bis zu den inneren Muskelschichten (Muskularis
mucosae) schädigt.
Das Ulkus zeigt sich meist erst nach dem 50. Lebensjahr mit einer Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern
in Deutschland und entsteht, wenn der Magen keinen Schutz mehr in Form von alkalischem Schleim gegen die aggressive
Salzsäure bilden kann.
Ursachen gemäß der Schulmedizin
Ursachen können endogene (z.B. übermäßige Magensäureproduktion, Peristaltikstörungen) oder exogene Faktoren
(z.B. durch Alkohol, Rauchen, Medikamente wie Acetylsalicylsäure, Stress
oder das Bakterium Helikobakter pylori) sein. Mehr dazu unter: Magenulcus auf Yamedo.de
Symptome eines Magengeschwürs
Magenbeschwerden haben einen großen Katalog von Symptomen: Völlegefühl und Druck in der Magengegend, Übelkeit, Brechreiz, Mundgeruch, Appetitlosigkeit, belegte
Zunge, Sodbrennen, Aufstoßen, Bauchschmerzen,
Magenkrämpfe, Magenschmerzen, Verstimmung,
eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Schmerzen bei leerem Magen, Neigung
zu Kopfschmerzen, Verstopfung oder Durchfall mit übel riechendem Stuhl, Blähungen, Gewichtsverlust. Dies alles sind aber nur Vorzeichen eines Magengeschwürs, die Sie bis jetzt
wahrscheinlich unbeachtet gelassen haben.
Ein Magengeschwür selbst zeigt sich durch ebenso viele unterschiedliche Symptome. Es kommt zu einem Druckgefühl
und Schmerzen im Oberbauch (= epigastrische Schmerzen), die bis zum Sternum (Brustbein), Unterbauch oder auch zum
Rücken hin ausstrahlen können.
Nahrungsaufnahme löst bei vielen Betroffenen einen weiteren Schmerz aus, daneben zeigt sich aber auch der
Nüchternschmerz, gehäuft in der Nacht.
Seltener kommt es zu Übelkeit und Erbrechen, bedingt
dadurch auch zu einem Gewichtsverlust.
Die permanente Reizung der Magenschleimhaut durch ein fortschreitendes Ulkus kann zu Blut im Stuhl (Meläna) oder auch blutigen Auflagen beim Erbrechen (Hämatemesis) führen,
meist Zeichen eines bestehenden oder drohenden Durchbruchs (Perforation).
Kleinere Geschwüre können z.T. ohne Therapie abheilen, führen aber zu Narben im Magengewebe, die anfälliger für
zukünftige Reizungen sind.
Größere Geschwüre bzw. wiederkehrende Ulcera können zu einem Durchbruch der Magenwand und so zu
lebensbedrohlichen Situationen führen.
Die Sprache der Symptome
Wenn Sie Ärger mit dem Magen haben, ärgern Sie den Magen! Wer oft unter Magenproblemen leidet,
sollte auch dringend sein Umfeld prüfen und gegebenenfalls auch hier aufräumen, nicht nur im Magen. Sie
sollten sich auch fragen: „Was kann ich denn nicht richtig verdauen, was liegt mir denn so schwer auf dem
Magen?“
Ursachen aus naturheilkundlicher Sicht
Als Ursache wurde das Bakterium Helicobacter pylori entdeckt. Mein Kollege Hermann Kaufmann
meint dazu:
"Die Mediziner haben nun endlich einen Sündenbock gefunden, der für das Magengeschwür
verantwortlich sein soll. So ein Blödsinn, schuld ist nicht das Bakterium „Helicobacter pylori“, sondern
ganz alleine Sie selbst. Und wenn Sie Ihre Lebensart (Hektik, Ärger etc) und -einstellung (alles
herunterschlucken) nicht ändern, können Sie den ganzen Magen herausschneiden, das
Symptom kommt einfach an einem anderen Ort wieder zum Vorschein."
