Herzrhythmusstörung
Alternative Medizin und Naturheilkunde bei einer
Herzrhythmusstörung
Herzrhythmusstörung - Was ist das?
Das Herz hat einen eigenen Schrittmacher (=Sinusknoten), der
den Herzrhythmus steuert. Die durchschnittliche Schlaganzahl
pro Minute (=Puls) liegt in Ruhe bei 60.
Herzrhythmusstörungen kommen häufig vor. Sie können
vorübergehend bei Gesunden auftreten, aber auch durch
organische Erkrankungen ausgelöst werden.
Es gibt langsame (=bradykarde) und schnelle (=tachykarde)
Rhythmusstörungen.
Ist der Herzschlag unrhythmisch, spricht man von einer
Arrhythmie.
Grundsätzlich kann es bei jeder Herzrhythmusstörung zu einem
akuten Aussetzen der effektiven Herzleistung kommen, d.h. das
Herz ist nicht mehr in der Lage genügend Blut durch den Körper
zu pumpen.
Herzrhythmusstörungen können aber auch harmlos sein und vom
Betroffenen unbemerkt bestehen.
Ursachen
Ursächlich für Herzrhythmusstörungen können alle Herzkrankheiten sein
(z.B. koronare Herzkrankheit), Hormonbeeinträchtigungen (z.B.
Schilddrüsenüberfunktion),
Blutarmut (z.B. durch Eisenmangel),
Lungenerkrankungen (z.B. Asthma) oder auch
Medikamentennebenwirkungen.
Symptome
Symptome der Herzrhythmusstörungen sind vor allem
Herzklopfen und Herzstolpern, Schwindel, kurzzeitige Bewusstseinsverluste
oder Benommenheit. Neben dem Schwindel merken die Patienten
selbst auch eine gewisse Kurzatmigkeit, sowie eine deutlich
nachlassende Leistungsfähigkeit. Der unregelmäßige Herzschlag
ist aber das sicherste Erkennungszeichen.
Häufig kommt das Vorhofflimmern vor
(tachykard), bei dem es durch Blutverwirbelungen in den
Herzvorhöfen zu einer Blutgerinnselbildung kommen kann. Diese
Blutgerinnsel können, wenn Sie ins Gehirn gelangen einen
Schlaganfall (=Hirninfarkt)
verursachen. Jedes Jahr werden fast 200.000 Deutsche wegen
Vorhofflimmern in eine Klinik eingewiesen. Jeder fünfte
Schlaganfall geht heute bereits auf ein nicht erkanntes
Vorhofflimmern zurück.
Ein Beispiel für eine bradykarde Rhythmusstörung ist der
AV-Block (=Atrioventrikular-Block), bei dem eine
Erregungsüberleitungsstörung zwischen Herzvorhof und Herzkammer
besteht.

Schulmedizinische Therapie
Die klassische Therapie bestehen aus
Antiarrhythmika (Medikamente), Blutgerinnungshemmer (z.B.
Marcumar, Aspirin, Heparin) und verschiedenen chirurgischen
Verfahren, wie: Herzschrittmacher, elektrische Kardioversion
("Stromschlag" unter Narkose um das Herz wieder "einzutakten"),
sowie Operationen am Sinusknoten.
Alle diese Maßnahmen zeigen oft nur
unzufriedenstellende Erfolge. Gerade die Antiarrhythmika werden
gerne und oft eingesetzt. Die verschiedenen Wirkstoffe dieser
Antiarhythmika sind aber nicht "ohne", denn diese können selbst
Herzrhythmusstörungen auslösen!
Die Erfolge der Antiarrhythmika-Therapie sind
ebenfalls nicht überzeugend, weswegen ich diese Therapieoption
nicht empfehle.
Alternative Therapie und Hausmittel bei
Herzrhythmusstörungen
Unabhängig davon, welche schulmedizinische
Therapie Sie ins Auge fassen: die Vitalstoffe müssen
stimmen.
Leider finden diese in der ärztlichen Praxis
fast keine Beachtung.
Als erstes wäre an Kalium und
Magnesium zu denken, die für einen gleichmäßigen
Herzschlag unerläßlich sind. Beide Mineralien sollten aus dem
Vollblut analysiert werden und nicht aus dem Blutserum, wie das
in vielen Praxen immer noch gemacht wird - die Serumbestimmung
ist nämlich viel zu ungenau.
Kalium wird in der Größenordnung von 1000 bis
4000mg benötigt, Magnesium 300 bis 800mg.
Bewährt sind auch: Omega-3-Fettsäuren, Coenzym
Q10 und die Aminosäure L-Carnitin.
L-Carnitin verbessert die
Energieversorgung des Herzens, ebenso wie Coenzym
Q10.
Omega-3-Fettsäuren spielen
eine wichtige Rolle bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen.
Zwei bis drei Gramm aus Fischölkapseln sind eine günstige
Lösung.
Alleine mit diesen Vitalstoffen sind nach
meiner Erfahrung wesentlich bessere Erfolge zu erzielen, als
mit der konventionellen Therapie.
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