Karies
| Grundsätzliches zur
Karies |
Die Zähne sind in einem
kräftigen Knochen eingebettet. Je mehr
sie zu kauen haben, je widerstandsfähiger
sind sie. Unsere verkochte, denaturierte
Nahrung bietet dies aber nicht, so kommt
es in jungen Jahren bereits zu
Zahnlockerung und Knochenabbau. Die Folge
sind Zahnbettentzündung, Zahnbettschwund
sein.
Häufig wird auch die
Fluoridierung empfohlen. Mehr dazu lesen Sie im
Artikel: Karies und
Fluor.
|
| Mögliche
Ursachen |
Mangelnde Mundhygiene,
Fehlbesiedlung der Mundflora, saurer
Speichel wegen Übersäuerung des
Organismus. Beginnen tut das Ganze mit
einer Zahnfleischentzündung,
die man nicht so richtig ernst
nimmt.
|

Im folgenden finden Sie
naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Karies in Frage kommen.
Zusätzlich finden Sie bei
jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch
Rezepte, sowie Bezugsquellen.
|
Ernährung
|
Meiden Sie Zucker unter allen Umständen. Die
Bakterien im so genannten Plaque leben von
Zucker! Alle Zuckerarten sind schädlich, am
schädlichsten jedoch ist Saccharose
(raffinierter Kristallzucker) und das ganz
besonders als Bonbon.
|
|
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
|
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine
Mischung herstellen:
Je 20 ml
Salbei,
Kamille, Zinnkraut,
Sonnenhut und Pappel. Zur
Geschmacksverbesserung lassen Sie noch 10
Tropfen Pfefferminzöl dazugeben. Von dieser
Mischung geben Sie 15-25 Tropfen in etwas
Wasser und spülen den Mund 3 mal täglich
damit.
|
|
Orthomolekulare-Medizin
|
Empfohlene Tagesdosis für Kinder:
Kalzium: 200-400 mg, Besonders wichtig in den
ersten acht Lebensjahren, wenn die Zähne
aufgebaut und mineralisiert werden.
Multimeneral-Supplement für Kinder: sollte 5 µg
Vitamin D und 20-50 mg Vitamin C
enthalten.
Fluor 0,25-0,50 mg als Tabletten oder
Tröpfchen. Für Erwachsene 1
mg.
Organisches Fluor härtet den Zahnschmelz gegen
Säureangriffe ab.
|
|
Phytotherapie
|
Dolomit, Lithotam, Grüntee
|
|
Säure-Basen-Haushalt
|
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme
Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte
pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin
unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf
dieser Seite befolgen.
|
|
Zahnstörfeld
|
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen
Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in
diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
|
|
Homöopathie
|
allgemein: Calcium fluoratum D 6/D 12
Silicea D 6/D 12
Zähne werden schwarz: Kreosotum D 4
bei Zahnschmerzen: Plantago major D
2
bei geschwollenem Zahnfleisch und Schmerzen:
Mecurius solubilis Hahnemanni D 6/D
12
|
|
Sonstiges
|
Mein Kollege, der schweizer Autor Hermann
Kaufmann, hat vor einigen Jahren sämtliche
Zahnpasten, Mundwässer und solches Zeug
weggeschmissen. Zum putzen nehme ich Meersalz
auf die Bürste, beginne sacht zu bürsten, bis
das Salz sich aufgelöst hat. Zahnseide und eine
Munddusche entfernen die
Speisereste. Nach dem Bürsten wird
der Mund mit einer Natronlauge (1 TL auf 2 dl
Wasser) gespült. Das sorgt für ein basisches
Milieu im Mund und verhindert Bakterienwachstum
und Zahnsteinbildung. Seither gehe ich nur noch
einmal jährlich zur DH (Dentalhygenist =
Zahnkosmetikerin), früher waren halbjährliche
Besuche nötig. Eine zahnärztliche Intervention
liegt gut 10 Jahre zurück. Gespart auf allen
Linien!
|
|