Auch eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit kann
bei Magengeschwüren und Sodbrennen eine Rolle spielen. Raucher haben ein weit
höheres Risiko, Magengeschwüre zu bekommen, als Nichtraucher. (Klar, rauchen macht letztendlich nervös!)
siehe auch: Lebensmittelvergiftung - Lebensmittelinfektion - Milchzucker
Unverträglichkeit - Reizmagen

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei einem Magengeschwür in Frage kommen.
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AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
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Diese
Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der
Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
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Aromatherapie
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Einnahmen von
Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Basilikum, Cajeput, Kamille,
Kümmel, Pfefferminze
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Ernährung
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Es gibt auch
verschiedene Nahrungsmittel, die dem Magengeschwür dienlich sind. Achten Sie also auf basische
Ernährung. Die irrige Meinung, Milch helfe bei Magengeschwüren und Sodbrennen kann auf lange Sicht
das Leiden verstärken. Milch hilft nur ganz kurzfristig, um dann mit einer erneuten
Säureausschüttung das Leiden zu verstärken.
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Orthomolekulare-Medizin
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Empfohlene
Tagesdosis:
Vitamin
A: bis 30.000 Int. Einheiten; hohe Vitamin-A-Dosierungen sollten Sie nur in Begleitung
eines erfahrenen Therapeuten oder Arztes einnehmen. Einnahmezeit etwa 1-2 Monate. Wenn die Symptome
nachlassen, die Dosis reduzieren.
Vitamin
E: 400-800 mg; Supplemente können die Heilung von Geschwüren in Magen und Zwölffingerdarm
beschleunigen.
Vitamin
C: 0,5-2 g; in Form von Kalzium- oder Natriumascorbat in getrennten Dosen mit dem Essen.
Nicht in Form von Ascorbinsäure-Pulver einnehmen.
Zink: 50-100 mg; beschleunigt die Heilung
von Geschwüren. Gemeinsam mit 2 mg Kupfer einnehmen.
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Phytotherapie
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Süssholz, Lehm,
Wallwurz, Propolis, Ingwer, Bockshornklee, Uncaria tomentosa, Ringelblume, Schwarzkümmelöl. Eine
Kur mit Teebaumöl kann sehr hilfreich sein.
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Säure-Basen-Haushalt
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Ganz allgemein:
kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn
Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. Ohne Entsäuerung geht absolut
nichts!
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Schüssler-Salze
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Kalium
phosphoricum Nr. 5, Natrium chloratum Nr. 8, Natrium phos. Nr. 9, Calcium sulfuricum Nr.
12.
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Wirbelsäulensegmente
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Achten Sie auf
die Brustwirbel 5 - 7. Hier verlassen die Nerven die Wirbelsäule, die den Magen
innervieren.
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Sonstiges
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Aus der
Volksmedizin gibt es eine uralte, aber nach überlieferten Berichten zufolge ein
"unglaubliches" Rezept: verschlucken Sie eine lebende, rote Waldschnecke! Der von ihr abgesonderte
Schleim schützt Ihre Magenschleimhaut.
Dieses Rezept ist vielleicht etwas besser und angenehmer durchzuführen. Machen Sie einen
Schneckensirup: eine Lage Schnecken, eine Lage Zucker usw. Die Schnecken werden sich auflösen und
zurück bleibt nur der Sirup. Davon nimmt man gemäß überlieferter Volksmedizin täglich einen
Esslöffel voll vor den Mahlzeiten.
Maroni-Kur: Kochen Sie 5-6 geschälte, getrocknete Edelkastanien in ¼ Liter Wasser, bis sie sich
leicht zerdrücken lassen. Sie mischen 1 TL Süßholzpulver und 1 TL Engelsüßpulver mit 3 EL
Dinkelmehl und warmem Wasser zu einem Teig. Fügen Sie diesen nun den gekochten Maroni bei und
erwärmen alles nochmals kurz. Während 2-3 Wochen nehmen Sie morgens 2 EL von diesem Brei nüchtern
ein.
Jeden Tag einen halben Liter Saft von rohem Kohl kann die Heilung fördern. Er enthält zwei wichtige
Aminosäuren, welche die Heilung beschleunigen können.
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