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Als Keimdrüsen (=Gonaden) werden
Geschlechtsorgane bezeichnet, in denen
Sexualhormone und Keimzellen gebildet
werden.
Bei Männern heißen sie Hoden
(=Testis), bei Frauen sind es die
Eierstöcke (=Ovarien). Sie sind bei
beiden Geschlechtern paarig
angelegt.
Die Hoden des Mannes befinden
sich im Hodensack. Ihre Aufgabe ist die
Spermienproduktion (=reife Samenfäden),
was als Spermatogenese bezeichnet wird.
Die eigentliche Spermatogenese beginnt
erst mit der Pubertät (=Geschlechtsreife)
und dauert bis ins hohe Alter
an.
Außerdem bilden die Hoden die
männlichen Sexualhormone (=Androgene),
vor allem das Testosteron. Testosteron
bewirkt in der Pubertät die Entwicklung
der Geschlechstmerkmale (Penis,
Hodensack, Geschlechtsdrüsen,
Körperbehaarung, Muskelaufbau), beim
erwachsenen Mann die Aufrechterhaltung
dieser Merkmale und die Reifung der
Spermien.
Die Eierstöcke der Frau befinden
sich im Körperinneren. In ihnen werden
die Eizellen produziert. Die Ureizellen
sind schon bei der Geburt vorhanden, ab
der Pubertät reifen diese in monatlichen
hormonabhängigen Zyklen. In den
Eierstöcken werden außerdem die
weiblichen Geschlechtshormone, vor allem
Östrogene und Gestagene gebildet. Diese
steuern die
Eizellenreifung.
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