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Knochenhautentzündung - Periostitis

Knochenhautentzündung

Grundsätzliches

Die Knochenhaut (=Periost) ist eine bindegewebige Hülle, die sämtliche Knochen unter Aussparung der Gelenkflächen fest umspannt. Das Periost wird von zahlreichen Blutgefäßen und Nerven durchzogen und ist deshalb sehr schmerzempfindlich. Es schützt den Knochen und ist nötig als Ansatzstelle für Muskelsehnen und Bänder.

Eine Knochenhautentzündung (=Periostitis) kann durch Fortleitung über das Blut im Rahmen einer Knochenmarksentzündung (=Osteomyelitis) oder durch äußere Einwirkung (meist sportliche Überlastung) entstehen.

Auslöser einer Osteomyelitis mit begleitender Periostitis sind meist Bakterien (z.B. Staphylococcus aureus, Streptokokken, Mycobakterien), die die Entzündung meist bei Immunschwachen bewirken.

Typisch ist eine Periostitis bei Langläufern an der inneren Schienbeinkante. Eine länger bestehende Periostitis kann eine überschießende Knochenneubildung auslösen.

Die Periostitis ist auch eine wichtige Komplikation einer Stirnhöhlenentzündung vor allem bei Kindern. Hierbei greift die Entzündung auf die Augenhöhle (=Orbita) über und bewirkt eine Wasseransammlung (=Ödem) in der Orbita mit Lidschwellung, sowie im weiteren Verlauf die Periostitis, eine Eiteransammlung unterhalb der Knochenhaut und schließlich eine Orbitaphlegmone (=akute Entzündung der Orbita), die ein Notfall ist.

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Knochenhautentzündung in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

Orthomolekular-Medizin
Vitamin C: 500 - 1000 mg - zur Vorbeugung, bei akuten Fällen können Sie bis zu einigen Gramm nehmen.
Zink: 15-30 mg zur Vorbeugung - 60-90 mg in akuten Fällen. Vorzugsweise als Lutschtabletten.
 
Phytotherapie

Wegerich, Propolis, Teebaumöl.

 

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
Schüssler-Salze

allgemein: Clacium fluoratum D 12, Ferum phosphoricum D 12, Kalium chloratum D 6, Kalium phosphoricum D 6
akut, ohne Eiter, nur mit Schwellung: stündl. Ferrum phosphoricum D 12, Calcium phosphoricum D 6, Kalium phosphoricum D 6